***Serenas Augenblicke***

29.03.2010 um 00:02 Uhr

Im Ja ist Feuer...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Im Ja ist

FEUER,

es kann alles zerstören

was nicht wahr ist,

wenn man es erlaubt.

Es trägt in sich die Macht

der Transformation.

Es ist ein Freund.

Es ist einladend.

Es ist nützlich.

Und leicht.

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28.03.2010 um 18:44 Uhr

Blühendes Kätzchen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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28.03.2010 um 17:54 Uhr

"Ich bin Gott", sagt die Liebe...

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(aus: "The Mirror of Simple Souls", von Marguerite Porete; Übersetzung aus dem Englischen von mir)

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"Nun, Liebe", sagt die Vernunft, "ich habe noch eine Frage, denn dieses Buch sagt, dass diese Seele die Tugenden in jeglicher Beziehung verlassen hat, und Du sagst, dass die Tugenden mit diesen Seelen noch vollkommener zusammen sind als mit irgend jemand anderem. Das sind zwei gegensätzliche Aussagen, wie mir scheint, sagt die Vernunft, und ich weiß nicht, wie ich das verstehen soll."

"Sei ganz ruhig", sagt die Liebe. "Es ist wahr, dass diese Seele die Tugenden verlässt, und zwar in Bezug auf das Praktizieren und in Bezug auf den Wunsch, ihre Forderungen zu erfüllen. Die Tugenden aber haben sie nicht verlassen, und sie bleiben immer bei ihr, doch dies kommt von ihrem vollkommenen Gehorsam ihnen gegenüber. Durch den Intellekt verlässt die Seele die Tugenden und doch sie sind immer bei ihr. Denn wenn ein Mann einem Meister dient, dann ist er es, dem der Mann dient, doch der Meister gehört ihm nicht. Es kommt jedoch die Zeit, wenn der Schüler die ganze Weisheit des Meisters in sich aufgenommen hat und versteht, dass er reicher und weiser ist als der Meister. Und wenn derjenige, welcher der Meister gewesen ist, erkennt, dass sein früherer Schüler würdiger ist und mehr weiß als er, dann sorgt er dafür, dass er bei demjenigen, der einmal sein Schüler war, bleiben kann und gehorcht ihm in allen Dingen. In dieser Weise kannst und musst du alles in Bezug auf die Tugenden und solche Seelen verstehen. Denn zuerst tat diese Seele alles, was die Vernunft sie lehrte, was auch immer es dem Herzen und dem Körper kostete, denn die Vernunft war die Herrin dieser Seele. Und die Vernunft sagte ihr immer wieder, dass sie alles tun solle, was die Tugenden wünschten, ohne Widerstand, bis zum Tod. So waren die Vernunft und die Tugenden also die Herrinnen dieser Seele und diese Seele tat gehorsam alles, was ihr befohlen wurde, denn sie wollte das Spirituelle Leben leben.

Diese Seele hat auf diese Weise so viel von den Tugenden gelernt und hat sich so sehr ausgeweitet, dass sie den Tugenden nun überlegen ist, denn sie bewahrt nun in sich alles, was die Tugenden lehren können und mehr, unvergleichlich. Diese Seele birgt in sich die Herrin der Tugenden, die man Göttliche Liebe nennt, die sie vollkommen in sich selbst verwandelt hat, sie ist mit ihr vereint, und dies ist der Grund dafür, dass diese Seele weder sich selbst noch den Tugenden gehört."

"Wem gehört sie dann", fragt die Vernunft.

"Meinem Willen gehört sie", sagt die Liebe, "welcher sie in mich verwandelte."

"Aber wer bist du, Liebe?", sagt die Vernunft. "Bist du nicht auch eine unserer Tugenden, auch wenn du über den anderen stehst?"

"Ich bin Gott", sagt die Liebe, "denn die Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe, und diese Seele ist durch die Liebe Gott. Ich bin Gott durch die göttliche Natur und diese Seele ist Gott durch die Rechtschaffenheit der Liebe. So wird also diese meine kostbare Geliebte von mir gelehrt und geführt, ohne sie selbst, denn sie wurde in mich verwandelt, und eine solch Vollkommene", sagt die Liebe, "wird von mir genährt."

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28.03.2010 um 14:12 Uhr

Spitzes und Zartes...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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28.03.2010 um 14:05 Uhr

Eine Frau...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Eine Frau in ihrer Kraft ist stärker als jeder Mann...

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28.03.2010 um 14:00 Uhr

Wenn du jemandem in die Augen blickst...

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Wenn du einen Baum umarmst, vergiss dass du einen Baum umarmst, werde zum Baum. Wenn du jemandem in die Augen blickst, vergiss dass du in seine Augen blickst, werde zu ihm. Das öffnet dir alle Türen.

(Samarpan)

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Das sagte Samarpan gestern im Satsang... und davor hatte ich das erlebt. In den Weinbergen begegnete ich einer Frau mit Hund... eine außergewöhnliche Frau mit strahlend blauen Augen und einer sehr schönen hellen Kraft. Begleitet war sie von einem Engel... denn ihr Hund heißt "Angelo"... Sie hat ihn extra so genannt, weil sie wollte, dass immer ein Engel bei ihr ist... :) Wahrscheinlich strahle ich aus, dass man mit mir über den Tod sprechen kann, denn sie ist nicht der erste wildfremde Mensch, der auf einmal mit diesem Thema anfängt. Sie erzählte mir, wie sie ihre Mutter einige Jahre gepflegt hatte und wie sie dann friedlich gestorben ist... wie schön das war, diesen Moment mit ihr zu teilen. Während sie davon erzählte waren sie und ich uns ganz nah, fast eins... Es war irgendwie sonderbar, aber doch ganz natürlich. Sie erzählte, dass sie nach dem Tod ihrer Mutter auch alles andere verlor... Job und Haus. Sie hat das alles einfach angenommen wie es war. Dann kam der Engel in ihr Leben. Und dann hat sich auch alles andere so geregelt, dass es ihr auch äußerlich wieder gut geht. Das war die natürliche Folge ihres Annehmens... Sie hat das großartig gemacht. Schöne Begegnung...

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27.03.2010 um 20:47 Uhr

Ganz oben gefunden...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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27.03.2010 um 20:36 Uhr

Ich bin...

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...die Glückliche...

die Glückliche, genau wie Felix :) 

es gibt nichts zu tun

unglücklich zu sein bedeutet viel Mühe,

viel denken, viel tun,

glücklich sein ist einfach

Felix zeigt es ja

es ist mühelos, kein denken ist nötig,

kein tun... man lässt es geschehen

Es gibt nichts zu denken

nicht an Vergangenheit oder Zukunft

nur zu sein, hier.

Ich bin hier.

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27.03.2010 um 19:09 Uhr

Leaf in the Wind...

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Leaf in the wind I am,

whirling around, here and there

without knowing what all this is

and why I'm part of it

Then this wind carries me

right into your open hand

as if you had waited just for me

And you do not close your hand

but gently caress the leaf

smiling at her with all the love

that you carry in your beautiful self

And then after a while the wind

takes me again with power,

out of your hand, high up

into the blue of the sky

above the tree from which I came

that nourished me before

I'm all transparent, my form looses itself

there is no shape anymore,

Even finer than the finest sand

I'm raining down onto earth

I never felt that light and fine and free

and I see you sitting there beneath that tree

with open hands. And in your hand I see

a leaf like me before

that you caress.

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27.03.2010 um 17:10 Uhr

Im Weinberg...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos bearbeitet

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27.03.2010 um 11:28 Uhr

Nicky zeigte meine Wut...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Sitzen, mit sich alleine sein, und einfach fühlen, was da ist. Ich tue das regelmäßig. Gestern kam Überraschendes zum Vorschein, eine neue Erkenntnis... Neue Erkenntnisse über sich selbst, selbst wenn man sie noch nicht völlig versteht... lösen viel, machen entspannter. Es fühlte sich gut an, obwohl da Trauer war und Schmerz. Diese beiden kamen jetzt ins Fließen, und das ist wohl das Gute.

Ich dachte an meinen ersten Hund, den ich mit 9 Jahren bekam und der so wichtig für mich war. Er war ein halbes Jahr alt, als er zu uns kam. Die Familie, wo er bis dahin lebte, konnte ihn angeblich nicht mehr halten, weil der Mann Nachtschicht arbeitete und am Tag schlafen musste und der Hund dann durch Bellen störte. Das war gelogen, wie sich später herausstellte. Nicky bellte sehr wenig. Nicky war aber krank, psychisch krank. Er hatte eine Krankheit, die ihn sekunden- bis minutenweise austicken ließ. Er war dann in einem Zustand, wo er nicht mehr er selber war, und in diesem Zustand empfand er offenbar jede Berührung als einen Angriff und biss zu. Es kam immer öfter zu solchen Zwischenfällen. Mich biss er nie, weil ich ihm ansah, wann er diese Momente hatte und ihn dann nicht anfasste. Die anderen checkten es nicht. Und ich klärte sie auch nicht darüber auf...

Als ich über früher nachdachte fiel mir ins Auge, dass dieser Hund die tiefen Aggressionen innerhalb dieser Familie demonstrierte. Die Erkenntnis, die ich gestern hatte, zeigte mir, dass Nicky ganz speziell *meine* Aggressionen zeigte, die ich in mir versteckt hatte. Und die später, schon längst erwachsen, immer wieder gegen meine Eltern zum Vorschein kamen. Wenn ich längere Zeit mit ihnen zusammen war (z.B. wenn sie uns einige Tage besuchten, wir wohnten mehrere hundert Kilometer von ihnen entfernt), dann bekam ich genau solche Momente wie Nicky... wo ich scheinbar grundlos wütend wurde und sie kaum noch ertragen konnte und sie am liebsten weggebissen hätte. Und ich bekam diese Momente auch, wenn ich mit einer Freundin zusammen war, ihr gegenüber, wenn sie mich mit ihrer mütterlichen Fürsorglichkeit (für äußere Dinge, z.B. dass ich im Regen nicht nass wurde oder so) an meine Mutter erinnerte. Es hatte ansonsten nichts mit ihr zu tun. Ich lief wütend, fast platzend, neben ihr im Regen her und ließ mich nass regnen... und verstand nicht, was mit mir los war.

Dabei ist es gar nicht schwer zu verstehen... Ich wurde früher äußerlich bestens versorgt... aber mein Herz wurde alleine gelassen und missachtet. Das machte mich wütend ohne dass mir das bewusst wurde. Als Kind konnte ich diese Wut nicht richtig spüren und auch nicht zeigen. Der Hund schon. Aber dann wurde er umgebracht, weil er das tat. Eingeschläfert, wie man das nennt. Die Wut wurde eingeschläfert... Die Botschaft war eindeutig. Aber sie erwachte wieder. Bis sie irgendwann voll ausbrach und ich mich erschrocken zurückzog... weil ich dachte, das zerreißt mich, das bringt mich um. Endlich hielt ich den Abstand, der nötig war!! Und es tat mir gut.

Samarpan sagt, es ist nicht nötig, die Wut voll auszuleben und äußerlich den Menschen zu zeigen. Wenn es geschieht, ist das okay, aber man muss es nicht absichtlich tun um sich etwas zu beweisen. Sich gar unter Druck setzen, es zu tun, um sich zu befreien. Man kann sich auch ganz alleine befreien. Man kann die Wut für sich alleine bearbeiten, indem man sie fühlt und annimmt und nicht zurückweist und nicht verurteilt. Und man darf auch die Konsequenzen ziehen, sich zurückzuziehen von den Menschen, die früher damit zu tun hatten... das sollte man sich ebenfalls erlauben, ohne es zu verurteilen.

Sorge gut für dich selbst. Sei sanft mit dir selbst. Sei sanft mit deinen Gefühlen, denn sie gehören zu dir und helfen dir.... sagte er zu mir...

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27.03.2010 um 09:51 Uhr

Unsere Liebe...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

Wir sind selbst Liebe. Sie ist ganz und gar unser Wesen. Um sie zu erfahren, setzen wir sie nach außen, in ein Wesen oder ein Ding. Unser Partner, unsere Familienmitglieder, unsere Freunde, unser Haustier, eine Pflanze, ein Baum, ein Hobby. So können wir sie auf unterschiedlichste Weise betrachten und genießen. Die anderen sind wie ein Spiegel unserer Liebe. Was wir in ihnen sehen sind wir selbst, kommt aus uns. Dann passiert es – ist es offensichtlich passiert – dass wir die Tatsache, dass das unsere eigene Liebe ist und das Außen ihr Spiegel vergessen haben. Wir denken, die Liebe besteht in dem, was außerhalb von uns ist und wir könnten sie nur empfinden, wenn wir einen Partner (etc.) bei uns haben. Was geschieht aber dann, wenn der Partner uns verlässt oder stirbt? Dann sterben wir auch. Wir sind zerstört, verzweifelt. Es scheint uns, als ob unsere Liebe weg wäre, unwiederbringlich verloren. Es kommt uns vor, als sei unser Herz nun für immer verletzt und könnte nie wieder heilen. Was geschähe, wenn wir uns der Tatsache bewusst blieben, dass es unsere eigene Liebe ist, die wir in dem anderen erfahren haben? Wenn wir uns erinnerten, wie die Dinge wirklich sind, dann würde das bedeuten, dass wir die Liebe, die wir in den anderen gelegt haben, wieder in uns zurücknehmen. Das ist die Lösung. Die Liebe kann nicht sterben, wenn der Partner geht. Denn sie kam ja ursprünglich aus uns selbst. Zum Ansehen, zum Erfahren, zum Genießen, zum Bewundern, haben wir sie hinausgegeben, haben sie in ein anderes Wesen gelegt. Nun nehmen wir sie wieder in uns zurück. Wir sind reicher geworden durch den anderen. Große Dankbarkeit erfüllt uns, wenn wir uns der Vorgänge bewusst sind. Freude über das, was wir erfahren durften. Und wir sind frei, unsere Liebe nun entweder in uns zu belassen oder wieder hinauszugeben um sie wieder neu anzusehen in einem anderen Wesen.

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27.03.2010 um 00:54 Uhr

Wortlos...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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27.03.2010 um 00:32 Uhr

Kinder im Satsang und das innere Kind...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Aktuell

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Über den Chat kam heute eine Frage für Samarpan; sie lautete so:

"Ich bin 11 Jahre alt und ich habe zwei Fragen. Erstens: Was ist der Sinn des Lebens? Und zweitens: Wie fühlt man sich nach dem Tod?"

Wow... dachte ich. Was für Fragen von einem so jungen Mann.

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Dann habe ich noch ein Interview ausgegraben, das eine junge Mutter mit Samarpan über die Kinder im Satsang und über das innere Kind führte. Das hat mich sehr berührt.

Birgit: Auf Deinen Satsangs und auch auf den Stille-Retreats sind Kinder aller Altersstufen ausdrücklich willkommen, und auf extra angefertigten Hinweisschildern, die am Eingang des Satsangsraums aufgehängt sind, kann das jeder Satsang-Besucher sofort lesen: Niemand darf bei Dir Kinder daran hindern, sich frei zu bewegen oder Krach zu machen. Warum? Stört das denn den Satsang nicht? Was ist Deine persönliche Erfahrung mit spielenden und sich frei bewegenden Kindern im Satsang?

Samarpan: Ich liebe es, Kinder im Satsang zu haben. Sie sind meine Helfer, indem sie uns davor bewahren, dass wir Erwachsenen allzu ernst werden. Die ganz kleinen Kinder sind eine besondere Freude, sie ziehen manchmal mit ihren Späßen die ganze Aufmerksamkeit auf sich und lassen uns an ihrer spontanen Freude beim Entdecken ihres Universums teilhaben. Natürlich gibt es andere Arten, mit Kindern im Satsang umzugehen. Manche Lehrer verbieten den Kindern, im Satsang dabei zu sein, bieten aber in einem anderen Raum für sie eine Kinderbetreuung an. Für mich funktioniert das nicht so gut, da meistens nicht so viele Kinder kommen und sie unterschiedlich alt sind. Manche sind Babies, die noch gestillt werden und bei ihren Müttern bleiben müssen. Manche kleinen Kinder lieben es, wie verrückt im Raum herumzulaufen, von einem Elternteil zum anderen, oder zu anderen lieben und freundlichen Menschen; andere, ältere Kinder schauen lieber Filme an, die wir ihnen zur Verfügung stellen; aber auch sie können kommen und gehen, wie sie wollen. Manchmal sind die Kinder etwas störend, aber wenn die Eltern nicht das normale Verhalten an den Tag legen, bei dem man versucht, die Kinder unter Kontrolle zu bekommen, dann bemerke ich, dass es von selbst aufhört, zu stören. Es ist so schön für mich zu sehen, wie respektvoll die Kinder ganz von selbst sind, wenn sie sich willkommen und darin sicher fühlen, so zu sein wie sie sind. Kinder, die seit Jahren zu meinen Satsangs kommen, sind unproblematisch, friedlich und respektvoll. Sie scheinen zu wissen, dass sie wirklich willkommen sind und dass niemand versuchen wird, Macht über sie auszuüben.

Birgit: Nicht selten geschieht es im Satsang, dass Menschen, die zu Dir kommen, plötzlich an schmerzhafte Erinnerungen aus ihrer Kindheit stoßen. Immer empfiehlst Du in solchen Situationen, diesem verletzten Kind im Inneren die volle Aufmerksamkeit zu schenken - warum?

Samarpan: Wir haben gelernt, Gefühle zu unterdrücken, wenn wir nicht wissen, was wir mit ihnen tun sollen. Als Kinder entwickeln wir meist eine Art 'Überlebensmechanismus' und erfüllen die an uns gestellten Erwartungen, was mit einschließt, dass wir die schmerzhaften Gefühle und Erfahrungen, zu denen es kommt, unterdrücken. Für das Kind ist das zu der Zeit das Beste, was ihm geschehen kann. Die Eltern können meist mit ihren eigenen Gefühlen nicht umgehen und sind nicht in der Lage, sensibel mit dem zu sein, durch was das Kind hindurchgeht. Wenn man aber zum Satsang kommt, fängt man an, sich zu öffnen, und die alten Gefühle "wollen" natürlicherweise hochkommen. In psychologischen Kreisen wird dann eine Gesprächstherapie und/oder Analyse durchgeführt. Das ist auf lange Sicht schon hilfreich, ist aber sehr teuer und es ist eine extrem lange Zeit, in der wir dann in der Vergangenheit graben und all diese alten Geschichten entdecken und erzählen (über die wir nicht wirklich Bescheid wissen). Ich habe herausgefunden, dass es nicht nötig ist, über das zu sprechen oder auch nur nachzudenken, was in der Vergangenheit geschehen ist; und dass das auch nicht der hilfreichste Weg ist. Es ist nicht mehr nötig, als dass wir die Gefühle willkommen heißen, die im Moment gerade hochkommen. Wenn das verletzte Kind endlich (von seinem 'Erwachsenen-Selbst') angenommen wird, bekommt es Selbstbewusstsein, Vertrauen ins Leben und Kraft, die es vorher nicht haben konnte. Das Kind ist hier - so wie der Erwachsene auch hier ist. Die Zeit gibt es nicht in der Form, wie es uns beigebracht wurde zu glauben. Wir können für das Kind da sein (das Kind, das wir waren). Wir können diesem Kind Sicherheit geben - so wie unsere Eltern, Geschwister oder Freunde es nie konnten - da wir mit diesem Kind aufs Engste verbunden sind. Indem wir bei diesem Kind sind und ihm sehr direkt sagen, dass es total geliebt und akzeptiert wird, und indem wir offen für die Gefühle im Jetzt sind, wird die Vergangenheit geheilt und das Kind gewinnt Stärke und Vertrauen; und genau so gewinnt auch der Erwachsene, zu dem das Kind wurde (wird), Kraft und Vertrauen ins Leben. Es ist ein machtvolles Paradox, um das es hier geht. Es ist nie zu spät. Das Kind ist jetzt hier und wartet auf die Liebe und das Angenommensein, das es schon immer wollte und brauchte, um zu einem heilen, gesunden Menschen heranzuwachsen.

Birgit: Heißt das: Äußerlich tun wir häufig so, als wären wir erwachsen. Tatsächlich sind wir aber unbewusst auf der Entwicklungsstufe des Kindes stehen geblieben, von dem wir uns abgewendet haben, als wir nicht mehr bereit waren, unsere Gefühle in ihrer vollen Intensität zu fühlen? Ist für dieses Kind die Zeit stehen geblieben?

Samarpan: Ja, wir tun so, als seien wir Erwachsene, weil das so von uns erwartet wird. Wir tun so, als seien wir sehr ernst und als würden wir uns nicht so verletzlich fühlen, wie wir es in Wirklichkeit tun. Ja, wir sind 'zurückgeblieben' und verbleiben in dem Stadium, wo wir angefangen haben, uns selbst zu verraten. Wir können aber da sein, wo wir sind, wann immer wir wollen, und alle Gefühle und Erfahrungen willkommen heißen. Dann sind wir nicht mehr behindert.

Birgit: Was passiert, wenn wir uns jetzt weigern, spontan auftauchende Gefühle direkt zu fühlen?

Samarpan: Es ist egal, wie oft wir uns weigern, unsere Gefühle zu fühlen. Die Gefühle warten geduldig auf uns, bis wir endlich bereit sind, sie zu umarmen.

Birgit: Danke, Samarpan, für dieses Interview.

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26.03.2010 um 20:22 Uhr

Sich unglücklich fühlen...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Wenn du bereit bist, dich unglücklich zu fühlen,

hast du keine Probleme mehr.

(Samarpan)

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26.03.2010 um 19:37 Uhr

Bilderrätsel...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

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Ob man wohl erkennen kann, was das ist?

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26.03.2010 um 16:27 Uhr

Oooohhh...

von: Seren_a   Kategorie: Episoden

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Eben kam diese Mail, nur drei Zeilen... so ein Geschenk...!  Wäre nicht nötig gewesen, aber sie tun das gerne... sie machen gerne eine Freude. Und ich freu mich so!!! Und bin so gespannt!!! Und mir ist bunt zumute. :)

Im Magen kam grade ein Schmetterlingsgefühl...  Morgen also. Ich werd's bis dahin aushalten müssen... irgendwie...

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26.03.2010 um 10:40 Uhr

Blumen-Meerchen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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26.03.2010 um 10:28 Uhr

Für sich alleine stehen...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Ich habe mir früher oft Gedanken darum gemacht, dass es offenbar so ist, dass man sich, wenn es einem schlecht geht, freut, sich wohler fühlt, wenn es anderen ebenfalls so geht. Ich dachte, das kann doch nicht sein... das ist doch sehr traurig... irgendwie sehr egoistisch. Wenn es mir nicht gut geht, soll's den anderen auch nicht gut gehn... oder wie? Nein, so bösartig ist das nicht gemeint. Es hat mehr mit Angst zu tun... man fühlt sich, wenn es einem schlecht geht, "anders" als die anderen... man fühlt sich dadurch alleine. Das eigentliche Problem ist das Gefühl des Alleinseins, des Herausgefallenseins. Und dass man sich dafür auch noch die Schuld gibt. Wenn man merkt, da sind noch andere, denen es genauso geht, fühlt man sich nicht mehr allein und ist erleichtert. Blöd finde ich das immer noch. Unerlöst... unfrei... krückenhaft... hilflos... immer noch sehr traurig. Ich lerne, für mich allein zu stehen, so wie ich bin.... das will ich und werde ich. Ich hatte früher als Kind einmal in meinem hilflosen Schmerz gemeint, ich könnte mich hinter jemand anderem verstecken und so durchs Leben kommen, ungesehen bis zum Ende, "davongekommen". Und wusste damals schon im selben Moment, dass es nicht möglich ist. Und auch nicht schön. Jeder ist einzigartig, sowieso. Und man darf das voll und ganz sein, auch in den Eigenschaften, die andere vielleicht nicht gut finden. Period.

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26.03.2010 um 10:26 Uhr

Das Leben...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Es ist die Aufgabe des Lebens,

das Leben zu unterstützen.

Und das Leben liebt es,

das Leben in jedem einzelnen von uns

zu unterstützen.

(Samarpan)

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