Apropos Machtlosigkeit...
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...dort wo wir nichts ändern können muss sie akzeptiert werden. Nichts tun zu können, akzeptieren, sich hingeben, die eigene Hilflosigkeit annehmen. Wo kann man nichts ändern? Bei Dingen, die in der Vergangenheit geschehen sind, als man ein Kind war, ein junger Mensch... jedenfalls soweit unser Wissen bis jetzt reicht. Mr. Train verteidigt das Kind und die Hilflosigkeit vor jedem Anspruch, der einem einredet, man hätte doch anders handeln können oder sollen oder müssen... besser. Er hat einen Mann in Behandlung, der mit seinem Freund schwimmen war, im Meer... dieser Freund ging unter... ertrank... konnte nicht gerettet werden. Er fühlt sich schuldig, weil es ihm nicht gelungen war, seinen Freund zu retten. Liegt darin nicht eine große Selbstüberschätzung... und der falsche Gedanke, dass man eigentlich alles kontrollieren kann, dass man nur leider versagt hat, wofür man sich rügen kann und soll? Nein, er konnte nichts kontrollieren. Gar nichts. Und ich auch nicht. Mr. Train sagt, sich nach Missbrauch selbst die Schuld daran zu geben, bedeutet im eigentlichen Sinn, dass man die Kontrolle behalten will. Man will nicht sehen, dass man völlig hilflos war, sondern dass man zumindest irgendetwas getan hat, um den Missbrauch zu provozieren. Zumindest dieses bisschen (verkrüppelte) "Macht" möchte man sich dadurch noch sichern. Man hätte sich nur anders verhalten müssen, dann wäre es nicht geschehen. Aber der Weg ist der, die Hilflosigkeit und Machtlosigkeit anzuerkennen und somit auch die Schuldlosigkeit... sagt er. Ich sinniere noch darüber...
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ganz liebe Grüsse m
Sunny, ich atme mal tief mit...