Die Merkaba...
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"Du benutzt Deine Merkaba nicht." Sagte Self, während er mir zusah, wie ich ein Brot mit Butter bestrich. "Aha" dachte ich und wartete ab. Ich begriff wie so oft nichts. "Die meisten benutzen sie selbst dafür, wenn sie ein Brot bestreichen... Ich staune wie konsequent Du sie für all solche Dinge nicht benutzt"... lächelte er. Er lächelte, als ob das alles völlig klar wäre und nur einmal festgestellt werden müsste oder wollte. Mir war natürlich gar nichts klar, aber wie so oft war es so, dass ich innerlich sehr wohl den Eindruck hatte, zu wissen was er meint, und auch, dass er den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, doch äußerlich - also im arbeitenden Verstand - wurde keine passende Erklärung gefunden. Es ist ja oftmals so, dass uns innerlich Dinge klar sind, und wir dann im Verstand ein Konstrukt um sie herumbasteln, um das, was wir längst innerlich verstehen, auch begreifbar zu machen, und kommunizierbar. ... Der Satz mit der Merkaba arbeitete in mir... kam mir immer wieder in den Sinn. Vor einigen Monaten wieder, und dann gestern. Die Merkaba meint die Energie der Seele, die man natürlich so und so benutzen kann. Viele Menschen benutzen sie für materielle Dinge... zu ihrer Herstellung oder zu ihrer Erlangung. Sie ziehen die Seele durch diesen Wunsch in die Materie, in der sie dann wirkt. Diese Leute wollen erfolgreich sein und sind es auch, auf materieller Ebene. Andere benutzen die Energie der Seele eben nicht für materielle Zwecke, auch nicht zum Brotbestreichen, haha... Ihre Seele ist dementsprechend frei, sich weiterzuentwickeln, da sie ja nicht in die Materie gezogen wird. Wenn das nicht geschieht, ist die natürliche Bewegung der Seele immer die nach oben, symoblisch gesagt... also hin zu mehr geistiger Erkenntnis. Menschen bei denen das so ist, haben öfter mal Probleme mit materiellen Angelegenheiten... wobei "Probleme" nur eine menschliche Definition ist. Es sind einfach Zustände, die sich daraus ergeben, dass die Merkaba nicht für Dinge benutzt wird, die eigentlich auch unter ihrer Würde sind. Denn mit einer Merkaba ein Brot mit Butter zu bestreichen ist ungefähr so, wie wenn man mit einem Formel-1-Wagen von Hausnummer 10 zu Hausnummer 12 fährt... ungemein wertvolle, für einen nichtigen Zweck verschleuderte Energie. - Damals waren diese Erkenntnisse noch nicht aussprechbar für mich, nicht denkbar. Ich sagte zu Self, dass ich nichts davon wüsste... und das doch von mir keine bewusste Entscheidung sei, die Merkaba nicht zu benutzen, was immer das überhaupt genau bedeuten sollte... Es war mehr eine Frage als eine Aussage... ich ahnte ja schon, was kommen würde. Er sagte: "Doch, es war Deine bewusste Entscheidung."
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