... und sie fiel ins Leben.

29.01.2016 um 06:53 Uhr

Ich lerne dich kennen...

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut
Musik: Lion - Hollywood Undead.

Nun, wo mein Zwerg auf der Welt ist, habe ich schon öfters mit erlebt wie manche ihre Kinder/Babys in Muster hinein drücken wollen. Wie sie ihr Kind so haben wollen "wie es sein sollte". Oft werden die Kinder als "Babys/Kinder" angesehen. Als "Mein Baby" nicht mehr und nicht weniger. Ich finde das furchtbar. Natürlich ist mein Sohn MEIN Sohn. Natürlich liebe ich ihn und will ihn beschützen. Aber: Ich sehe ihn als eigenständige Person. Auch jetzt schon, wo er rund ein halbes Jahr alt ist. Natürlich heißt das nicht, das ich auf Erziehung usw. verzichten werde. Aber der Tolle und ich wollen ihn, sobald er es erfassen kann, so erziehen, dass er nicht alles glaubt, was man ihm erzählt, das er eben Dinge hinterfragt. Das er selbst denkt und selbst Entscheidungen treffen kann. Das er zwischen gut und schlecht unterscheiden kann und die Normen der Höflichkeit zwischen dem menschlichen Zusammenleben kennt (wie z.B. Bitte und Danke sagen oder auch, dass man mit geschlossenem Mund kaut, oder eben grüßt, wenn man einen Raum betritt). Aber das Ausschlaggebenste ist das "er soll selbst Entscheidungen treffen können". Das schließt für mich ein, das er er selbst ist. Das er auch er selbst sein darf und er weiß, dass das nicht schlecht ist. Natürlich formt Erziehung ein junges Leben und einen jungen Charakter. Aber ich denke, die Dinge die ich nun genannt habe sind Dinge, die gemacht werden müssen auch um ihn vor späteren Problemen zu schützen. Jedoch werde ich ihn immer als eigenständige Person sehen und niemals als mein "Eigentum". Denn so sehen es viele. Mein Kind, mein Eigentum, niemand darf es anfassen, niemand darf daran und nur ich weiß was gut für dich ist." Ich denke das wird bei Mamas dann auch oft das Problem, wenn die Söhne in eine Beziehung kommen, wenn sie Angst haben ihren Sohn zu "verlieren".
Was noch so eine Sache ist, ist das "Ich will nicht abstillen, auch wenn mein Baby eigentlich zeigt, dass es das nicht mehr will, die Bindung ist durch das Stillen doch so stark!" Meine Gedanken dazu? Schwachsinn. Für Baby ist die Brust der Mutter Essen. Essen sichert sein Überleben. Es weiß nicht, dass eine Brust nur Frauen haben oder eben nur "die Mama". Es kann genau so passieren das Baby plötzlich das Selbe auch bei Papa sucht weil "Hunger". Körper an Körper stillen fördert die Bindung zum Kind. Ja, die Mutter fühlt sich dem Kind mehr verbunden. Vielleicht ist es auch beruhigend für das Kind, aber das ändert trotzdem nichts. Ich hatte das als Baby, wurde ein halbes Jahr voll gestillt genau so, wie man es machen sollte mit allem drum und dran. Und was war? Ich war ein totales Papa-Kind. Und bin es eigentlich auch jetzt noch. Kurzum kann ich nur als Mama die nicht stillt, es aber versucht hat sagen: Mein Kind ist ein Papa-Kind, was aber daran liegt, das der Papa immer zu hause ist und mehr mit ihm machen kann als ich. Aber trotzdem: Wenn ich nach hause kommt lacht er mich an und freut sich. Wenn er weint lässt er sich manchmal auch nur von mir trösten und nicht vom Papa und manchmal ist er den ganzen Tag anstrengend, bis ich nach hause komme, weil er mich vielleicht auch ein wenig vermisst hat. Und das ohne Haut an Haut und ohne Stillen. Und gerade wenn eine Mama stillen will, obwohl das Kind es nicht mehr will, sollte man sich, meiner Meinung nach, einmal Gedanken darum machen: Was ist das Kind für mich? Ist es mein Eigentum, das mich glücklich macht? Oder ist es zwar mein Kind, aber trotzdem ein eigenständiger Mensch, dessen Wünsche ich akzeptieren sollte?
Für mich gibt es momentan kaum etwas spannenderes als diese Person kennen zu lernen. Zu sehen, wie er charakterlich ist, Ähnlichkeiten zu sehen und seine Entwicklung zu verfolgen. Natürlich macht er mich glücklich aber ich würde niemals ihn zu etwas zwingen, nur das es mich weiter glücklich macht.
Natürlich kann ich nun große Reden schwingen, mein Zwerg ist ja auch noch nicht so alt, aber ich empfinde meinen bisherigen Ansatz als gut und ich hoffe das ich auch dabei bleiben kann.

26.01.2016 um 06:58 Uhr

Das bin ich

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut

Ich schlafe gerne aus, stehe aber auch sehr gerne früh auf, weil ich dann mehr vom Tag habe. Ich habe es gerne ordentlich und aufgeräumt um mich herum und alles durch sortiert. Allgemein sortiere ich eigentlich ganz gerne, aber ich bin furchtbar faul, weswegen um mich herum meist immer das Chaos herrscht, bis ich irgendwann keine Lust mehr habe und in einem Anfall alles aufräume und putze. Wenn ich putze, dann will ich es gründlich machen. Es macht mich sauer, wenn jemand der mir hilft das dann nicht genau so sieht. Ich rege mich allgemein sehr oft auf und das auch gerne. Gleichzeitig mag ich aber keinen Streit ich wünsche mir ein harmonisches Zusammen leben. Ich mag es nicht, wenn jemand schreit. Ich mag keine Menschen, kann aber auch nicht allein sein. Ich bin sehr egoistisch, beschenke aber dennoch lieber andere als das ich selbst Geschenke bekomme. Ich bin sehr geizig und überlege mir größere Investitionen sehr sehr lange. Dann muss die Investition wirklich ihr Geld wert sein und mir gefallen, sonst habe ich noch wochenlang ein schlechtes Gewissen. Ich freue mich über neue Dinge, besonders Möbel. Vor Menschen die ich kenne und die ich nicht fürchte oder die über mir gestellt sind habe ich eine große Klappe und schäme mich nicht vor ihnen etwas zu sagen bei zum Beispiel Vorträgen. Vor einer Gruppe von Fremden ist mir das sehr unangenehm und ich habe Angst davor. Ich kann gut austeilen aber schlecht einstecken. Ich kann manchmal sehr verletzend sein mit dem was ich sage. Manchmal spreche ich Dinge aus, die ich lieber nicht gesagt hätte und merke es erst zu spät, weil der Mund schneller war als das Gehirn. Ich weise andere gerne auf ihre Fehler hin und bin sehr rechthaberrisch. Um Recht zu haben halte ich mich auch gerne ganz genau an Regeln, selbst wenn ich sie eigentlich für unnötig erachte oder wann anders sie dann nicht ganz so genau nehme. Ich brauche viel Aufmerksamkeit und Lob. Lob spornt mich mehr an als Kritik. Wenn ich in einer Sache kritisiert werde dann höre ich auf, mich dafür anzustrengen und konzentriere mich eher auf Dinge die mir liegen und nehme das "nicht können" einfach so hin. Die Geschichten anderer Menschen interessieren mich meisten nicht, ich frage aber trotzem nach, weil ich neugierig bin. Meistens vergesse ich das Erzählte nach einiger Zeit jedoch wieder. Ich habe keine Freunde, aber immer wenn ich mal ein/e habe bin ich sehr loyal und würde für diese Person fast alles tun. Diese Person ist mir dann sehr sehr wichtig und dieser Person höre ich dann natürlich auch zu und verteidige ich immer auch in ihrer Abwesenheit. Ich sage ehrlich meine Meinung, auch wenn ich weiß, dass sie jemandem nicht gefällt. Ich habe schon betrogen und ich wurde schon betrogen. Ich habe früher öfters gelogen, heute nicht mehr. Ich mache mich manchmal wichtiger als ich bin oder mache Verletzungen/Schmerzen schlimmer als sie sind, um entsprechend Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe manchmal eine sehr kräftige Ausdrucksweise in den Worten, die ich nutze, gleichzeitig weine ich öfters bei traurigen Videos oder Liedern. Ich habe in meinem Leben schon sehr viel und oft geweint. Ich glaube an die Wiedergeburt nach dem Tod und glaube daran, dass das Leben eine Prüfung ist und wenn man dieses frühzeitig selbst beendet (Selbstmord) man alles nochmal von Vorne durchstehen muss so lange, bis man diese Prüfung bestanden hat. Wenn man sie bestanden hat kann man sich in einer Zwischenwelt entscheiden welche Erfahrung für welches Leben man nun sammeln möchte und wird dann eben genau mit dieser Prüfung wiedergeboren. Ich bereue keine Entscheidungen die ich getroffen habe, manchmal stehe ich davor zu bereuen denke mir dann aber, dass es gut war und ich sonst nicht so wäre wie ich bin. Ich bin sehr tierlieb. Ich glaube das ich weniger Probleme damit hätte einem Menschen tödlichen Schaden zuzufügen als einem Tier. Ich habe manchmal sehr gewalttätige Gedanken beziehungsweise Ideen. Ich ekel mich vor Spinnen. Wenn jemand Anwesend ist quitsche ich laut los und ekel mich total davor, wenn ich allein bin bleibe ich ruhig, so lange sie sich nicht auf mich zu bewegt. Wenn ich sage "mach es weg" und damit z.B. eine Spinne mache kommt meist danach der Spruch: "Aber nicht töten." Ich kann nicht einmal eine Fliege töten. Manche Mitmenschen die mich noch nie gesehen haben sagen ich sei eine Zicke und sehr direkt und gemein. Manche sind überrascht, dass ich von Angesicht zu Angesicht doch ganz anders bin beim ersten Treffen und oftmals sogar ein wenig zurück haltend, bis man sich eben besser kennt. Ich drücke mich schriftlich härter und direkter aus bei einer Meinung die gegen jemanden geht, als wenn ich vor ihm sitze, auch wenn die Kernaussage die selbe bleibt. Ich mag nicht duschen oder baden und nicht schwimmen gehen. Tue es aber natürlich trotzdem. Ich habe oft total verrückte Träume. Ich sage, dass es mir egal ist, wenn jemand hinter meinem Rücken schlecht über mich redet, meide die Person dann aber und denke wenn ich allein bin dann darüber nach. Aber es stört mich mittlerweile tatsächlich nicht mehr so extrem. Ich mag keine Veränderungen. Ich entscheide in der Regel mit dem Kopf und wohl durchdacht, manchmal jedoch packt mich ein seltsamer Anflug von Mut und ich mache manche Dinge einfach und schaue was passiert. Manchmal muss man mich vor solch undurchdachten Überlegungen und Entscheidungen schützen. Es ist schwierig mich von einem Gegenteil zu überzeugen und man muss da mit Fingerspitzengefühl dran gehen. Ich habe das Borderline-Syndrom, habe es seit der Schwangerschaft jedoch gut im Griff und möchte nicht mehr so tief fallen. Ich kann mittlerweile offen darüber sprechen. Ich entschuldige mich nur, wenn es mir wirklich Leid tut somit kann man sich zu 100% sicher sein, dass wenn ich mich entschuldige, ich es ernst meine und oft darüber nochmal nachgedacht habe. Und zu letzt: Ich rede gerne von mir selbst.

Das bin ich und vermutlich habe ich die Hälfte vergessen, weil ich oft und viel vergesse. Aber das bin ich und das ist gut so. Es hat Jahre gedauert, bis ich mich akzeptiert habe, wie ich bin. Ich bin anstrengend für meine Mitmenschen und ich weiß das dennoch kann ich mich nicht ändern. Ich habe es früher stehts versucht aber dann bin ich unglücklich. Mittlerweile kann ich sagen: Ich bin wie ich bin und das ist gut so. :)

22.01.2016 um 11:10 Uhr

5 1/2...

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut

... Monate. Fast ein halbes Jahr ist mein Zwerg nun schon alt. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Bald habe ich meine Abschlussprüfung. Ich habe bereits jetzt Lampenfieber. Wirklich, ich habe wahnsinnige Angst, das ich es nicht packe. Ich setze mich bei sowas aber auch immer selbst unter Druck in dem ich schon plane, was ich mache, sobald ich fertig bin. (War bei meiner Führerscheinprüfung das Selbe) und wenn ich es nicht packe funktionieren meine Planungen natürlich nicht. Aber naja, irgendwie wird es schon klappen... hoffe ich.

18.01.2016 um 12:02 Uhr

Aufgeräumt

von: Key1   Kategorie: Alltag

Stimmung: gut

Ich habe nun mal keine gesamten Favoriten ausgemistet und die ganzen Blogleichen, die dort herumspukten, gelöscht. Blogs wo seit 3 oder 2 Jahren keiner mehr schrieb, muss man dann ja doch nicht favorisieren. Meine Favoritenliste ist nun ungewöhnlich klein geworden. Blogigo ist tatsächlich beinahe ausgestorben.