Sexismus-Kritik

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Student1 schreibt am 06.02.2010 um 00:50 Uhr:
@ Schlafblume: Von Gleichberechtigung sind wir weit entfernt, und zwar zulasten des Mannes. Ich hätte gerne, sie wäre zulasten der Frau. Denn Frauen sind im Reifegrad zwischen Männern und Kindern. Mit Verachtung hat dies aber nicht das geringste zu tun. Warum sollte ich mein Kind (12) verachten seiner Unreife wegen? Warum sollte ich aus dem selben Grund eine Frau verachten?

Was ich thematisiere, ist der sexistische Haß mancher "Frauen" auf den Mann als solchen. Davon ist unsere Gesellschaft leider geprägt. Und hier gilt es, Klartext zu sprechen.
Schlafblume schreibt am 05.02.2010 um 12:40 Uhr:
P.S.: Ich kann mir vorstellen, dass du dir wünschst hast, "der Herr im Haus" zu sein. Ich meine, gegen die Angst vor dem Verlust der Männlichkeit aus Männersicht her kann ich schon nachvollziehen, aber man kann es auch übertreiben. Du denkst, Gleichberechtung kann es nicht geben, weil du sie gar nicht willst. So liest es sich zumindest.
Schlafblume schreibt am 05.02.2010 um 12:34 Uhr:
Männer wie du sind der Grund weshalb ich nicht Autofahren lernen will. Mein Vater denkt auch alle sind Idioten außer er, und leider ist er der Einzige, mit dem ich praktisch üben könnte. Du solltest keine Kinder bekommen, ehrlich.. Das ist meine ganz persönliche Sexismus-Kritik. In deinem Weblog geht es nur darum, Frauen eins auszuwischen. Sicher sagen Frauen auch hin und wieder "eeeh, Männer sind dooof" aber sie eröffnen deshalb nicht gleich einen Weblog, außer, sie sind gestört. Ich glaube, entweder bist du sehr frustriert oder hattest ein ziemlich mieses Vorbild...

Beste Grüße
Jürgen (Gast) schreibt am 29.06.2009 um 04:57 Uhr:
Hallo,

ich bin dabei ein ziemlich kritisches Jesus Buch zu schreiben. Hier einige Leseproben:

http://puuchica.net/MeinWeb/JesusHypnotiseur1.htm

JHH
Student1 schreibt am 05.06.2009 um 19:24 Uhr:
Sehr geehrte Frau Dr.Mulack,

leide habe ich Ihren Beitrag erst heute im Adminbereich dieses Weblogs entdeckt, sodaß ich ihn jetzt erst freischalten konnte. Ich danke Ihnen für Ihre ausführliche Stellungnahme.

Anders als Sie bin ich der Überzeugung, daß Väter für Kinder mindestens genauso wichtig sind wie Mütter, eher wichtiger, zumindest in unserer heutigen Gesellschaft. Ich sehe das Verhältnis von Vater und Mutter wie das von Ingenieur und Handwerker: Letztere sind zwar notwendig zur Ausführung des Werks. Aber Besitz- oder Patentrechte haben sie deshalb nicht. Sie sind nachgeordnet.

Richtig ist, daß es vielen Männern gegenwärtig an Selbstwertbewußtsein fehlt, d.h. an Mut und Konsequenz zur Herstellung eines Patriarchats, das diesen Namen verdient. Die meisten Männer- und Väterbewegten wollen nichts weiter als Gleichberechtigung. Die kann es aber nicht geben, genauso wenig wie zwischen Reiter und Pferd. Ähnlich wie Sie lehne ich Gleichberechtigung der Geschlechter ab - allerdings mit entgegengesetzter Zielsetzung.

Was Ihre übrigen Argumente betrifft, so bin ich mangels ausreichender Kenntnisse momentan nicht in der Lage, darauf einzugehen. Das betrifft auch ihr neues Buch. Ich will aber versuchen, mich sachkundig zu machen, so daß ich mich zu gegebener Zeit dazu werde äußern können.

Mit freundlichen Grüßen

T.R.E.Lentze
Dr. Christa Mulack (Gast) schreibt am 31.05.2009 um 18:22 Uhr:
Sehr geehrter Herr Student,
Sie sind der erste Mann, von dem ich den Eindruck habe, dass er mein Buch gründlich gelesen hat, bevor seine kritischen Anwürfe so dezidiert formuliert worden sind. Das finde ich sehr bemerkens- und anerkennenswert, weil dies heutzutage alles andere als selbstverständlich ist.
Allerdings haben Sie vollkommen richtig erkannt, dass ein Disput mit derartig patriarchatsidentifizierten Menschen wie Sie es zu sein scheinen(ich beziehe da ausdrücklich auf beide Geschlechter!)und mir als "Paranoikerin", völlig sinnlos ist.
Außerdem habe ich mein von Ihnen angeprangertes Buch ausdrücklich in erster Linie für diejenigen Frauen u. Mütter verfasst, die tägl. genau diese Unwerterfahrungen erleiden, um ihnen eine Stimme zu geben. Diese Mütter bestätigen mir seit dem Erscheinen meines Buches in körbeweise zugesandten beispielhaften Einzelschicksalen, und sie fühlen sich zum 1.x durch mein Buch verstanden und ernstgenommen.
Was Sie im Namen der Männer - besonders der Väter – beklagen, ist, dass viele, wenn nicht sogar die meisten, genauso unter dem von Männern gemachten und dominierten patr. System zu leiden haben, nur, dass sie auf völlig andere Weise dessen Opfer geworden sind.
Mir ist bewusst, dass - vielleicht sogar ein der Großteil - verantwortungsbewusster Väter ebenfls Betrogene sind. Das belegen auch einige psychol u soziol Studien - u vor allem das breite Erfahrungsspektrum der Betroffenen:
Jungen brauchen verantwortungsvolle Vorbilder von Männern u Vätern, um selber ihre Rolle und Werte zu finden u zu erfahren. Nur kann das nicht das Thema meines Anliegens in einem Buch sein; das für Mütter geschrieben wurde. Dafür müssen die Männer schon selbst ihren Beitrag einbringen – allerdings auf der Basis des wirklichen Erfasssens der Situation von Müttern, die nun einmal auch für Jungen von vorrangiger Bedeutung sind, was Ihre Bewegung zu vergessen scheint.

Jahrzehntelang ist an den Unis eine überwiegend selbst-"herr"liche Erziehungswissenschaft von männl Lehrstühlen aus betrieben worden, die es versäumt hat, männl Erziehungsberufe so attraktiv zu machen u jungengerechte Ausbildungskonzepte zu entwickeln u finanziell so auszustatten, dass pädag. Berufe auch v jg Männern gerne ergriffen werden. Dieselben Prof. (allen voran D. Lenzen von der FU, Berlin), beklagen sich gleichzeitig über die weibliche (aber dafür reichlich unterbezahlte u überforderte) Dominanz der Erzieherinnen u Grundschullehrerinnen, die aus den Jungen angeblich "Weicheier" machen u ihnen ein geschlechtsuntypisches Rollenbild aufdrücken wollen. Ja, wer hindert denn die Männer daran, sich beruflich entsprechend ausbilden zu lassen oder sich aktiv zu engagieren, so dass diese "Missstände" korrigiert werden können??? Wir Frauen und Mütter bestimmt nicht!!!
Aber wenn uns die gesamte gesellschaftliche Verantwortung vom Gebären bis zur Erziehung zum sog. „anständigen“ Staatsbürger, Steuer-u Rentenversicherungszahler auf die Backe gedrückt wird, dann ist es auch unser Recht ein müttergerechtes System einzufordern mit den dazugehörigen Machtbefugnissen. Wenn es besteht, brauchen wir selbstverständlich kein Matriarchat. Aber dafür hat sich bislang noch kein Vater stark gemacht.
In jedem Männerberuf bilden Verantwortung Machtbefugnisse eine Einheit, nur bei Müttern soll es anders sein??
In diesem Zusammenhang lohnt es sich aber dennoch, über "matr Wertsysteme" modellhaft neu nachzudenken. Das hat selbst Jesus (den Sie ja auch erwähnen)zum Ärger seiner männl Widersacher getan (vgl.z.B. Wertekatalog der Bergpredigt), wie ich es in meinem neuesten Buch "Der veruntreute Jesus", 2009, dargelegt habe.
So viel zum Grundanliegen meines Buches. Sie könnten ja eines über den "Vaterschaftsbetrug" verfassen und dabei wertvolle Anregungen für ein gedeihlicheres Miteinander zwischen den Geschlechtern geben und so zum Wohle einer zukunftsfähigen Gesellschaftsordnung aus "Männerperspektive" beitragen....
Das fände ich wirklich spannend!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Christa Mulack
Christian (Gast) schreibt am 17.01.2008 um 13:56 Uhr:
Hallo Thomas, habe Deine Seite gefunden. Sehr interessant. Werde öfters mal reinschauen. Gruss Christian.
Autor (Gast) schreibt am 16.01.2008 um 15:42 Uhr:
TEST

Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und göttlich war das Wort.

 

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