Die Weiblichkeit und Männlichkeit der Seele...
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Weib ist das edelste Wort, das man von der Seele sagen kann. Es ist noch edler denn Jungfrau. Dass der Mensch Gott in sich empfängt, das ist gut, und in dieser Empfängnis ist er Magd. Dass aber Gott fruchtbar in ihm werde, das ist besser. Denn Fruchtbarkeit ist Dankbarkeit für die Gabe; und in der wiedergebärenden Dankbarkeit ist die Seele ein Weib.
Die Seele ist immer gleich einem Mann, wo sie Gott zugewandt ist. Wo die Seele sich herniederkehrt, da heißt sie weiblich. Aber wo man Gott selbst erkennt und Gott bei sich daheim sucht, da ist die Seele männlich. Alsdann also ist sie gleich einem Mann, wenn sie eingestaltig, ohne Mittler, in Gott dringt.
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(Meister Eckhart)
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nicht schwankend sondern voller Zutraun.
und manchmal sieht man beide lächelnd einhergehen, sie wandeln seltsam leicht wie auf Wolken.
soll die Nacht rufen - aber nicht die Trauer!
das Morgen zeigt stolz - reichlich Werke der Erbauer!