12.02.2008 um 12:23 Uhr
11.02.2008 um 09:52 Uhr
Jetzt Mitbenutzer bei steffenh
Hallo zusammen!
steffenh hat mir kürzlich Mitbenutzer-Rechte für dieses blog erteilt.
Alle Shangri-La Anwender können sich hier austauschen.
Da steffenh selbst an dieser Stelle nicht weiter zu schreiben gedenkt und ich es etwas mühselig finde, jedesmal wieder ganz unten bei den Kommentaren nach Neueinträgen zu suchen, würde ich alle neu dazustossenden und auch die alten Kommentatoren bitten, doch hier oben einfach ihre Kommentare/ Erfahrungen/ Fragen dazu zu schreiben.
Ich habe meine persönlichen Erfahrungen mit der Diät in meinem blog "pimscake und shangri-la" niedergeschrieben.
Viel Erfolg mit der Shangri-la Diät wünscht Euch pimscake
27.08.2007 um 13:55 Uhr
Ist Übergewicht kaum "therapierbar"?
Eine Reihe von Artikeln im aktuellen NOVO-Magazin setzt sich kritisch mit der zunehmenden Politisierung der "Gewichtsprobleme" der Bevölkerung auseinander und räumt eher am Rande ein, dass Übergewicht kaum therapierbar sei. Tatsächlich haftet vielem von dem was wir täglich aus der Ecke der Politiker und Gesundheitsorganisationen über das Dicksein und das "gesunde Leben" hören ein gerüttelt Maß an Bevormundung an. Gewichtsprobleme sind in erster Linie eine persönliche Sache, deren Konsequenzen der Betroffene weitgehend selbst trägt. Probleme bei der Partnersuche, schlechtsitzende Klamotten, mangelne sportliche Ausdauer und vieles mehr registriert jeder, der einmal selbst zu denen gehörte, die beim Zählen der Speckrollen mehr als die Finger einer Hand benötigte. In dem Fall, in dem die gesundheitlichen Kosten von der Gesellschaft getragen werden, sollte eher die Frage gestellt werden, wie sich das System der Gesundheitsversicherung so gestalten lässt, dass jeder die Kosten einer unvernünftigen Lebensführung selbst trägt und sie nicht über die "Solidargemeinschaft" auf andere abwälzt. Etwas anders sieht es mit Kindern aus, die nicht nur die Gene ihrer Eltern erben, sondern zwangläufig auch deren Lebens- und Ernährungsstil kopieren müssen. Doch auch hier scheint von offizieller Seite bislang eher die Suche nach Aktionismus als nüchterne Bestandsaufnahme im Vordergrund zu stehen. Hier öffnet einem der Artikel "Die Kinder sind gesund" die Augen.
Was die "Therapierbarkeit" des Übergewichts betrifft, bestehen allerdings Hoffnungen. Seth Roberts Shangri-La Diät zeigt einen einfachen Weg aus diesem Dilemma.
24.08.2007 um 10:15 Uhr
Bulldozer überflüssig?
Bevor man Magenverkleinerungen und Darmverkürzungen als Mittel gegen krankhafte Fettsucht in Erwägung zieht, sollte man vielleicht überlegen, ob nicht doch mit Zuckerwasser und Öl eine etwas sanftere Problemlösung möglich ist. Nicht nur wegen der Schmerzen und möglicher Komplikationen, auch der Geldbeutel wirds uns langfristig danken...
22.08.2007 um 16:11 Uhr
Vorsicht Süßstoff!
US-Forscher haben den Rezeptor für die Geschmacksrichtung „süß“ im Dünndarm entdeckt. Dies könnte erklären, warum manche künstlichen Süßstoffe die Adipositas fördern. Süßstoffe regen demnach über diese Geschmacksrezeptoren die Insulinproduktion der Bauspeicheldrüse an und können Heißhungerattacken auslösen.
20.08.2007 um 13:54 Uhr
Aus der Trickkiste für mehr Selbstkontrolle
Eigentlich sollte mangelnde Selbstkontrolle bei einer Diät wie der Shangri-La-Diät kein Problem sein. Häufig fehlen einem aber dennoch Anreize, bestimmte Ziele, die man sich gesteckt hat, später auch einzuhalten. Zu schwach ist der eigene Wille. Warum sollte man die Lösung dieses Problems nicht einfach mit anderen teilen. Man kann die Selbstkontrolle erhöhen, indem man sich selbst für seine Schwäche bestraft und anderen einen Anreiz gibt, diese Bestrafung eigennützig zu kontrollieren. So könnte man für jedes selbst zugenommene Kilogramm einer Freundin oder einem Freund eine Kinokarte spendieren oder seinen Kindern eine Zulage zum Taschengeld versprechen. Die Nutznießer haben durchaus hohes Interesse auf die Vertragseinhaltung zu pochen und die Vertragsbedingungen zu kontrollieren. Dann könnten die Pfunde sehr viel schneller teuer werden, als es die üblichen Probleme des Übergewichts erwarten lassen.
Es gibt sicher noch andere Wege. Weitere Ideen sind willkommen...
15.08.2007 um 15:54 Uhr
Morgens, mittags, abends?
Es gibt immer wieder Fragen zur Tageszeit der Einnahme von Zuckerwasser und/oder Öl. Abgesehen von dem unbedingt einzuhaltenden Abstand von mindestens einer Stunde vor und nach den Mahlzeiten ist die Tageszeit jedoch egal, da beide Alternativen keine Appetitszügler mit kurzer Wirkungsdauer sind, sondern bei regelmäßiger Einnahme langfristig wirken. Es ist also eine Frage der persönlichen Tageseinteilung, wann Zuckerwasser und/oder Öl gemeinsam oder getrennt verzehrt wird. Seth Roberts schreibt, dass die meisten Menschen gut mit einer Portion zwischen Frühstück und Mittagessessen und einer zweiten eine Stunde nach dem Abendessen zurecht kommen.
05.08.2007 um 22:04 Uhr
Pfunde ausatmen
Einige Tester der Shangri-La-Diät klagen darüber, dass sie trotz Disziplin und weniger Hunger nur langsam oder gar nicht abnehmen. Kein Wunder, denn die Diät reduziert nur den Hunger und damit bestenfalls die Energieaufnahme, ist jedoch nicht für die Verbrennung der Pfunde verantwortlich. Das Abnehmen muss nach wie vor durch einen Energieverbrauch des Körpers erfolgen, der die Energiezufuhr übersteigt. Isst man durch die Diät viel weniger als vorher muss man sich nicht so viel bewegen um die zugeführte Masse wegzubekommen.
Doch hohes Übergewicht kann nicht von heute auf morgen verschwinden, denn es kann den Körper nur in Form von Kohlenstoffatomen (und des im Körperfett enthaltenem Wassers) verlassen. Wie der Physiker Richard A. Müller in einem Beitrag des MIT Technology Review beschreibt, gehen die in der Nahrung erhaltenen Kohlenstoffatome ins Blut und später ins Körpergewebe über und machen den Körper schwerer. Der einzige Weg die Masse des Kohlenstoffs wieder loszuwerden besteht darin, den Kohlenstoff mit Sauerstoff reagieren zu lassen, um ihn danach durch die Lungen auszuatmen. Und je mehr man atmet, umso mehr Kohlenstoff verlässt als Kohlendioxid den Körper. Bewegung und Sport erhöhen die Atemfrequenz und damit das "Abgasvolumen" des Körpers, mit dem auch die Kohlenstoffatome verschwinden. Der Autor schreibt weiter:
"Hierzu einige Zahlen, die ich aus einem Buch über Trainings-Physiologie entnommen habe: Fett, Protein und Zucker enthalten ungefähr 0,1 Gramm Kohlenstoff pro verzehrter Kiloalorie. Bei 2000 Kilokalorien pro Tag (die typische Nahrungsmenge eines Erwachsenen), nimmt man ungefähr 200 Gramm Kohlenstoff auf. Im Ruhezustand werden pro Atemzug ungefähr 0,5 Liter Luft ausgeatmet, die zu rund einem Prozent aus Kohlenstoff besteht - also fünf Milligramm pro Atemzug. Bei 12 Atemzügen pro Minute wird man am Tag rund 120 Gramm Kohlenstoff wieder los. Das ist weniger, als man in der Nahrung hatte - man nimmt also zu.
Die wenigsten von uns liegen aber den ganzen Tag über auf der faulen Haut. Gehen erhöht die Atemfrequenz um den Faktor zwei bis drei. Joggt man mit acht Kilometern pro Stunde, erhöht sich die Frequenz um den Faktor acht bis zehn. Wer das clever kombiniert, wird den gesamten aufgenommenen Kohlenstoff wieder los - und das Gewicht bleibt stabil. Gehen, Laufen und Aktivität im Allgemeinen beschleunigen den Stoffwechsel - man verbrennt Kalorien schneller -, und zugleich erhöht sich die Atemfrequenz.
Viele Leute machen allerdings den Fehler zu glauben, dass eine Stunde mäßigen Sports ihre Körperchmie so stark verändert, dass die Kalorien auch dann schnell verbrannt werden, wenn sie sich nicht bewegen. Wer nicht schneller atmet, behält den Kohlenstoff aber im Körper. Wer abnehmen will, muss also weniger essen - oder mehr atmen. Und der einzige effektive Weg, mehr zu atmen, bleibt Bewegung. Es gibt einfach keine Methode, den Stoffwechsel dazu zu bringen, im Ruhezustand schneller zu arbeiten."
Fazit: Auch mit der Diät kann man die Pfunde nur mit Geduld oder etwas mehr Bewegung purzeln lassen.
04.08.2007 um 23:06 Uhr
Fragen zur Wassermenge
Weil immer wieder Fragen zur Wassermenge bei der Verwendung von Zucker auftauchen, hier ein Auszug aus dem Buch zur empfohlenen Wassermenge (S. 76f.):
Wie viel Wasser soll ich nehmen?
Die Wassermenge, in der Sie den Zucker auflösen, wirkt sich nicht auf die Wirksamkeit für die gewichtsabnahme aus. Sie könnten auch Würfelzucker lutschen und damit die gleiche Wirkung erzielen (wobei diese Variante die Zähne schädigen könnte...). Insgesamt gilt: Je langsamer Sie den Zucker zu sich nehmen, desto besser. Verrühren Sie ihn mit so viel Wasser, wie Sie leicht in etwa dreißig Minuten trinken können. Damit sorgen Sie dafür, dass der Zucker langsamer aufgenommen wird [Ihr Blutzuckerspiegel und ihre Bauchspeicheldrüse werden es Ihnen danken! Anm. des Autors]. Die übliche Menge, die bei der Shangri-La-Diät verwendet wird, ist ein Viertel Liter Wasser auf einen Esslöffel Zucker (Ein Esslöffel entspricht drei Teelöffeln oder drei bis vier [Restaurant-]Päckchen Zucker). Passen Sie die Menge Ihrem persönlichen Geschmack an.
| Süße | |||
| Zuckermenge | stark |
mittel |
gering |
| 1 EL |
200 ml |
250 ml |
350 ml |
| 2 EL |
350 ml |
500 ml |
750 ml |
| 3 EL |
500 ml |
750 ml |
1 l |
| 4 EL |
750 ml |
1 l |
1,5 l |
04.08.2007 um 18:03 Uhr
Selbst ist der Mann
Ein Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung über den Erfinder der Shangri La Diät Seth Roberts und seine Selbstexperimente, mit denen er nicht nur gelernt hat spielend Pfunde loszuwerden.
01.08.2007 um 11:48 Uhr
Geschmacksache
Ich habe in den vergangenen Tagen die Diät mit Hilfe der Einnahme von Speiseöl aus Neugier angetestet. Es funktioniert, man läuft desinteressiert an jeder Imbissbude vorbei...
Da es extrem wichtig ist, möglichst geschmacklose Kalorien zu sich zu nehmen, sollte der Eigengeschmack des verwendeten Öls so gering wie möglich sein. Leider hat in Deutschland verkauftes natives Olivenöl einen relativ starken Eigengeschmack. Daher habe ich das im Buch empfohlene Rapsöl probiert. Es ist tatsächlich nahezu geschmacksneutral. Allerdings muß man auch hier aufpassen. So hatte das Öl einer Flasche sog. Bio-Raps-Kernöl einen stärkeren Eigengeschmack als das billigste Standard-Rapsöl aus dem Discounter. Man sollte also ein paar Ölsorten testen und ausnahmsweise mal die "geschmackloseste" Alternative wählen.
30.07.2007 um 20:37 Uhr
Für ganz Eilige...
Keine Frage, wer sich das Buch kauft liegt richtig, denn nur dort sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Seth Roberts und seine persönlichen sowie die von ihm gesammelten Erfahrungsberichte anderer Diättester ausführlich abgedruckt. Für diejenigen, die mit dem Beginn der Diät nicht auf die Lieferung des Buches warten wollen, gebe ich hier das Grundgerüst der Diät aus dem Buch wieder:
-
Nehmen sie täglich 100 bis 400 Kalorien in Form von Zuckerwasser und/oder neutralem Speiseöl (Rapsöl, neutrales Olivenöl, letzteres ist allerdings hierzulande oft wegen des intensiveren Geschmacks nicht so geeignet) zu sich. Wegen leichterer Verdaubarkeit der Kombination von Zuckerwasser und Öl zumnindest Anfangs beides miteinander kombinieren (Mengen richten sich nach der angestrebten Gewichtsabnahme: bis 9kg - 1El Zucker (45kcal)/Tag + 1El Öl (120kcal)/Tag; 9-18kg - 2El Zucker/Tag + 2El Öl/Tag; mehr als 18 kg - 3El Zucker/Tag + 2El Öl/Tag). Versuchen Sie zugunsten ihrer Gesundheit nicht mehr als ein Kilogramm pro Woche abzunehmen.
-
Nehmen Sie Zuckerwasser und Öl mit mindestens einer Stunde Abstand zu den Mahlzeiten ein. Bei größeren Mengen (ab jeweils einem Esslöffel) die Ration auf mehrere Tagesrationen verteilen. Beispielsweise zwischen Frühstück und Mittagessen und noch einmal mindestens eine Stunde nach dem Abendessen. Zur leichteren Verdaubarkeit langsam zu sich nehmen (Zuckerwasser in heißem Wasser auflösen und in kleinen Schlucken trinken).
27.07.2007 um 01:10 Uhr
Es funktioniert
Für alle die zweifeln, ob die Diät tatsächlich funktioniert, zeigen folgende Grafiken von Seth Roberts Webseite den Erfolg amerikanischer Diät-Nutzer (1lb = 0,454 kg):
24.07.2007 um 01:12 Uhr
Startschuss
Als ich vor einem Jahr auf meinem Weblog "Mit dem Kopf voran" auf die Shangri La Diät von Seth Roberts aufmerksam machte, konnte ich nicht ahnen, dass dieses Thema so große Resonanz hervorrufen würde. Wohl auch durch das Erscheinen der deutschen Ausgabe des Buches von Seth Roberts sind viele Abnahmewillige auf diese eigentlich ganz einfache und wirksame Methode überflüssige Pfund loszuwerden gestoßen. Doch leider liegt auch hier der Teufel mal wieder im Detail. Offenbar lassen die bisherigen Informationen zu den Details der Shangri La Diät einige Fragen offen und sorgen für Verwirrung.
In dieser Situation ist ein reger Erfahrungsaustausch das Beste. Diejenigen, die das Buch sorgfältig gelesen oder bereits Erfahrungen mit der Diät gesammelt haben und gern über den Diätverlauf berichten wollen sind deshalb eingeladen, hier regelmäßig ein paar Zeilen zu schreiben. Andere wieder, die Fragen oder Kommentare haben, können beides hier loswerden.
Die Teilnahme ist ganz einfach. Wer hier Gastautor mit eigenem Usernamen werden möchte, um regelmäßig über Erfahrungen zu berichten, schreibt mir bitte eine Nachricht (mit Angabe des Autorennamens für den Weblog und E-Mail-Adresse oder Blogigo-Username), damit ich sie oder ihn freischalten kann. Jeder der einen Zugang als Gastautor hat, kann unter dem eigenen Usernamen dann echte Beiträge einstellen. Wer diese kommentieren möchte, kann dies auf dem üblichen Weg über die Kommentarfunktion zu den einzelnen Beiträgen tun.
Na dann, viel Spaß beim Abnehmen, Berichten und Diskutieren!
Schöne Grüße
Steffen
