Vom Leiden und Leiden schaffen...
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Leiden bedeutet passiv sein. Man nimmt entgegen, empfängt, erleidet, erduldet, lässt geschehen, nimmt auf, reagiert. Das scheint aus herkömmlicher menschlicher Sicht meistens eher negativ, unerwünscht. Man sollte nicht leiden. Das Gegenteil wird in Aktion gesehen. Man sucht sein Heil darin, lieber zu agieren als zu reagieren, um nicht ausgeliefert zu sein. Und zum Agieren gehört Leidenschaft. Leiden-schaf(f)t. Man schafft Leiden. Jemand anderer erleidet das, was man tut. Immer. Das ganze Bewerten sollte man weglassen. Es bedingt sich doch immer gegenseitig. Jede Seite ist in Verbindung mit der anderen perfekt. Leiden bedeutet nicht, dass man nicht einverstanden ist. Empfangen auch nicht, Geschehen lassen auch nicht. Beide Pole in Harmonie sind... Liebe... was sonst...
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