***Serenas Augenblicke***

30.10.2010 um 11:31 Uhr

Sozialisiertes Denken und Selbsterinnerung...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Aktuell

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Wir leben an der Peripherie, und wir leben nur eben so viel, wie es uns die Gesellschaft gestattet. Unsere Freiheit ist unecht, denn die Regeln des Spiels, des Gesellschaftsspieles, sind so tief fixiert, dass du zwar das Gefühl haben magst zu wählen, doch so oder so entscheiden zu können - aber du entscheidest nichts. Die Entscheidung entspringt deinem sozialisierten Denken, und das gehorcht mechanischen Gesetzen. ... ... ... ...

... Diese Selbsterinnerung (die bei allen Tätigkeiten und in jeder Situation geübt werden kann, Anm.) wird dir nicht von der Gesellschaft vermittelt. Sie wird dich von allem lösen, was Randerscheinung ist. Und wenn es dir gelingt, dich zu erinnern, wirst du auf dein eigenes Dasein, dein eigenes Zentrum, zurückgeworfen. Das Ego wird nur noch am Rande existieren, aber du wirst es jetzt sehen können. Wie jedes beliebige andere Objekt wirst du es jetzt beobachten können. Und wenn du erst einmal vermagst, dein eigenes Ego, dein unwahres Zentrum zu beobachten, wirst du nie wieder unwahr sein. Du magst Gebrauch von deinem unwahren Zentrum machen, weil du in einer Gesellschaft leben musst, die unwahr ist. Du wirst es jetzt einsetzen können, aber du wirst niemals mit ihm identifiziert sein. Es wird jetzt nur zweckdienlich sein.

(Buch der Geheimnisse, Osho, S. 586)

Irgendwie hatt ich grade ein Dejavue... als ob ich genau diese Stelle schon mal abgetippt habe... Egal, schadet ja nicht... im Gegenteil, Wiederholung ist nötig, solange man noch so leicht einschläft...

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