Verzeihen heißt heilen...
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Die empfangene Ungerechtigkeit zu verzeihen bedeutet,
sich selbst die Wunde seines Herzens heilen.
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Vinzenz von Paul
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Die empfangene Ungerechtigkeit zu verzeihen bedeutet,
sich selbst die Wunde seines Herzens heilen.
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Vinzenz von Paul
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If life gives you sour lemons
make it a sweet lemon juice.
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(Bir Krishna Goswami)
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On broken wings -
I guess that's how you have to fly...
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(Europe)
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Und es funktioniert.
Die Flügel bleiben nämlich nur dann gebrochen,
wenn man sich nicht mehr fliegen traut...
Wer trotzdem fliegt, dem wachsen neue...
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"Und wenn im Leben nichts Heiliges bliebe, //
Ich will nicht verzagen, ich glaube an Liebe."
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(Karl Theodor Körner)
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Woanders ist es nur anders, nicht besser,
sonst würde es wobesser heißen.
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Sprache wurde angelegt
um Gefühle zu verbergen.
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Ob das stimmt?
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Dieter Wedel war vergangene Woche bei Beckmann zu Gast und sagte etwas Interessantes. Immer wenn einer seiner Filme Premiere habe, würde er sechs Wochen lang keine Kritiken lesen. Seine Familie halte auf seinen Wunsch hin so lange alles von ihm fern. Nach diesen sechs Wochen könne er besser damit umgehen, sowohl mit negativen als auch mit positiven Kritiken. Die negativen würden ihn dann nicht mehr so herunterziehen, wie sie es gleich danach sicherlich getan hätten, und die positiven würden ihn auch nicht zu hoch hinauftragen. So kann er sein Gleichgewicht halten. Das finde ich eine gute Maßnahme.
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"Weißt du genau, dass du eine Frau bist?
Du siehst nämlich aus wie ein Rettich!"
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(aus: "La Strada")
Mal ehrlich... ihre Haare sahen wirklich rettichmäßig aus... ;)
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Eine Bekannte hat als Signatur geschrieben: "Ich versuche mich an die Maxime zu halten, dass jeder Mensch nach unserer Begegnung glücklicher als zuvor sein soll." Ufffhhh.... Mehr weiß ich dazu jetzt grade nicht...
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So hieß ein Film, der gestern im Fernsehen lief. Ein Mann, der ziemlich viel Stress hat, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, erhält eine Universalbedienung, mit der er nicht nur den Fernseher und die Rolläden und das Garagentor bedienen kann, sondern auch sein Leben. Er kann Unangenehmes überspringen, in die Vergangenheit reisen und Szenen festhalten. Er ist hellauf begeistert... und überspringt den nächsten Streit mit seiner Frau, einen Stau und eine Erkältung... Schließlich bemerkt er, dass die Fernbedienung sich von alleine einschaltet und Episoden überspringt... Der mysteriöse Mann, der ihm die Fernbedienung gegeben hat und der ab und zu auftaucht um ihm Dinge zu erklären, sagt, dass die Fernbedienung alle Abneigungen speichert und das Überspringen dann von selbst ausführt. Das heißt, ab sofort werden alle Streits, alle Staus, alle Krankheiten übersprungen... Und er weiß dann auch nicht, was sonst in dieser Zeit passiert ist. Eines Tages erwacht er im Krankenhaus, sechs Jahre später... er hatte eine langwierige Krebserkrankung, von der er nun genesen ist. Außerdem hat er ja jeden Streit mit seiner Frau verpasst und bemerkt auf einmal, dass sie nun geschieden sind und sie einen neuen Mann an ihrer Seite hat. Auch im Beruf erlebt er eine Überraschung nach der nächsten und ist schließlich völlig verwirrt und am Ende... Zudem sieht er vergangene Szenen aus seinem Leben, in denen er sehr lieblos war und durch seine Arbeit seine Familie völlig vernachlässigt hat... er steht dabei, während die Szene abläuft und kann es kaum glauben, wie herzlos er handelte... bis er schließlich - halbwegs geläutert - in den Armen seiner Familie stirbt... ... und bis er... auf dem Bett eines riesigen Kaufhauses erwacht, auf das er sich gelegt hatte, bevor er eine Universalbedienung kaufen wollte. Alles nur ein schrecklicher Albtraum... Er springt in die Luft vor Freude, umarmt den Verkäufer, läuft nach Hause und beginnt, den Campingausflug mit seinen Kindern zu organisieren, auf den diese sich schon ein Jahr lang gefreut hatten, und den er kurz vorher wegen "wichtiger Geschäfte" abgesagt hatte... Ein bisschen ist der Effekt wie beim "Murmeltier-Film"...
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über Pater Maximilian Kolbe, 1894-1941, ermordet im KZ Auschwitz
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Vernichtungslager Auschwitz, 31. Juli 1941. Einem Häftling ist die Flucht geglückt. Lagerführer Karl Fritzsch lässt die 800 Gefangenen von Block 14 auf dem Appellplatz antreten und sucht sich willkürlich zehn Todeskandidaten aus, die aus Rache für die Flucht qualvoll verhungern sollen. Als er sich den Polen Franciszek Gajowniczek krallt, schreit der beim Gedanken an seine Frau und seine beiden Kinder laut auf. Da schiebt sich eine ausgemergelte Gestalt mit der Nummer 16670 durch die Reihen und tritt vor den Lagerführer. Es ist der Franziskanerpater Maximilian Kolbe. Jahre später, nach der Befreiung von Auschwitz, wird ein Dialog bekannt, den der Priester mit Fritzsch geführt hat. Der fragt zunächst im unverschämten Jargon der Nazis: Was will das Polenschwein? Kolbe antwortet schlicht, mit ruhiger Stimme, in reinem Deutsch:
Ich möchte für den da sterben. Ich bin katholischer Priester, 47 Jahre alt und stehe allein; er hat Frau und Kinder.
Fritzsch reagiert hämisch: "Er ist ein Pfaffe". Und offenbar amüsiert fügt er hinzu: "Akzeptiert".*
Dort, im "Hungerbunker" von Auschwitz, tröstete er seine Mithäftlinge, betete mit ihnen und gemeinsam sangen sie, wo diese vorher geschrien und geheult hatten.
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Ein Wärter bezeugt später: "Die Verurteilten waren oft so tief ins Gebet versunken, dass sie nicht einmal hörten, dass die Türe geöffnet wurde, und erst das Gebrüll der SS-Leute ließ sie hochfahren."
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Pater Kolbes Blick konnten die Schergen nicht ertragen und sie brüllten: "Schau weg! Sieh uns nicht so an!" Als sie weggingen, sagten sie zueinander: "Noch nie haben wir einen Menschen wie ihn gesehen."
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Es ist wirklich ein guter Kern in jedem Menschen... man sieht es hier daran, dass sie Pater Kolbes Blick nicht ertragen konnten. Wäre gar nichts Gutes und kein Gewissen in ihnen gewesen, hätte dieser Blick sie ja nicht berühren können.
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Maximilian Kolbe wurde 1982 heiliggesprochen.
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Diese beiden finde ich wundervoll: *klick* - verheiratet seit 1956.. und wie es aussieht, sehr glücklich. Sie waren heute bei Beckmann. Auf Beckmanns Frage, ob sich die Liebe im Alter verändert, nickte er und sagte: "Sie steigt höher" und machte eine Bewegung von unten zum Herzen hin. "Zum Herzen?" wurde gefragt. Und er antwortete: "Noch höher." Das fand ich schön.
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"Wir hassen die Bösen nicht,
weil sie uns schaden,
sondern weil sie böse sind."
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(J.-J. Rousseau)
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Ist das wirklich so?
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Der gestrige Tatort war jedenfalls beeindruckend. Schauspielerisch klasse. Nachdenklich machend.... über das Böse... was es ist... und wie man darauf reagiert... und wie jemand zu einem Mörder werden kann... und wie Grenzen überschritten werden können... auch wenn man nicht begreift, wie das geschieht... und wie Schicksal sich entfaltet... zum Beispiel durch eine Münze, die jemandem aus der Hand fällt und einem anderen vor die Füße rollt...
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"...Ich rührte also eine Weile keinen Alkohol mehr an und trank stattdessen nur Wein. ...."
Aus dem Bericht einer AA über ihre schlimmste Zeit im Leben. Tatsächlich wurde während der Zeit der Prohibition derartig viel schlimmes selbstgebrautes Zeug getrunken, dass Wein dagegen wie Limonade war. Und wenn sie ihren Schnaps wegließen, ohne eine Entziehungskur unter ärztlicher Aufsicht zu machen, brauchten sie Wein oder Bier um weiter existieren zu können. Ein kalter Entzug wäre für viele ihr Tod gewesen. Dr. Bob, ein begnadeter Chirurg und schrecklicher Säufer, war eines Tages der einzige, der einen Menschen operieren konnte, von seinen Fähigkeiten her. Auf einen anderen Chirurgen zu warten, der erst anreisen hätte müssen, hätte zu lange gedauert, zu lange für den Patienten. Bob hatte aber die gesamten letzten fünf oder sechs Tage komplett versoffen, er war in einem völlig desolaten Zustand. Als er dann doch einigermaßen nüchtern war, begann er - das war nichts Neues mehr - zu zittern. Sie gaben ihm Bier und schickten ihn in den OP, wo er die Operation souverän wie immer durchführte... die Rettung für den Patienten, der hoffentlich nie erfahren hat, unter welchen Umständen er operiert wurde...
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Das Höchste, was je im Himmel ward,
ist das Staunen.
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(Mechthild v. Magdeburg)
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Wenn einer singt,
Soll er nicht nur mit seiner Seele singen.
(Daß er mit Stimme singt, Versteht sich von allein.)
All seine Körperzellen müssen klingen.Verschleudern muß er sich. Es muß so sein,
Als hätte er für dieses Lied gelebt.
Für diesen Augenblick, In dem er singt.
Er muß der sein, der sich vom Boden hebtAus eigner Kraft.
Was nie gelingt in Wirklichkeit, muß ihm gelingen.
(Wie man das macht, verrät kein Kunstgebot.)
Wenn einer singt, so muß er singen:Gegen die Schwerkraft und den Tod.
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Eva Strittmatter
(gefunden auf der Webseite des Countertenors Jochen Kowalski)
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Ich lese manchmal ganz gerne in der AA-Literatur, zu der das "Blaue Buch" gehört, in dem viele Genesungsgeschichten von Alkoholikern stehen. Das Buch wurde von einem deutschen Pfarrer vom Englischen ins Deutsche übersetzt, Heinz Kappes (1893-1988). Im Nachwort (s.u.) spricht er selbst über sich und seinen langen Lebensweg, der eng mit den AA verknüpft war, obwohl er selbst kein Alkoholiker war - aber ein wacher Mensch und ein wirklicher Christ.
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Ich heiße Heinz Kappes, stehe im 90. Lebensjahr und bin pensionierter Pfarrer der evangelischen Landeskirche in Baden. Von 1922 bis 1933 und von 1951 bis 1959 war ich in der kirchlichen Fürsorge in Karlsruhe beschäftigt. Zehn Jahre lang bis 1933 kämpfte ich gegen Hitler, kam daraufhin vorübergehend auf eine Pfarrstelle im Schwarzwald, dann ins Gefängnis. Auf Druck der Nazis wurde ich von der Kirche dienstgerichtlich des Pfarramtes für unwürdig erklärt und abgesetzt, ich wurde aus Baden ausgewiesen. Danach lebte ich mit meiner Familie fast 14 Jahre in Jerusalem als Quäker und Verbindungsmann zwischen Arabern und Juden.
Nach meiner Rückkehr 1948 baute ich mein Fürsorgepfarramt wieder auf. Die Anonymen Alkoholiker habe ich 1950 in New York kennengelernt. Nach meiner Pensionierung war ich zusammen insgeamt 18 Monate in Indien, um den "integralen Yoga Sri Aurobindos" in mich aufzunehmen. Dann übersetzte ich das Blaue Buch und andere fundamentale Schriften der Anonymen Alkoholiker. Ich rechne es mir zur Ehre an, in enger geistiger Verbundenheit mit dieser Gemeinschaft leben zu dürfen, und nenne mich, so verstanden, manchmal einen "adoptierten Anonymen Alkoholiker". Ich habe auf unzähligen öffentlichen Versammlungen der AA mein Bekenntnis zu dieser aus Bills Erleuchtung entstandenen, unabsehbaren Heils- und Heilungsbewegung abgelegt und wurde in Erkenntnis eigener Süchtigkeit aktives Mitglied bei den "Emotions Anonymous".
...Pater Quest hat mir ... gesagt, dass er so gern zu öffentlichen Versammlungen der Anonymen Alkoholiker gehe, weil er dort das finde, was er in der christlichen Gemeinde oft vermisse: "neugeborene Menschen", die nach einer fundamentalen Krise von "Stirb und Werde" das geworden sind, was eigentlich die Christen sein sollten.
Ein katholischer Ordensmann in den Vereinigten Staaten hat schon bald nach ihrem Entstehen die AA-Gemeinschaft die stärkste spirituelle Bewegung im modernen Amerika genannt. ...
... Die AA-Freunde kommen zu mir nicht, weil ich Theologe bin, sondern weil ich im Geist des AA-Programms selbst ganz "anonym" wurde, das heißt, alles Ego hingab und nun Sein Werkzeug des Friedens und der Liebe geworden bin. Und diese Suchenden sind nicht nur sogenannte Christen aller Art, auch Atheisten und Agnostiker sind darunter.
Bevor ich die Anonymen Alkoholiker kennengelernt habe, war ich Vormund über viele Alkoholiker. Ich meinte damals, mit religiösem und moralischem Zuspruch helfen zu können. Ich habe von der Alkoholkrankheit ja erst etwas erfahren, als ich in Meetings der Anonymen Alkoholiker die unmittelbaren Zeugnisse der Sehn-Sucht in mich aufnehmen konnte. Ich lernte etwas davon, wie diese Sehnsucht in ihrer Unstillbarkeit den Suchenden zum Sucht-Mittel greifen lässt. ...
Die unerhörten Erfolg ließen mich dieses Programm (der AA) auf alle Arten der Süchte anwenden, denen ich bei vielen täglichen Gesprächen begegnete. So kann ich jetzt mit jedem Menschen über "Gott" in seiner Sprache sprechen, auch mit Atheisten und Agnostikern, mit Moslems, Juden, Hindus, mit Menschen verschiedenster Kulturen und Überzeugungen.
Auch ich habe jenes Licht erfahren, das bei Bill die Umwandlung bewirkte. Wer einmal Bills Selbstzeugnis anschauen kann in dem Film, der kurz vor seinem Tod aufgenommen wurde, der sieht noch jenes Licht in seinem Gesicht aufleuchten, das vielen nachher die Wende im Leben schenkte. Mir beispielsweise seinerzeit im Gefängnis und einem Freund im Psychiatrischen Landeskrankenhaus. Dieser Freund war auch ein Pfarrer; er ist Alkoholiker. In einer verzweifelten Situation hat er sich betrunken und eine beinahe tödliche Dosis Tabletten geschluckt. Er hat dann nach Rettung in letzter Minute auf der Intensivstation des Krankenhauses in einem furchtbaren "psychischen Tod" den Ausweg an der glatten Wand empor zum Licht gefunden.
Die Formel "Höhere Macht" lässt jede Offenbarung des unausdenkbaren und unvorstellbaren Gottes zu. Und jeder Betroffene muss die Rettung aus dieser tödlichen Krankheit auf seine individuelle Weise erfahren. Der große Erfolg der Anonymen Alkoholiker aber liegt darin begründet, dass niemand die selbst erfahrene Genesung behalten kann, wenn er sie nicht weitergibt. Wenn ein Teich keinen Abfluss hat, versumpft er. ...
Ich persönlich habe im Programm der Anonymen Alkoholiker die Verwirklichung des Wegs Jesu Christi erfahren: Er identifiziert sich mit der "schlechten Gesellschaft", macht mich zum Bruder und Diener der Ausgestoßenen und wirkt mit einer völlig selbstlosen, egofreien Liebe. In einem solchen Menschen sehe ich "Christus" als den verheißenen universalen Geist der Einheit aller Menschen und des Friedens.
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Ja, is schon drüber, aber macht ja nichts. Ich stolperte grade bei Mechthild über Nikolaus, der nämlich u.a. den Frauen half, die keine Mitgift hatten und denen deshalb die Prositituion drohte. Dann hab ich über ihn nachgelesen und das nimmt ja gar kein Ende. Geschichten über Geschichten gibt es über ihn. Wenn nur ein Bruchteil davon stimmt, ist es schon reichlich. - Weiß jemand grad noch wie das Wetter am 6.12. war? Da gibt es nämlich einige Bauernregeln über den Winter, siehe unten.
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Nikolaus, der im Alter von 19 Jahren von seinem Onkel, Nikolaus von Myra, zum Bischof geweiht wurde, lebte ca. um 280 bis 345 in einem Gebiet in der heutigen Türkei (Kalkan, Myra).
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Nur ein paar der Geschichten, die sich um Nikolaus ranken:
Verbreitete Legenden über Nikolaus erzählen vom Geldgeschenk, das er heimlich durchs Fenster und durch den Kamin in die darin aufgehängten Socken warf um zu verhindern, dass der Vater seine Töchter zur Prostitution hergeben musste. Drei zu Unrecht zum Tod Verurteilte konnte er retten, indem er im Traum dem Kaiser erschien und um ihre Befreiung bat; in anderer Version rettete er sie, indem er das Schwert des Henkers abwehrend ergriff. Um ein in Seenot geratenes Schiff zu retten mit drei Pilgern, die von Ephesus ausfuhren und das für eine christliche Kapelle bestimmte heilige Öl in den Diana-Tempel zurückbringen sollten, begab er sich an Bord, stillte den Sturm und brachte das Schiff sicher in den Hafen. Drei Jungen fielen auf der Suche nach Arbeit dem Metzger in die Hände, der sie in ein Pökelfass steckte und zu Wurst verarbeiten wollte; sie waren schon zerteilt, als der Bischof davon erfuhr und sie wieder zum Leben erweckte. Vom 15. Jahrhundert an verbreitete sich die Legende von den Getreidehändlern: Nikolaus erbat bei einer Hungersnot in Myra von jedem der für den Kaiser in Rom bestimmten Schiffe nur 100 Scheffel und versicherte, dass durch sein Gebet nichts bei der Ablieferung fehlen werde, was sich bewahrheitete; Nikolaus aber konnte seine Gemeinde auf Jahre hinaus ernähren und sogar Saatgut austeilen.
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St. Nikolaus ist der Patron von... fast allen:
Patron von Russland, Lothringen; von Amsterdam, Kanton und Stadt Fribourg in der Schweiz, Meran, Ancona, Bari, Trani in Apulien und New York; der Kinder, der Schüler, Mädchen, Jungfrauen, Frauen mit Kinderwunsch, Gebärenden und alten Menschen, der Ministranten, Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, Seeleute, Schiffer, Fischer, Flößer, Schiffsbauer, Matrosen und Fährleute; der Sinti und Roma (Zigeuner), der Gefangenen, Diebe und Verbrecher, der Eigentümer und Bettler, Kaufleute, Bankiers, Pfandleiher; der Richter, Rechtsanwälte und Notare, der Apotheker, Bauern, Bäcker, Müller, Korn- und Samenhändler, Metzger, Bierbrauer, Schnapsbrenner, Wirte, Weinhändler, Fassbinder, Parfümhersteller und -händler, Schneider, Weber, Spitzen- und Tuchhändler, Knopfmacher, Brückenbauer, Steinmetze, Steinbrucharbeiter, Kerzenzieher; für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände; gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe.
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Bauernregeln zum 6. Dezember:
Regnet es an Nikolaus / wird der Winter streng, ein Graus.
Trockener St. Nikolaus, / milder Winter rund um's Haus.
Fließt zu Nikolaus noch Birkensaft, / dann kriegt der Winter keine Kraft.
St. Nikolaus / spült die Ufer aus.*
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An der Bar:
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"Zwei Martini!"
"Dry?"
"Nein, ZWEI hab ich gesagt!"
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(frisch im Kino: "Zweiohrküken")
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