Serenas Veggi-Leckereien

08.04.2011 um 18:53 Uhr

Überbackene Broccoli-Kartoffeln

von: Seren_a

 

Ich bin ja für schnell und gut. Was ich heute gemacht habe gehört in auch in diese Kategorie. Ich habe einen kleinen Bio-Broccoli bissfest gekocht und zusammen mit zwei gewürfelten Tomaten in die Auflaufform getan. Das musste dann gepfeffert, gepaprikat und gesalzen auf die Rosmarin-Kartoffeln warten. Rohe Kartoffeln klein geschnitten und in der Pfanne mit wenig Öl und mit Rosmarin und Pfeffer schön braun braten, zum wartenden Broccoli und den Tomaten geben, Käse drüber und bei 200 g vielleicht 15 Minuten überbacken. Geht ziemlich schnell und schmeckt einfach klasse. Gerade noch rechtzeitig fiel mir ein, das Ganze auch zu fotografieren... auch wenn bei mir solche Fotos nie so besonders schön werden. In echt sieht's immer appetitlicher aus.

 


 

 

27.01.2011 um 21:46 Uhr

Feiner Duft...

von: Seren_a

Ich mag Fenchel als Salat sehr gerne, alleine oder zusammen mit Karotten und Äpfeln. Aber heute gab es überbackenen Fenchel. Das geht wie der Blitz. Einfach den Fenchel in dünne Streifen schneiden, Tomaten in Scheiben schneiden, beides in eine feuerfeste Form, mit Salz, Pfeffer und evtl. Chili würzen (oder was einem sonst noch an Gewürzen behagt), Käse drüber und ab in den Ofen. Wenn der Käse zerlaufen ist und anfängt, ein wenig braun zu werden (bei 220 Grad), sind die Tomaten schön weich und der Fenchel noch bissfest. Schmeckt sehr toll und ist gut geeignet als Beilage z.B. zu Tofu-Schnitzel und Reis oder mit Baguett ganz alleine als kleine Mahlzeit. Das Ganze hinterlässt in der kalten Küche, wie ich gerade festgestellt habe, einen Duft wie ich ihn von Mango-Chutney kenne. Seltsam eigentlich, aber jedenfalls sehr angenehm...

 

 

15.05.2010 um 21:15 Uhr

Pakoras

von: Seren_a

 

Auf deutsch übersetzt: "Gemüsekrapfen", aber das klingt irgendwie doof. Pakoras klingt viel besser. Schmecken tut's so oder so total gut. ;) Für den Teig braucht man (die Menge ist z.B. für einen mittelgroßen Blumenkohl richtig):

225 g Kichererbsenmehl

1 EL Kalinjisamen

1/2 TL gem. Zimt

1/2 TL Cayennepfeffer

2 TL gem. Koriander

2 TL gem. Kreuzkümmel

2 TL Turmerik

1/4 TL Asafötida

2 TL Salz

300 ml kaltes Wasser

Alles vermischen. Mit den Gewürzen variiere ich, wenn etwas nicht da ist, dann nehm ich was anderes oder lasse es weg. Wenn man Blumenkohl verwendet, sollte man ihn leicht vorkochen (bissfest). Anderes Gemüse kann man roh verwenden. Das Gemüse im Teig wälzen und im heißen Fett (in der Friteuse oder dem Wok) rausbacken. Fertig. We love it! :)

Hier die drei Stationen im Bild:

 

 

 

26.04.2010 um 20:40 Uhr

Crumble-Variationen

von: Seren_a

 

Ich bin ein Crumble-Fan. Weil Crumble einfach super schmeckt und Ruckzuck gezaubert ist.

Variation Nr. 1 ist Mango-Crumble. Eine Mango, klein geschnitten, zu unterst... sie muss nicht vorbehandelt werden, ist ja schon eine recht weiche Frucht. Darauf das Gecrumbel und ab in den Ofen.

Variation 2, am Sonntag erstmals gemacht, ist Mascarpone-Crumble. Ein Apfel, sehr klein geschnitten, nicht vorgedünstet, ganz unten rein. Wer mag, streut Zimt darüber. Dann den Mascarpone mit braunem Zucker und Sahne schön cremig rühren und auf die Äpfel. Danach wieder das Gecrumble drauf und 15 Minuten in den Ofen.

Das Gecrumble besteht bei mir aus 100 Gramm Mehl, 100 Gramm kernigen Haferflocken, 100 Gramm braunem Zucker und 50 Gramm zerlassener Butter.

Einfach wundervoll!

Leider gibt's keine Fotos... als ich ans Fotografieren dachte, war schon alles wech...

Die Menge ist ideal für 2 Leutchen... oder für einen Vielfraß.

 

25.02.2010 um 16:48 Uhr

Mungdal-Suppe

von: Seren_a

 

Nun ist ja eigentlich schon fast Frühling, jedenfalls heute... traumhaftes Wetter. Trotzdem gibt's heute eine traumhafte Suppe, die richtig schön warm macht, nämlich Mungdalsuppe. Das derzeitige Stadium sieht so aus:

 

 

 

 

Mungdal gibt es beim Chinesen, falls kein Inder in der Nähe ist, und besteht aus geschälten und gehälfteten Mungbohnen. Davon gibt man 250 g ungewaschen in einen großen Topf und röstet ihn an. Dabei bleiben! Wenn er leicht bräunlich wird und nussig riecht, raus damit in ein Sieb, abwaschen, und gleich wieder zurück in den Topf. 2,5 Liter Wasser dazu, Lorbeerblätter dazu, ein bisschen Butter und Salz. Bei großer Hitze aufsetzen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten garen, solange bis der Dal schön auseinanderfällt. Aufpassen, denn es bildet sich Schaum, der leicht überkocht, den muss man ab und an abschöpfen.

Während der Dal vor sich hinkocht, 5 Tomaten kleinschneiden. Topf aufsetzen, Ghee, Öl oder Fett rein, und dahinein einen TL schwarze Senfkörner. Deckel drauf, denn die fangen gleich an zu springen. Wenn sie nicht mehr springen, schnell alle anderen Gewürze hinein, nämlich: 1 TL Kreuzkümmelsamen, 2 getrocknete zerbröselte Chilis oder sonst irgendwas schön Scharfes, ein wenig frischen geriebenen Ingwer, ein TL Asafötida ...

ähm... was sagte ich eben??... Immer mal den Schaum abschöpfen... haha, eben ist es übergekocht... ;)

also weiter: Asafötida kann auch wegbleiben, wenn man es nicht kriegt (gibts aber eigentlich immer beim Chinesen), und 1 TL Turmerik. Dann gleich die kleingeschnittenen Tomaten hinein und ein paar Minuten mischen. Dann beiseite stellen.

Wenn der Dal soweit ist, die gewürzten Tomaten hineinschütten, noch ein klein wenig weiterkochen, fertig. Dann kann man noch ein wenig Zitronensaft und, wer mag, Korianderblätter dazugeben.

Wir essen diese Suppe als Hauptgericht, sie schmeckt KLASSE. :)

06.02.2010 um 20:52 Uhr

Vegetarische Lasagne...

von: Seren_a

 

Nichts einfacher als das, und so variantenreich... man kann sie jedesmal anders machen. Manchmal gibt es sie mit Spinat. Heute gab es sie aber als Bolognese. Bechamel ganz normal herstellen. Für die Bolognese Tofu (geräucherten, wenn man es sehr deftig mag, sonst "nature") ganz klein würfeln, anbraten, Tomaten und Erbsen mit hinein, und schon ist die Bolognese-Schicht fertig. Auf die oberste Bechamelschicht hab ich heute geriebenen Emmentaler gestreut und noch einen Mozzarrella in kleine Stücke zerschnitten drauf verteilt. Etwa nach ner halben Stunde bei 200 Grad war das hier das superleckere Ergebnis:

  

 

27.12.2009 um 22:06 Uhr

Süße Samosas

von: Seren_a

 

Samosas sind was Herrliches... man kann sie herzhaft oder süß herstellen und kann sie entweder im Backofen backen oder fritieren. Ich habe heute süße Samosas im Backofen gemacht:

 

Der Teig (für 14 bis 15 Stück):

300 g feingemahlenen Dinkel oder Weizen, 50 g zerlassene Butter, 1 Prise Meersalz, 150-180 ml Wasser. Daraus einen geschmeidigen Teig kneten und eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Die Füllung:

Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Eine herzhafte Variante kann man zum Beispiel aus zerdrückten Kartoffeln, Erbsen, Öl und Frischkäse herstellen und nach Gusto würzen.

Meine süße Variante habe ich heute so gemacht:

Eine Tafel Schokolade mit 50 g Palmin zergehen lassen, ca. 150 g gemahlene Haselnüsse dazu geben, ca. 100 braunen Zucker und etwas Zimt. In die Masse soviel Milch rühren, dass die Füllung schön zäh-pappig wird (dazu braucht man maximal 100 ml Milch).

Nun den Teig zu einer Rolle formen, in 14 oder 15 (oder auch mehr, für kleinere) Teile teilen, aus diesen runde kleine Fladen rollen. Einen guten Esslöffel der Füllung auf die eine Hälfte legen, die andere darüber schlagen, so dass ein Halbkreis entsteht. Die Ränder zusammendrücken und nach innen einschlagen, vom einen Ende zum anderen, so dass die Rundung plisseeartig verschlossen ist. Klingt schwieriger als es ist und sieht sehr hübsch aus.

Dann bei 190 Grad im E-Herd 15 bis 18 Minuten backen.

Eine Glassur drauf, Puderzucker oder auch gar nichts, und fertig.

Guten Appetit! (Bei uns sind nur zwei übrig, und ich weiß nicht, ob die den Abend noch überleben... :))

 

25.12.2009 um 11:40 Uhr

Flüssiges Gold

von: Seren_a

 

Schmeckt himmlisch!!

 

Frisch gepresster Orangensaft mit:

braunem Zucker (Menge je nach Süßigkeit des Herstellers)

je einer (oder zwei) Prisen:

Zimt,

gemahlener Ingwer,

schwarzen Pfeffer,

evtl. Karadmom

* * * Geniiiiiießen * * *

 

11.12.2009 um 20:09 Uhr

Vegetarische Bratlinge...

von: Seren_a

 

Veggi-Bratlinge gibt es für meinen Geschmack nicht viele gute zu kaufen. Die meisten sind auf reiner Getreidebasis und sind viel zu schwer und zu trocken. Die Bratlinge auf Soja-Basis, die es früher mal gab, waren super, sind aber nicht mehr zu bekommen, keine Ahnung weshalb. Ein guter Grund, selber welche nach eigenem Geschmack herzustellen. Eine schöne Idee habe ich im TV gefunden. Die Basis ist aus Bulgur und Linsen. Nur haben sie die Küchlein dort ungebraten gegessen... mag auch gut sein, aber ich mag lieber Bratlinge. Mein Versuch ist super gelungen und schmeckt nach Mehr. Ungefähr so hab ich das fabriziert:

300 g Bulgur mit kochender Gemüsebrühe übergießen und quellen lassen (mind. 20 Min.)

400 g rote Linsen (können natürlich auch andere sein) 20 Minuten lang weichkochen

Beides zusammenmischen und nach Gusto würzen, bei mir war das heute schlicht und einfach Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprika und Chili-Gewürz vom Türken.

Bratlinge formen, in der Pfanne rausbraten und fertig.

Dazu haben wir Rotkohl gemacht.

Das Foto sagt jetzt nicht grade viel aus - könnten auch Fleischlinge sein - aber man sieht, dass sie auch ganz lecker aussehen.

  

 

 

29.11.2009 um 22:05 Uhr

Die Stationen des Paneer in Bildern...

von: Seren_a

 

  

Der fertige Paneer bruzzelt im Wok...

 

 

...tropft hier ab...

 

 

...und landet dann im Tomaten-Möhren-Paprika-Sabji.

 

  

Zusammen mit Reis wird alles mit einigen Gebeten dargebracht und ist dann Prashadam.

 

28.11.2009 um 18:23 Uhr

Selbstgemachter, fritierter Frischkäse...

von: Seren_a

So, heute geht's los. Der erste Koch-Eintrag ist dem wundervollen, von mir nicht genug gepriesen werden könnenden Paneer gewidmet. Paneer taucht in vielen indischen Gerichten auf und ist ein selbst hergestellter Frischkäse, mit dem man Verschiedenes anfangen kann. Mit Abstand die leckerste Variante ist der gewürfelte, fritierte Paneer. Und diesen gibt's heute. *freu*

Für ca. 250 Gramm Frischkäse setzt man 2 Liter Milch an, die man bei mittlerer Hitze auf die Platte stellt. Dann presst man eine (evtl. auch zwei) Zitronen aus, man braucht für die zwei Liter Milch 5-6 Esslöffel Zitronensaft.

Sobald die Milch hochsteigt, zieht man sie beiseite und gibt am besten gleich 6 Esslöffel Zitronensaft hinein (manchmal reichen fünf, aber sechs ist sicherer). Dadurch gerinnt die Milch, sie trennt sich von der Molke. Die Molke sollte schön klar sein. Wenn sie noch zu milchig ist, dann muss man die Milch nochmal auf die heiße Platte stellen und noch einen Esslöffel Zitronensaft hinzugeben. Erst wenn die Molke grünlich-klar ist, ist es richtig.

Jetzt schüttet man ab, und zwar in ein mit einem Käsetuch ausgelegtes Sieb. Statt Käsetuch (die gibt es als solche tatsächlich zu kaufen, am besten im Bioladen fragen) geht auch prima eine Stoffwindel (eine frische wäre zu empfehlen, haha). Manche heben die Molke noch auf, um damit irgendetwas anzufangen, was ich aber nicht mache. Dann muss man halt noch eine Schüssel unters Sieb stellen.

Jetzt nimmt man das Tuch oder die Windel an allen vier Ecken, dreht es ein wenig und lässt kaltes Wasser über den darin eingepackten Frischkäse laufen. Dann legt man das Ganze wie es ist auf ein Brett und beschwert es mit etwas Schwerem, damit der Paneer fest wird. Dazu kann zum Beispiel ein mit Wasser gefüllter Topf dienen. Nach 10 Minuten ist der Frischkäse fest genug, dass man ihn schneiden kann.

Jetzt also in Würfel schneiden und in der Friteuse oder dem Wok fritieren. Diese unglaublich leckeren fritierten Frischkäsewürfel gibt man z.B. in ein schönes indisches Sabji (Gemüsegericht), oder isst sie einfach so pur.

Man kann die Würfel auch unfritiert lassen und sie in Öl und schöne Gewürze und Kräuter einlegen, schmeckt ebenfalls sehr sehr lecker.

WICHTIG: Frische Vollmilch verwenden, möglichst Biomilch. Je frischer und naturbelassener die Milch, desto besser der Paneer. Mit H-Milch braucht man es nicht zu probieren, die ist so kaputt, dass sie auf die Zitronensäure gar nicht mehr reagieren kann.

Viel Spaß beim Kochen und Genießen.

05.10.2009 um 13:29 Uhr

Ein neuer Blog - Kulinarisches

von: Seren_a

 

Ich habe ja schon öfter daran gedacht, einen Blog für Kulinarisches aufzumachen. Jetzt ist er da. Hier wird alles stehen, was ich gerne mag und gerne koche. Alles ist vegetarisch, da ich schon von klein auf nie Fleisch mochte. Und das meiste ist vedisch, womit die vegetarische Küche aus Indien gemeint ist. Es gibt auch einiges aus dem Westen und einiges aus meiner Phantasie und auch Rohes darf nicht fehlen, denn: roh macht froh. :)