***Serenas Augenblicke***

03.08.2010 um 22:04 Uhr

Wie fühlt es sich an...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Wie fühlt es sich an, sich total verloren zu fühlen, ohne dass je die Chance besteht, gefunden zu werden? Wie fühlt es sich an vollkommen zornig, entflammt zu sein? Wie fühlt es sich an, von der Angst aufgefressen zu werden? Wie fühlt es sich an, vollkommen geborgen zu sein? Wie fühlt es sich an zu lieben? Wie zu hassen? Wie fühlt es sich an zu sterben? Wie fühlt es sich an geboren zu werden? Wie fühlt es sich an, gefoltert zu werden? Wie fühlt es sich an liebkost zu werden? Wie fühlt sich Macht an? Wie fühlt sich Ohnmacht an? 

Immer dieselbe Frage: Wie? Nicht: Warum. Das Wie weckt auf. Das Warum schläfert nur ein.

Die Menschen fragen Samarpan, was sie tun sollen, weil sie dies oder jenes fühlen aufgrund dieser oder jener Ereignisse. Und dann sagt er immer: Wie fühlt es sich an? Das sind die Hausaufgaben, die jeder bekommt. Immer zu fühlen, was da ist. Immer sich zu gegenwärtigen, wie ist es?

Ich habe festgestellt, dass ich mir Wut ganz lange nicht erlaubt habe. Daher wusste ich gar nicht, wie sich Wut anfühlt. Inzwischen weiß ich es. Ich habe sie gefühlt, ganz genau. Sie war zuerst etwas erschreckend und dann fast ein wenig berauschend. Befreiend.

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03.08.2010 um 13:02 Uhr

Das Leben ist jedermanns Herr...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Leid ergibt sich nur aus Nicht-Akzeptanz. Ist es so? Ich glaube, bei mir ist das so. Ich leide wenn ich gegen das rebelliere, was ist. Ich rebelliere gegen das, was mich beherrscht, vermeintlich andere Personen oder Umstände. Ich bin zu beschränkt, sie als Handlanger des Lebens zu betrachten. Das Leben ist mein Herr oder meine Herrin. Jedermanns/fraus Herrin oder Herr. Und gleichzeitig auch Diener und Dienerin. Und was man wirklich ist, ist selbst einfach Leben. Ich kapiere das, mit dem Verstand, aber ich übersetze es nicht. Ich falle auf Spiele und Figuren herein, die ich durchschaut habe. Wie gibt's denn sowas?! Gegen das Leben kann man nicht kämpfen. Dann kämpft man gegen sich selbst. Es gibt Dinge, gegen die ich nicht kämpfe, die ich akzeptiere, obwohl sie nicht das sind, was man angenehm nennt. Dann leide ich nicht. Dann bin ich einfach. Ich sollte aber nicht gewisse Dinge auswählen, bei denen ich das so handhabe, sondern es immer so tun, bei allem. Sollte. Nun, jetzt ist es nicht so. Ich gehe weiter durch das Leid. Bis ich nicht mehr nur denkend verstehe, sondern es übersetzen kann in mich selbst. Ich wünschte, ich wäre simpler in allem.

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02.08.2010 um 20:09 Uhr

Lächelnde Augen...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Bin heute mit Felix diesem Mädchen mit dem Beagle begegnet. Ich treffe sie nicht oft, manchmal sehen wir uns ein halbes Jahr oder länger nicht. Sie ist vielleicht 17 oder 18. Geht oft alleine mit ihrem Beagle, lange Spaziergänge. Manchmal ist eine Freundin dabei. Heute war ihre Schwester dabei. Man konnte es sofort sehen, dass es ihre Schwester ist. Dieselben lächelnden Augen, dasselbe frohe Gesicht, nur mit langen Haaren. Sie haben beide so einen Gesichtsausdruck von Frohsein und Gutsein. Schöne Unschuld. Nichts Böses ist in ihnen. Den Vater sah ich auch einmal, sie haben das von ihm. Es ist als wäre keine einzige dunkle Ecke in diesen Menschen. Ich komme mir da dunkel vor, krank, verdorben, schlecht, gezeichnet. Und dann spürte ich so etwas wie Neid. Aber ohne es ihnen zu missgönnen. Es ist schön, das Gute und Schöne an ihnen zu sehen. Aber Neid des Hablosen und Seinlosen. Ich hatte das nicht und war und bin das nicht. Solchen Neid hatte ich lange lange vergessen... in der Schule hatte ich ihn, später fühlte ich ihn nicht mehr. In der Schule begegnete ich anderen Kindern mit schönen Familien, glücklichen Familien. Kindern, die Dinge von Zuhause erzählten, die für mich nicht existierten. Ein Kloß im Hals blieb. Der verhinderte, dass ich nicht irgendwelche Lügen erzählte, wie ích gerne gehabt hätte, dass es auch bei mir Zuhause wäre. Kind, Kind, Kind... Dieses Kind... Was geschieht mit ihm, wenn ich gestorben bin? Ist es dann zu spät für irgendetwas? Nimmt man das nicht alles zu wichtig? Hat meine Großmutter an ihr inneres Kind gedacht? Wohl nicht. Sie war demütig und dankbar. Sie hat ihren Gott und das Leben geliebt, obwohl tausend Dinge geschehen waren, die ihr das hätten verleiden können. Sie war trotz allem heiter und gut und froh. Ich habe nichts von ihr.

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02.08.2010 um 19:58 Uhr

Zum Guten...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Ich dachte immer wieder, alles würde sich noch zum Guten wenden. Aber das ist nicht so. Und ich merke, wieviel WIEVIEL Kraft es kostete, von Anfang an. Eigentlich hätte man als Kind doch besseres zu tun als zu hoffen, dass alles gut wird. Und sich einzureden, dass es ja doch nicht so schlimm ist. Und später hatte ich mir beides angewöhnt. Der Mensch gewöhnt sich an Dinge und spult sie ab. Auch dann wenn sie übel sind und Kraft kosten und letztendlich sinnlos sind. Es hat sich nichts zum Guten gewendet. Es kam immer noch was hinzu, was zu ertragen war. Bis jetzt. Kraft für Illusionen ist keine mehr da. DAS ist das Leben. Nimm es oder lass es. Friss oder stirb. Oder nimm die Pillen vom frigiden Monster... sie sagte ja, dass damit alles viel besser wird... *lach*... Dann doch lieber eine Flasche Ouzo mit H. ...Ich bin ein Pessimist und undankbar. Und unheilbar.Und doch habe ich Augen für die Liebe. 

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02.08.2010 um 11:15 Uhr

Gestern vor drei Jahren...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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...ist mein Vater gestorben. Es war nichts, woran ich vorher ständig gedacht hätte. Es fiel mir mehr beiläufig ein. Er ist fort, wirklich fort, da ist nichts mehr von ihm hier. Ich weiß nicht was ich fühle. Vielleicht gar nichts. Es war so ein Horror, die Umstände und alles. Die Ärzte, unaufrichtig. Und wir irgendwie auch. Man kann durchaus schlauer sein als ein Arzt, wenn man auf seinen Bauch hört. Man braucht da keine Schuld abzuschieben. Es war eben so. Es hätte anders sein können. Er starb an dem, worunter ich (wir) in meiner Kindheit und Jugend Jahre lang gelitten hatten, womit er uns (sich selbst auch) gequält hatte, am Alkohol. Obwohl er schon viele Jahre keinen solchen Missbrauch mit Alkohol mehr trieb wie früher, als ich klein war. Aber er trank ihn immer noch regelmäßig, und gern, und mehr als er sollte. Nicht so, dass er besoffen war, aber duselig. Ich kenne den Zustand. Und sein Körper war geschädigt, der konnte und wollte nicht mehr. Es war bereits die zweite Bauchspeicheldrüsenentzündung. Was für ein beschissenes Horror-Wort das ist. Viele Alkis sterben daran. Die Schmerzen, mit denen er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, waren derartig, dass er sagte, er hätte noch niemals im Leben solche schlimmen Schmerzen erlebt. Und er war kein Jammerer, er hielt lieber aus und sagte nichts. Aber es muss grauenhaft gewesen sein. Naja, die Schmerzen wurden sofort weggemacht im Krankenhaus. Aber diese vermaledeite Drüse produzierte Säfte, die in den ganzen Bauch flossen und ihn verätzten oder so... weiß nicht mehr genau, wie die sich ausdrückten. Hätte sie ihre Tätigkeit aufgegeben, wäre es besser gewesen. Tat sie aber nicht, und man konnte das Ding nicht stoppen. Der Bauchraum wurde wieder und wieder ausgespült. Mein Vater entfernte sich unterdessen immer weiter und weiter. Von allem. Auch von seinem gewöhnlichen Aussehen. Ich erkannte ihn bald gar nicht mehr als meinen Vater und fragte mich, ob sie mich zu einem fremden Mann ins Zimmer schickten. Bevor er in die endgültige Bewusstlosigkeit sank drückte er mir die Hand und sagte: "Ich schaffe das." Die linke Hand. Ja, er hat das geschafft. Danach starben meine beste alte Freundin Frau S., mein bester liebster Hund Tim, und dann meine Mutter. Ich hatte genug von der Sterberei um mich her. Und ich hätte den Psych mit den Apfelbäumchen am liebsten gepfählt, als er sagte: "Sie werden noch an vielen Gräbern stehen." Mag das so sein oder nicht, er hätte besser seinen dummen Mund gehalten... er hat nicht gespürt wie es mir ging und dass ich so einen Quatsch gerade nicht brauchte. Diese drei Jahre waren schwierig, sehr... Jetzt fühle ich mich dem ganzen etwas entrückt... ich weiß auch nicht... Ich weiß, dass mein Vater und die anderen alle an ihrem Ort sind, wo es gut ist. Und ich führe ein anderes Leben. Ich habe schon viele verschiedene Leben geführt. Das meiner Kindheit war auch ein eigenes, ein schlimmes. Jetzt ist es nochmal sehr anders, jetzt fühle ich mich weiter weg von allen vergangenen Leben, in einem völlig neuen, wo ich alleine stehe. Im Moment fühlt sich das in Ordnung an, aber der nächste Moment kann mir den Boden unter den Füßen wegreißen. So ist das Leben. Es kümmert sich nicht um persönliche Befindlichkeiten. Es geht einfach immer weiter. Ob eine Ameise von ihrem Staat weggerissen wird, weil sie sich unvorsichtigerweise auf mein Bein setzt und von mir weggetragen wird, was sie nicht üerlebt, das ist für das Leben nicht sehr wichtig. ... Tim ist schon weiter weggerückt als ich möchte. Ich hätte ihn gerne noch näher gehabt... zwar bleibt die Erinnerung, aber auch sie rückt immer weiter fort, wird undeutlicher... der Abstand wird immer größer. Man kann nichts machen. Man kann nur alles geschehen lassen. Man ist Leben und Tod ausgeliefert.

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28.07.2010 um 19:11 Uhr

Wenn...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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...zwischen Vollmond und Periode nur ein Tag liegt und auch noch Depri-Wetter herrscht, sollte man sich nicht gerade an diesem einen Tag auch noch vertrockneten frigiden alten Monstern aussetzen... Aber warum kommt solche Schlauheit erst hinterher, hätte man mit Achtsamkeit auch vorher wissen und vermeiden können... Ich fühle mich wie nach einem Alpen-Marathon... :(

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27.07.2010 um 14:02 Uhr

Das Messer ist immer noch da...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Was lass ich eigentlich alles mit mir machen? Wo ist die Grenze wo ich HALT sage. Ich seh sie nicht. Ich hocke wie ein Kaninchen da und lasse zu... Also ob da immer noch ein Messer wäre, das auf mich gerichtet ist... Ich krieg das nicht weg, das Bild, seit ich es wieder gefunden habe. Immerhin hab ich es gefunden, dieses Bild... denn es wirkte ja auch ohne dass ich davon wusste. Jetzt weiß ich es. Helfen tut es mir aber nichts. Ich sehe es. Ich weiß, dass es damals (physisch-)real war, heute aber nicht. Aber der Körper glaubt es nicht. Und er ist stärker als alle Logik. Vielleicht sagt irgendwann mal jemand: "Und jetzt hüpfen Sie mal schön von der Reichenberger Brücke!" (die ist so hoch, dass sie *totsicher* ist) und Klein-Serena macht es brav. Ich bewundere am Wassermann und an anderen Menschen, wie sie ihre Grenzen kennen und deutlich machen. Mir kommt das immer so ungeheuer mutig vor... für mich scheint das unerreichbar...

Da fällt mir ein... wie kurios... nachher kann ich Till Lindemanns Gedichtband mit dem Titel "Messer" abholen... Er liegt bei der Post, da ich heute morgen nicht zuhause war...

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26.07.2010 um 00:03 Uhr

Im Zentrum...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Nun hatte ich diesen Traum, in dem sich wiederholte, was ich erlebt hatte. Ich habe versucht es aufzuschreiben. So etwa war es gewesen:

Nur Illusion?

Im jetzigen Traum geschah dasselbe, aber ich wechselte die Position. Irgendwie befand ich mich im Zentrum, wo Stille war. Ich sah alles und hörte alles, aber es beeindruckte mich nicht, schon gar nicht negativ. Ich war einfach nur der Beobachter und wusste, dass dies nur ein Symbol war für die Verwirrung in der Welt... die immer mehr oder weniger herrscht. Doch da ist immer das Zentrum, in dem Frieden ist.

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25.07.2010 um 17:25 Uhr

Gedanken - Öl ins Feuer...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Da ist ein Angstgefühl... kaltes Grausen über dem Rücken... Aber immer dabei, die Gedanken an bestimmte Situationen. Die sollte ich weglassen, hieß es ja. Dann fühle ich nur körperliche Zustände, die langsam abklingen. Die Gedanken an die Situationen sind das Öl, die das Feuer dieser Angst wieder zum Lodern bringen. Wenn das Öl wegbleibt, hört es auf. Und die Gedanken an die Situationen - die ja ausgemalt sind und in der vermeintlichen Zukunft liegen, aber vielleicht gar nicht in der vorgestellten Art geschehen werden... diese Gedanken sind sinnlos und erzeugen nur Leid. Soweit Samarpan. Trotzdem ist es nicht so leicht. Irgendwie meint man gewisse Dinge genau zu wissen, oder zumindest zu wissen dass sie "sehr wahrscheinlich" so oder so sein werden. Aber es ist nicht wahr, man weiß wirklich nichts. Und der Augenblick bietet so vieles, das einen von unsinnigen Gedanken abhalten könnte... ein bisschen Mühe muss man sich darum aber wohl geben. Denn die Gedanken sind eine Art Sucht... üben einen starken Zug aus...

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23.07.2010 um 10:34 Uhr

Hormone, Synapsen oder Gott...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Ob ich ihn danach anrufe, nächste Woche dann, damit er weiß, wie es war und damit er sieht, dass ich noch lebe. Zweimal hat er gefragt und es hat mich stark an meine Mutter erinnert und Gefühle von Widerlichkeit haben mich gepackt. Alle Körperhaare stellten sich (naja, die Kopfhaare nicht, wäre auch sehr unpraktisch bei mir) und ich fühlte direkt die Abwehratome auf meiner Haut tanzen. Ich mag es nicht, wenn jemand ganz stark etwas ganz bestimmtes von mir will, nur damit er sich dabei wohlfühlt. Es geht dabei nicht um mich bzw. um die betreffende Person sondern nur um denjenigen, der dieses bestimmte will. Damit seine Welt in Ordnung bleibt. Ohne mich. Ich kann dem nicht dienen. - Und ich hasse es, hasse es, hasse es, wieder ausgeliefert zu sein wie ein Kind. Naja, muss ja nicht. Wenn ich es geschehen lasse, lasse tatsächlich ICH es geschehen. Oder? Naja, vielleicht werde ich auch gesteuert von irgendwelchen Hormonen, von der Hirnanhangdrüse, von funktionierenden oder nicht funktionierenden Synapsen vielleicht oder von Erzengel Michael oder gar Gott (oder Gott äußert sich durch Synapsen)... ;) Es gibt viele Möglichkeiten. Eigentlich weiß man nicht, wieso man was macht, was man macht und wieso man was lässt. Immer wieder denke ich, warum mache ich eigentlich dies oder das nicht endlich? Aber es geht nicht. Obwohl man meint, es ginge schon, man würde halt nur noch etwas warten. Stimmt aber nicht. Entweder es geht, dann macht man es, oder es geht nicht, dann macht man es halt nicht. Ja, irgendwann geht es dann. Als ob auf geistiger, nichtstofflicher, ätherischer (oder so) Ebene erst freie Bahn hätte geschaffen werden müssen.

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20.07.2010 um 22:42 Uhr

Hysterisch...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Es ist in extremen Situationen - Situationen, die für mich persönlich extrem sind, aufgrund von früheren Erlebnissen - möglich, dass ich hysterisch reagiere. Dann habe ich das Gefühl, kein einziges Wort mehr kontrollieren zu können, und eigentlich gar nichts mehr kontrollieren zu können. Was macht man, wenn man jemanden treffen soll, mit dem so etwas passieren könnte? Ich kann für nichts garantieren. Ich möchte cool bleiben, aber es hängt so viel von ganz früher damit zusammen. Ich habe das Gefühl, ich könnte wirklich fürchterlich ausflippen... ohne das Wissen um das Trauma scheint es natürlich wie eine vollkommene Überreaktion. Und was, wenn man auch nicht in der Lage wäre, genau darüber - also die Ursache, die in der Vergangenheit liegt - zu reden. es aufzuklären. Weil man schon von vorneherein völlig außer sich ist. Was macht man da. ... ...

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20.07.2010 um 19:43 Uhr

Entflammt...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Ich wusste, was kommen würde, und es kam auch. "Das ist eben die Realität", sagte er. Doch ich war gewappnet, weil mir nämlich - das konnte er ja nicht ahnen - zuvor am Fluss ein Licht aufgegangen war. Was bitte heißt das, das ist die Realität? Welche denn? Wessen? Wer hat sie gemacht? Habe ich damit etwa nichts zu tun? Wenn du das sagst, dann möchtest du mir diese - fremde - Realität aufdrängen. Und erschlägst damit meine. Und ich lasse sie erschlagen. Wie so oft früher. Mir wurde klar, dass ich ein ums andere mal meine Realität zugunsten der der anderen gar nicht gezeigt habe, habe sie steckenlassen. Diejenigen, die viel reden, viel herumtönen, die bestimmen die Realität. Die leisen stellen ihre nach hinten und ziehen sich die Realitäten fremder Leute an. Klar, vieles teilt man, das ist klar. Aber hier war von Ausgewogenheit, auch nur annähernd, niemals die Rede. Heute nicht. Nicht mit mir. "Das ist aber MEINE Realität, die gehört auch dazu", erwiderte ich innerlich ganz und gar entflammt und fest entschlossen, mich nicht mehr erschlagen zu lassen. Woher ich heute die Kraft dazu hatte, weiß ich nicht, es war ein bisschen wie Trance. Was letztlich bei dem ganzen, worum es da geht, herauskommt, ist nach wie vor ungewiss. Das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass ich meine Realität, die genauso real ist wie jede andere, verteidigt habe. Dass sie nämlich zu allen anderen auch dazugehört. Ich werde sie nicht mehr steckenlassen, nein. Dann war sein Gesicht verändert und er begriff etwas, das merkte ich. Wenn er auch - noch - nicht alles verstand, so spürte auf jeden Fall meine Flammen.

20.07.2010 um 10:31 Uhr

Sicherheit in der Unsicherheit?

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Erst wenn man jegliche Religion hinter sich gelassen hat, kann man wirklich religiös werden. - Osho

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Etwas in mir wollte immer zu den Religionen hin, das ist ja sehr eindeutig. Aber die Energie war nur noch für einige Jahre für den Hinduismus da. Für alles andere war sie schon vergangen. Ich habe es versucht, mit verschiedenen christlichen Kirchen, mit dem Islam, mit dem Buddhismus und so weiter... Es war immer so, als würde ich etwas besuchen, was ich schon länger hinter mir gelassen hatte... also ob man als Erwachsener bei seiner früheren Schule vorbeikommt. Und die Zeit bei den Krishnas war dann auch vorbei. Viel habe ich in mir davon, aber nichts Greifbares mehr, keine Rituale mehr, auch das Mantra ist vergangen. Aber ein Geschmack von Süße und Schönheit ist da. Es wurde geweckt von Radharani, Krishnas Geliebter. Das hatte ich vorher noch nicht so gespürt. Ja... der Drang ist stark gewesen, irgendwo die endgültige "Heimat" zu finden, Rettung zu finden. Ich hatte gedacht, das wäre sie und ich bräuchte nichts mehr bis ich sterbe. Ich dachte, ich wäre jetzt sicher. Aber es stimmte nicht. Automatisch, und ohne dass mein Wille involviert gewesen wäre, entwickelte es sich so, dass ich hinging, es ganz erlebte und wieder wegging. Andere Religionen waren Philosophien oder auch Drogen. Es wurde alles ausprobiert, immer auf der Suche nach dem, was beständig ist. Aber das habe ich nirgendwo gefunden. Ebenso wenig wie Sicherheit. Es gibt Sicherheit, aber man kann sie an nichts Äußerem festmachen. Wahre Religion bedeutet, die Sicherheit in sich zu finden. Manchmal fand ich diesen Punkt. Dann riss es mich wieder weg davon. So ist es. Ein Hin und Her. Vielleicht sollte man es auch einfach aushalten, unsicher zu sein. In der Unsicherheit die Sicherheit zu finden...

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20.07.2010 um 10:07 Uhr

Verkacktes Hirn...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Als ich sah, wie S. das Mädchen packte erstarrte ich. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich wusste genau, ich müsste etwas tun, aber es ging nicht, ich war wie vollkommen isoliert. Das klingt jetzt wie eine Ausrede, für das Hirn auf jeden Fall. Es verachtet mich dafür, das Hirn. Aber es ist wahr, ich konnte nichts tun. Ich hatte gottserbärmliche Angst... nicht um sie, nicht um mich, sondern einfach nur Angst. Ich bestand aus ihr. Die Tür flog auf, R. kam herein, riss S. von dem Mädchen weg, beschimpfte ihn, fragte ihn ob er von Sinnen sei. Dann wandte er sich zu mir, sagte sehr sanft: "Warum hast du mich denn nicht geholt?" Er war so sanft mit mir, denn er erkannte was mit mir war. Ich konnte ihm nicht einmal antworten. Ich war voller Tränen, die aber nicht laufen wollten. Ich fühlte mich immer noch wie in einem Vakkuum, wie nicht mit den anderen verbunden, starr, ohne Ton, ohne Wort. Doch das Gehirn begann zu arbeiten und mich zu verurteilen. Erbarmungslos. Scheiß-Hirn. Sie, die da saß und sich nicht regen konnte, also ich, hatte dasselbe erlebt und viel mehr als das, und sie sah das Messer vor sich, das sie ihr vorgehalten hatten und spürte ihre Gewalt und wie sie über sie kamen und alles. Sie hätte nicht mitgehen dürfen, hätte nicht mitgehen dürfen, hätte nicht so naiv sein dürfen, hätte niemals irgendeinem unbekannten Mann vertrauen dürfen, hätte ihn auch nicht küssen dürfen, das machen nur Flittchen, Mädchen die sowieso mit jedem Mann ins Bett wollen. Das Mädchen hätte auch nicht mitgehen dürfen. Dummes verdammtes Hirn. Kapiere gefälligst. Ich bin hier, um sie zu verteidigen. Das Mädchen war naiv, genau wie ich selber. Das Mädchen spielte mit Männern, spielte mit dem Feuer. Begriff nicht, wer sie waren, woher sie kamen. Es verstand nicht, was das bedeutete. Es flirtete hemmungslos mit allen, auch mit S. Sie war selber schuld, selber schuld. Genau wie ich. Und dann wird man eben bestraft und niemand hilft einem. Verkacktes Hirn. Verkackte Urteile. Sie hat sich selber auch verurteilt, genau wie ich mich selber verurteilte. Ich weiß es, weil sie mit keinem Ton mir einen Vorwurf machte. Wann hören wir auf damit... Mir ist schlecht davon.

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18.07.2010 um 20:04 Uhr

Balkongespräche...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Uns geht's zu gut. Er und ich, wir haben gemeinsam und davor eben getrennt von einander einen Haufen Mist erlebt. Immer war irgendwie Krisenmanagement gefragt. Und darin wurden wir ganz gut. Zwar fühlte es sich gar nicht so an, dass wir das gut machten, aber im Nachhinein besehen muss man schon sagen, dass wir das - gemessen an den Umständen - ziemlich klasse machten. Wir hatten ja auch viel Übung, von klein auf. Auch gemeinsam gabs noch eine Menge Stoff für Krisenmanagementbemühungen beiderseits. Und nun... sitzen wir da, und alles ist gut. Unsere Fähigkeiten in dieser Hinsicht sind vorläufig nicht mehr gefragt. Is doch schön. Zurücklehnen und genießen. Aber da kam in mir und auch in ihm so eine komische Unruhe. Das kam heute bei den Balkongesprächen heraus. Wir merkten, dass wir dazu neigten, kleinere Dinge zu übersteigern und ein Problem daraus zu machen. Oder uns bei Dingen einzumischen, die uns nichts angehen bzw. die wir gar nicht ändern können. Irgendwie als Ausgleich oder so... Tja, so ist das.

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18.07.2010 um 10:35 Uhr

Immer noch...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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...fühle ich mich angeschlagen. Als hätte ich einen riesigen Schlag verpasst bekommen. Ich habe keine Laune, nicht mal eine schlechte. Die Nacht zwischen gestern-heute und heute-heute hat nichts daran geändert. Ich wachte auf, und es war nahtlos dasselbe. In der Nacht war ich weit weit weg, traumlos. Sie ist nur ein schwarzes bedeutungsloses Loch, in dem nichts geschehen ist. Ich dachte an die Toten, die nicht wissen, dass sie gestorben sind. Dies deshalb, weil sie a) enorm an diesem einen Leben hängen und b) nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Sterben tun sie trotzdem, aber sie kapieren es nicht. Es geht nahtlos weiter, weil sie das so wollen, nur dass nichts, was sie tun mehr einen Effekt hat. Sie versuchen mit den anderen zu interagieren und wundern sich, weshalb diese nicht reagieren. Sie tun ihre Arbeit weiterhin, aber niemand nimmt Notiz davon. Sie wundern sich endlos. Dann werden sie wütend. Sie wollen verdammt noch mal dieses Leben wieder zurück wie es war. Aber das geht nicht. Jetzt können sie nur eins tun: akzeptieren und weitergehen. Wenn nicht, werden sie zu ruhelosen Geistern, die voller Zorn sind und die noch Lebende versuchen zu attackieren, an ihrem Leben teilzuhaben. Warum mir das alles einfällt. Naja, weil ich mich so leer fühlte und fühle, als ob ich nicht mehr beteiligt wäre. Die Grenze des Todes ist nicht so akkurat, nicht so scharf. Keine Grenze ist das, außer die von Menschen geschaffenen. Alle Grenzen, die es gibt, sind beweglich, bewegen sich hin und her, so ähnlich wie die Torlinie bei dem Tor der Argentinier gegen die Deutschen (*zwinker*). Der Schiedsrichter nahm eine bewegliche Grenze wahr, so einfach ist das. Und egal, ob das nun ein Irrtum zu sein scheint oder nicht, es ist dann einfach so. Dann war da noch ein Schmetterling, der aus einem Hirngespinst von Lügen und Illusionen entstanden ist und erst nach 100 Jahren endlich sterben konnte. Nach 100 Jahren hatte eine Raubfliege Erbarmen und tötete ihn. Und er dachte bei sich: "Endlich." Die Lüge war gestorben. Und mit ihr die Schönheit der Illusion.

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17.07.2010 um 21:30 Uhr

Todesreflex...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Er ist da. Es nützt nichts das zu erörtern, auszuloten, zu bewerten, zu beurteilen, zu verurteilen. Das alles passiert nur im Kopf, wo er gar nicht anwesend ist, und ändert daher nichts, gar nichts daran, dass er existiert. Ach ja, genau, er war mal sinnvoll und jetzt ist er es (angeblich) nicht mehr und jetzt muss man ihn ausmerzen. Psychologengequake. War er jemals sinnvoll? Wer will das wissen? Ist er jetzt nicht sinnvoll? War er damals nicht sinnvoll und ist es jetzt? War er niemals sinnvoll oder immer? Was sie sagen ist aus ihrer Sicht so wie sie es sehen. Sie können nichts anderes sagen. Sie klammern sie, La Morte, ja aus ihrem Leben aus und geben ihr keine oder nur eine sehr eingeschränkte Existenzberechtigung, also müssen sie so reden. Und ich, ich kann nichts anderes sagen als was von hier aus wahr aussieht, und so muss ich reden. Nicht dass ich etwas für diese Wahrheit übrig hätte, dass ich sie besser fände als eine andere. Es ist nur so, als wäre ich als Reporter an diesen Fleck dieser Existenz geschickt worden und soll nun berichten, was von hier aus zu sehen ist. Wie ein Kriegsberichterstatter. Das kommt recht nahe. Von hier ist La Morte durchaus eine Freundin und ich gebe ihr Luft zum Atmen.... nicht dass sie erstickt. Eine nahe Freundin ist auch La Amore, die wahre. Sie behauptet, sie wäre ohne La Morte nur die Hälfte wert. Nicht ich, SIE sagt das! :)

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17.07.2010 um 20:52 Uhr

Fühle mich...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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...gerade wie ein geprügelter Hund... falls sich ein geprügelter Hund so fühlt wie ich jetzt. Weiß man ja gar nicht, wie sich der fühlt... Sagen wir, ich fühle mich so, wie wir als Menschen denken, dass er sich fühlen könnte. Die Kraft ist raus,  was bleibt ist Trauer... 

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17.07.2010 um 19:38 Uhr

Wer nicht hören will...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Weiter, weiter ins Verderben

Wir müssen leben bis wir sterben

 

(Rammstein)

 

Was ich fühle ist nichts Neues, das haben schon so viele gefühlt und haben es in der Kunst zum Ausdruck gebracht, als Gedichte, als Lieder, als Skulpturen, als Gemälde. Ich kann es nicht als Kunst darstellen, ich kann es nur sagen, wie ich es in mir wahrnehme. Mit plumpen Worten. Ich entkomme dem nicht, was da ist. Es ist stark. Und so wende ich das an, was Samarpan uns sagt. Es darf da sein und ist vollauf berechtigt, selbst wenn es etwas ist, wo selbst er Halt macht. Und selbst wenn es nicht im Sinne derer ist, die bestimmen, was gut und schön ist. Ich sage darüber nichts. Ich sage nicht, was gut und schön ist. Dazu bin ich nicht berechtigt und auch gar nicht fähig. Ich bewundere viele Arten zu leben von anderen. Nicht in dem Sinne, dass ich gerne so leben wollte... sondern in dem Sinne, dass es schön ist, dass sie das leben, was in ihnen ist. Und ich tue dasselbe und für sich betrachtet ist das auch ganz cool. So wie ich sieht ja nun mal kein anderer die Welt. Auch wenn andere meinen, sie könnten da was korrigieren. Ich selber meinte das auch. Aber nix da. Es wird nicht herumgepfuscht. Hingabe heißt, akzeptieren, was ist, auch wenns nicht gefällt. Dagegen angehen kann man probieren. Vielleicht geht ja was. Aber die innere Stimme sagt schon recht deutlich, was geht und was nicht. Und wer nicht hören will muss fühlen.


17.07.2010 um 12:13 Uhr

Verdammt!

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Ich bin nicht der Typ, der sammelt und hortet für bessre Zeiten und nicht der Typ der taktierend abwartet. Ich bin einfach kein dosierter Typ. Was da ist kommt raus, jetzt, sofort, alles. Mann. Das ist eben so, ich weiß es. Und ich weiß auch, wenn ich es anders mache, nämlich "vernünftig", so wie die anderen, dass ich dann auf die Nase falle. Und es wehtut. Vielmehr als es je wehtun kann, wenn ich alles raushaue und mich damit vielleicht auch übernehme... die Kerze an beiden Enden anzünde, wie Samarpan so schön sagt. Dann kann das auch wehtun, aber dann "gut weh"... so sagt der Wassermann manchmal, dass ihm irgendwas "gut wehtut". Also es nützt nichts, es zu machen wie die anderen. Das ist dann eben, wenn ICH es mache, auf einmal gar nicht mehr vernünftig. Verdammt noch mal. Verdammt. Mann. Kotz. Selbstverräterin. ... Übrigens... ich übertreibe maßlos. Aber Gefühle sind immer übertrieben, wenn man sie nicht an die Zügel nimmt, glaub ich...

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