Ich will schreiben, nur noch schreiben.
So viel zu sagen.
So wenig Vermögen einen einzigen Klaren Gedanken zu fassen.
Zum schreiben sind dort tausen Fetzen. Doch kein einziger Anfang.
Zu unfähig, einen klaren Zusammenhang zu finden.
Die Momente waren nie das, was wir wollten.
Die Liebe war nie die, die wir uns geben wollten.
Es war alles nie so, wie wir es uns wünschten.
Diese Momente.
Diese Gedanken.
Diese Gefühle.
Alles in allem.
Zusammenhängig.
Durcheinander.
Verwirrtheit.
Wie komme ich dazu, ständig das kaputt machen zu wollen, was ich grade habe und was mich eigentlich grade glücklich machen sollte?
Die Entscheidungen, die ich einst traf, waren allesammt verkehrt.
Die Wege die ich einst ging, waren so gut wie allesammt die Flaschen.
Die Gefühle die ich hegte, waren stets, ständig für eine darauffolgende Enttäuschung verantwortlich.
Wenn ich schreibe, dann schreibe ich.
Gedankenfetzten.
Nichts zusammenhängendes.
Diese Worte kommen.
Schießen in meinen Kopf.
Durch meine Hände, zu meinen Fingern, welche diese Worte wiedergeben.
Was sie bringen, ob sie irgendeinen Sinn haben?
Wer weiß das schon.
Es sind Teile von Gedanken, Gefühlen, Erlebnissen, Erinnerungen... welche ich nicht zusammenfügen kann. Welche aber hinaus wollen. Hinaus aus meinem Kopf. Welche sich drängen. Welche sich schubsen.
Mein Kopf?
Ein dunkler Raum in denen lauter bunte Papierfetzen fliegen, allesammt bereit, der Welt zu zeigen, was sie bewirken können. Im Raum ist es niemals still. Es läuft ständig irgendeine Musik und dazu ist immer ein schrilles Piepen dort. Ebenso wie Stimmen. Stimmen von den Menschen die man kennt. Welche etwas sagen, welches immer wieder wiederholt wird. immer und immer und immer und immer wieder.
Ich liebte sie alle.
Sie allesammt.
Auch wenn ich stets etwas anderes behaupte.
Ich liebe nicht nur sie.
Ich liebe alle.
Ich bereue die Zeit, bereue mich.
Bereue, wie ich einst und wie ich heute mit meinem Körper umgehe.
Unser Körper ist etwas, dass uns gehört.
Doch wir alle sehen ihn als eine Selbstverständlichkeit.
Unser Körper hält uns in dieser Welt gefangen. Hält uns fest, lässt uns nur mit Gewalt los. Doch durch nur diesen Körper können wir uns ausdrücken.
Menschen mit behinderungen, wissen ihren Körper meist mehr zu schätzen, als Menschen ohne.
Für sie ist es selbstverständlich einen gesunden Körper zu haben.
Gibt es wirklich einen Menschen der vorbildlich mit seinem Körper umgeht und ihm dies auch bewusst ist?
Ich sah heute einen kleinen Jungen vielleicht 6 oder 7 Jahre alt.
Er war nichts besonderes und irgendwie aber schon.
Er hat mich zum nachdenken bewegt.
Seine Eltern, wissen ER ist IHR Sohn. Er GEHÖRT mehr oder weniger ihnen. SIE haben ihn geschaffen.
ER selbst denkt daran nicht, er ist er selbst. Eine eigene Person. DAS sehen die anderen aufgrund seines Alters aber nicht. Sie sagen ihm, was er zu tun und zu lassen hat. Wie bei einem Tier.
Doch auch dieser Junge hat, obwohl er noch so jung ist, seine eigenen Gedanken, wenn sie auch kindlich sind. Seine eigenen Gedanken, seine eigenen Bedürfnisse, seine eigenen Gefühle, seine eigenen Wünsche.
Die Kunst ist es, an einem völlig überfüllten Ort zu stehen und zu wissen, dass alle Menschen um einen herum, alle grade Denken. Alle Wünsche haben. Alle eine Vergangenheit haben. Alle irgendein Ziel haben. Ob nun nur für den Moment oder auch ein weitreichenderes Ziel. Sie haben eins. Die Kunst ist es, bei einer Menschenmasse die Menschen nicht als Masse und 'Menschen' zu sehen. Sonder als Persöhnlichkeit. Als jemand, der anders ist, als alle anderen. Jeder einzelne von ihnen, ist anders. Jeder einzelne von ihnen hat eine andere Vergangenheit.
Manchmal fragte ich mich allerdings auch, was ist wenn diese Welt garnicht existiert.
Was ist, wenn ich in wahrheit in einer anderen Welt verrückt bin und in meiner 'eigenen Welt' lebe.
Und DIESE Welt quasie mit meinem Unterbewusstsein steuere. Wie in Träumen. Manche können ihre Träume selbst bestimmen. Ich kann das. Ich muss nur an eine kleinigkeit denken und dann passiert sie. Was ist, wenn ich dies in dieser 'wirklichen' Welt auch tue? Unbewusst. Alles was die Menschen um mich herrum sagen, tun, denken all das, dass ich mir das alles nur ausgedacht habe? Ist etwas wirklich da, wenn ich es nicht sehe?
Kann man sich vorstellen das jetzt, wo man zu hause ist, woanders grade Menschen sterben? Ihre Träume zerstört werden. Trauer ist. Tod ist. Menschen sich grade umbringen.
All diese Dinge.
Und man kann NICHTS dagegen tun!
Man kann es nur geschehen lassen.
Und ich?
Fange ich an zu vermissen?
Fange ich an zu begreifen?
Wieder zu lieben?
Denkt er grade an mich, oder ist er vielleicht grade garnicht da? Was tut er grade? Worauf wartet er? Wieso ist er noch online? Wieso tat er dies, wenn er mich liebt? Wie soll ich selbst aus dieser Zwickmühle wieder rauskommen? Mindestens einen der beiden verletzte ich. Mir wärs lieber wenn ich beide verletzten könnte, dann hätte ich wenigstens nicht so ein schlechtes Gewissen.
Wo die Liebe hinfällt.
Was ist mit Gott?
Wenn es ihn gibt, warum ist er dann nicht da, wenn schlimmes passiert?
Ich denke, Gott verließ diese Welt vor langer Zeit. Als er merkte, was für eine schreckliche Spezies er schuf.
Er verließ diese Welt und schaffte eine neue, bessere. Und vielleicht, nannte man sie später 'Himmel'.
Ist ein mathematischer Körper wirklich ein dieser Körper oder ist er vielleicht nur eine wilde zusammensetzung eines anderen Körpers und ergibt so eine optische Täuschung?
Und wer erschuf eins die Zeichen zu einzelnen Begriffen.
Warum zeichnet man ein Herz so, wie man es halt Zeichnet? [<3] Zu dieser Frage habe ich schon in der Grundschule keine Antwort von der Lehrerin bekommen.
Was treibt Menschen eigentlich so weit, andere einfach verletzen zu können? Rücksichtslosigkeit? Ich kann es mir kaum vorstellen. Wodruch werden Menschen so, dass sie soetwas tun können?
Kein Mensch kommt so zur Welt.
Menschen kommen zur Welt und sind vorerst glücklich.
Hass entwickelt sich erst später.
Warum treiben andere Menschen einen Menschen soweit das er ihnen etwas antut und schieben ihm dann wieder den schwarzen Peter zu?
Es gibt Dinge, da hört der Spaß einfach auf.
Warum verstehen Menschen ein 'Nein' nicht?
Warum verstehe ich die Welt nicht?