***Serenas Augenblicke***

31.12.2009 um 02:21 Uhr

Auf einen guten Start ins neue Jahr!

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

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...mit einem Gruß von Felix, der heute leider wegen der Knallerei unpässlich sein wird, wie an jedem Silvester... trotz der Notfall-Hundedrops... :-/...

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30.12.2009 um 21:31 Uhr

Nacht und Nebel...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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30.12.2009 um 19:41 Uhr

Holzfarbstifte...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Sich mit den physischen Sinnen auszudrücken scheint oft ein bisschen so, als würde ein Künstler mit großem Talent und großer Kunstfertigkeit nur Holzfarbstifte zur Verfügung haben, um sein Kunstwerk auszudrücken. So kommt mir das manchmal vor. Nur wenige wissen, wo sie die besseren Werkzeuge finden können... irgendwo "innen" und "oben" und "in der Tiefe"... auf einer anderen Ebene, die genauso real aber eben nicht so leicht zugänglich ist. Ein guter Künstler kann aber auch mit Holzstiften sein Genie sichtbar machen, welches sie adelt und durch sie hindurchscheint, allen sichtbar, die mit dem Herzen schauen. Wenn man ein solches Kunstwerk sieht oder hört oder sonstwie wahrnimmt, ist es großartig... geniale Augenblicke. Dann denke ich mir immer, wie wundervoll doch Menschen sein können... und dann ist eine große Liebe in mir, die so groß ist, dass sie gar nicht mir gehören kann...

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30.12.2009 um 19:02 Uhr

Auf dass...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

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...es die richtigen sind... ! (Alle anderen sollten lieber unerfüllt bleiben.)

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30.12.2009 um 17:58 Uhr

Nur Wein...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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"...Ich rührte also eine Weile keinen Alkohol mehr an und trank stattdessen nur Wein. ...."

Aus dem Bericht einer AA über ihre schlimmste Zeit im Leben. Tatsächlich wurde während der Zeit der Prohibition derartig viel schlimmes selbstgebrautes Zeug getrunken, dass Wein dagegen wie Limonade war. Und wenn sie ihren Schnaps wegließen, ohne eine Entziehungskur unter ärztlicher Aufsicht zu machen, brauchten sie Wein oder Bier um weiter existieren zu können. Ein kalter Entzug wäre für viele ihr Tod gewesen. Dr. Bob, ein begnadeter Chirurg und schrecklicher Säufer, war eines Tages der einzige, der einen Menschen operieren konnte, von seinen Fähigkeiten her. Auf einen anderen Chirurgen zu warten, der erst anreisen hätte müssen, hätte zu lange gedauert, zu lange für den Patienten. Bob hatte aber die gesamten letzten fünf oder sechs Tage komplett versoffen, er war in einem völlig desolaten Zustand. Als er dann doch einigermaßen nüchtern war, begann er - das war nichts Neues mehr - zu zittern. Sie gaben ihm Bier und schickten ihn in den OP, wo er die Operation souverän wie immer durchführte... die Rettung für den Patienten, der hoffentlich nie erfahren hat, unter welchen Umständen er operiert wurde...

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30.12.2009 um 13:03 Uhr

Eiskunst II

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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30.12.2009 um 12:29 Uhr

Die Liebe und die Vernunft unterhalten sich...

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Das Buch aus USA ist da ... *freu*... "The Mirror of Simple Souls" von Marguerite Porete. Und gleich hinten drauf steht ein kleiner Dialog... zwischen der Liebe und der Vernunft...

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Liebe: Diese Seele trägt in sich die Herrin der Tugenden, die göttliche Liebe genannt wird, die sie völlig in sich selbst verwandelt hat, mit der sie vereint ist und welche der Grund dafür ist, dass die Seele weder sich selbst noch den Tugenden angehört.

Vernunft: Aber wer bist du, Liebe? Bist du nicht eine der Tugenden, die bei uns ist, obwohl du über uns stehst?

Liebe: Ich bin Gott, denn Liebe ist Gott und Gott ist Liebe, und diese Seele ist vermittels der Liebe Gott. Ich bin durch die göttliche Natur Gott und diese Seele ist durch die Rechtschaffenheit der Liebe Gott. Somit wird diese von mir überaus Geliebte von mir gelehrt und geführt, ohne sie selbst, denn sie ist in mich hineinverwandelt, und eine derartig Vollkommene wird genährt durch mich.

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30.12.2009 um 01:40 Uhr

Und vergib uns unsere Schuld...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...heißt es in dem Gebet...

...wahrscheinlich weil...

...wir selber dazu nicht in der Lage sind...

...und viel zu wenig Güte

für uns selber übrig haben...

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29.12.2009 um 23:23 Uhr

Gedenken in Dankbarkeit...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Joseph Kessel war ein begnadeter Schreiber. Journalist, Abenteurer, Romancier sei er gewesen, heißt es in der Beschreibung seines Lebens... bereiste weite Teile der Welt, schrieb unzählige Romane, von denen einige verfilmt wurden. Das eine Buch, das er - obwohl selbst kein Alkoholiker - über die AA schrieb, ist für andere uninteressant und deshalb auch nicht in der langen Liste seiner Werke enthalten. Es ist deshalb für die AA so interessant, weil er als Außenseiter, als einer, der diese Krankheit nicht verstehen kann, weil er sie selbst nicht hat, mit enormem Einfühlungsvermögen trotzdem versucht, es zu verstehen, was ihm wahrscheinlich zu dem höchstmöglichen Grad, der einem Nicht-Alkoholiker möglich ist, gelang. Das Buch "Rausch und Heilung" ist fesselnd. Vor allem auch deshalb, weil er den einen der beiden Begründer der AA, Bill, persönlich kennenlernte und sich von ihm dessen furchtbare Lebensgeschichte erzählen ließ. Er stürzte von einem Erstaunen ins nächste, als er diesen Bericht hörte und AA, die zu dem Zeitpunkt etwa 20 Jahren bestanden, langsam, Schritt für Schritt kennenlernte. Er reiste extra nach New York, wo es die meisten AA-Gruppen gab und natürlich auch die meisten Menschen, die Hilfe brauchten... Er zog durch die Straßen der Bowery, dem Stadtteil, in dem nur noch der Abschaum der Menschen lebte... und nahm dort an einer AA-Veranstaltung in einem Obdachlosenasyl teil... und einen Tag später an einer anderen AA-Veranstaltung in einer Kirche in der Park Avenue, im Herzen New Yorks, wo die Teilnehmer feine Anzüge trugen und zum Teil hohe Posten innehatten. Diese Gruppe nannte sich selbstironisch "Nerz und Zobel". Joseph Kessel lernte, dass diese Krankheit vor keinem Stand haltmacht. Er war erschüttert, beeindruckt, sprachlos. Sprachlos auch von der Offenheit dieser Menschen. Genau diese hatte vielen von ihnen das Leben gerettet.

Joseph Kessel erinnert in diesem Buch aber auch an jemanden, der bei den AA oft vergessen wird und ich denke, viele kennen ihn gar nicht. Es ist der Alkoholiker Ebby, der eigentlich die Vereinigung der AA inspiriert hatte... Er war ein alter Saufkumpan von Bill gewesen und eines Tages, als Bill wieder einmal einen schrecklichen Rückfall hatte und wieder in seiner Badewanne Schnaps angesetzt hatte, von dem er täglich mehrere Flaschen trank, rief er Bill an. Dieser freute sich, lud ihn sofort zu sich ein und war glücklich, nicht alleine trinken zu müssen. Doch als Ebby das Haus betrat sah Bill sofort, dass er klar war und nicht mehr trank, er sah es gleich in seinen Augen. Er war enttäuscht. Ebby setzte sich hin und erzählte wie das alles gekommen war, wie er verzweifelt vom Alkohol hatte loskommen wollen und wie er es mit Hilfe der "Oxford-Gruppe" geschafft hatte. Diese Gruppe war urchristlich geprägt, aber konfessionslos und kümmerte sich auch um Alkoholiker. Sie sagten, man müsse seine Probleme, Gott - wie auch immer man diesen verstehe - übergeben. Man müsse "aufgeben". Das hatte Ebby getan, und er verspürte keinerlei Verlangen nach Alkohol mehr. Bill hörte sich alles an und betrank sich erst einmal sinnlos. Doch dass Ebby es geschafft hatte, bestärkte ihn innerlich so sehr, dass er... und diese Geschichte wurde bereits erzählt... schließlich die Vereinigung der Anonymen Alkoholiker gründete, die darauf basiert, dass ein Alkoholiker dem anderen seine Geschichte erzählt und dass so jeder für sich selbst und für den anderen etwas tut. Ebby lebte irgendwo anders und war nicht Teil der AA. Er hatte sechs Jahre später einen Rückfall und starb ohne sich davon zu erholen.

An diesen Menschen habe ich heute intensiv gedacht, und mit großer Dankbarkeit. Wer weiß, ob Bill es ohne ihn geschafft hätte, ob die AA entstanden wären... wer weiß ob mein eigener Mann Hilfe gefunden hätte. Denn er - mein Mann - war bei verschiedenen Gruppen und nur bei den AA fühlte er sich genau am richtigen Ort, aus vielerlei Gründen. Auch das ist eine lange und ganz andere Geschichte. Heute zünde ich eine Kerze für Ebby an, der es leider nicht geschafft hat, sein ganzes Leben trocken zu bleiben und gut zu leben, der aber den Anstoß für die Gesundheit von Millionen Menschen auf der ganzen Welt gegeben hat.

Und ich denke gleichzeitig an alle, die jetzt noch an dieser Krankheit leiden und im Moment noch keinen Ausweg sehen. Ich wünsche ihnen, dass sie die Kraft finden, sich Hilfe zu holen - egal ob nun durch AA oder eine andere Gruppe oder eine Therapie.

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28.12.2009 um 21:09 Uhr

Die acht Tore...

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"Die Mystik ist das Herzstück jeder Religion", heißt es im Vorwort des Buches "Das große Buch der Mystiker". Und dass das Interesse an der Mystik seit dem Mittelalter nicht mehr so groß war wie es heute wieder ist. Für mich hat die Mystik des Christentums mir sehr vieles erschlossen und mir viele Fragen beantwortet, die früher unbeantwortet blieben und auch dazu führten, dass ich mich vom Christentum abwendete und erst einmal eine weite innere Reise nach Osten unternahm. Ich habe immer Parallelen gesucht und habe sie auch gefunden, selbst ohne Wissen über die Mystik. Doch am allereinfachsten findet man tatsächlich in der Mystik das Gemeinsame aller Religionen... sie ist wirklich das Herzstück, und dieses Herz - das Wesen und das Ziel - teilen sich alle Religionen.

Die "acht Tore der Mystik" ergeben sich aus den Aufzeichnungen von Mystikern verschiedener Religionen, und sind überall dieselben:

* das Tor des Schweigens im Sinne von Nicht-Sprechen

* das Tor des Nicht-Tuns im Sinne von Nicht-Erzwingen

* das Tor der Einheit im Sinne von Nicht-zwei-sein

* das Tor der Liebe ohne alle Vorbehalte

* das Tor der Einsicht

* das Tor der Freude ohne alle Ursachen

* das Tor der Tiefe, wie sie nur in der Höhe zu finden ist

* das Tor des Raumes

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28.12.2009 um 17:40 Uhr

Eiskunst...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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28.12.2009 um 12:00 Uhr

Ein Smiley im Schnee...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

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...fanden Felix und ich am Heiligen Abend an der Schleuse. Hinten drauf steht, wie man es anwendet... es ist ein Taschenwärmer... (gewesen)

  

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28.12.2009 um 11:49 Uhr

Staunen...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Das Höchste, was je im Himmel ward,

ist das Staunen.

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(Mechthild v. Magdeburg)

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28.12.2009 um 11:39 Uhr

Lieber schweigen...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...als Belangloses reden.

Fand ich immer. Finde ich auch immer noch. Aber gewandelt hat sich in dieser Einstellung die Einsicht dessen, was überhaupt "belanglos" ist und was nicht. Und das kommt gar nicht auf den - sowieso weitläufig interpretierbaren - Inhalt von Worten an. Sehr gescheite Worte können völlig belanglos und leer sein. Und scheinbar banale oder unwichtige Worte können im Augenblick eine wichtige Funktion haben. Mir wird das klar, wenn ich Leute sehr klug reden höre und spüre dahinter eine Eitelkeit, welche den Inhalt völlig aufsaugt und belanglos macht. Und wenn ich andererseits zum Beispiel mit Herrn L. oder anderen älteren Leuten scheinbar völlig belanglose Worte wechsle, aber ich spüre dabei, dass sie Träger einer echten Beziehung sind... eines liebevollen Austauschs. Es ist immer wieder ein freudiges Erstaunen, wie man da auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig spricht - laut und still... und wie das harmoniert - oder eben nicht. Wenn nicht, dann sind die schönsten und tollsten Worte belanglos.

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27.12.2009 um 20:15 Uhr

Weihnachtskätzchen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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27.12.2009 um 12:28 Uhr

Von siebenfacher Vollkommenheit...

 

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Gerne ungeehrt,  
gerne ungefürchtet,
gerne allein,  
gerne stille,
gerne niedrig,
gerne erhöht,
gerne vereint.

 

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(aus: "Das fließende Licht der Gottheit")

 

27.12.2009 um 01:22 Uhr

Weihnachtlich eingekleidet...

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27.12.2009 um 01:00 Uhr

Am traurigsten...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...ist die Gleichgültigkeit.

Hass ist voller Hitze und Leidenschaft

und ist eigentlich sehr offensichtlich Liebe

nur in anderer Form...

Liebe, die unreif und verlangend ist,

brüllend, aufstampfend.

Doch Gleichgültigkeit ist nicht einmal kalt.

Sie ist lau und lasch und lieblos.

Schwierig ist es, sie wieder zum Leben

zu erwecken.

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Im Hinduismus gibt es viele sogenannte Dämonen. Sie hassen Gott und kämpfen gegen Ihn. Sie alle sind von Vishnu gesegnet, da sie ihre Energie auf Vishnu richten, wenn auch gegen Ihn. Vishnu ist zwar im Kampf gegen sie wütend, im Grunde aber erfreut über sie, da Er ihr Herz sieht, das sie nicht verbergen, und das offensichtlich brennt. Was Ihn dagegen sehr traurig macht sind die Gleichgültigen, die ihre Herzen nicht bewohnen. Es braucht viele Gebete anderer, um zu helfen, dass sie sich selber spüren und wieder lebendig werden.

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26.12.2009 um 15:53 Uhr

Auf einmal...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

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...im Licht...

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26.12.2009 um 13:14 Uhr

Wenn du seufzt...

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Ein Gegengesang Gottes in der Seele von fünf Dingen

(aus: "Das fließende Licht der Gottheit", Mechthild von Magdeburg)

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Gott:

"Wenn ich scheine, musst du gluten,

wenn ich fließe, musst du fluten.

Wenn du seufzt, ziehst du mein göttliches Herz in dich hinein,

wenn du weinst nach mir, schließe ich dich in meine Arme.

Wenn du aber minnest, werden wir beide eins,

und wenn wir zwei eins sind,

vermag uns nichts mehr zu scheiden,

nur ein wonniges Harren wohnt zwischen uns beiden."

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Seele:

"Herr, harre ich denn mit Hunger und mit Durst,

mit Jagen und mit Lust,

bis an die spielende Stunde,

da aus deinem göttlichen Munde

die erwählten Wörter strömen hervor.

Sie dringen in kein Ohr,

nur in die Seele allein,

die sich von der Erde entkleidet,

und ihr Ohr legt an deinen Mund.

Ja, die begreift der Minne Fund."

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