Ich bin das Geschenk...
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Mr. Mind kann sich nicht mehr so einfach verbergen und seine Suggestionen in mich fallen lassen um dann zu behaupten, das wären doch meine Ideen gewesen. Denn ich habe ja gar keine Ideen. Schlaumeier, du! Ich bin das Geschenk, ich bin die Gegenwart, ich bin das Bewusstsein, ich bin der Augenblick, die, der, das mir nicht einmal "angehört", wie Goethe sagte.  Es gibt kein "mir", dem das gehören kann. Dieses, das mir nicht gehört, bin ich. Ich habe es gesehen, es gibt darüber keinen Zweifel. Ich habe es gesehen, und habe dann Mr. Mind, den Verstand, gesehen. Ein prächtiger Kerl, beeindruckend in Zeit und Raum, sehr fähig, kompetent, gewitzt, intelligent. Ich habe gesehen, was was ist. Schön. Er ist schön, der Verstand. Ein wunderbares Gerät... dessen Tätigkeiten man nicht mit dem Leben selbst verwechseln sollte. Alles, was er tut und wovon er spricht, ist immer nur Vorstellung, niemals wirklich das, was jetzt da ist, niemals das Leben. Er kann sehr gut Pläne entwerfen, und für viele Zwecke ist das auch gut. Aber nicht für das Leben selber. Dafür gibt es keinen Plan, keine Vorbereitung, kein Rüstzeug. Man muss es einfach leben, wie es ist. Nicht einmal erschaffen muss man es erst, wie manche sagen, es IST schon erschaffen... es entwickelt sich, es geschieht, es pulsiert, es fließt. Und wir sind darin, in diesem Fluss, wir sind es selbst, erleben es, erfahren alles. ALLES. Ein Abenteuer. Das stimmt. Nicht "Schlimmes" kann geschehen, wenn man weiß, man ist selbst das Leben. Das kann nur der Verstand denken und es dann ins Herz sickern lassen und es verunsichern, verängstigen, vergiften. Das Herz ist nämlich so unschuldig wie ein Kind, es glaubt alles... Das einzige was dann hilft ist, still sein und schauen. Dann erkennt man sich selbst und entlarvt den Verstand und kann ihm seinen Platz wieder zuweisen, wo er hingehört und wo er sehr wertvoll ist.
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