***Serenas Augenblicke***

03.02.2010 um 10:21 Uhr

Wie wenn man die Brille auf der Nase sucht...

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Es ist die Zeit, die verhindert, dass das Licht uns erreicht. Es gibt auf dem Weg zu Gott kein größeres Hindernis als die Zeit: es ist nicht nur die Zeit selbst, sondern zeitliche Angelegenheiten, es sind nicht nur zeitliche Angelegenheiten sondern temporäre Stimmungen, nicht nur temporäre Stimmungen, sondern die eigentliche Essenz und der Geruch der Zeit.

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Meister Eckhart

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Das ist heute der "Thought for the Day" von Eknath Easwaran, der täglich als email kommt. Passt perfekt. Habe ich doch gestern erst vor dem Schlafengehen gedacht: Ich bin nicht anders als Scarlett O'Hara... mit ihrem "Verschieben wir's auf morgen." Am Schluss verschiebt sie sogar ihre Liebe auf morgen. Alles, was Gott bedeuten kann, ist jetzt hier. Wenn man sich darauf einlässt, ist alles anders. Wenn nicht, dann läuft die Zeit der Verschiedenheit eben weiter und man wartet weiter auf irgendetwas... das aber nicht kommt... gar nicht kommen kann, weil es schon immer da war... Das ist wie wenn man die Brille sucht, die man auf der Nase sitzen hat...  Es ist so einfach... und der Mensch so kompliziert.

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01.02.2010 um 11:02 Uhr

An die Sonne...

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Dieses Gedicht stammt aus dem Buch "Die natürliche Sonne", das Jakob Lorber offenbart wurde. In dem Buch wird die Natur der Sonne und das Leben auf ihr beschrieben. Solche Texte kannte ich bisher nur aus den vedischen Schriften des Hinduismus...

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Der Wesen Millionen um die Strahlenmutter kreisen / und hocherfreut in lichter Wärme Mich, den Schöpfer, preisen. / Nicht unbekannt ist auch der Vater manchen Strahlengästen, / auch nicht so manchen ausgedienten alten Weltenresten, / die da in jenen weitgedehnten Sonnenmeerestiefen / von eingesog'nem Strahlensegen wonneruhend triefen! –

Die Sonnenerde, nicht so hart wie viele ihrer Kinder, / ist lebend gleich des Weibes Brust und kennet ihren Gründer. / Es ist da sanft der Boden und gar weich die weiten Triften, / die höchsten Berge ohne Fels und tiefgeritzte Klüften, / und ist der Boden, wie die Berge, vollbelebt von Wesen, / die durch des Lichtes Macht der Erden Todesbande lösen! –

Die Strahlenwelt der Sonne kreist in Äthers leicht'sten Fluten; / wie hell und stark das Licht allda, mag niemand wohl vermuten, / und wer in diesem höchsten Strahlenglanze pflegt zu leben, / das war zu schauen keinem fleisch'gen Auge noch gegeben. – / Ja – ungeahnte Wundertiefen in dem Lichte wallen, / die nimmerdar hinaus auf klein'rer Welten Triften fallen! –

Wer kann mit seinem Aug' allhier das Licht der Sonne tragen, / und wer, woher dies mächt'ge Licht, Mir wohl recht kundig sagen? / O sieh, auf dieser lichten Sphäre ist gar hehr zu wohnen! – / Nur allerreinster Kindlein Geister pflegen hier zu thronen, – / und eine allerhöchste Mutter thront in ihrer Mitte / und lehret diese da des Vaters Lieb' und Weisheits Sitte! –

O Sonne, Sonne, Trägerin der tiefsten Wundergrößen, / die nie noch hat des größten Engels Geist erschöpft bemessen! / Da sieh hinab zur dritten Tochter, deiner kleinen Erde, / da weidet sich auf mag'ren Triften eine arme Herde; / Ich will darum aus deines Lichtes überreichen Tiefen / belassen einen Tropfen nur hinab zur Tochter triefen!

Und dieser Tropfen wird da wohl zu reichlich nur genügen, / daß alle Kindlein deiner Tochter in den stärksten Zügen / daran zu trinken sollen haben für all' Zeit der Zeiten / und sollen sich darum nicht mehr ums Lebenswasser streiten. / O sieh die Tagesmutter, wie ihr leuchtend Haupt sie neiget / und Mir dadurch gehorsamlichst die alte Treu' bezeiget! –

O freue dich, du ganze Erde, auf das Licht der Sonne! / In diesem Lichte wohnt fürwahr der Weisheit höchste Wonne! / Es freut ja schon die Kindlein, in ein kunstvoll's Werk zu blicken; / Ich weiß, wie sehr die Räder einer Uhr sie all' entzücken. / Darum will Ich auch hier ein gar kunstvolles Werk euch zeigen / und will das Schönste und das Größte darum nicht verschweigen!

Da werd't ihr schauen, was zuallermeist euch wird beglücken, / wie sich da eure Kindlein hehr mit Lieb' und Weisheit schmücken, / und wie sie sich da gegenseitig pflegen zu belehren; / auch dies sollt ihr so gut wie mit den eig'nen Ohren hören. – / Und endlich will Ich euch den hehren Trost auch nicht entziehen, / wie eure Kindlein hier um euer Heil sich stets bemühen!

Doch solches wird euch erst der größ're Sonnenfunke bringen, / mit ihm werd't ihr erst dann in all die Wundertiefen dringen; / dies Lied ist nur ein Vorgesang zu jenen großen Gaben, / an deren Fülle ihr euch stärken werd't und wonnigst laben! / Darum nehmt dieses Vorlied an mit wahren Liebesfreuden, / denn Ich, – der Vater, pflege euch ja solches zu bescheiden.

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01.02.2010 um 00:14 Uhr

Ein Plätzchen der Ruhe...

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Wer die Seligkeit im Unendlichen sucht, der kann sie unmöglich je finden; denn je weiter er dringt, einen desto endloseren Abgrund ersieht er vor sich und eine Kluft, über die er ewig nicht gelangen wird. Mein Reich ist daher in eines jeden Menschen kleines Herz gelegt. Wer hineinkommen will, der muss also in sein eigen Herz eingehen und sich da ein Plätzchen der Ruhe gründen, das da heißet Demut, Liebe und Zufriedenheit. Ist er mit diesem Plätzchen in der Ordnung, so ist auch sein Glück für ewig gemacht.

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(aus den Offenbarungen, die Jakob Lorber gegeben wurden)

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29.01.2010 um 22:50 Uhr

Die Nächstenliebe...

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...und die Gottesliebe und auch die Feindesliebe - also die Liebe schlechthin - ist die Essenz aller Gesetze und Gebote. Die Gebote erledigen sich völlig, wenn da Liebe ist... denn dann tut man selbstverständlich nichts, was einen anderen verletzen könnte. Dann muss nicht mehr extra erwähnt werden, dass man den Nächsten nicht bestehlen soll, geschweige denn töten. So in etwa liest sich das in den Botschaften, die durch Jakob Lorber offenbart wurden. Und weiter... dass die Liebe sich zeigt in der Wahrheit. Gebete sind nur Lippenwetzerei. Das wirkliche Gebet besteht darin, dass man die Liebe im praktischen Alltag offenbart, in dem man jedem hilft, der Hilfe braucht, und jedem das tut, was man möchte, dass einem auch getan wird. Es ist positiv ausgedrückt, nicht wie wir es kennen: "Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu." Das kann man eigentlich recht bequem vermeiden. Aber positiv ausgedrückt ist es nicht mehr so bequem, da ist es eine ständig Aufforderung zum Tun. Der Nächste, sagt Markus, ist jeder in der Umgebung, jedes Familienmitglied, jeder Kollege oder Kamerad, natürlich jeder, der in Not ist, egal woher er kommt und wer er ist, und auch die Haustiere. Und jeden soll man segnen, auch diejenigen, die einem fluchen...

Eigentlich klingt das alles recht einfach. Verständlich auch. Sollte machbar sein. Aber dann begegnet man so einigen Nächsten, die man lieber an die Wand pappen anstatt lieben möchte...

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28.01.2010 um 14:23 Uhr

Die Liebe ist ein Räuber...

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... Denn wäre die Liebe nicht ein Räuber so oder so, dann wäre sie keine Liebe. Alle Liebe begehrt und will haben. Aber im Zwecke des Habens liegt ein unendlicher Unterschied. Und das scheidet Himmel und Hölle für ewig auseinander!"

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(Offenbarungen, J. Lorber)

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27.01.2010 um 10:27 Uhr

Liebe in jeder Fiber...

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Was ein Mensch nicht ganz aus Liebe tut, das hat für sein Leben wenig Wert, da ja die Liebe in vollster Wahrheit das eigentliche Element des Lebens, das Urgrundleben selbst ist. Was demnach die Liebe ergreift, das ist vom Leben ergriffen und geht ins Leben über... Alles im Menschen ist tot bis auf die Liebe. Darum lasset eure Liebe walten in der Fülle über euer ganzes Wesen und fühlet Liebe in jeder Fiber, so habt ihr den Sieg über den Tod in euch!

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...und leget in das kleinste Vorkommnis Liebe...

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(aus den Offenbarungen Jakob Lorbers)

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25.01.2010 um 12:45 Uhr

Das Wesen der Weisheit...

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Das Wesen der Weisheit

In ihr ist ein Geist, / gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, / durchdringend, unbefleckt, klar, / unverletzlich, das Gute liebend, scharf,

nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, / fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles überwachend / und alle Geister durchdringend, / die denkenden, reinen und zartesten.

Denn die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; / in ihrer Reinheit durchdringt und erfüllt sie alles.

Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes / und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; / darum fällt kein Schatten auf sie.

Sie ist der Widerschein des ewigen Lichts, / der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, / das Bild seiner Vollkommenheit.

Sie ist nur eine und vermag doch alles; / ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. ...

Sie ist schöner als die Sonne / und übertrifft jedes Sternbild. / Sie ist strahlender als das Licht. ...

Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern / und durchwaltet voll Güte das All.

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(Buch der Weisheit, aus Kapitel 7)

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24.01.2010 um 22:44 Uhr

Eigenschaften der Seele...

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So werden sie (*) überaus froh und frei,

schnell, mächtig und liebereich,

klar und Gott gleich,

soweit es möglich sein kann.

Und sie fahren, wohin sie wollen,

in ganz großer Eile über tausend Meilen,

so schnell man einen Gedanken denken kann;

bedenkt, welche Schnelle deutet das an!

Dennoch können sie den Umfang des Reiches

nie erfassen noch berühren.

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(Mechthild v. Magdeburg aus "Das fließende Licht der Gottheit")

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(*) die Seeligen bzw. "Wiedergeborenen" oder auch - im Hinduismus - die Zweimalgeborenen. Diejenigen, die vollständig "erleuchtet" oder "erwacht" sind, die "Meister"... Baird Spalding schreibt in seinen Büchern über diese Meister, die in keiner Zeit durch den Raum reisen können, die Kranke heilen können, Tote erwecken usw. Alles, was Jesus offenbart hat, und noch mehr. Sie leuchten aus sich selbst heraus und brauchen weder Licht noch Wärme von einer äußeren Quelle. Sie materialisieren alle Dinge, die gebraucht werden, aus dem Nichts bzw dem Alles. Diese Meister (bei Baird Spalding) betonen immer wieder, dass sie nichts besonderes sind, nicht über den Menschen stehend, sondern dieses Potential in jedem Menschen verankert ist. So großartig all diese Fähigkeiten sind und auch ihre innere Seeligkeit, ihre Gelassenheit und Freude und Liebesfähigkeit, die nicht vergleichbar ist mit der, die wir kennen, so haben sie dennoch nicht die Größe Gottes und können ihm an Größe und Macht niemals gleichkommen... Dies wird auch an vielen Stellen in den Veden, besonders der Bhagavad Gita immer wieder erklärt: Des Menschen Seele ist qualitativ eins mit Gott, jedoch nicht in ihrer Ausdehnung.

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21.01.2010 um 11:20 Uhr

Unterschied zwischen Seele und Geist...

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Was ist der Unterschied zwischen Seele und Geist, oder ist es dasselbe? Als der zwölfjährige Jesus im Tempel mit den Schriftgelehrten disputierte, da sagte einer der Templer, dass das so wäre. Worauf Jesus ihn aufklärte:

"Zudem aber bist du noch in einer großen Irre, so du meinst, dass Geist und Seele ein und dasselbe sind! Die Seele bei den Menschen ist ein geistiges Produkt aus der Materie, weil in der Materie eben nur ein gerichtetes Geistiges für die Löse rastet, der reine Geist aber ist niemals gerichtet gewesen, und es hat ein jeder Mensch seinen von Gott ihm zugeteilten Geist, der alles beim werdenden Menschen besorgt, tut und leitet, aber mit der eigentlichen Seele sich erst dann in eins verbindet, so diese aus ihrem eigenen Wollen vollkommen in die erkannte Ordnung Gottes übergegangen und somit vollends rein geistig geworden ist."

(aus: "Die drei Tage im Tempel - Gespräche des zwölfjährigen Jesus" offenbart von Jakob Lorber)

Mit "gerichtet" ist gemeint, irdischen und natürlichen Gesetzen unterstehend. Die Seele untersteht diesen Gesetzen, solange sie mit dem Körper vermengt  ist, doch wenn sie Herr über den Körper geworden ist und sich mit dem Geistfunken verbunden hat, der in jedem Menschen ist, dann untersteht sie keinen solchen Gesetzen mehr. So wie Jesus Christus, der frei war, und aus dieser Freiheit alle möglichen Wunder vollbringen konnte.

Das entspricht auch den hinduistischen Erklärungen, wo die Seele die "jiva" ist und der individuelle göttliche Geistfunken der "Paramatma", was übersetzt soviel wie "Überseele" heißt. In den hinduistischen Schriften heißt es, der Jiva und der Paramatma seien wie zwei Vögel, die in einem Baum sitzen. Der Jiva frisst die Früchte des Baumes, während der Paramatma nur beobachtet und wartet, bis der Jiva zu ihm kommt.

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19.01.2010 um 00:02 Uhr

Aller Schmerz hätte ein Ende...

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Wäre die Liebe stärker unter euch, so hätte bald aller Schmerz ein Ende;

denn vor der Liebe muss weichen alles, was ihr läuft zuwider."

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(aus dem Werk Jakob Lorbers, 1800-1864)

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15.01.2010 um 11:11 Uhr

Das Fleisch und der Geist...

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Der Weg des Fleisches aber muss völlig gerichtet sein,

damit der Weg des Geistes ein freier bleibe für ewig!

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(aus "Die drei Tage im Tempel" offenbart von J. Lorber)

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12.01.2010 um 11:29 Uhr

Reisen ins Erdinnere...

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Bei Jakob Lorber, der sein halbes Leben lang Botschaften aufschrieb, die ihm offenbart wurden, wobei 25 Bände entstanden, ist, wie schon anderswo, ebenfalls zu lesen, dass die Erde hohl sei und dass sie verschiedene Öffnungen hat, von denen die zwei größten sich am Nord- und am Südpol befinden. Er beschreibt den Nordpol als aufnehmend und den Südpol als ausscheidend und das Erdinnere habe - wenn auch unterschiedlich beschaffen - dieselben Funktionen wie die Organe des Menschen (Magen, Milz, Herz usw.). Sie sei also ein lebendiges Wesen, welches Nahrung aufnimmt und ausscheidet. Das ist vorläufig das, was ich bei Lorber darüber gelesen habe. Es gibt da noch einen ganzen Band über diese Dinge.

Da in dieser kurzen Beschreibung auch Jens und Olaf Jansen genannt werden, die Anfang des 19. Jahrhunderts eine Reise ins Erdinnere unternommen haben sollen, habe ich danach gegoogelt und die Beschreibung dieser Reise gefunden. Sie haben dort im Erdinneren eine menschliche Kultur kennengelernt und ein Jahr lang dort gelebt. Es gab dort Städte, Schulen, Landwirtschaft... die Menschen waren sehr gebildet, besonders musikalisch, sie waren großwüchsig und wurden mehrere 100 Jahre alt, dies aufgrund des sehr wohltuenden Klimas.

Auf derselben Seite ist die Geschichte des Admiral Richard E. Byrd zu lesen, der 1947 in einem Flugzeug zum Nordpol aufbrach und ebenfalls im Erdinneren landete, wo er von den dortigen Bewohnern freundlich empfangen wurde. Sie hatten ihn absichtlich zu sich dirigiert um ihm Botschaften zu übermitteln betreffs der Atomtests und des zerstörerischen Tuns der äußeren Erdenbewohner, die er an die Regierung weitergeben sollte... was er auch tat.

Hier sind die Geschichten ausführlich erzählt:

Reisen ins Innere der Erde

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11.01.2010 um 20:42 Uhr

Unerwünschte Fragen...

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Als Jesus auf Erden lebte war es jüdischer Brauch, dass die Kinder mit 12 Jahren im Tempel einige Fragen beantworten mussten, wo ihnen von den Schriftgelehrten eine Reihe von Fragen zum Glauben gestellt wurden. Für diese Befragung musste von den Elktern etwas bezahlt werden und falls das Kind ein Zeugnis dafür haben wollte, wurde noch eine Gebühr fällig. Die Fragen waren immer dieselben und durchaus allen bekannt, und die Antworten konnten die Kinder in der Regel im Schlaf. Die Schriftgelehrten waren meist nicht sonderlich gelehrt, sondern meistens nur auf diese Fragen vorbereitet. Zwar durften die Kinder bei dieser Gelegenheit den Schriftgelehrten wiederum Verständnisfragen stellen, doch dies war nicht gerade gerne gesehen. Wollte das jemand tun, so musste er erst einmal zurücktreten und einige Stunden warten.

In dem Buch "Die drei Tage im Tempel - Gespräche des zwölfjährigen Jesus" offenbart durch Jakob Lorber heißt es weiter:

"Kam dann die anberaumte Stunde, so wurden stets mit einigem Unwillen solche Knaben aus ihrem Versteck hervorgeholt, mussten ihre früher gestellten Fragen wiederholen, und einer der Ältesten und Schriftgelehrten gab dem Fragesteller gewöhnlich eine sehr mystische und soviel als möglich verworrene Antwort, aus welcher der Knabe offenbar nicht klüger wurde - und das Volk schlug sich dabei an die Brust und bewunderte tief, dumm, stumm, taub und blind die unerforschliche Tiefe des Geistes Gottes durch den Mund eines Ältesten und Schriftgelehrten und verwies am Ende einem solchen Knaben seine unbesonnene Keckheit."

Jesus legte ebenfalls eine solche Keckheit an den Tag und ließ nicht locker. Was im Tempel in den drei Tagen, die er dort verbrachte, geschah, welche Fragen er den Ältesten stellte und wie er auf deren Antworten reagierte, beschreibt Jakob Lorber (nach einem geistigen Diktat) in diesem Buch.

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08.01.2010 um 00:26 Uhr

Wir wissen nichts von der Ursache...

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Dionysius schreibt darüber in dem Sinne, dass wir - solange wir mit Verstandesdenken arbeiten - immer nur mit den Auswirkungen der Ursache(n) in Berührung kommen, jedoch niemals mit der Ursache selbst. Was macht das aus? Wir könnten ja damit zufrieden sein. Wenn da nicht diese Sehnsucht wäre... die sich in der Poesie äußert, in der Musik, jeglicher Kunst, jeder Religion und in allem, was Menschen Geniales schaffen... in ihrer Leidenschaft, dies zu tun.

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Alles Göttliche nämlich, auch jenes, das uns geoffenbart wird, lässt sich nur aus Mitteilungen erkennen. Es selbst aber befindet sich, wie es in seinem charakteristischen Urgrund und Stand gründet, jenseits von Intellekt, von jeder Manifestation des Seins und von Erkenntnis. Wenn wir z.B. die alle Begriffe überschreitende Verborgenheit: "Gott", "Leben", "Manifestation des Seins", "Licht, Wort" nennen, so meinen wir nichts anderes als die aus ihr zu uns heraustretenden Kräfte, die: "Vergottung bewirken", "Dasein schaffen", "Leben erzeugen" oder "Weisheit schenken". Dieser selbst aber nähern wir uns nur nach Aufhebung aller intellektuellen Betätigungen, da wir keine Vergöttlichung, kein Leben oder keinerlei Manifestation des Seins sehen, die genau derjenigen Ursache ähnlich ist, welche allem enthoben ist. (Dionysius v. Areopagita, 5. Jhd.)

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05.01.2010 um 14:10 Uhr

Sehen und Erkennen...

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Wir sehen und erkennen durch Nichtsehen und Nichterkennen -

das bedeutet in Wahrheit Sehen und Erkennen.

Wir sind darin Bildhauern gleich, die wegschlagen,

was dem Anblick des verborgenen Bildes im Wege steht.

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Dionysios Aeropagita

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05.01.2010 um 01:28 Uhr

Die große Liebe enthüllt so ihre Natur...

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(aus "Das fließende Licht der Gottheit")

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Sie fließt  nicht in Tränen,

sondern sie brennt im großen Himmelsfeuer.

Darin fließt sie allerschnellsten

und steht doch in sich am allerstillsten;

sie steigt Gott am allernächsten

und bleibt in sich selbst die Allergeringste.

Sie begreift das Meiste und behält das Wenigste.

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04.01.2010 um 14:09 Uhr

Lyrik und Prosa...

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Vater = höhere Macht, ungeschaffenes, ewiges Absolute

Sohn = anfanglose Weisheit

Heiliger Geist = rechte Kenntnis der Wahrheit

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30.12.2009 um 12:29 Uhr

Die Liebe und die Vernunft unterhalten sich...

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Das Buch aus USA ist da ... *freu*... "The Mirror of Simple Souls" von Marguerite Porete. Und gleich hinten drauf steht ein kleiner Dialog... zwischen der Liebe und der Vernunft...

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Liebe: Diese Seele trägt in sich die Herrin der Tugenden, die göttliche Liebe genannt wird, die sie völlig in sich selbst verwandelt hat, mit der sie vereint ist und welche der Grund dafür ist, dass die Seele weder sich selbst noch den Tugenden angehört.

Vernunft: Aber wer bist du, Liebe? Bist du nicht eine der Tugenden, die bei uns ist, obwohl du über uns stehst?

Liebe: Ich bin Gott, denn Liebe ist Gott und Gott ist Liebe, und diese Seele ist vermittels der Liebe Gott. Ich bin durch die göttliche Natur Gott und diese Seele ist durch die Rechtschaffenheit der Liebe Gott. Somit wird diese von mir überaus Geliebte von mir gelehrt und geführt, ohne sie selbst, denn sie ist in mich hineinverwandelt, und eine derartig Vollkommene wird genährt durch mich.

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28.12.2009 um 21:09 Uhr

Die acht Tore...

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"Die Mystik ist das Herzstück jeder Religion", heißt es im Vorwort des Buches "Das große Buch der Mystiker". Und dass das Interesse an der Mystik seit dem Mittelalter nicht mehr so groß war wie es heute wieder ist. Für mich hat die Mystik des Christentums mir sehr vieles erschlossen und mir viele Fragen beantwortet, die früher unbeantwortet blieben und auch dazu führten, dass ich mich vom Christentum abwendete und erst einmal eine weite innere Reise nach Osten unternahm. Ich habe immer Parallelen gesucht und habe sie auch gefunden, selbst ohne Wissen über die Mystik. Doch am allereinfachsten findet man tatsächlich in der Mystik das Gemeinsame aller Religionen... sie ist wirklich das Herzstück, und dieses Herz - das Wesen und das Ziel - teilen sich alle Religionen.

Die "acht Tore der Mystik" ergeben sich aus den Aufzeichnungen von Mystikern verschiedener Religionen, und sind überall dieselben:

* das Tor des Schweigens im Sinne von Nicht-Sprechen

* das Tor des Nicht-Tuns im Sinne von Nicht-Erzwingen

* das Tor der Einheit im Sinne von Nicht-zwei-sein

* das Tor der Liebe ohne alle Vorbehalte

* das Tor der Einsicht

* das Tor der Freude ohne alle Ursachen

* das Tor der Tiefe, wie sie nur in der Höhe zu finden ist

* das Tor des Raumes

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27.12.2009 um 12:28 Uhr

Von siebenfacher Vollkommenheit...

 

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Gerne ungeehrt,  
gerne ungefürchtet,
gerne allein,  
gerne stille,
gerne niedrig,
gerne erhöht,
gerne vereint.

 

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(aus: "Das fließende Licht der Gottheit")