***Serenas Augenblicke***

13.03.2010 um 10:23 Uhr

Kraft...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Durch Samarpan und was er über die die schönen Leute - die Hunde - sagte, wurde mehr in mir ausgelöst, als ich dachte. Ich fühlte mich bei seinen Worten so wohl, freute mich so sehr über die Liebe darin... und erinnerte mich natürlich wieder daran, dass die Hunde es waren, denen ich mich als Kind anvertraute, mein Herz anvertraute, weil da sonst niemand war, der ernsthaft Interesse daran hatte... Aber wie es überhaupt dazu kam, dass Hunde bei mir waren, als Kind... das ist es, was mir jetzt deutlich wurde. Ich dachte von mir immer eher als jemand, der nicht gerade kraftvoll oder machtvoll ist... sondern eher ohnmächtig. Aber das ist gar nicht so. Ich war nicht das Kind, das herumquengelt, bis es bekommt, was es möchte. Gar nicht. Und meine Eltern waren auch nicht die Eltern, die sich weichklopfen ließen. Wenn sie "nein" sagten, meinten sie das, und basta. "Period." Ich wollte einen Hund haben, da war ich höchstens 5 Jahre alt. Ich bekam ein Nein. Quengeln tat ich wirklich nicht, und schmeicheln auch nicht. Aber ich wiederholte meinen Wunsch. In Abständen. Immer wieder. Als ich 9 Jahre alt war, durfte ich einen Hund haben. Ich habe tatsächlich vier Jahre lang nicht aufgegeben, nicht aufgehört, diese Frage zu stellen, obwohl die Neins meiner Eltern immer ernst waren. Wie cool find ich das eigentlich... Mir war das noch nie so bewusst wie jetzt. Was für ein starkes Mädchen das war. Als mein Hund dann da war... bezahlt von meinem eigenen Geld, das ich gespart hatte... war ich das glücklichste Wesen in allen Universen. Und nicht ein einziges Mal musste meine Mutter für mich den Hund füttern oder ihn ausführen, wie sie seltsamerweise befürchtet hatte. Wieso hatte sie das denn befürchtet? Kannte sie mich denn nicht? Nein, sie kannte mich nicht.

Danke, Samarpan... :)

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenameparia schreibt am 13.03.2010 um 11:56 Uhr:*lächel* ähnlich war ich, als ich einen Kater wollte. Ich bekam ihn mit 11, wie lange ich regelmäßig fragte, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass es für mich eine gefühlte Ewigkeit war, weil ich es doch so sehr wollte. :)

    Ich bin übrigens froh, dass sie so lange "nein" sagten, meine Eltern, weil ich so auf meinen Schatz wartete. Im Nachhinein genau richtig, als wäre dieses Tier für mich bestimmt gewesen und ich für ihn *lächel*.
  2. zitierenSeren_a schreibt am 13.03.2010 um 12:02 Uhr:Ich war darüber nicht froh. Ich war einsam. Mein Herz war am Verhungern.
  3. zitierenameparia schreibt am 13.03.2010 um 12:14 Uhr:Ich bin im Nachhinein darüber froh. Denn wer weiß, was für ein Kater dann zu uns gekommen wäre... Ich bin froh, so lange auf meinen Liebling gewartet zu haben, weil ich im Nachhinein keinen anderen gewollt hätte, selbst wenn ein anderer viel früher zu mir gekommen wäre.

    Dass du einsam warst, ist schrecklich... Sowas sollte eigentlich kein Kind fühlen müssen :(. Ich glaube, cih verstehe jetzt noch ein wenig besser deine Liebe zu Tieren..
  4. zitierenSeren_a schreibt am 13.03.2010 um 12:18 Uhr:Nein, das war nicht schrecklich... es war einfach wie es war. Eine menschliche Erfahrung, sehr sehr interessant. Und es brachte meine Kraft hervor und meine Liebe.

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