... und sie fiel ins Leben.

14.09.2015 um 09:42 Uhr

Der 1. Besuch beim Kinderarzt

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: okay

Eigentlich müsste ich mit meinem Zwerg erst nächste Woche zur U3. Jedoch hat sich sein Ess- /Trinkverhalten nun noch weiter geändert, sodass er pro Mahlzeit mittlerweile zwischen 200 und 300 ml trinkt. Und das mit einem Alter von 23 Tagen. Also ziemlich viel. Es ist auch nicht (mehr) so, dass er dann 4 Stunden ruhig ist. Er schreit nun total unregelmäßig und hat hunger. Mal nach 2 Stunden, mal nach 3, mal nach 4 und manchmal müssen wir ihn bei 5 Stunden wecken, dass er mal was isst/trinkt. Oft spuckt er das gerade getrunkene dann 15 - 30 Minuten später im hohen Strahl wieder raus (trotz Bäuerchen und lange Zeit noch "warten" ob da noch was kommt). Gestern und heute ist er aber besonders quengelig. Er hat diese Nacht kaum geschlafen und auch nur, wenn er auf meinem Bauch lag (in Folge dessen habe ich auch kaum geschlafen), ansonsten hat er die ganze Zeit gequengelt und geschrien und keiner wusste so recht, was los ist. Meine Vermutung ist einfach, dass er Bauchweh hat, aber wissen tu ich es nicht.
Nun habe ich heute Morgen (auch auf Grund von Rat von anderen) den Kinderarzt angerufen und da gehts dann nachher auch hin. Ich mach mir ein bisschen Gedanken, dass der Zwerg vielleicht doch Diabetes hat. Er wurde zwar eigentlich nach der Geburt getestet und die Werte waren negativ, allerdings waren da auch Werte dabei, die relativ Grenzwertig waren. Also heißt es nun erstmal abwarten und schauen, was der Arzt sagt.

04.09.2015 um 14:18 Uhr

Er ist da!

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut

Am 22.08.2015 um 10:39 erblickte schließlich mein kleiner Junge das Licht der Welt. :) Es wurde nun doch ein Kaiserschnitt. Ich verbrachte zusammen mit dem Tollen die Nacht vom 18.08. auf den 19.08. bereits im Krankenhaus mit Wehen. Dann kam ich wieder nach hause. Die Nacht vom 21.08. auf den 22.08. verbrachten wir wieder im Krankenhaus. Ich hatte sehr starke Schmerzen im Rücken. Schon am Tag vorher. Ich konnte schon seit 3 Tagen nicht mehr schlafen. Weder liegen, stehen noch sitzen ging und ich war seit Tagen nur noch am Standort wechseln um zumindest 5 Minuten schmerzfrei zu sein. Nachts am 21.08. sind wir dann wieder ins Krankenhaus. Sie gaben mir ne ganze Dröhnung Schmerzmittel, doch hatte ich immer noch schmerzen und ich war wahnsinnig müde (logisch). Das Ganze war so schlimm, dass ich vor Rückenschmerzen schon zu zittern angefangen habe. Der Kleine war immer noch nicht fest im Becken und das obwohl er eigentlich, laut Termin, bereits am 23. (sprich im Grunde am Tag darauf) kommen sollte. Die Ärztin riet mir, noch einmal in Ruhe darüber nachzudenken, ob ich vielleicht doch einen Kaiserschnitt haben wollte, dann ließ sie den Tollen und mich allein. Der Tolle wollte, dass ich einen Kaiserschnitt mache. Das Kind ist sehr groß und schwer, das wussten wir und die Chance, dass er bei der Geburt stecken bliebe und dann eine Behinderung hätte, war keineswegs zu gering, auch wenn die Ärzte das die ganze Zeit herunter spielten. Doch wies der Tolle auch darauf hin, dass ich so müde war und so kaputt und man nicht wusste, wie lange ich noch so ausharren müsste, mit schmerzen, bis es wirklich los ging. Vielleicht würde ich eine normale Geburt dann gar nicht schaffen. Obwohl ich eigentlich eine natürliche Geburt haben wollte, hörte ich auf den Tollen. Um ca. 8:00Uhr morgens vom 22.08. sagten wir den Ärzten, dass ich einen Kaiserschnitt haben möchte. Um kurz nach 9 wurde ich dann bereits für den OP fertig gemacht. Um kurz nach 10 kam ich in den OP Saal. Sie gaben mir die Spritzen in den Rücken und ich hatte angst. Denn noch immer zitterte ich, wegen den Rückenschmerzen und ich hatte Angst, dass sie daneben stachen. Dann merkte ich auch schon, wie meine Beine taub wurden. Ich wurde auf die Liege gelegt und konnte, dank diverser Tücher schon bald meinen Bauch usw. nicht mehr sehen. Doch plötzlich merkte ich die Betäubung auch im Hals und ich bekam leicht Panik, dass sie vielleicht doch falsch gestochen hatten. Ich teilte es den Ärzten mit und auch die bekamen leicht Panik und testeten an meinen Oberarmen immer wieder, ob ich da noch was spürte, aber das war sehr gering, was ich merkte. Im Endeffekt hatten sie nicht falsch gestochen, lediglich zu viel. Kurz nachdem ich die Betäubung im Hals spürte, wurde mir schlecht und ich musste zweimal brechen. Dann merkte ich aber auch schon, dass der Tolle bei mir war, was mich irgendwo sehr beruhigte. Immer wieder hatten die Ärzte mir über den Bauch gestrichen und gefragt ob ich das spüre. Aber mehr wie ein Kitzeln fühlte sich das nicht an. Vermutlich haben sie da schon geschnitten. Während ich im Grunde noch ziemlich mit mir selbst und meiner Übelkeit beschäftigt war, hörte ich dann aber plötzlich schon den ersten Schrei. Erst ganz kurz und dann richtig. Das Ganze ging so schnell (vielleicht 5 Minuten). Die Ärzte nähten mich noch zu und der Tolle ging mit dem Kleinen erst einmal weg, zusammen mit einer Hebamme. Für mich gings dann in den "Aufwachraum" und danach wieder in einen anderen Raum, wo der Tolle dann auch mit dem Kleinen dazu kam.
4 Tage war ich schließlich im Krankenhaus. Zusammen mit 54cm und 4,4 Kilo. :) Die Ärztin hatte mir noch im OP gesagt, dass es eine gute Entscheidung war, mit dem Kaiserschnitt. Sie hätten ihn niemals auf normalem Wege heraus bekommen. Selbst jetzt hatte er fest gesteckt. Er hat eine Schulterspannweite von fast 40cm.
Nun sind wir aber schon ein Weilchen zu hause. Der Kleine ist eigentlich recht brav. Er schreit nur, wenn er hunger hat und hunger hat er sehr viel. So langsam gewöhnen wir uns auch an die Situation, und ich komme mittlerweile eigentlich ganz gut allgemein damit klar. Auch ihn zu halten usw. Schließlich habe ich, vor ihm, noch nie wirklich ein Baby getragen. Aber das ist soweit der Stand der Dinge. Und ich habe von meinen 30 Kilo die ich zugenommen hatte in 12 Tagen schon 22 Kilo verloren. :)