Distanz...
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Distanz, um dieses Wort zu benutzen, auch wenn es unzulänglich ist... Distanz finde ich wichtig in der Liebe und in jeder Beziehung. Distanz nicht als Gegensatz zu Nähe, sondern als Gegensatz zu Vereinnahmung. Nähe ergibt sich viel mehr und viel intensiver aus der Liebe die unter Wahrung der Distanz, wie ich sie hier meine, entsteht - die nicht vereinnahmende. Es gibt einen gewissen Punkt der Vereinnahmung, von da an ist keine Liebe mehr. Von da an ist die Triebkraft alles Geschehens die Angst. Die Angst, alleine zu sein und viele andere Ängste. Von einem gewissen Punkt an. Vor diesem hat die liebliche, ehrende Distanz die Liebe heilig und ganz gehalten... Nicht nur in intimen Beziehungen gibt es das, sondern in jeder Beziehung. Hat man den Punkt überschritten, ist man selber schwächer geworden und man macht den anderen ebenfalls schwächer - wenn er das geschehen lässt. Es ist schade. Auch wenn natürlich alles eine Erfahrung wert ist. Ich liebe die Distanz, ich liebe die Liebe, und ich liebe denjenigen, mit dem mich so viel Nähe aus einer lieblichen, ehrenden Distanz heraus verbindet. Ich danke Dir von Herzen für das, was Du bist, in dieser intimen Freiheit, die ich nicht antaste, sondern mit Dir genieße. (Manchmal muss es halt poetisch sein... :))
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