Unwille und Angst...
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Ist es tatsächlich so, dass Unwille sich in letzter Konsequenz, wenn er sich im Kampf als zu ohnmächtig erfährt, sich in Angst kleidet? Und so wird aus dem aktiven Kämpfer - der fürchtet, den Kampf zu verlieren - das arme geängstigte Opfer, das auf diese Weise das erreicht, was es möchte oder mindestens verhindert, was es nicht möchte?
Ist es dann wirklich so, wie es mir scheint... dass die Angst umso kleiner wird und sich schließlich im Nichts auflöst, je mehr der Unwille schrumpft und je bereiter man ist, sich in das zu fügen, was man vorher einfach nicht wollte? Weshalb eigentlich der starke Unwille? Der Grund lässt sich schon kaum mehr finden, wenn man etwas weiter geht. Berechtigter Unwille dagegen braucht sich in nichts zu verwandeln und tut es auch nicht, das ist der Unterschied. Der unberechtigte könnte vielleicht der Seele schaden, sie jedenfalls in ihrer Ausdehnung und Entwicklung behindern. Und so ist der Weg über die Angst bis hin zur Einsicht vielleicht ganz planvoll und richtig...?
Sicher gibt es auch unterschiedliche Formen von Angst und das trifft womöglich nicht einfach auf alle zu. Aber in der einen meine ich das entdeckt zu haben. Und der Weg herauszufinden, ob es nur so scheint, oder wirklich so ist, ist klar. Ich bin auch schon auf diesem Weg und werde weitergehen... auch wenn sich an einigen Stellen einiges innerlich ziemlich sträubt und andere plausible Erklärungen finden will... um sich zu retten... Der (unberechtigte) Unwille (woher kommt er? eine uralte Frage) hat Angst um seine Existenz.
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