Ein bisschen Philosophie - Determination oder freier Wille
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Ein gewisser Prof. Messinger (Professor der Philosophie) sagt:
"Alle Gedanken, die Sie in den nächsten 30 Jahren denken werden, sind durch den vorhergehenden Zustand des Universums determiniert. Weil der jeweils vorhergehende Zustand des Universums einen bestimmten Kontext aufweist, und aus diesem Kontext können sich aufgrund der Potentiale, aufgrund der Konditionierungen, aufgrund der äußeren Umstände und aller möglichen Faktoren nur ganz bestimmte Dinge ereignen."
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Dann gibt es wiederum den Physiker Werner Heisenberger mit seiner Unschärferelation, die besagt, dass nichts in der Natur zu 100 Prozent genau bestimmt werden kann, also sein weiteres Verhalten. Somit also auch nicht das des Menschen... Hat er also doch einen freien Willen?
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Ein Satz ist sicher: "Es ist wie es ist." Wie auch immer.
Und noch eins ist sicher: Wir leben jetzt und hier. Verhalten uns auf eine gewisse Weise ohne zu wissen, auf was das basiert. Wir müssen auch nichts wissen. Nur leben.
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Eines hat mich allerdings fasziniert, nämlich die Aufforderung von diesem deutschen Satsang-Menschen namens Ablass... vergangene sogenannte "Entscheidungen" zu überprüfen - egal ob große oder kleine - und zwar danach, wie "frei" sie zustandekamen. Man soll sie zurückverfolgen bis zum Ursprung. Ich habe das mit einigen gemacht und kam jedes mal darauf, dass sehr viel von außen hinzukam, Zufälle, nicht steuerbare Begebenheiten bzw. Umstände, und dass meine Entscheidung mehr oder weniger zwangsläufig war, auch wenn ich sie als frei empfand.
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Ich meine - ich spüre es und nach meiner Beobachtung meines Lebens ist es so - dass das Leben sich entwickelt und ich als Teil davon an seiner Natur beteiligt bin... falls es Entscheidungen gibt, bin ich an Entscheidungen beteiligt, bin aber nicht der Entscheidende... Der Verstand alleine hat keine Entscheidungsgewalt, sondern nur der ganze Mensch (als Teil des Lebens, nie isoliert)... sein Verstand kann Informationen beisteuern, aber nicht entscheiden. Schon oft habe ich mich kopfschüttelnd gefragt, wieso ich etwas so oder so gemacht habe... weil es nach dem Verstand unsinnig oder nicht nützlich war... Der wichtige Punkt ist, dass wir keine isolierte Wesen sind, sondern ein großes Ganzes, das sich bewegt, lebt, sich entwickelt... Deswegen geschehen Dinge, die für das Ganze logisch und unvermeidlich sind, für den einzelnen Menschen - für seinen Verstand - aber nicht begreiflich.
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Ob sich die Zellen unseres Körpers dieselben Fragen stellen... ob sie einen freien Willen haben oder ob alles determiniert ist? ... :) Solche Zellen sind wir angesichts von allem was ist, doch auch... so klein... und doch so bedeutend.
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Wie auch immer... "Sorge dich nicht, lebe." :)
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