... und sie fiel ins Leben.

09.09.2012 um 16:27 Uhr

Mein Kuscheltierchen

Ich schmuggel dich in mein Zimmer und du übernachtest in meinem Bettchen. Du bist mein Kuscheltierchen. Du bist mein Stückchen "zu hause" damit ich kein Heimweh bekomme. Perfekter Plan! :3

22.08.2012 um 20:31 Uhr

Was ich an mir mag - Was ich nicht an mir mag

Stimmung: okay
Musik: ASP - Werben

Ich mag meine Haare, auch wenn sie momentan in einer seltsamen Halblänge sind. Nicht ganz kurz, aber auch nicht lang oder mittellang. Dadurch sind sie total zerzaust immer, jedoch drücken sie so genau das aus, wie ich mich zur zeit fühle.
Ich mag meine Haut, denn mit ihr hatte ich noch nie große Probleme und ich mag die Blässe dieser.
Ich mag mein Gesicht, denn ich finde, es hat eine schöne Form. Ich mag nicht meine Stirn, denn sie ist, finde ich, zu hoch und durch den Sport befinden sich dort momentan viele Pickel.
Ich mag meine Augen, denn ich finde, sie haben eine schöne Farbe und sind sehr ausdrucksstark.
Ich mag meinen Hals, denn ich achte so wie so sehr auf Hälse und mein Hals ist schön schmal, nicht zu lang, nicht zu kurz, und ist angenehm blass, dank meiner Haut. Schöne Hälse haben auf mich eine beinahe magische Wirkung.
Ich mag, dass die Knochen von meinen Schlüsselbeinen hervortreten, denn ich mag es gerne, wenn am Körper einige Knochen unter der Haut sichtbar sind.
Ich mag meine Schultern, jedoch finde ich manchmal, dass sie etwas zu breit sind.
Ich mag meinen Busen, denn er ist weder zu klein noch zu groß und passt zu dem Rest meines Körper.
Ich mag meinen Brustkorb nicht, denn ich finde ihn zugroß.
Ich mag meinen Bauch, denn man spürt die Bauchmuskeln und dies finde ich schön.
Ich mag an meinem Bauch nicht die weibliche Form, so ist er nämlich oben schön flach und nach unten hin ist dort eine kleine Wölbung nach außen, eben recht typisch an einem weiblichem Körper, jedoch finde ich, sehe ich dadurch aus, als hätte ich eine Wampe.
Ich mag meine Arme, denn sie sind schön lang und schmal.
Ich mag an meinen Armen nicht, dass man durch den Sport an meinen Oberarmen, unten, die Adern deutlich sieht, denn ich habe eine Phobie gegen Adern.
Ich mag meine Hände nicht, denn ich finde sie sehen sehr männlich aus.
Ich mag nicht das Pochen in meiner linken Hand, wenn ich Sport mache.
Ich mag die Haut an den Gelenken meiner Finger nicht, denn davon ist da so viel und das macht so hässliche Falten.
Ich mag den Knochen unter der Haut, an meinen Handgelenken, die man sehen kann.
Ich mag meine Hüftknochen, die man auch sieht.
Ich mag nicht meinen Po, denn ich finde er ist zu "schwabbelig".
Ich mag nicht die Haut an meinem Po und meinen Oberschenkeln, denn es ist Orangenhaut, gegen die ich momentan, bis jetzt erfolglos, versuche anzukämpfen.
Ich mag meine Oberschenkel, denn sie sind schön fest.
Ich mag an meinen Oberschenkeln nicht, dass man hinten den Muskel hervortreten sieht.
Ich mag an meinen Oberschenkeln, dass vorne, wenn ich das Bein strecke, man den Muskel sieht.
Ich mag meine Knie.
Ich mag meine Waden nicht, denn der Muskel fängt normal an und endet dann aber apruppt und es ist dann nur noch bestimmt 20cm "normal" Bein ohne Muskel, ehe der Fuß anfängt.
Ich mag meine Knöchel nicht, denn durch die vielen Bänderrisse sind sie sehr dick.
Ich mag meine Füße nicht, denn ich mag Füße allgemein nicht.

Ich höre die Uhr ticken.
Tick - Tack - Tick - Tack.
Und ich denke mir:
"Halt die Fresse! Es ist noch nicht so weit!"
-
Und doch
Tick - Tack - Tick - Tack
Die ständig wiederkehrenden Töne der Uhr des Lebens erklingen weiter.
Und der Wunsch in mir wird immer größer.
Doch ich weiß: Es geht nicht.


Ich habe momentan keine Lust mehr auf garnichts. Ich will nicht mehr laufen gehen, ich will nicht mehr zur Schule gehen, ich will nicht zur Fahrschule, ich will mich eigentlich gar nicht mehr aus dem haus hinaus bewegen und einfach im Bett liegen bleiben. Einfach schlafen. Aber nein, dass geht ja auch nicht. Also habe ich mich heute wieder in die Schule geschleppt. Habe mich wieder zum Laufen geschleppt, nachdem ich gestern nicht war, da ich erst um 7 zu hause war. Und morgen werde ich mich zur Schule und direkt danach zur Fahrschule schleppen. Das erste Mal fahren. Ich hoffe ich schlaf nicht ein. Ich habe heute meinen Termin beim Neurologen gehabt, ich bin aber nicht hingegangen. Ich habe die Anti-Depressiva nicht mehr genommen, obwohl er sie mir das letzte Mal wieder "verschrieben" hat. Doch ich weiß: Sie bringen mir nichts gegen meine Kopfschmerzen. Im Gegenteil, sie machen mich nur völlig gaga im Kopf. Die Halluzinationen und das Fieber und die Wahnzustände und die krassen Alpträume haben mir gereicht. Ausserdem weiß ich selbst, was gegen die Kopfschmerzen hilft: Der Tolle. Wenn ich bei ihm bin habe ich sie nicht.

Das ständige Vergessen hat so wohl etwas Gutes, als auch etwas schlechtes. Das Schlechte: Ich vergesse einfach oft Dinge, und somit kann einen das schon wirklich zur Verzweiflung treiben nicht nur andere, auch mich. Das Gute: Ich vergesse schnell. Sehr schnell. Ich vergesse frühere Beziehungen. Ich weiß, mit wem die war, und wie lange, aber das meiste vergesse ich. Tatsächlich habe ich letztens sogar schon den Namen eines Ex-Freundes vergessen. Das Positive an dem Ganzen: Es fühlt sich jedes Mal an, wie die erste Liebe. Und ich liebe den Tollen noch wie am ersten Tag. Ich bin glücklich darüber.


Ich freue mich auf den 31.08., dass Wochenende. Denn da sehe ich den Tollen endlich wieder, und wir gehen alle zusammen auf einen Mittelaltermarkt. Ich liebe Mittelaltermärkte. Ich fühle mich da so befreit. Mein Kleid muss noch genäht werden, es ist auf seinem ersten Ausflug, auf dem letzten Mittelaltermarkt, leider etwas kaputt gegangen.
 

22.05.2012 um 15:21 Uhr

Geschriebenes aus früheren Jahren

Gerade wiedergefunden. Schon uralt:

Ich nehme alles zurück.
Die Worte die ich sagte, oder glaubte zu sagen, waren nicht mehr als ein bloßes Sinnbild meiner Fantasie.
Entsprungen in Quellen jenseits eurer.
Geschmiedet aus Liebe, Hass und Angst.
Gesteuert von Hast.
Die Dinge die ich fühlte, oder zu fühlen geglaubte waren nichts weiter als die Lügen meiner eigenen Worte. Eine Geschichte meiner Fantasie.
Aus einer dieser Quellen.
Der Krieg zwischen Herz und Verstand wird nie ganz ausgefochten sein.
Denn es ist das Sein was es ausmacht zu leben.

Ich finde zumindest der letzte Satz ist mir damals recht gut gelungen. :P

28.08.2011 um 19:31 Uhr

Du hast es geplant

Stimmung: glücklich
Musik: Wir sind Helden - Nur ein Wort

Du wusstest es.
Hast es alles geplant.
Noch bevor wir uns das erste Mal sahen, hast du gewusst, was aus uns wird.
Es war dein Plan, dass dies aus uns wird.
Und blind bin ich in deine Falle getappt.
Verliebte mich Hals über Kopf in dich.
Wurde noch blinder.
Übersah die Realität.
Und du machtest mich zum glücklichsten Mädchen, dass ich kenne.
Und du hast das alles gewusst.
Von Anfang an.

Ich liebe dich. <3

06.01.2011 um 18:13 Uhr

Was ich will

Ich möchte einen Freund, der immer für mich da ist, auch dann, wenn ich es nicht verdient hab.
Ich möchte einen Freund, der jeden meiner Schritte heimlich beobachtet und mich auffängt, wenn ich falle. Wie bei einem Kind, dass grade erst Laufen lernte.
Ich möchte einen Freund, der mich behandelt, als wäre ich das einzige Mädchen auf der Welt.
Ich möchte einen Freund, der um mich kämpft, auch wenns von beiden Seiten manchmal nur spaßhaft ist.
Ich möchte einen Freund, der mit mir singt und tanzt, wenn ich anfange zu singen und zu tanzen.
Ich möchte einen Freund, der meine Hand nimmt, wenn wir nebeneinander gehen.
Ich möchte einen Freund, der mich einfach spontan zu sich umdreht und küsst.
Ich möchte einen Freund, der mich nicht immer ernst nimmt, aber dann, wenn ich es auch bin.
Ich möchte einen Freund, der mir sagt, dass er mich liebt wenn ich es nicht verdient habe.
Ich möchte einen Freund, der mich in den Armen hält und mich nie wieder freiwillig loslässt.
Ich möchte einen Freund, der alles dafür tun würde, um mich glücklich zu machen.


... Doch so jemanden gibt es wohl nicht.

06.01.2011 um 18:13 Uhr

Was ich will

Ich möchte einen Freund, der immer für mich da ist, auch dann, wenn ich es nicht verdient hab.
Ich möchte einen Freund, der jeden meiner Schritte heimlich beobachtet und mich auffängt, wenn ich falle. Wie bei einem Kind, dass grade erst Laufen lernte.
Ich möchte einen Freund, der mich behandelt, als wäre ich das einzige Mädchen auf der Welt.
Ich möchte einen Freund, der um mich kämpft, auch wenns von beiden Seiten manchmal nur spaßhaft ist.
Ich möchte einen Freund, der mit mir singt und tanzt, wenn ich anfange zu singen und zu tanzen.
Ich möchte einen Freund, der meine Hand nimmt, wenn wir nebeneinander gehen.
Ich möchte einen Freund, der mich einfach spontan zu sich umdreht und küsst.
Ich möchte einen Freund, der mich nicht immer ernst nimmt, aber dann, wenn ich es auch bin.
Ich möchte einen Freund, der mir sagt, dass er mich liebt wenn ich es nicht verdient habe.
Ich möchte einen Freund, der mich in den Armen hält und mich nie wieder freiwillig loslässt.
Ich möchte einen Freund, der alles dafür tun würde, um mich glücklich zu machen.


... Doch so jemanden gibt es wohl nicht.

23.08.2010 um 21:37 Uhr

Neues

Ich schreibe mir dieses Leben von der Seele

Alles in allem. Unbarmherzig. Nichtssagend. Schön. Schrecklich. Schön. Schrecklich. Himmelhochjauchzend. Zu Tode betrübt. Alles kommt zu einem Ende. Alles. Alles endet hier schlecht. Alles hat ein trauriges Ende. Nichts ist richtig. Nichts ist falsch. Ich weiß ich brauch sie nicht. Nichts. Niemanden von denen. Ich liebe mich. Ich bin das Eine. Das Wahre. Das einzige Wesen, auf dieser fast verreckten Welt, dass ich lieben MUSS. Das einzige Wesen, auf dieser fast verreckten Welt, dass ich BRAUCHE, dem ich Folge zu leisten habe.
Nichts. Niemand. Keiner. Weder DU noch SIE, die anderen, dringen zu mir durch. Abgeschottet. Bei mir. Allein. Zu mir. Bei mir. Meine Gedanken. Alles. Ich bin da. Ich lebe. Ich WILL. Ich WÜNSCHE. Ich LIEBE. ich REDE. Ich LÜGE. Ich TUE. Ich LEBE. Ich bin nicht du. Ich bin nicht ich. Ich bin nicht die, die der Spiegel mir zeigt. Ich bin etwas, dass ihr nicht kennt. Ich bin etwas, dass sich selbst oft nicht kennt. Ich muss mich erfinden. Mich lieben lernen. Einerlei, in einem selbst erhofften durcheinander aus Gefühlen und Strömen einer Zeit, die niemals sein sollte. Durchstrichen, von einer Zukunft, die niemals hätte so werden müssen. Ich machte Fehler. Viele Fehler. Ich lernte. Ich entwickelte mich durch sie. Sie machten mich zu dem, was ich Heute bin. Eine Person, die auf euch alle scheißt. Eine Person, denen ihr alle am Arsch vorbei geht. Eine Person, die niemanden von euch brauch. Ich versuche weiter zu gehen in meinem Leben. Ich streife viele Hüllen ab auf meinem Weg. Solange, bis ich meine gefunden habe. Die Hülle in der ich ICH bin. Die Hülle, die mein Bild von mir spiegelt. Ich bin ein individuum, welches dennoch jemand ist wie Tausende. Meine Sichtweisen wurden bereits von anderen geäußert. Meine Worte von anderen in den Mund genommen. Dennoch. Ich LEBE. Und IHR habt nicht das RECHT jemals MEIN Leben in bedrängnis zu bringen und mich dann als eine Selbstverständlichkeit zu sehen. ICH bin DA. NIEMAND wird dies ändern. ICH suche mir meine Menschen aus, die ich liebe. ICH suche mir meine Umwelt aus, in der ich lebe. ICH habe MEIN Leben, das IHR nicht weiter antasten werdet. Denn nicht nur ich habe Fehler anderen gegenüber getan. Auch andere haben mir gegenüber Fehler vollbracht. Auf meine wurde mit dem Finger gezeigt. Ich habe eure geschluckt. Erst Heute habe ich bei manchen den Mut den Mund auf zu machen, doch zu spät. Hass, mobbing, missbrauch, schläge, ... Ich scheine eine Person zu sein, die eurer Meinung nach, solch eine Behandlung verdient hat. Doch ich verändere mich. Ihr spürt es. Es geht nicht schleppend, es geht schnell. Ich werde aufmüpfig. Ich halte nie wieder die Klappe. Ihr Menschen da draußen habt mich verändert. Habt meine Willenskraft kleingekriegt. Doch sie wächst wieder. Nie wieder, werde ich die Oberhand meinerselbst verlieren.
NICHTS von mir ist eine Selbstverständlichkeit. Weder meine Anwesenheit noch mein Schweigen. Ich teile aus. Ich stecke ein. Teile ich aus, zeigt man mit dem Finger auf mich. Stecke ich ein, habe ich es laut euch verdient. Nein. Ich sagte bereits, ich habe Fehler gemacht. Das ist kein Grund, mich mein Leben lang dafür zu bestrafen.
Niemand wird mich mehr ändern.
Niemand.

16.06.2010 um 23:33 Uhr

Ich will schreiben

Ich will schreiben, nur noch schreiben.
So viel zu sagen.
So wenig Vermögen einen einzigen Klaren Gedanken zu fassen.
Zum schreiben sind dort tausen Fetzen. Doch kein einziger Anfang.
Zu unfähig, einen klaren Zusammenhang zu finden.

Die Momente waren nie das, was wir wollten.
Die Liebe war nie die, die wir uns geben wollten.
Es war alles nie so, wie wir es uns wünschten.

Diese Momente.
Diese Gedanken.
Diese Gefühle.

Alles in allem.

Zusammenhängig.
Durcheinander.
Verwirrtheit.

Wie komme ich dazu, ständig das kaputt machen zu wollen, was ich grade habe und was mich eigentlich grade glücklich machen sollte?

Die Entscheidungen, die ich einst traf, waren allesammt verkehrt.
Die Wege die ich einst ging, waren so gut wie allesammt die Flaschen.
Die Gefühle die ich hegte, waren stets, ständig für eine darauffolgende Enttäuschung verantwortlich.

Wenn ich schreibe, dann schreibe ich.
Gedankenfetzten.
Nichts zusammenhängendes.

Diese Worte kommen.
Schießen in meinen Kopf.
Durch meine Hände, zu meinen Fingern, welche diese Worte wiedergeben.
Was sie bringen, ob sie irgendeinen Sinn haben?
Wer weiß das schon.

Es sind Teile von Gedanken, Gefühlen, Erlebnissen, Erinnerungen...  welche ich nicht zusammenfügen kann. Welche aber hinaus wollen. Hinaus aus meinem Kopf. Welche sich drängen. Welche sich schubsen.
Mein Kopf?
Ein dunkler Raum in denen lauter bunte Papierfetzen fliegen, allesammt bereit, der Welt zu zeigen, was sie bewirken können. Im Raum ist es niemals still. Es läuft ständig irgendeine Musik und dazu ist immer ein schrilles Piepen dort. Ebenso wie Stimmen. Stimmen von den Menschen die man kennt. Welche etwas sagen, welches immer wieder wiederholt wird. immer und immer und immer und immer wieder.

Ich liebte sie alle.
Sie allesammt.
Auch wenn ich stets etwas anderes behaupte.
Ich liebe nicht nur sie.
Ich liebe alle.

Ich bereue die Zeit, bereue mich.
Bereue, wie ich einst und wie ich heute mit meinem Körper umgehe.
Unser Körper ist etwas, dass uns gehört.
Doch wir alle sehen ihn als eine Selbstverständlichkeit.
Unser Körper hält uns in dieser Welt gefangen. Hält uns fest, lässt uns nur mit Gewalt los. Doch durch nur diesen Körper können wir uns ausdrücken.
Menschen mit behinderungen, wissen ihren Körper meist mehr zu schätzen, als Menschen ohne.
Für sie ist es selbstverständlich einen gesunden Körper zu haben.
Gibt es wirklich einen Menschen der vorbildlich mit seinem Körper umgeht und ihm dies auch bewusst ist?

Ich sah heute einen kleinen Jungen vielleicht 6 oder 7 Jahre alt.
Er war nichts besonderes und irgendwie aber schon.
Er hat mich zum nachdenken bewegt.
Seine Eltern, wissen ER ist IHR Sohn. Er GEHÖRT mehr oder weniger ihnen. SIE haben ihn geschaffen.
ER selbst denkt daran nicht, er ist er selbst. Eine eigene Person. DAS sehen die anderen aufgrund seines Alters aber nicht. Sie sagen ihm, was er zu tun und zu lassen hat. Wie bei einem Tier.
Doch auch dieser Junge hat, obwohl er noch so jung ist, seine eigenen Gedanken, wenn sie auch kindlich sind. Seine eigenen Gedanken, seine eigenen Bedürfnisse, seine eigenen Gefühle, seine eigenen Wünsche.

Die Kunst ist es, an einem völlig überfüllten Ort zu stehen und zu wissen, dass alle Menschen um einen herum, alle grade Denken. Alle Wünsche haben. Alle eine Vergangenheit haben. Alle irgendein Ziel haben. Ob nun nur für den Moment oder auch ein weitreichenderes Ziel. Sie haben eins. Die Kunst ist es, bei einer Menschenmasse die Menschen nicht als Masse und 'Menschen' zu sehen. Sonder als Persöhnlichkeit. Als jemand, der anders ist, als alle anderen. Jeder einzelne von ihnen, ist anders. Jeder einzelne von ihnen hat eine andere Vergangenheit.

Manchmal fragte ich mich allerdings auch, was ist wenn diese Welt garnicht existiert.
Was ist, wenn ich in wahrheit in einer anderen Welt verrückt bin und in meiner 'eigenen Welt' lebe.
Und DIESE Welt quasie mit meinem Unterbewusstsein steuere. Wie in Träumen. Manche können ihre Träume selbst bestimmen. Ich kann das. Ich muss nur an eine kleinigkeit denken und dann passiert sie. Was ist, wenn ich dies in dieser 'wirklichen' Welt auch tue? Unbewusst. Alles was die Menschen um mich herrum sagen, tun, denken all das, dass ich mir das alles nur ausgedacht habe? Ist etwas wirklich da, wenn ich es nicht sehe?
Kann man sich vorstellen das jetzt, wo man zu hause ist, woanders grade Menschen sterben? Ihre Träume zerstört werden. Trauer ist. Tod ist. Menschen sich grade umbringen.
All diese Dinge.
Und man kann NICHTS dagegen tun!
Man kann es nur geschehen lassen.

Und ich?
Fange ich an zu vermissen?
Fange ich an zu begreifen?
Wieder zu lieben?
Denkt er grade an mich, oder ist er vielleicht grade garnicht da? Was tut er grade? Worauf wartet er? Wieso ist er noch online? Wieso tat er dies, wenn er mich liebt? Wie soll ich selbst aus dieser Zwickmühle wieder rauskommen? Mindestens einen der beiden verletzte ich. Mir wärs lieber wenn ich beide verletzten könnte, dann hätte ich wenigstens nicht so ein schlechtes Gewissen.

Wo die Liebe hinfällt.

Was ist mit Gott?
Wenn es ihn gibt, warum ist er dann nicht da, wenn schlimmes passiert?
Ich denke, Gott verließ diese Welt vor langer Zeit. Als er merkte, was für eine schreckliche Spezies er schuf.
Er verließ diese Welt und schaffte eine neue, bessere. Und vielleicht, nannte man sie später 'Himmel'.

Ist ein mathematischer Körper wirklich ein dieser Körper oder ist er vielleicht nur eine wilde zusammensetzung eines anderen Körpers und ergibt so eine optische Täuschung?

Und wer erschuf eins die Zeichen zu einzelnen Begriffen.
Warum zeichnet man ein Herz so, wie man es halt Zeichnet? [<3] Zu dieser Frage habe ich schon in der Grundschule keine Antwort von der Lehrerin bekommen.

Was treibt Menschen eigentlich so weit, andere einfach verletzen zu können? Rücksichtslosigkeit? Ich kann es mir kaum vorstellen. Wodruch werden Menschen so, dass sie soetwas tun können?
Kein Mensch kommt so zur Welt.
Menschen kommen zur Welt und sind vorerst glücklich.
Hass entwickelt sich erst später.
Warum treiben andere Menschen einen Menschen soweit das er ihnen etwas antut und schieben ihm dann wieder den schwarzen Peter zu?
Es gibt Dinge, da hört der Spaß einfach auf.

Warum verstehen Menschen ein 'Nein' nicht?

Warum verstehe ich die Welt nicht?

22.05.2010 um 21:23 Uhr

Text

Stimmung: okay
Musik: Sum41 - The Jester

Der Text ist nicht von mir sonder von einem User auf der Seite Playray (Mausilein24) Aber ich fand ihn sehr schön irgendwie.

Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb solange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.


Aber an diesem Tag war es anders, sie hatte sich verliebt


Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach,
wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte,
wie sie selbst, aber etwa 400 km weit entfernt;
zu weit zum besuchen.
Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen,
konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm schattete,
was sie sonst nicht konnte.
In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu.


Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach,
dann konnte sie sich richtig fallen lassen,
und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
Doch das sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie.
Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben,
doch nun war es passiert;
sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage; sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte,
und in den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht.
Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit.
Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
und befürchtete schon das schlimmste.


Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.
Sie hatte Post, es war eine E-Mail von ihm.
Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch.
Ein Gefühl, dass ihr die Luft wegbleiben ließ.
Im Betreff stand: Tut mir leid, ich mag dich nicht mehr!!!
Sie machte die Mail auf......


Na du......
Es tut mir leid, ich hätte es dir viel eher sagen sollen,
hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, den du denkst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.


In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden ver[BAD]en.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du, mit deiner völlig abartigen Sicht vom Leben und allem.
Ich habe mit gespielt, weil es das war, was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt in Ruhe lassen.
Das ist das letzte was du von mir hörst.


Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hineinfraßen.
Sie war alleine daheim; zum Glück.
So hätte sie sich nicht getraut, aus dem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen.......
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.


Doch es war alles nur Show.......
Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben.
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch,
das er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können......
Aber wieso so ???
Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin ?
Sie sah nicht mehr richtig,
ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich.
Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft
hatte.......


Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang -
Keine neuen Nachrichten -........
Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte.
Da waren einige weiße Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.
Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein,
gleich ist ja eh vorbei dachte sie,
und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da sah und auf Post von ihm wartete,
konnte man nicht sagen, es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer,
die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es,
doch sie spürte es nicht mehr.
Alles war wie durch Watte gedämpft.


Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich.......


Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein.


Für immer........


Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht.
Irgendwer von den Ärzten musste sie geöffnet haben. Darin stand:


Huhu
Gott, was hat denn mein Bruder für einen Mist geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben......
glaub mir bitte.......
ich könnte dir niemals weh tun.......


Denn ich liebe dich!


"Er liebte Sie wirklich, und sie wurde nur 17 Jahre alt"


Der Chat ist zwar nicht die reale Welt, dennoch sollte man sich immer bewusst machen, dass man bei jeglichem Kontakt mit Menschen auch Verantwortung übernimmt. ich weiss, dass es viele Menschen hier nicht so genau mit der Wahrheit nehmen aber wenn man mit Gefühlen von Menschen spielt, dann hat man eindeutig die grenze überschritten. auch wenn der Chat nicht real ist, hinter jedem Rechner sitzt ein realer Mensch und das sollte man niemals vergessen....


Wenn auch Euch diese Mail so sehr berührt wie mich,
dann nehmt euch diesen nachdenklichen Text mit und baut ihn in eure Seite mit ein.
Damit gewisse Menschen aufhören im Internet ihr Spiel zu spielen!
Das könnte nämlich dann genau so schlimm enden!!!!

08.05.2010 um 11:35 Uhr

Geschriebenes/ Letzter Stich

Es ist verrückt wie schnell und leicht sich ein Mensch durch die Veränderrung des Umfeldes, der menschlichen Kontakte, verändern kann. 
Und das auch noch so sehr ins negative.
Ich habe ihn aus meinem Leben gelöscht. Doch was mich ärgert ist, dass er mit seinem miserablen, neuen Verhalten durchkommt.
Und nur noch schlimmer wird.
Wenn ich nur daran denke, an ihn denke, kommt der Hass in mir hoch.
So groß.
So stark.
So böse, dass ich es nichtmehr aushalten kann.
Ich möchte ihn sehen.
Ihn schütteln.
Ihn anschreien.
Will, dass er mir gegenübersteht, wenn mir wegen ihm zum 500stenmal die Tränen das Gesicht hinunterfließen. Möchte ihn damit konfrontieren und sehen wie er reagiert. Sodass er nicht weglaufen kann. Das er nicht einfach nichts sagen kann und mich einfach wegklicken kann. Ich möchte sehen, ob ich ihm wirklich so egal bin. Hören, dass er zu mir sagt, dass er mich hasst. Möchte mir den letzten Stich ins Herz antuen.

02.05.2010 um 20:52 Uhr

Nur mit dir

Mal zur Abwechslung wieder was aus meinem Block, wo ich meine Momentgefühle aufschreibe, wenn mich der Drang dazu packt :P
Das entstand heute Vormittag:

Der, der mir Schmerz zufügte verhindert nun, dass es mir gut geht. Der, der mir diesen Schmerz zufügte und der immer wieder sagte, er würde dies nicht wollen, er würde nur wollen, dass es mir gut ginge, verhindert nun genau das, durch Schuld.
Schuld, welche er mir mit nur einem Satz einflößen kann, genauso, wie er mir eins mit genauso einem Satz, den Schmerz so tief setzen konnte, dass der einzige Ausweg für mich nur noch der Tod war. Nun ist ein anderer Aufgetaucht. Er gibt mir Liebe. Geborgenheit. Zeit. Verständnis. Ich bin so glücklich ihn zu haben. Und da kommt wieder der Alte und macht mir mit diesem einen Satz alles kaputt.

"Mein Profil ist tod und du bist schuld!"

Danke. Danke, dass du logest, als du sagtest, du würdest nur wollen, dass es mir gut ginge.
Es mag sein, dass du das wolltest.
Du erwähntest aber mit keinem Wort, dass ich nur mit dir glücklich sein darf... .

10.04.2010 um 19:05 Uhr

Texte

Musik: Skillet - Comatose

 

Als ich dich verließ fing mein Leben an, seinen Sinn zu verlieren.
Als ich zuließ, dass ich dich verliere, fing der Horror an.
Seitdem lebe ich wieder in meiner eigenen Welt.
Seitdem ist mir alles wieder egal.
Seitdem ist mein Verlangen nach Liebe stärker denn je.
Seitdem bin ich schwach.
Seitdem lebe ich nur noch vor mich hin. Denn den Sinn habe ich fort geschickt.
Ich freue mich über jeden Tag, den ich überlebt habe.
Doch gleichzeitig hasse ich dieses Ereignis.
Ich will nicht länger diesen Schmerz ertragen.
Merkst du nicht, was du mit antust?
Werde wieder normal!
Sei wieder so, wie früher.
Ich liebe dich immer noch so sehr.
Doch alle meine Zeichen ignorierst du gekonnt.
Dein Schweigen bringt mich um.
Dein Gesagtes schmerzt.
Die Art, auf die du mich liebtest war einzigartig.
Verdammt.
Du bist immer noch der, mit dem ich mein Leben verbringen will.

Ich wollte dich niemals verlieren, hab dich immernoch nicht aufgegeben.
Deine blosse Gegenwart gab mir das Gefühl der Geborgenheit.Deine Berührungen waren wundervoll, deine Küsse einzigartig. Du bist die einzige mit der ich mein Leben verbringen will, doch verletze ich dich jedesmal wenn ich etwas sage. Ich habe alles kaputt gemacht.
Ich brauche dich! Ich werde niemals aufhören dich zu lieben.

10.04.2010 um 11:56 Uhr

An ihn

Musik: Skillet - Comatose

Und ich sehe auf die Hand mit einem feuchten Schleier vor den Augen. Ich sehe die Schnitte, noch rot leuchtend. Du sagst, du liebst mich. Sagst, du brauchst mich. Vermisst mich.
Doch was ich schreibe lässt dich kalt.
Was ich versuche dir zu zeigen, versuchst du zu übersehen.
Mit Erfolg.
Du bist der, der es schafft, mich zu verletzen, ohne auch nur etwas zu sagen.
Dennoch.
Ich liebe dich.
Noch immer.
Auch wenn ich es nicht sollte.
Mein Herz zerspring bei dem Gedanken an dich.
Ich hätte nie gedacht, dass ich dich doch so sehr brauche.
So sehr vermisse.
So sehr liebe.