... und sie fiel ins Leben.

27.04.2015 um 06:25 Uhr

Endlich eine Wohnung!

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut

Seit Samstag haben der Tolle und ich endlich eine neue Wohnung gefunden. Wir hatten uns diese Wohnung schon einmal angesehen und sie war wirklich toll. Komplett renoviert, und damit mein ich das wirklich ALLES neu ist, und im Erdgeschoss. Doch beim 1. Mal wurde sie an jemand anderen weggeben. Nun sah im am Samstag, dass der Vermieter nun doch wieder sucht, da der, der es eigentlich mieten wollte, abgesprungen war. Sofort reagierten wir und nun haben wir sie! Heute oder morgen unterschreiben wir den Mietvertrag und dann können wir am 15.05. schon rein. Ich bin so froh, als ich das erfahren habe, war ich so erleichtert, dass ich auf der Arbeit in der Pause fast angefangen habe zu weinen. Unsere jetzige Wohnung wird nämlich immer schlimmer. Zuvor war es "nur" so, dass wir keine Heizung in den Räumen, kein Wasser was man nicht unabgekocht trinken konnte, keine Böden und in manchen Räumen nicht einmal irgendeinen Wandbelag außer den Putz an den Wänden hatten. Nun ist unser Durchlauferhitzer wohl auch noch kaputt und wir haben seit 5 Tagen kein warmes Wasser mehr, die Vermieterin ist nicht zu erreichen, wir duschen uns bei den Eltern vom Tollen. Ich bin froh, wenn wir hier raus sind.
Das Auto muss jedoch nun auch wieder repariert werden, eine Summe im dreistelligen Bereich. Aber es geht wohl noch. Am Samstag war die Batterie vom Auto leer, ich fahre zu wenig. Doch nun solle es wohl wieder gehen, wir haben sie wieder aufgeladen. Ich hoffe, dass unsere lange Pechsträhne nun langsam abnimmt und sich alles klärt und regelt, sodass alles quasi "gut" ist, sobald unser Zweg zur Welt kommt. Aber es scheint sich alles auf dem Weg der Besserung zu bewegen. Das Schönste, was mir jedoch letztens aufgefallen ist, ist das, dass es momentan das erste Mal in meinem Leben ist, dass ich nicht sterben möchte. Es klingt vermutlich nun härter, als es ist, doch zuvor war immer dieses "Bedürfnis" vorhanden, mal stärker, mal weniger stark, oder auch der Gedanke, dass wenn ich sterben müsste, (Unfall, etc.) es nicht schlimm wäre, oder auch, dass wenn ich im Krankenhaus im Koma liegen würde und nur noch künstlich am Leben erhalten werden würde, ich das nicht wollen würde. Es war mir so gesehen immer egal, ob ich nun sterbe oder nicht, aber der Wunsch, zu sterben überwog meistens, und das war ein Gedanke der immer vorhanden war. Es war so etwas wie "ein Teil von mir" und ich hatte mich daran gewöhnt, dass es auch nichts schlimmes ist. Doch nun, zum ersten Mal, seit ich zurück denke, ist das nicht so. Ich kann offen heraus sagen, dass ich leben möchte und das wenn ich in irgendeinen Unfall verwickelt werden würde, man alles versuchen soll, um mich am Leben zu erhalten. Ich weiß nicht, ob es nun damit zusammen hängt, dass ich Mutter werde, aber es ist ein schönes Gefühl. Natürlich löst es eine gewisse "Angst" aus, dass es an der nächsten Ecke schon vorbei sein könnte, doch sorgt dies auch für eine gewisse Vorsicht. Der Gedanke, dass ich leben will bedeutet aber doch auch, dass ich im Großen und Ganzen nun eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben bin, auch wenn wir die letzte Zeit viele Pechsträhnen hatten (auf eine gute Sache folgte immer sofort eine schlechte) und ja, dass hat mich teilweise wirklich runter gezogen und ich wusste nicht weiter, aber ich wollte mich nicht in den Tod flüchten wie früher. Ich wusste: Es geht irgendwie weiter. Ich hoffe, dass dieses Gefühl und diese Gedanken bleiben. Denn es ist gut so.

11.04.2015 um 06:50 Uhr

Award?

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut, müde
Musik: Lindsey Stirling and Tyler Ward - Thrift Shop

Ich muss mich an dieser Stelle bei Jari entschuldigen: Ich werde es wohl vorerst nicht packen, den Award zu erfüllen, dennoch habe ich mich wirklich sehr gefreut, dass ich nominiert wurde und werde mich damit näher auseinander setzen, sobald ich etwas mehr Zeit dafür habe. Momentan habe ich nämlich eine ganze Menge um die Ohren.
Mein Baby wächst nach wie vor in meinem Bauch und ich werde nun seit einigen Wochen bereits darauf angesprochen und gefragt, wann mein Baby kommt und in welchem Monat ich bin. Die meisten finden meinen Bauch für die Zeit schon ziemlich massiv. Ich bin nun am Ende des 5. Monats, Anfang 6. Monat. Das Kind kommt im August. Es wird wohl nun definitiv ein Junge, laut Arzt. Er wird vermutlich wirklich Patrick heißen, dass war der einzige Name, der uns bis jetzt wirklich gefallen hat und wir haben wirklich schon eine Menge Namen gehört. Das ist das Problem, wenn jeder in Berufen mit Menschen arbeitet: Man kennt die Namen von so vielen Leuten. :D Wir sind noch immer auf Wohnungssuche, konnten hier aber noch keine wirklichen Erfolge erzielen, gleich schauen wir uns auch wieder eine Wohnung an. Mal gucken, was das gibt. Ich selbst räume momentan unsere Wohnung aus. Schmeiße Sachen weg, verkaufe manche Sachen usw. Mich nervt das Chaos. Ich habe irgendwie das Bedürfnis, dass alles weg ist, was wir nicht brauchen. Ich habe auch letztens etwa 2 Tage damit zugebracht, sämtliche Unterlagen zu ordnen, in Ordnern, welche ich vorher gekauft habe, und alles zu beschriften. Aber das hat nun auch seinen Vorteil, denn der Tolle befindet sich auch wieder in einem juristischen Konflikt mit seinem (Ex-)Chef der ihn einfach nicht mehr bezahlt. Eine etwas längere Geschichte, die ich nun hier nicht weiter ausführen werde. Doch da müssen wir jetzt noch 5 Tage warten, wenn bis dahin nichts passiert ist, wird das Ganze wohl vor Gericht gehen. Aber der Freund ist definitiv im Recht.
Nächsten Monat geht es jedoch endlich auf die RPC, dass einzige "Event" im Jahr, welches ich für mich schon ein Jahr vorher verbuche und ich freue mich sehr darauf. Man hatte mir Angst gemacht, dass ich es nicht schaffen könnte, wegen der Schwangerschaft, dass das alles so anstrengend wird und Auto fahren wegen dem Bauch auch nicht gehen würde etc. aber nun ist es nur noch einen Monat hin und wenn mein Bauch jetzt nicht plötzlich 40cm an Umfang zu nimmt und ich nicht plötzlich von allen Möglichen Nebenwirkungen erschlagen werde, sollte das kein Problem sein. :) Denn mir geht es trotz Schwangerschaft wirklich sehr gut und ich würde mal behaupten, es ging mir noch nie besser. Ich habe das Gefühl, ich habe alles größtenteils im Griff. Nur die Sache mit der Wohnung nervt mich etwas, aber sonst? Ich habe auch keine Übelkeit oder sonst etwas. Lediglich kleinere Stimmungsschwankungen habe ich, die befinden sich aber noch im aushaltbaren Bereich und ich bin oft müde. Aber das ist auch noch okay. Ansonsten bin ich die meiste Zeit am Strahlen und mir geht es einfach gut. Mit meiner Chefin verstehe ich mich nun auch sehr gut und ich gehe wirklich sehr gerne zur Arbeit, überfordern oder so tut die mich dort nicht, es ist genau richtig, was ich da an Leistung bringen muss und auch kann, wegen der Schwangerschaft. Meine Chefin achtet sehr darauf, dass ich nichts schweres hebe und ich habe das Gefühl, dass sie auch darum bemüht ist, dass es mir gut geht. Ich fühle mich wirklich sehr wohl dort momentan. :)