***Serenas Augenblicke***

21.02.2010 um 21:52 Uhr

Ohne Geschichte existiert man nicht...

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Was Samarpan über all die Geschichten denkt, die die Menschen immer wieder zu ihm tragen, fragt der Reporter... es sind ja immer wieder ähnliche oder gar dieselben Geschichten, seit Jahren, Jahrzehnten.

Wenn ich eine Geschichte habe, bin ich. Ohne eine Geschichte existiere ich nicht. Aber sie sind auch schmerzvoll. Deshalb kommen die Menschen und bringen ihre Geschichten und ihren Schmerz. Und hier kommen sie zu sich selbst. Samarpan sagt, er macht nichts anderes als Osho oder Buddha oder Jesus... die Menschen zum Jetzt zurückbringen.

Warum er das tut, fragt der Reporter. "Es ist das beste, was ich mit meinem Leben anfangen kann."

(Samarpan bei Jetzt-TV, gefunden bei Facebook)

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Ich habe Samarpan vor etwa zehn Jahren in Berlin gesehen, erlebt. Ich saß nur in dem Raum unter den Zuhörern, ich kam nicht an die Reihe, ihm gegenüberzusitzen, aber das machte nichts. Der Raum war voll von seiner Ausstrahlung, egal wo man saß. Wenn man da sitzt fällt plötzlich alles ab und alles ist so klar. Sehr beeindruckend, was mit den Menschen geschah, die vorgerufen wurden, ihm gegenüber saßen und ihre Geschichten erzählten. Eine Frau klagte über ihre private Situation, weinte fast darüber... Er blickte sie nur an, nickte leicht... eine lange Weile lang schwiegen sie beide, sahen sich in die Augen. Ihr Gesichtsausdruck änderte sich auf einmal... war plötzlich ganz entspannt. Man sah direkt, wie all das von ihr abfiel, was sie quälte. Und dann sagte sie: "Ich verstehe... ich bin auch diese Frau" (mit der sie Probleme hatte)... Samarpans Augen leuchteten auf und er lächelte und nickte auf so eine liebevolle Art. Es war geradeso, als würde er sie in die Arme nehmen. Ja, wirklich beeindruckend.

Von da an schrieb ich ihm öfters Mails, die er immer innerhalb weniger Tage beantwortete. Seine Antworten hatten auf mich dieselbe Wirkung wie auf die Frau und auf mich in dem Raum in Berlin. Die Worte selbst waren fast egal. Er ist einfach ein Mensch, der bei sich ist und stillschweigend den anderen zu demselben Punkt in sich führen kann. Natürlich nur, wenn der es wirklich will.

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenameparia schreibt am 23.02.2010 um 01:03 Uhr:Danke.
  2. zitierenameparia schreibt am 23.02.2010 um 01:32 Uhr:eine frage am rande: schreibst du ihm auf deutsch oder auf englisch?
  3. zitierenSeren_a schreibt am 23.02.2010 um 01:34 Uhr:Ich schreibe ihm auf englisch. Es gibt auf seiner Webseite zwei verschiedene Mail-Adressen, eine für englische Mails, eine für deutsche, welche ihm dann zuerst übersetzt werden.
  4. zitierenameparia schreibt am 23.02.2010 um 01:38 Uhr:in mir kam eben die frage auf, da sein satsang übersetzt wird, er aber in frankfurt wohnt (dass er gebürtiger amerikaner ist, hab cih gelesen)..
    weißt du, wieso er nach deutschland kam?
  5. zitierenSeren_a schreibt am 23.02.2010 um 01:42 Uhr:Nee, keine Ahnung... Vielleicht wegen Marga, seiner Frau...

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