***Serenas Augenblicke***

28.06.2009 um 15:15 Uhr

Nachmittag eines Faun...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Nijinskij provoziert mit seinem Tanz des Faun einen Skandal...

"Warum hast Du das getan?" fragt am Ende der Vorstellung Diagilev.

Nijinskij ist kaum zurückgekehrt aus der Rolle des Faun

und sagt: "Das war ich nicht. Das war der Faun..."

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Er hat ihnen den wahrhaftigen Faun gezeigt, nicht einen zensierten.

Seid ihr nicht gekommen, um den Faun zu sehen?

Aber ihr wollt nicht sehen, wie er ist und was er ist?

Er kopuliert, weil er der Gott der Fruchtbarkeit ist,

was sollte er denn anderes tun?

WAS wollt ihr sehen, wenn ihr kommt, den Faun zu sehen???

Worüber erregt ihr euch? 

 

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28.06.2009 um 14:53 Uhr

Jacko und Neschinka...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Er, Jacko, ist oder war genau wie Nijinskij weder Mann noch Frau noch Kind sondern vielmehr alles zusammen. Ganz. Keinesfalls nur eines davon. Und sie wurden beide dadurch missverstanden. Denn was tut eine begrenzte Welt mit jemandem, der über diese Grenzen hinausgegangen ist, nicht willentlich, sondern einfach weil er das ist...? Sie kann ihn nur missverstehen. Wie auch bei Nijinskij. Menschenmassen reagierten auf beide mit großer Hingabe, Leidenschaft und Zärtlichkeit... und dieselbe Welt verurteilte sie auch. Beide waren sehr einsam. Beiden fühlten sehr tief. Beide hatten hohe Ideale. Beide waren auf ihre Weise wunderschön... meint Serena, die nicht anders kann, als sie zu lieben... und dabei pathetisch wird... egal... sie kann da nicht anders...

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28.06.2009 um 00:39 Uhr

Synchronizitäten...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Sie finden immer häufiger statt. Ich nehme mir vor, eine Frage zu stellen, und bekomme die Antwort, bevor ich sie gestellt habe. Ich denke an eine bestimmte Sache, und es kommt ein Bericht im Fernsehen genau darüber. Viele solcher Dinge, fast täglich. Von den vielen "selben Gedanken zur selben Zeit" mit meinem Mann ganz zu schweigen. Er sagt etwas, und ich wollte genau in dem Moment denselben Satz sagen oder hatte die Antwort im Kopf zu einer Frage, die er noch nicht gestellt hatte. Heute Nacht hatte ich einen zum Teil sehr tragischen Traum, in dem mein Hund gestorben ist. Ich war total fertig und versuchte aufzuwachen, aber es gelang mir nicht gleich. Erst träumte ich noch einen richtigen Krimi, in dem Drogenhandel eine Rolle spielte. Ein Mann wurde in einer Pension unschuldig verdächtigt und die wahre Schuldige, die ich kannte, türmte durchs Fenster... Der Besitzer der Pension war mit dem Grünen-Politiker Özdemir gut bekannt, was mich sehr erstaunte. Ich wollte das alles gar nicht wissen, sondern nur unbedingt aufwachen, um nachzusehen, ob mein Hund wirklich tot sei. Jemand meinte, ich solle mich nicht so haben, ich hätte das eh nur geträumt. Endlich wachte ich wirklich auf und merkte, es war ein Traum. Heute erfuhr ich, dass ein Hund in der Nachbarschaft gestorben ist.

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27.06.2009 um 14:35 Uhr

21. August 1988

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Das war ein heißer Sommer... ich frisch verliebt, herrlich ungeordnete äußere Verhältnisse... alles ein bisschen wild, unkonventionell... und wir lebten wirklich nur im Augenblick... das Gefühl hat alles beherrscht... Dass Jacko nach WÜ kommt, war unglaublich. Aber er kam. Man munkelte, er wäre davon ausgegangen, dass er in Frankfurt auftrete...  die einstündige Fahrt vom Flughafen zum Auftrittsort hätte ihn bei den amerikanischen Dimensionen nicht gewundert. Das wird schmunzelnd erzählt, weil auch heute noch es irgendwie keiner glauben kann, dass der große Jacko in der fränkischen Provinz aufgetreten ist.

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Ich war ziemlich vorne dabei. Ich habe es gehasst, all diese Leute um mich herum, so nah... war davor und danach nie mehr auf so einem Konzert und will auch auf keines mehr. Aber dass ich damals dort war, das ist cool. Ich werde das nie vergessen, ihn so nah gesehen zu haben. Meine neue Liebe, mit der ich zusammen war, war zufällig der Fotograf, der Jacko fotografieren durfte. Er hat eine Serie genialer Fotos gemacht - auch das große hier auf dem Zeitungsausschnitt - mit einem gigantischen Teleobjektiv, ausgeliehen von einem Fotogeschäft. Denn der Platz für die Fotografen war doch recht weit von der Bühne weg. Mit diesem Teleobjektiv konnte man von der Wohnung am Marktplatz die Schlagzeilen aus die Zeitung der Leute lesen, die unten beim Italiener im Freien ihren Espresso schlürften... In den Tagen nach dem Konzert klingelte das Telefon Sturm... jeder wollte eins oder mehrere der Fotos haben... es war alles intensiv... die Atmosphäre hatte ein wundervoll angenehmes Knistern diesen ganzen Sommer lang.

Ich war zwei Jahre alt, als Jacko schon erfolgreich aufgetreten ist. Als ich 10 war, gewann ich mal ein Päckchen LPs, da war eine von den Jackson Five dabei. Er war immer präsent, in all den Jahren der Jugend. Und er war für mich immer jemand aus einer anderen Welt. Zart und zerbrechlich und sehr anders wird er ja auch von vielen beschrieben. Ich glaube, die Welt, in der er jetzt ist, passt besser. 

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26.06.2009 um 20:40 Uhr

Neverland...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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26.06.2009 um 00:32 Uhr

Jacko...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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...sei tot, heißt es. Das wird er nie sein...

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25.06.2009 um 00:39 Uhr

Windplankton...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Boah, wie großartig... Windplankton! Wind ist Wind... und Plankton ist griechisch und heißt: "das Treibende"... Windplankton ist das im Wind Treibende. Hier auf dem Foto, diese kleinen Spinnchen werden, wenn sie noch ein wenig größer sind, Windplankton sein. Der Wind wird das spröde gewordene Kinderstubennetz, das seinen Dienst getan haben wird, zerreißen und die Kleinen werden "in alle Winde zerstreut"... und dann werden sie groß und es werden richtige schöne große stolze Spinnen aus ihnen. Listspinnen, die man so nennt, weil das Männchen mit einem Brautgeschenk um die Spinnenfrau wirbt. Dann wird es also viele neue geben, sofern sie nicht gefressen werden... Ein Teil wird gefressen. Ein Teil wird groß. Es lohnt sich immer. Es ist alles in wundervollster Ordnung. - Wir verstehen viel viel zu wenig. "Ich weiß nicht" - kluge Worte!

Und ich, ich bin auch manchmal Windplankton, und das sehr gerne... :)

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24.06.2009 um 14:01 Uhr

Kalt...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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...ist das Wasser des Baikalsee, auch wenn es im Sommer dort sehr warm ist. Ich schwimme nackt in diesem eiskalten blauen Wasser, tauche unter und sehe die Sonne durch das von meinen Luftblasen durchsetzte bewegte Wasser... Ich fühle mich unglaublich lebendig, jede Zelle meines Körpers ist hellwach... ich tauche auf und sehe die Landschaft am Ufer... der Himmel ist so blau wie das Wasser... Alles ist so lebendig wie ich selber... ich bekomme vor lauter Freude eine Gänsehaut...

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24.06.2009 um 00:14 Uhr

Ho Ho Ho...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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...heute in sechs Monaten ist Heiligabend...

(habt Ihr schon alle Geschenke?) 

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21.06.2009 um 22:00 Uhr

Treffen jenseits der Welt und Rückkehr in die Vergangenheit... Teil 2

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Fortsetzung von "Von der Orange ins All"...

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Im All immer noch weiter mich von der Erde entfernend, verliere ich sie aus dem Blick und es scheint, als ob ich mich nicht mehr bewege. Ich überlege, was ich tun soll, wohin ich gehen kann. Aus einem Impuls heraus, greife ich mit den Händen ins Tiefblau des Alls und reiße es nach rechts und links und dann nach oben und unten auf, als wäre es aus Papier. Dahinter taucht gleißendes Licht auf. Ich gehe durch das aufgerissene Loch hindurch. Das Licht ist unglaublich hell, aber angenehm. Am oberen Ende eines großen Tisches sitzen meine Eltern. Sie sehen aus, wie sie waren, als ich sie zuletzt auf Erden gesehen habe, über 70 Jahre alt. Am unteren Ende sitzt ein junges Pärchen. Ich wundere mich, wer sie sind... und sehe dann: es sind meine Eltern im Alter von 20 und 21 Jahren.

Ich gehe auf meine jungen Eltern zu und frage meinen Vater, der noch gar nicht mein Vater ist, was er so macht. Und auch meine Mutter. Sie beide erzählen mir die folgende Geschichte, die die Erfüllung ihrer Träume ist. Mein Vater wollte nämlich (in "echt") mit seinem gesparten Geld ein Motorrad kaufen. Sein Vater hat sich über diesen Wunsch hinweggesetzt und hat von diesem Geld einfach einen Bauplatz gekauft... auf dem dann das unglückselige Haus entstanden ist, das jetzt mein Erbe ist. Der Traum meiner Mutter war es, Schneiderin zu werden. Sie durfte nicht, weil sie Linkshänderin war. Dies jedoch war beides nur ein übler Traum. In Wirklichkeit haben sie sich ihre Träume erfüllen können. Ich denke mir: Ach, dann gibt es mich ja gar nicht... Aber es kommt ganz anders als erwartet. ... ... ...

Der junge Mann, der zunächst gegen seinen Wunsch, weil es der Vater verlangte, Maurer geworden ist, nimmt sein Geld bevor der Vater es ihm nehmen kann, und kauft sich ein Motorrad. An dem Tag, an dem er, wie so oft, mit dem Vater und den anderen Maurern auf Montage fahren soll, holt er es ab, setzt sich mit gepackten Motorradtaschen und gepacktem Rucksack auf das Motorrad und fährt Richtung Brenner. In seinem Gepäck ist auch ein Fotoapparat, den er sich von seinem Geld gekauft hat. Er hat seinen Plan ohne Worte, ohne Aufhebens, zielgerichtet und entschieden durchgeführt.

Zwei Jahre früher: Die junge Frau hat sich immer für Kleider interessiert und hat frühzeitig von ihrem Vater, der Schneider war, gelernt zu schneidern. Sie liebt es, und sie liebt es auch, eigene Kleider zu entwerfen, fertigt mit großem Talent Modezeichnungen an. Es ist kein großes Problem in einer guten Schneiderei als Lehrling angestellt zu werden. Männer? Sie kokettiert, aber sie will keinen heiraten. Sie hat Affären, aber nie etwas Festes. Ihr Beruf ist ihr wichtiger. Mögen die anderen denken, was sie wollen.

Sie ist so talentiert, dass man ihr nach zwei Jahren den Vorschlag macht, bei einer renommierten Modeschneiderei in Rom weiterzulernen... wo sie auch ihre eigenen Idee für neue Entwürfe besser einbringen und umsetzen können wird. Sie ist begeistert und fährt nach Rom. - Auf der Piazza Navona, an einem sonnigen Sonntag im August, als alle Römer am Meer sind und die Stadt fast leer ist, sitzt sie mit einer jungen italienischen Kollegin bei einem Kaffee... als ein junger fescher Mann auf einem Motorrad auftaucht. Ein Deutscher mit blonden Haaren... gebräunter Haut und abenteuerlich blitzenden blauen Augen. Sie sehen sich und... sind verliebt.

Sie wird schwanger, bekommt eine Tochter. Die beiden bleiben in Rom. Sie arbeitet trotzdem weiter als Schneiderin... Er kümmert sich um die kleine Tochter... verbringt die meiste Zeit mit ihr in der Natur, hat den Fotoapparat dabei, verdient mit seinen Fotos auch Geld. Und wenn sie nicht gestorben oder überhaupt jemals geboren sind, dann leben sie noch heute und alle Zeit.

***

Ich bin der ungelebte Traum meiner Eltern. Ich war nicht "nötig". Sie hätten mich nicht zeugen und nicht gebären müssen. Sie "mussten" heiraten, weil meine Mutter mit meiner Schwester schwanger wurde, und von da an war ihr Leben fremdbestimmt und unglücklich. Ich wurde erst fünf Jahre später geboren... grundlos eigentlich. Meine Mutter sagte zu mir einmal, ich sei ein "Wunschkind" gewesen. Ich musste zynisch lachen, es klang geradezu wie Hohn. Doch jetzt weiß ich, dass es auf eine bestimmte Art stimmte, was sie sagte. Ich bin das Kind, das nach der Erfüllung und trotz der Erfüllung ihrer Träume geboren wurde. Weil aber in ihrer gewählten Realität nichts mehr außer mir von ihrem Traum übrig war... waren sie so reserviert mir gegenüber... hatten sogar Angst vor mir, schreckten vor mir zurück... Sie schreckten vor ihren eigenen ungelebten Träumen zurück, wenn sie mich ansahen. Immer. Ich erinnerte sie durch meine pure Existenz an das, was sie hätten leben wollen und sich nicht trauten.

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21.06.2009 um 20:05 Uhr

Von der Orange ins All... Teil 1

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Hier ist nun also die Umsetzung dessen, was Seth bezüglich der Träume vorgeschlagen hat... zwei Beiträge weiter unten beschrieben. Ich nahm gleich das Beispiel mit der Orange... es ist egal, womit man beginnt. Was herauskam, gab mir neue Einsichten über meine Familie, war Balkongespräche-füllend und führte uns immer weiter und weiter... mit open End.

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Ich nehme eine Orange in die Hand, ich sehe ihre intensive orangene Farbe, sehe die Poren... ich nehme ein Messer, schneide oben und unten die Schale weg, führe dann das Messer längs herab, schäle die angeschnittenen Schalen, zerteile die Stücke... und schneide ein einzelndes Schnittchen auseinander... ich sehe die orangefarbenen kleinen Waben, die den Saft enthalten... Diese werden immer größer bis ich sie betreten kann... und plötzlich befinde ich mich in einem kleinen Boot auf dem Sambesi-Fluss, dessen Wasser kein Wasser ist, sondern Orangensaft... ich falle die Victoria-Fälle hinunter... ohne jegliche Probleme lande ich unten...

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Jetzt sage ich: "Jetzt möchte ich die Bilder des anderen Traumes sehen!" Ich denke nach, was kommen könnte, höre aber gleich damit auf. Es soll einfach leerer Raum bleiben, keine erzwungenen Bilder. Ich muss nicht lange warten, da sehe ich...

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...auf einer Wiese am Waldrand einen Mann mit einem Hund an der Leine. Doch ich sehe, es ist gar kein Hund, sondern ein riesiger Schmetterling, so groß wie ein Pony. Ein Zünsler... die Art von Schmetterlingen, die die Flügel ganz zusammenfalten, wenn sie sich setzen. Ich sage zu dem Mann, er soll den Schmetterling doch freilassen. Dieser erwidert: "Und wenn er dann die Menschen angreift?" Ich schüttle den Kopf und sage: "Das wird er nicht tun. Lassen Sie ihn los!" Er lässt ihn los, und der Zünsler steigt sofort in den Himmel... ich blicke ihm nach mit dem Wunsch, dass er den Ort finden möge, wo er mit seiner Größe und seinem ganzen Sein hinpasst.

Kaum habe ich das gedacht merke ich, wie ich nach oben getragen werde. Ich sehe den Mann, die Wiese, den Wald, die anderen Menschen in der Nähe unter mir immer kleiner und kleiner werden. Ich schaue zur Seite und sehe einen Adler... ich bin nicht sicher, ob ich dieser Adler bin... doch er fliegt weiter und ich steige höher hinauf, durch die Wolken hindurch, bis ich die Atmosphäre der Erde verlasse. Ein Schleier von Wolken kommt mit mir ins All, doch als ich weiter nach oben steige, fällt er wieder zurück in die Atmosphäre, deren Grenze von einem wunderschönen hell leuchtenden Ring markiert ist. Ich steige weiter und weiter, die wunderschön leuchtende Erde wird immer kleiner...

Fortsetzung folgt...

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21.06.2009 um 18:13 Uhr

Wie man sich Träume bewusst machen kann...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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In uns laufen ständig Träume ab, egal ob wir schlafen oder nicht. Wie im Fernsehen immer Programme ablaufen, ob wir nun eingeschaltet haben oder nicht. Indem wir einschlafen machen wir es wahrscheinlicher, auf die Frequenz der Träume zu gelangen und sie zu erleben. Doch sie teilen sich auch in einem entspannten Wachzustand mit, oder durch Intuition oder die Kreativität in der Kunst. Außerdem laufen gleichzeitig immer mehrere Träume ab. Im Traumzustand ist das kein Problem, darin können wir alles erfassen... doch wenn wir aufwachen, verschwindet ein Traum und nur einer bleibt in der Erinnerung, wenn überhaupt.

Diese Erklärungen gibt Seth durch Jane Roberts und er sagt auch, wie man sich die Träume bewusst machen kann. Man kann dadurch den Geist darin üben, flexibler zu werden und sich der anderen Dimensionen bewusster zu werden, was dazu beiträgt, dass wir im realen Leben ebenfalls mehr Möglichkeiten haben, zu agieren und Dinge zu erleben. Träume sind Vorstufen von Realität und eine Art Testgelände. - Außerdem, das weiß ich aus eigener Erfahrung - kann man vor der Traumerfahrung Fragen stellen und darum bitten die Antworten im Traum zu erhalten. Oft hat es schon funktioniert, manchmal auch nicht... was aber daran liegen kann, dass ich die Antworten einfach nicht verstanden habe.

Seths Vorschlag, den Geist zu trainieren, geht so: Man soll sich tagträumend irgendetwas vorstellen, zum Beispiel eine Orange vor sich zu sehen, diese zu schälen, in Stücke zu teilen, sie zu essen, alles ganz plastisch und intensiv... Dann sagt man so etwas wie: "Und nun möchte ich den anderen Traum sehen!" Dann soll man einfach abwarten. Normalerweise steigen dann plötzlich andere Bilder auf und der parallele Traum zeigt sich.

Ich habe das gemacht und es hat sich ein ganzes Feuerwerk an Informationen ergeben, das kaum aufhören wollte. Ich werde im nächsten Beitrag davon berichten. Es war höchst inspirierend und hat wesentliche Erkenntnisse für mich hinsichtlich meiner Familiengeschichte gebracht.

20.06.2009 um 11:22 Uhr

Freiheit von einander...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Gestern vor dem Schlafengehen war ich randvoll mit einem gewissen Gefühl, ich nahm Papier und Stift und schrieb... es schrieb sich wie von alleine und ich kam fast nicht nach... wie das manchmal so ist, wenn das Herz voll ist mit etwas, das ausgedrückt werden will...

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20.06.09 - 02:13 Uhr - - Und es fühlt sich einfach nur richtig an - diese Einsicht, dass da keine Verbindung ist - nie war - zwischen der Frau, die diesen Körper geboren hat, und mir, die ihn bewohnt. Es ist ohne Bitterkeit. Im Gegenteil, es ist Freiheit für sie und für mich. Sie fühlte sich durch ihr Muttersein an meine Person, die fleischlich ihr Kind war, gebunden, erfüllte das Klischee. Doch es belastete sie, denn sie spürte etwas in mir, das ihr Angst machte, etwas Unbekanntes, Fremdes. Ich sah es in ihren Augen. H. sah es auch ohne dass ich je etwas Derartiges zu ihm gesagt hätte. Ich war Stress für sie. Fast als hege sie ein schlimmes Geheimnis und hätte Angst, ich könne es aufdecken. Doch dem ist nicht so. Ich bin einfach nur ich. Ich konnte nie etwas anderes sein, auch wenn sie das noch so sehr hoffte und es sich schließlich auch einredete bis sie es selbst glaubte. Sie hatte einen anderen Menschen entworfen, der ich für sie war, einen, der ihr passte und den sie auch den anderen präsentierte: seht her, das ist meine Tochter. Aber das war ich niemals. Und immer hatte sie Angst vor meinem wahren Sein. Warum? Das weiß ich nicht. Ich weiß nicht, was sie in mir sah. Vielleicht ist es auch gar nicht meine Geschichte. Jetzt ist Freiheit... ich bin froh, dass sie frei ist und ich es auch immer mehr werde.

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19.06.2009 um 12:34 Uhr

Hank...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Der Titel klingt ja fast wie die Fortsetzung von "Rauchende Colts", isses aber nicht, sondern ein Träumelchen. Also, das war so:

Ich stand mit dem Fahrrad spät abends mitten auf einem kleinen Platz in der Stadt. Da kam ein junger Mann mit einem braunen Schäferhund an einer auffallend blauen Ausziehleine direkt auf mich zu. Der Hund zog an der Leine und strebte schwanzwedelnd auf mich zu. Der junge Mann ging eiligen Schrittes hinterher, drückte mir die Leine in die Hand und sagte: "Siehst du, er hat dich ausgesucht!" Verblüfft, irgendwie sprachlos, murmelte ich eine Art Zustimmung. Ja, offensichtlich hatte der Hund mich ausgesucht, er begrüßte mich als sei ich sein lange verloren geglaubtes Frauchen. Während ich noch verblüfft dastand, war der junge Mann schon fast um die nächste Häuserecke verschwunden. Ich rief ihm noch nach: "Hallo!! Sag doch wenigstens noch wie er heißt!" - "Hank!" rief er zurück und ward nicht mehr gesehn.

Ein Rüde also, toll. Ich schaute mir meinen Hank an und hoffte wegen Felix, er sei wenigstens kastriert. Doch als Hank mir sein Hinterteil zuwandte um zu schnuppern, war klar und deutlich das Gegenteil zu erkennen. Mit gemischten Gefühlen ging ich mit Hank zurück nach Haus. Das war ein Haus zusammen mit einigen anderen Häusern in einem schönen riesengroßen Garten eingezäunt. Als wir im Garten waren, begegneten uns schon die Hunde der anderen Bewohner, nur Felix nicht. Ich traf meinen Mann, der sich über Hank überhaupt nicht wunderte und irgendwas sagte, Felix müsse wohl noch im Haus sein. Mehr weiß ich nicht mehr.

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18.06.2009 um 12:25 Uhr

Sehnsucht...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Die junge Frau hat gerade die Spülschüsseln getrocknet und die Tischplatte wieder auf das Gestell gewuchtet... die Fenster der Küche stehen weit offen, Fliegen schwirren herum. Es ist sehr warm. Sie zieht die Schürze aus und streift ihr leichtes Sommerkleid glatt. Sie hält kurz inne... der leichte Frühsommerwind trägt aus der Ferne fröhliche Stimmen an ihr Ohr... Sie schaut aus dem Fenster... Ein Trupp junger Soldaten kommt singend und musizierend heran... umringt von den Kindern des Dorfes, das zwei Kilometer entfernt liegt. Ihre eigenen sind auch dabei, die den anderen Kindern schon entgegengelaufen waren. Sie kommen heran - man hat sich nie gesehen und es sind Soldaten, wenn auch deutsche, von denen man sich mehr oder weniger offen Befreiung ersehnt... das alles spielt aber hier und heute keine Rolle. Da sind einfach musizierende junge Männer, Gäste...

Sie und ihr Mann laden sie ein, sich an den großen Holztisch vor dem Haus im Schatten der großen Linde zu setzen... Mascha läuft in die Küche holt Wodka, und ein Tablett mit kleinen Gläsern, das immer bereit steht. Sie raunt ihrer Tochter zu, eine Schüssel Kirschen zu pflücken und auf den Tisch zu stellen. Und auch den Kuchen noch zu holen. Wasser für den Durst. Die Männer spielen fremde Lieder, deutsche Lieder... einer spielt auf dem Harmonium, einer auf einer Mundharmonika, die anderen singen sehr schön... Die Kinder lachen und tanzen um den Tisch herum.

Der Mann mit dem Harmonium hat das Lied beendet... er blickt Mascha und Nikolai an und bietet mit einer Geste sein Harmonium an... Wollt Ihr spielen? Sie schütteln die Köpfe, Harmonium spielen sie nicht, doch Mascha versteht die Einladung und beginnt zu singen. Sie dreht sich tanzend und singt in einem sibirischen Dialekt ein Lied ihrer Vorfahren... die deutschen Soldaten klatschen dazu... der Mann mit dem Harmonium versucht zart improvisierend ihren Gesang zu untermalen...

Das Holz der Linde duftet... der Wind lässt ihre Blätter wispern und streichelt zart die Haut der  Menschen... die Luft trägt mikroskopisch kleine glitzernde Teilchen...die Kirschen sind warm und sehr süß... Im würzig-warmen Gesang von Mascha und dem Mitsummen und Klatschen der anderen wird Gottfried zufrieden-still... er berührt tastend, fühlend ein Stück der Mauer des Hauses... es besteht aus groben Steinen und ist mit Lehm verputzt... es fühlt sich kühl an, doch strahlt es Wärme aus... die Mauern erzählen von frohen Menschen, die in ihnen leben.

Gottfried lächelt... er sieht Mascha tanzen und sie erinnert ihn an Tilly. Nein, Mascha sieht ihr überhaupt nicht ähnlich... Mascha hat rundliche Formen, ohne dass sie dick wäre... während Tillys Figur ein zarter Hauch ist... wie als hätte der Himmel sie nur auf die Erde gelassen, um sich ihm zu erbarmen. Was täte er nur ohne sie... er könnte nicht leben. Sein Herz zieht sich vor Sehnsucht einen Moment lang so sehr zusammen dass es wehtut, er blinzelt... er denkt an den nächsten Urlaub, der unsicher ist... an das ersehnte Ende dieses Krieges...

Maschas Blick trifft seinen... sie sieht seinen Schmerz und sagt ihm mit den Augen, wie sie ihn versteht...Er sieht Tillys Blick in ihrem... Sie ist nahe.

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17.06.2009 um 11:44 Uhr

Huckepack durch die Nacht...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Ich habe ja verschiedene Ichs, das ist klar, wie jeder andere auch. Obwohl diese Einteilung fast schon wieder zu statisch ist. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die vorhanden sind, und eine wählt man aus... an dieser hält man zum Teil viel zu heftig fest, d.h. man deutet die eigene Identität viel zu starr. Man ist, kurz gesagt, wesentlich mehr, als man glaubt, zu jedem Zeitpunkt.

In jedem Leben gibt es aber so Schnittpunkte, Weggabelungen, an die man später vielleicht noch manchmal denkt... und darüber sinniert, was wäre wohl gewesen, wenn ich mich damals anders entschieden hätte...

Davon ausgehend gibt es eine asiatische Version von mir, von der ich eine Form schon ziemlich genau gesehen und beschrieben habe (die natürlich auch in mir lebt)... aber auch eine amerikanische Version, die ich mir noch nicht so genau vorgestellt habe. Und noch viele andere.

***

Es war eine schöne Zeit, ein schöner Sommer... ich war 19 und ich fühlte mich - selten genug - eine Zeit lang rundherum wohl. Ich hatte einen lieben allerbesten Freund, ein Geschenk war er. Ich war ja nie so besonders freundschaftstauglich mit dahin gehen und dorthin gehen, Kino gehen, was trinken gehen, über Männer quatschen, einkaufen gehen... all das war nie so meins, hatte ich nicht, wollte ich nicht. Er war Schiffer, überbrückte eine arbeitslose Zeit als Schiffer an Land. Im Herbst sollte es für ihn wieder losgehen. Wir hatten einen Sommer... einer meiner schönsten.

Wir trafen uns sehr oft... waren wie zufällig zusammen, wie als könnte es nicht anders sein... ohne unbedingt immer was besonderes zu machen, zu unternehmen... Liebe? Ja, unbedingt. Aber keine romantische Liebe... vielleicht hätte sich das ergeben können, ich weiß nicht. Einmal fragte er mich, ob ich mir vorstellen könnte, auch zu schippern... bestimmt könnte ich auf seinem Schiff auch arbeiten. Aber ich konnte mir das nicht vorstellen. Ich definierte mich als Landratte. Erst viel später stellte ich mir überhaupt die Frage, ob das von ihm ein schüchterner Annäherungsversuch war.... ob er etwa doch eine Hoffnung hegte auf mehr als diese Freundschaft...? Er zeigte es sonst nicht, und war einfach mein wunderbarer bester Freund, bei dem ich mich wohl und sicher fühlte.

Einmal fingen wir aus Jux und Tollerei an, an einem Automaten zu spielen... und gewannen andauernd, wir kriegten am Ende ca. 160 Mark heraus, das war ne Menge für uns. Entsprechend gut gelaunt waren wir. Da schloss sich uns irgendwie - ich weiß gar nicht wie er uns ansprach - ein junger Amerikaner an. Wir zogen zu dritt herum, hatten viel Spaß, es wurde Nacht, und wir hatten keine Lust, auseinanderzugehen, liefen auf die Steinburg und machten eine Nachtwanderung... Wir hatten nichts getrunken... aber es war unendlich lustig und schön. Im Morgengrauen kamen wir irgendwo im nächsten Ort heraus, meine Füße waren echt müde geworden und der Amerikaner trug mich Huckepack durch den Wald in diesen Ort. ... ...

Ich merkte schon, und auch mein Schiffer merkte es, dass der Amerikaner etwas mehr wollte - nicht nur mich Huckepack tragen... Aber ich wollte nichts dergleichen... mein Schiffer und ich grinsten uns immer wieder an, in einer Art Übereinkunft, dass es so bleiben würde wie es war... seltsam war das, aber durchaus schön-seltsam. Während des Huckepack-Tragens rückte der Amerikaner mit seinen ganz eigenen Plänen für meine Zukunft heraus. Er gestand mir seine Liebe und sagte, er wolle mich heiraten. Ja, sicher doch. Der Schiffer und ich lachten. Aber er meinte es jugendlich-ernst. Er war erst 20. Er war fast beleidigt, jedenfalls verletzt, dass wir lachten. Und zunehmend verzweifelt. Er sagte, er müsse das jetzt so schnell sagen, weil sein Flieger am nächsten Tag - nein, nicht am nächsten Tag, wird hatten ja durchgemacht, also HEUTE - ging... sein Flieger in die USA. Und deswegen könne er nicht warten. Er wollte wirklich und wahrhaftig, auf den Knien vor mir kauernd, dass ich HEUTE mit ihm, einem netten, aber sonst wildfremden Mann, nach USA mitkäme und ihn dort heirate. Ich nannte ihn nur noch Crazy... er hatte nichts getrunken und nichts geraucht, wie konnte das nur sein? Er hörte nicht auf... er bettelte, er fühlte sich so gedrängt von der Zeit, ich spürte es... doch er konnte nicht wirklich glauben, dass ich das tun würde...? Er hoffte...

Nein, ich bin nicht mitgeflogen und habe ihn nicht geheiratet. Tottraurig ging er schließlich zurück in seine Kaserne... ich habe ihn nie mehr gesehen. Seine Idee war natürlich vollkommen verrückt. Aber gerade deshalb auch so schön. Und auf jeden Fall ist es interessant, sich irgendein Leben auszudenken, das stattgefunden hätte, wenn ich einfach - völlig crazy - mit ihm geflogen wäre. Alle Möglichkeiten sind offen in der Fantasie. Und ebenso wenn ich meinen Schiffer auf sein Schiff begleitet hätte. Und wenn ich die Pferde reitende Frau in Pakistan wirklich gewesen wäre... oder die Auslandskorrespondentin, die alle zwei Jahre in ein anderes Land geschickt worden wäre... und sich dabei in Afrika verliebt hätte... uferlose Möglichkeiten, die nicht gelebt werden... doch sie alle sind ein Teil von mir.

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16.06.2009 um 11:14 Uhr

Kater Willy...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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wurde 16 Jahre alt. Jane Roberts Mann Robert Butts schreibt in ihrem Buch "Die Natur der Psyche" über Willy:

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Er starb am fünften November 1976 bei uns zu Hause. Sein mutiges Annehmen seines Todes erfüllte uns mit Demut, Bescheidenheit und Ehrfurcht vor den Wundern der Natur, denn Willy starb in einer Art vollkommenen Vertrauen, das Menschen nur mit großer Mühe erlangen.

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Genauso war das auch bei Tim. Ganz genauso, besser könnte man es nicht ausdrücken. Willy starb in Janes Schoß, Tim in meinen Armen. Es ist lange her, das mit Willy. Ich dachte spontan, was habe ich eigentlich an dem Tag gemacht, gedacht, gefühlt, am 5. November 1976? Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung, ich war 12 und vielleicht ging ich reiten an dem Tag. Vielleicht bin ich einer alten Katze begegnet und habe sie gestreichelt. Was an jenem Tag irgendwo in den Vereinigten Staaten geschehen ist und was man nicht ein großes Ereignis nennen würde, ist es eben doch, und berührt mich jetzt, über 30 Jahre später. Es berührt mich, mich und meine Geschichte mit Tim,  meinen Umgang mit dem Tod, mit seinem Tod. Und vielleicht hat es mich schon vorher berührt, vielleicht an demselben Tag, doch ich wusste es nicht. Seth beschreibt durch Jane des öfteren, wie wir von uns unbekannten Ereignissen beeinflusst werden, die wir auf unbewusster Ebene wahrnehmen - Ereignisse, für die wir psychisch empfänglich sind, jedoch ohne sie konkret wahrzunehmen. Und wie alles was wir tun ebenfalls Auswirkungen auf andere Realitäten hat... es ist spannend. Denn manchmal ist es doch so, dass man sich von etwas Unbekannten, nicht Geifbaren ganz definitiv berührt fühlt... rein gefühlsmäßig... Man weiß, da ist etwas, ähnlich wie ein Traum, doch weil nichts Konkretes da ist, schüttelt man den Kopf und geht zur Tagesordnung über... und ist doch ein klein wenig ein anderer geworden...

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16.06.2009 um 00:21 Uhr

Du weißt alles über Dich... wer sonst?

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Drei... sie sagen alle drei dasselbe! sagte sie und schaute Self hilfesuchend an. Zuerst wars nur einer, da ist es nicht so wichtig, dann zwei, da wurde ich sauer... aber jetzt sind es schon drei!

Self sah sie durchdringend an... Gedanken konnte er nicht lesen, aber Gefühle allemal. Innere Bilder... und ihre inneren Bilder waren ganz klar.

Er sagte: Es sind drei, na und? Vielleicht werden es morgen auch vier oder fünf, und übermorgen hundert. Du fällst bei dreien schon um?

Und wenn sie Recht haben?? - ihre Stimme kippte nach oben.

Self schüttelte den Kopf: Was meinst Du denn mit "Recht"? Was ist "Recht"? Was für ein "Recht" können sie haben?

Naja, sie sagen alle dasselbe! japste sie.

Und weil sie dasselbe sagen, drei Menschen, haben sie Recht? Deine Gedanken schlagen Purzelbäume... aber Deine Gefühle sind ganz klar, ich kann es genau sehen. Aber... er streckte die Hand aus... bitte glaube mir das nicht einfach. Sag mir lieber: Was fühlst Du?

Was meinst Du? fragte sie.

Was fühlst Du in Bezug auf diese spezielle Sache? Bist Du Dir klar darüber? Lass beiseite, was Du denkst... sag mir, was Du fühlst. Denke daran und dann spüre, wo im Körper Du etwas fühlst, und wie fühlt es sich an!

Sie schloss die Augen und dachte an diese Sache. Immer wieder kamen Gedanken dazwischen, hörte sie die Worte der drei Menschen... doch mit der Zeit konnte sie sie ausblenden und nur ihre Gefühle wahrnehmen. Ein breites warmes Gefühl breitete sich in ihrem Bauch aus... und sie konnte nicht anders als lächeln.

Sie öffnete die Augen. Self lächelte: Eigentlich brauchst Du mir nichts zu sagen, ich fühle es nicht nur, ich sehe es auch. Du bist Dir also sicher über diese Sache?!

Ja!

Gibt es irgendwelche Zweifel in Deinem Körper... kannst Du irgendwo etwas fühlen, was nicht einverstanden ist?

Nein, wirklich nicht. Ich bin ganz glücklich, Self... eigentlich ist alles total klar!

Wieviele Menschen brauchst Du, um Zweifel daran zu haben, dass Du keine Zweifel hast, fragte Self leise lächelnd... Höre auf DICH, DU weißt alles über DICH... wer sonst könnte das? ...

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13.06.2009 um 21:35 Uhr

So leicht wie ein Spätsommertag in Paris...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Gerade hat mich verzaubert... dieser Film "Before Sunset"... ein Film, dessen "Zauber so leicht wie ein Spätsommertag in Paris ist... oder sogar noch leichter"... "Ein Film wie ein zauberhaftes Chanson"... so stand es in irgendwelchen Zeitungen über den Film. Die Vergleiche stimmen... so leicht wie ein Spätsommertag in Paris... und so geht er auch zu Ende... einfach so. Eigentlich ohne Ende. Klar, dass es weitergehen muss... denn einfach so kann ja nichts enden, es geht doch immer weiter. Hach... einfach nur schön.

Warum ich diese beiden in dem Film heute getroffen habe... an einem anderen Tag hätte ich sie gar nicht bemerkt, wäre der Film nicht da gewesen... weil ich heute auch so leicht war... wie losgelöst von allem Schweren... bin mit Felix durch die Felder getanzt... leicht leicht leicht... Irgendwie sind da andere Gefilde... die man manchmal erreicht, man weiß aber gar nicht wie es kommt. Aber dann ist es eben so. ... :)

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12.06.2009 um 21:55 Uhr

Ein faszinierendes Land...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Land der Stille

Land der Weite

Durstlandparadies

größer als Deutschland und Frankreich zusammen,

doch nur 2 Millionen Menschen

"Nutzung ohne Ausbeutung" - in der Verfassung verankert

deutsche Vergangenheit

Bürgergeld

Regenbogennation

älteste und trockenste Wüste der Welt

Überlebenskünstler Wildtiere

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