***Serenas Augenblicke***

18.07.2009 um 17:32 Uhr

Fahrt ins Unendliche...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Es gibt Momente, die einfach vollkommen sind, heilig irgendwie, wo alles zusammenpasst. Heute nachmittag auf der Schnellstraße war so einer... Vor mir eine atemberaubende Wolkenlandschaft und dazu aus dem Radio "Der Tanz der Ritter" aus "Romeo und Julia" von Prokofjeff... die Geschwindigkeit auf der leeren Straße... das war ein Gefühl wie in die Unendlichkeit zu fahren.

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Naja, ich hab angehalten für das Foto... und dann war es vorbei... die Musik aus, der Moment dahin und auch die Wolken taten hinterher so, als wäre nichts gewesen... Es war nur noch in mir. Durch mich ist es immer noch da... ohne mich wär es vielleicht nie gewesen...

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Der ritualisierte Schrittanz in diesem Ballett ist unglaublich mächtig, ich spüre eine überirdische Kraft darin... die Gewänder der Damen und ihre Kopfbedeckungen... diese weiten Schritte... ich sitze wie gebannt davor...

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18.07.2009 um 11:25 Uhr

Der Regisseur, Schauspieler und Musiker...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Er schrieb also Theaterstücke... schrieb bestehende um, schrieb eigene. Gründete eine Theatergruppe, die mehr oder weniger talentiert aber auf jeden Fall begeistert zusammen spielte. Sie führten die Stücke im Dorf auf, vor Publikum. Er spielte auch selbst mit... er liebte die Verwandlung. Aber hauptsächlich war er derjenige, der etwas in Szene setzte, Regie führte, Ideen entwickelte und die anderen zur Kreativität und zum Ausdruck anregte. Er wollte Freude verbreiten, selber Spaß haben. Das war ihm wichtig. - Er liebte die Musik, machte überall wo er war Musik auf seiner Harmonika. Als er im Krieg war, vorerst bei den nicht-kämpfenden Truppen, überlegte er hin und her, ob er bei seinem nächsten Heimat-Aufenthalt seine Harmonika mitnehmen sollte... Trotz der Gefahr, sie zu verlieren, nahm er sie wirklich mit, er wollte nicht ohne sie sein. Er spielte für seine Kameraden... sie zogen los und spielten wo immer sie waren, wenn es möglich war.

Wäre er aus dem Krieg lebend und gesund zurückgekehrt... wie hätte er seine Umgebung weiterhin verändert... Er war nur ein kleiner armer Schneider, aber doch ein reicher Mann. Aber er kam nicht zurück.

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18.07.2009 um 10:54 Uhr

Der Schneider...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Er war Schneider, ein sehr guter Schneider. Aber sein Herzblut lag nicht (mehr) darin. Das lag in seinen Ideen für das Theaterspielen und in seiner Musik, in seinen Gedichten und seinen Zeichnungen. Immer bezog er andere mit ein. Er liebte und genoss das Leben. Er bewunderte die Natur, liebte sie sehr... Er nahm alles sehr genau wahr, beschrieb es später in seinen Briefen. Er nahm auch im Krieg immer alles Schöne und Gute wahr und beschrieb es. Über das weniger Gute machte er nicht so viel Aufhebens.

Ja, also, der Schneider tat seine Arbeit mit großem Talent und war weithin für seine gute Arbeit bekannt. Für jeden Auftrag gab es natürlich ein Fertigstellungs- bzw. ein Abholdatum. Bis einen Tag vorher lagen Stoff und Schnitt und die Notizen der Maße unberührt da... während er lieber musizierte oder seine selbstgeschriebenen Theaterstücke mit den anderen probte - was seine Frau regelmäßig verrückt machte... obwohl es doch immer wieder klappte. Einen Tag vorher setzte er sich dann hin und schneiderte den Mantel oder den Anzug. Er schüttelte das quasi aus dem Ärmel... mühelos. Das Endergebnis war von bester Qualität, allseits bewundert.

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17.07.2009 um 12:52 Uhr

Fast verblutet - Brief an den Pfarrer

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Gottfried hat in seinen Briefen an Tilly nie etwas Konkretes gesagt... hauptsächlich Gefühle der Liebe geäußert, und sie gebeten ihm dies oder jenes zu schicken, und von der Natur erzählt, die ihn jeweils umgab. In dem Brief an den Pfarrer schreibt er sehr konkret wie es zu seiner ersten Kriegsverwundung kam... *

Brückberg, 2.5.44

Lieber Herr Pfarrer!

Zum Beginn meines Schreibens danke ich Ihnen für Ihre herzlichen Heimatgrüße, für die Äpfel sowie für die Büchlein. Freute mich sehr, als mir meine Frau Ihren Brief überreichte. Möchte Ihnen nun kurz einen kleinen Bericht über das Mitgemachte geben.

Wurde am 20.4. vormittags halb acht verwundet und musste bis zum Eintritt der Dunkelheit liegen bleiben, da der Russe alles einsah. Ich glaubte schon, es wär das Letzte, denn bei jedem Atemzug quoll das Blut aus der Wunde, denn der Schuss ging durch die Lunge. Dann begann der Weg durch den Kessel, der 14 Tage dauerte. Einmal kam der Russe mit Fliegern, beschoss uns mit Bordwaffen und Bomben, dann brach die russische Infantrie wieder durch. Und wir fuhren auf Panzerwagen über schlechte Straßen. In allen Ecken lauerte der Tod. Da gibt es nur eines, an was man sich aufbauen kann, das ist der Glaube. Ich vertraute mich der Gottesmutter an, und mein Vertrauen wurde belohnt. Am 4.5. kam nun die Rettung, ich wurde mit dem Flugzeug aus dem Kessel gebracht. Ich kann Ihnen nicht sagen, was es für ein Trost ist, wenn man zu Hause eine Familie und Kinder ... hat, die für einen beten. Dann fühlt man sich in guter Hut. Nun liege ich hier im Lazarett. Ich muss zwar im Bett liegen, aber ich werde wieder gesund werden. Wir werden von katholischen Schwestern gepflegt, und das Essen ist auch sehr gut. Hoffentlich wird ein baldiger Frieden uns wieder heimführen zu unseren Familien.

Und so sende ich Ihnen viele herzliche Grüße,

Ihr Gottfried May

Auf ein gesundes Wiedersehn in der Heimat!

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17.07.2009 um 12:18 Uhr

Gottfrieds Liebe...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Ich hab Tränen in den Augen. Ich habe Gottfrieds von mir in den PC getippten Briefe durchsehen wollen um die Orte zu notieren, wo er überall war. Der erste Brief, den ich mehr oder weniger "zufällig" öffnete enthielt ein Gedicht von ihm und seine Liebe zu seiner Frau... Ich kenne es natürlich... aber es ist lange her, dass ich es gelesen habe... 

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Liebe Tilly ich muß jetzt an den ersten Spaziergang denken, nach Güntersleben, weißt Du noch, damals im Mai, wenn die vielen vielen Maikäfer schwirrten und dann auf dem Heimweg, wenn wir uns beim Mondschein das erste mal küßten. - - - -

Schön ist die Nacht, die lauschige Nacht,

Es leuchten die Sterne, ich hab Dich gerne, so lieb Dich allein.

Schön ist die Nacht, am Himmel erwacht der strahlende Mond.

Die Liebe sich lohnt für ein Glück nur zu zwein.

Schön ist die Nacht, seit ich Dich sah

Schön ist die Nacht, und das Glück, das Glück u. die Liebe war da. 

War es nicht so, liebe Tilly? Und heute ist eine große Zeit vergangen, seit dies geschah, aber noch hab ich Dich lieb, genau so lieb wie damals. Und nun lb. Tilly, jetzt schließe ich wieder für heute, mit der Hoffnung, daß ich an Pfingsten wieder bei Dir sein kann.

Es grüßt u. küßt

Dich u. die Kinder herzlichst,

Dein Gottfried, euer Papa

 

Weiden, 4. Mai 1941

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16.07.2009 um 11:04 Uhr

Kein Gottfried - Zu Besuch bei Jacko...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Heute nacht wollte ich eigentlich von Gottfried träumen, wollte dass er mir erzählt von der Zeit zwischen April 1944 und Mai 1945... aber vielleicht ist das auch zuviel verlangt. Ich wollte vorgreifen, ich wollte etwas herausbekommen, bevor wir dieses "Spiel" bei Mr. Train machen. Wollte ein bisschen gewappnet sein. Aber es war nichts. Naja, da man immer mehrere Träume träumt aber nur eine Version erinnert, kann es doch sein, dass ich etwas darüber geträumt habe, was erst noch hochkommt... Ich werde mal schauen heute im Laufe des Tages. Interessant ist auf jeden Fall, dass ich gestern das Google-Spiel mit Gottfried gemacht habe. Also habe ich eingegeben "Gottfried ist"... und die ersten beiden Treffer hießen: "Gottfried ist mein Freund" und "Gottfried ist wieder da!". ...

Die erinnerte Version meiner Träume heute nacht ging jedenfalls um Jacko. Wir waren zu Besuch bei ihm in seinem riesigen, weitläufigen Haus in Deutschland, es muss irgendwo im Süden gewesen sein. Interessant, dass alles aus Holz war. Das Haus war innen raffiniert gestaltet, mit verschiedenen Ebenen, und eben sehr sehr groß. Anschließend an das Haus kam eine große Halle, und dahinter war ein riesiger Park, der aber sehr natürlich aussah. Es waren viele andere Leute zu Besuch und wir dachten gar nicht, dass wir direkt mit ihm würden sprechen können. Doch auf einmal war er da. Wir, das heißt mein Mann und ich, hatten einen Jungen dabei. Ob er unser Kind war weiß ich nicht, aber er gehörte zu uns. Der ging sofort auf Jacko zu und die zwei unterhielten sich intensiv und lachten. Jacko hatte eine grün-schwarze teilweise glitzernde Jacke an. Unser Junge bewunderte sie, und da zog Jacko sie sofort aus und schenkte sie ihm.

Da war noch mehr, aber es ist mir momentan entfleucht...

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15.07.2009 um 11:20 Uhr

Wie fühlst Du Dich?

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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zentral?

peripher?

rosarot?

anthrazit?

geblümt?

oder liniert?

Und was siehst Du,

wenn Du durch halbzwölf schaust?

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13.07.2009 um 22:12 Uhr

Die Erdnuss, die Sternensprache, Christian Morgenstern und der Bundestag

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Eben war ich bei der Erdnuss zu Gast und hab mich so gefreut über den neuesten Eintrag, schaut mal HIER  ... Ich bin auch so eine, die so spricht, und manchmal nannten wir das "Sternensprache"... Klar, dass man alles versteht, wenn man sich auf diese Weise mit jemand Liebem unterhält... auch jeder Hund und wohl jedes andere Tier versteht diese Sprache. Und es hat mich an eins der allerschönsten Gedichte erinnert, die es gibt: "Das große Lalula" von Christian Morgenstern.

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Das große Lalula

Kroklokwafzi? Semememi!
Seiokrontro - prafriplo:
Bifzi, bafzi; hulalemi:
quasti basti bo...
Lalu lalu lalu lalu la!

Hontraruru miromente
zasku zes rü rü?
Entepente, leiolente
klekwapufzi lü?
Lalu lalu lalu lalu 1a!

Simarar kos malzipempu
silzuzankunkrei (;)!
Marjomar dos: Quempu Lempu
Siri Suri Sei
Lalu lalu lalu lalu la!

Vielleicht sollte man die Sternensprache auch mal im Bundestag einführen... wär doch mal ne Idee... :)

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13.07.2009 um 11:38 Uhr

Sprühender Ohrring...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Zuerst wusste ich gar nicht ob ich überhaupt geträumt hatte. Auf der Toilette sitzend fielen mir dann die ersten Episoden ein. Ich schrieb alles auf und im Nu waren zwei Seiten voll. Ich staune immer wie viel man schreiben muss, um ein paar Bilder und Erlebnisse zu beschreiben... In Bildern ist so unglaublich viel drin. Dieser Traum hatte verschiedene Teile... ein Teil war eine Zeichnung.

Ich malte ein Bild... in der Mitte das Gesicht einer Frau, außen herum ornamentartige Verzierungen. Ich war sehr zufrieden. Da kam jemand auf mich zu, eine Frau, ich glaube, eine Freundin von früher... Sie nahm mir lächelnd den Stift aus der Hand und fing an, noch etwas auf das Bild zu malen. Ich wollte zuerst protestieren, doch dann spürte ich innerlich irgendwie, dass das Detail, das sie malen würde, noch nötig wäre. Sie malte an das Ohr der gemalten Frau einen Ohrring, der kreisförmig nach hinten Funken sprühte... die eigentlich so aussahen wie Tropfen, aber sie hatten die Dynamik von Feuer. Das fand ich wundervoll.

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12.07.2009 um 13:30 Uhr

In mir ist nur Musik...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Ich weiß nicht, wer ich bin.

Ich habe nur meine Musik.

(Fast verzweifelt:) In mir ist nur Musik.

Ich habe Millionen Geschichten im Kopf.

Ich will sie alle singen.

In mir ist nur Musik.

Ich will, dass sie herauskommt!

M.J.

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10.07.2009 um 00:54 Uhr

So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Das Tagebuch über eine Krebserkrankung heißt so. Autor: Christoph Schlingensief.

Er war in Afrika, in Burkino Faso... arbeitet dort, hat Pläne für ein Festspielhaus...

vorhin ein Bericht darüber, von dem ich nur noch das Ende sah.

Er sagt: Ich habe hier weniger Angst als in Europa, in Deutschland.

Es geht mir hier körperlich besser. Manchmal auch nicht, aber dann ist es etwas normales,

was alle haben... nach 300 Metern in der prallen Mittagssonne Afrikas sind alle groggy, nicht nur er.

Er will dort alles wissen... lernt viele Menschen kennen... fragt und fragt...

Es heißt: Er schöpft aus allem, was ihm die Krankheit bietet...

Er sagt: Ich habe mehr Liebe in mir als früher. Und das spürt man.

Ich mochte ihn früher nicht... seine Art zu arbeiten, aufzutreten, zu sprechen... mochte ich nicht.

Jetzt geht er mir total zu Herzen. Nicht weil er krank ist. Sondern wegen der Liebe, die man jetzt in ihm spürt.

Er sagt: Man kann nicht so weit gehen zu sagen: Ich bin dankbar für die Krankheit,

das wäre absurd. Aber ein bisschen in diese Richtung geht es schon, soll es auch.

Auch absurd scheint mir, wenn ich sage: er gefällt mir jetzt besser als früher,

ja, auch äußerlich. Auch wenn er dürr ist und dunkle Augenränder hat... er strahlt einfach.

Er strahlt Wärme aus, und Leben, Ehrlichkeit, Herz...

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09.07.2009 um 12:02 Uhr

Aus einem Interview mit Jacko...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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"Was denken Sie, wenn Sie tanzen?"

"Was ich denke? Nichts. Man sollte beim Tanzen nicht denken."

Die Musik spielt und er tanzt, während er weiterspricht:

"Man wird zum Bass, man wird zur Klarinette und zu den Violinen."

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"Ich bin Peter Pan."

"Nein, Sie sind Michael Jackson."

Er nickt nachsichtig, mit einem winzigen Lächeln, und sagt:

"In meinem Herzen bin ich Peter Pan."

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08.07.2009 um 12:46 Uhr

Jeder ist der Kosmos...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Fortsetzung (alles ist eine Fortsetzung)

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  • Der Wind hatte gedreht und ich musste kaum noch einen Flügelschlag machen... ich segelte zu ihm hin und landete sehr sanft auf seiner Schulter... Er hatte mir einige Körner mitgebracht... ich begrüßte ihn laut rufend, mein Herz klopfte stärker vor Freude ihn zu sehen...

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  • Ich sah sie heranfliegen im silbernen Licht dieses eigenartigen bewölkten und doch hellen Tages... Ich streckte einladend den Arm aus, damit sie landen könnte... ich hatte die Körner für sie in der Hoffnung, dass sie heute käme, schon in der Hand...

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  • Ich ließ mein Licht durch die dünne Wolkenschicht dringen, die es versilberten, was mir sehr gefiel... silbern reflektierend ließ ich die Wellen mit mir spielen und hüllte alles ein... auch die beiden Freunde auf dem Balkon des Leuchtturmes...

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  • Der Wind spielte mit mir... bließ gegen meine Richtung und ich kräuselte meine Spitzen und sie stiegen höher und höher bis sie oben umkippten und ich tropfenspritzend wieder in mir selber landete... er hat immer solche Launen, der Wind...

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  • Sie stemmte ihren kleinen Körper im freien Raum kraftvoll gegen mich und ich strich durch ihr weiches Gefieder, und weil es mir Spaß machte, drehte ich mich um und schob sie sanft weiter auf den Leuchtturm zu, wo ihr Freund wartete, so dass sie ihre Flügel stillhalten konnte und sie einfach segelnd durch den Raum glitt, auf ihn zu...

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  • Ich mag es wenn er auf meinem Balkon steht, weil ich dort das Gewicht seines kleinen Körpers besser spüren kann, das ich wie eine süße Last empfinde... Er und ich sind sehr stark miteinander verbunden... ich umgebe ihn, schütze ihn vor Wind und Wetter... und er füllt mich aus mit seinen menschlichen Gedanken, mit seinen schönen Gefühlen, die ich genieße... Er streichelt mich mit seinen guten Gefühlen... Selten ist er unruhig oder schlecht gelaunt... dann versuche ich ihn zu streicheln und ihm zu sagen, dass er sicher ist und alles gut ist...

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Der Mann im Leuchtturm schrieb am Abend im Licht seiner Öllampe...

"... wir ließen uns von der leicht verhangenen silbrig leuchtenden Sonne verzaubern. Die Atmosphäre war außerordentlich, als ob alles Äußere mit unserem Inneren zusammenflösse und wir mit dem silbernen Licht, den gekräuselten Wellen des Meeres und dem aufgeworfenen feuchten Sand, dem milden Wind und alle miteinander eins wären. Jeder war das andere und alle waren alles. Ich sie, die Sonne. Die Sonne das Wasser. Das Wasser der Sand. Der Sand der Turm. Der Turm der alte Seebär. Alles alles. Jede kleine Muschel und jeder Tropfen in der feuchten Luft war einbezogen. Nichts könnte Größer sein als dieses Erleben. Ich war nur eine Möwe und gleichzeitig der Kosmos."

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07.07.2009 um 11:40 Uhr

Der Mann und das Meer...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Ich erinnerte mich an den Mann mit den grauen Haaren, den ich von oben gesehen hatte, als ich Rückschau auf mein Leben gehalten hatte und ganz am Ende angekommen war. Ich wollte einen Blick auf das Leben davor werfen und sah diesen Mann, der schnellen Schrittes auf einer nicht befestigten Straße entlang ging. Er trug ein weißes Hemd, eine dunkle Hose, und hatte eine Jacke in der Hand. Er ging sehr dynamisch.

Irgendwie hatte sich das Bild nie verändert. Ich sah nicht mehr und nicht weniger. Aber das war kein Wunder, denn ich hatte mich ja nicht bewegt, war einfach nur da oben klebengeblieben. Ich entschloss mich also, ihn anzusprechen Vielleicht war er ich?? Seltsamer Gedanke, dass ich dieser Mann sein sollte... aber warum nicht. Ich dachte noch: Wenn ich ihm real begegnet wäre hätte ich ihn niemals angesprochen... auch dann nicht, wenn ich gewusst hätte, dass er mit meinem Leben etws zu tun hat. Aber als unverkörpertes Traumselbst geniert man sich nicht... das ist der Vorteil daran... :)

Ich beabsichtigte also neben ihm herzulaufen und schon war ich da. Er schaute mich kurz an, gar nicht überrascht. Er hatte ein nettes Gesicht, sah aus als ob er viel lachen würde und hatte so eine Art, alles leicht, aber doch nicht zuuu leicht zu nehmen. Er sah vertrauenswürdig aus. Ich schaute vor uns auf den Weg und wo er hinführte. Wir befanden uns an der Küste und wir liefen direkt auf einen Leuchtturm zu. Ich sagte nichts, lief einfach mit... Das Meer lag ruhig da, der Wind trug aller Gerüche in die Nase... Möwen waren zu hören...

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Wir betraten den Leuchtturm und gingen die Wendeltreppe nach oben. Dort saß ein Mann. Die zwei begrüßten sich. Ich war unsichtbar für den Leuchtturm-Bewohner. Warum, weiß ich nicht. Er stand auf und bereitete Tee. Er war mittelgroß, hatte einen etwas gedrungenen Körperbau... graue Haare, einen grauen, gestutzten Bart... trug eine Wollmütze, blau... er sah so sehr nach Küste und Leuchtturm aus wie man es nur kann. Als er wieder dasaß und auf das Meer hinaus blickte fielen mir seine hellen grau-blauen Augen auf... Sie blickten so ruhig... ein bisschen melancholisch vielleicht, aber zufrieden.

Der Mann mit dem ich hergekommen war blickte mich ein bisschen lächelnd an und sagte: "Du bist also auf der Reise durch deine Leben?" Ich war nicht mehr erstaunt... denn im Grunde hätte das ein Dauerzustand sein müssen. Ich nickte. Und mir wurde klar, dass der Mann, mit dem mein Selbst verbunden war, nicht er sondern der Leuchtturm-Mann war. Er... ich? Seltsam... Eigenartig. Ein Leben an der Küste... Ich? Das Meer ist schön, aber ich bin doch eine Landratte. Und dieser Mann da ist durch und durch eine Art Seebär oder wenigstens Küstenseebär... Bestimmt ist er früher zur See gefahren... was ich mir niiiemals vorstellen könnte. All diese Gedanken bekam auch der dynamische Mann mit und er sagte: Wenn man sich etwas gar nicht vorstellen kann, dann lernt man gerade das irgendwann kennen. Dass man es sich nicht vorstellen kann wirkt wie eine Bitte, es eben doch näher betrachten zu können. Aha.

In welcher Zeit lebt ihr denn? fragte ich ihn neugierig, denn ich wusste nicht einmal, ob das nun wirklich vor diesem gerade gelebten Leben, in welchem ich jetzt gerade träumte, war oder vielleicht später, in der Zukunft? Er sagte: 1810. Ich schaute ihn verblüfft an. Das kann gar nicht sein! Er lachte: Wieso nicht? Na, ihr tragt viel modernere Kleidung! Das passt nicht. Der dynamische war höchst amüsiert: Du willst uns also sagen, dass wir nicht in unsere Zeit passen? Er lachte laut los.

Fortsetzung folgt... vielleicht

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07.07.2009 um 11:37 Uhr

Für MJ...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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06.07.2009 um 10:28 Uhr

Ulm

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Ich war mit meinem Vater in Ulm. Ich sah mich mit ihm in der Innenstadt, auf einer Kopfsteinpflasterstraße gehen. Ich war noch recht klein. Das Münster war in der Nähe. Mehr weiß ich nicht. Ich war später nie in Ulm gewesen. Was ich mit meinem Vater dort machte, warum er mit mir alleine dort war, weiß ich nicht. Aber es war etwas Besonderes, und es war schön, ein bisschen aufregend und sehr erfreulich. Ich wuchs einige Jahre lang mit dem Wissen auf, mit meinem Vater dort gewesen zu sein. Irgendwann einmal erwähnte ich es meiner Mutter gegenüber - in dem Bewusstsein, dass sie das auch wusste. Und sie behauptete doch glatt, das stimmte nicht. Ich sei niemals mit meinem Vater in Ulm gewesen. Es fühlte sich für mich so an, als würde sie etwas zerstören wollen. Ich dachte mir, vielleicht hat sie recht und ich habe das nur geträumt. Ich wusste ja auch nicht, weshalb mein Vater mit mir alleine als kleines Kind dort gewesen sein sollte. Aber nur das Denken gab ihr Recht. Alles andere in mir wusste, dass es so gewesen war wie ich gesagt hatte. Warum sollte ich als kleines Kind auch von Ulm träumen... einer Stadt, die recht weit weg und für uns keinerlei Bedeutung hatte. - Den Grund warum wir dort waren - wenn wir dort waren - hätte ich gerne noch gewusst... und wüsste ich jetzt noch gerne. Auch heute noch habe ich ein klares Bild von mir und meinem Vater in den Straßen dieser mir sonst völlig fremden Stadt vor mir...

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05.07.2009 um 19:04 Uhr

Wer ist sie?

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Flugzeuge, ich dachte an Flugzeuge... und all die Geschichten all der Menschen, die zusammengewürfelt darin sitzen. Ich blickte auf meine Oberschenkel... ich saß in einem recht bequemen Sitz - in einem Flugzeug. Ich sah, wie meine Hand den Stoff des Saris glatt strich. Welche Farbe hatte er? Einfarbig... ich glaube Rot. Ich oder sie blickte in den Spiegel... Sie wusste, was sie sehen würde... ich dagegen war sehr sehr gespannt, denn ich konnte sie ja nicht sehen und wusste nichts über sie. Ich konnte sie nicht ansehen, da ich in ihrem Körper steckte. Sie oder ich hob also die Hand mit dem Spiegel und blickte hinein. Schwarze geschminkte Augen, bronzene Haut, die schwarzen Haare hochgesteckt... goldene Ohrringe. Oh... wie schön... sie ist. Was macht sie da... eine moderne Frau im Flugzeug von Indien nach Europa in einem Sari, so traditionell gekleidet? Wer ist sie überhaupt? Sie passt so gar nicht in meine Vorstellungen. Das Leben, das ich in Indien führte, hatte ich doch schon gesehen... diese Frau hatte Indien niemals verlassen und lebte in nicht ganz  so modernen Zeiten. Wer also ist diese schöne junge moderne Frau??

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04.07.2009 um 13:24 Uhr

Weihnachten im Tempel des Löwen

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Es war an Weihnachten vor ungefähr zehn Jahren... wir wussten nichts Schöneres und Passenderes als Weihnachten einmal im Tempel des Löwen zu verbringen, im Bayerischen Wald. Und überraschend war ein Gast aus Indien da. Kein Inder, sondern ein Österreicher - liebenswert-verrückt, wie Österreicher oft mal so sind. Er hatte sich im südwestlichen Indien nahe der Küste seine neue Heimat geschaffen... mit einem Gästehaus... und mit seinen Hunden...

Er hatte seiner in Österreich lebenden Mutter versprochen, sie dieses Weihnachten zu besuchen und war jetzt, am Heiligen Abend hier im Tempel, um Lord Narasimhadeva Guten Tag zu sagen, und morgen würde er zu seiner Mutter weiterfahren, was nicht weit entfernt war. Für dieses Versprechen hatte er sogar - was ihm viel bedeutete - seine trächtige Hündin alleine zurückgelassen... naja, da war jemand, der sich gut um sie kümmerte... aber er wäre gerne dabei gewesen. In Indien sind Hunde nicht gerade die angesehendsten Tiere und als Devotee hat man normalerweise nichts mit ihnen zu tun... Wir schon. Und er auch. Natürlich verband uns das sofort. Wir hatten Laika und Tim dabei - die drei sahen sich und klebten sofort aneinander... Die Hunde vergötterten ihn schier... auch Tim, der zu der Zeit Männern gegenüber noch sehr eingeschüchtert war. Er legte sich vor diesen Mann hin und präsentierte seinen Bauch... unglaublich zu jener Zeit.

Im Tempel war man dem indischen Österreicher gegenüber reserviert. Es hätte in anderen Tempeln in Österreich unangenehme Auseinandersetzungen mit ihm gegegeben, hörten wir. Und außerdem sei er immer noch Schüler von Shri Vishnupada, welcher ja "gefallen" war. Dieser Mann war Jahre lang ein als Mönch lebender Krishna-Guru gewesen... er hatte an die 5000 Schüler auf der ganzen Welt... Und plötzlich war er "gefallen"... d.h. hatte sich mit einer Frau eingelassen! Das war ein Skandal. Und er vertuschte es nicht einmal, sondern stand dazu. So wurde er hochkant rausgeschmissen und von seinen Schülern wurde erwartet, ihn zu verlassen und einen anderen Guru anzunehmen. Was viele in Deutschland und Österreich auch taten... während die Schüler in Russland zum Beispiel vehement zu ihm hielten. Und auch der verrückte Österreicher. Er wollte nach Weihnachten weiter nach Spanien reisen, wo Shri Vishnupada - welcher sich jetzt eigentlich nicht mehr so nennen durfte - nun mit dieser Frau lebte. Es kam später heraus, das Shri Vishnupada schon früher geäußert hatte, er hätte sexuelles Verlangen und wolle sein Mönchtum aufgeben, was in der hinduistischen Tradition durchaus möglich ist... doch die anderen wiegelten ab und bedrängten ihn, das nicht zu tun und rieten ihm, nur mehr zu beten und zu chanten, dann würde das schon vergehen. Aber es verging nicht... er brach fast zusammen, bevor er sich endlich entschied, doch seinem Herzen zu folgen.

Nun, es war also Heiligabend. Nach der feierlichen abendlichen Puja vor dem wunderschönen Altar mit der beeindruckenden Statue von Lord Narasimhadeva - halb Mensch halb Löwe - sollte eigentlich noch eine sogenannte "lecture" stattfinden. Das heißt, einer der Devotees liest ein Stück aus den Heiligen Schriften des Hinduismus - meistens der Bhagavad Gita - um dann hinterher das Gelesene zusammen mit den anderen zu reflektieren. Doch alle Devotees verließen nach der Puja sofort den Tempelraum. Nur wir waren noch da. Der Österreicher hatte sich schon auf das Sitzkissen gesetzt und die Bhagavad Gita vor sich stehen... er schaute uns an und sagte: "Na, wollt ihr bleiben? Ich mache die lecture auf jeden Fall, auch alleine, aber wenn ihr bleiben wollt - ihr seid herzlich willkommen." Natürlich wollten wir und setzten uns zu ihm.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals jemanden so innig diese Texte habe lesen hören, so als wäre er gerade selber mitten im Geschehen dessen, was er vorlas. Er war mit ganzem Herzen dabei. Es war mitreißend... er entrückte uns alle drei in eine Dimension, für die der wundervolle Tempel mit seinem Marmor und den goldbraunen Farbtönen die beste denkbare Umgebung war. Als er fertig gelesen hatte schwieg er lange und wir mit ihm... Und dann fing er an zu sprechen. Alles was er sagte kam so tief aus ihm, es war so engagiert, so voller Liebe, so tief verbunden mit Gott und der Welt, dass wir wie gebannt waren. Ich hoffte die Zeit würde stehenbleiben... und sie blieb auch stehen.

Natürlich fuhren wir ihn am nächsten Tag nach Passau zum Bahnhof, von wo aus er zu seiner Mutter nach Österreich fahren wollte. Er hatte ein Harmonium dabei, eines das in Vaishnava-Tempeln üblich war und wovon ich selber auch eines besaß. Am Abend zuvor hatte ich vor der Puja einige Lieder gespielt und gesungen, eines davon mit einer eigenen Melodie. Er sprach mich darauf an. Er sagte: "Deine Melodie war sehr besonders... spielst Du das Lied auf Deine Weise noch einmal für mich zum Abschied?" Ich schaute ihn irritiert an. "Wo, hier?" Wir standen mitten auf einem Bahnsteig des Passauer Bahnhofs! "Ja, hier", lächelte er. "Es macht dir doch nichts aus?" Ich lächelte auch... was zwischen uns hin- und herging war einfach Liebe, wie kann man es sonst beschreiben. Ich setzte mich vor das Harmonium auf den Boden und fing an zu spielen. Die Leute? Ich habe keine Ahnung, ob da welche waren... wir waren wieder da wo wir gestern abend waren. Mit geschlossenen Augen wiegte er hin und her, eins mit meinem Spielen und meinem Gesang. Er war für mich wie der Raum, in dem ich diese Musik spielen konnte. Tatsächlich, er breitete vor mir diesen Raum aus, in dem das möglich war.

Dann nahm der Zug ihn mit... und es dauerte lange, bis wir wieder von ihm hörten. Seine Hündin hatte gesunde Junge zur Welt gebracht. Und sein Gästehaus wollte er vergrößern... und wir seien herzlich willkommen... das ließ er uns wissen, als er wieder in Indien war...

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04.07.2009 um 11:56 Uhr

Gedicht für den Liebsten...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Zu Robs 58. Geburtstag am 20. Juli 1977 fertigte Jane in ihrer unbeschreiblich reichen Kreativität und ihrer Liebe ein ganzes Büchlein mit persönlichen Gedichten und Zeichnungen für ihn an. Eines davon bezog sich auf die Reinkarnation, auf all die Leben, die er schon gelebt hat... wunderschön...

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Für Rob

Wurdest du einst im Winter geboren,

in Europas Eis und Schnee,

wo Dörfer ins nächtliche Dunkel sich kauern

und Wölfe die Hügelschluchten durchstreiften?

Oder zerriss, braunhäutiges Saugkind, dein Schrei

Ägyptens frühe Morgendämmerung?

Wie viele Wiegenfeste kamen und gingen,

Wie viele Lande schon waren dir Heimat?

Wie vieler Liebender Flüstern verwob sich

den Mustern deines Gemüts?

Wie viele Söhne und Töchter entsprangen

deinen Lenden oder deinem Schoß?

Wie viele Stimmen flüstern in meiner

glückwünschend mit an deinem Geburtstag,

und welche Lieben richten dir

in deinen Vergangenheiten

ein Festmahl mit Kuchen und Wein?

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04.07.2009 um 11:45 Uhr

Worte aus einem Traum...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Ich träumte etwas nicht mehr Beschreibbares... Bilder, die nur noch als Gerfühle da sind, aber nicht mehr visuell... Aus diesem Traum heraus erhielt ich gleich nach dem Erwachen diese Worte:

Betrachte nichts als Schranke,

betrachte alles als förderlich

egal welche Meinung du vordergründig darüber hast.

Lasse dein Urteil nicht dich selbst vernichten oder herabwürdigen.

Ziehe in Betracht dass das, was du in dir verurteilst

von der Weisheit deines Wesens erzeugt wurde

zu einem Zweck den du momentan noch nicht verstehst.

Habe Vertrauen dass du in Ordnung bist

und deine Mängel unbedingt Mängel sein müssen

um sich dann verwandeln zu können

in Vermögen.

Denke reich. Fühle reich. Du bist es.

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