Sothink Space

14.04.2009 um 05:02 Uhr

Die "Apple Steuer" - Endlich bewiesen?

von: SourceTec   Stichwörter: Apple, Steuer

Nicht nur die aktuelle Werbespot-Reihe des Apple-Konkurrenten Microsoft hat bei der eigenen Produktvermarktung vor allem den Gegner im Auge, auch der jüngsten Marketing-Streich zielt knapp auf die Gürtellinie. Denn um den bereits im vergangenen Jahr geprägten und kürzlich wiederbelebten Begriff "Apple-Steuer" mit Leben zu erfüllen, gab Microsoft eine entsprechende Studie bei einem Analysten in Auftrag. Was dabei herauskam mag für manche interessant, für andere schockierend und für einige sogar amüsant sein ... 

Für das fragliche Dokument ließ sich der "Endpoint Technologies"-Analyst Roger Kay beauftragen und stellte auf elf Seiten dar, wieviel Geld ein Endverbraucher beim Kauf von zwei PCs gegenüber der Anschaffung von zwei Macs sparen kann. Im Vergleichszeitraum von 5 Jahren stellt er dabei Kosten für Software, Wartung und Extras wie "MobileMe" mehr oder minder ausgeglichen gegenüber und kommt am Ende zum gewünschten Ergebnis: Überraschung, der Mac ist teurer. Die Familie kann insgesamt 3.000 US-Dollar sparen, wenn sie die PCs kauft.

Microsoft unterlegt mit diesem Dokument den aktuellen Angriff auf Apple und das Bewusstsein der Endkunden mit dem Begriff "Apple-Steuer". Erstmalig wurde dieser im Oktober 2008 aus dem Mund von Microsoft-Vizepräsident Brad Brooks vernommen und kürzlich von Microsoft-Chef Steve Ballmer wiederbelebt. Mit dem vermeintlich objektiven Dokument aus der Feder von Roger Kay sorgte Microsoft zumindest für einige Aufmerksamkeit, ob die Botschaft jedoch beim Endverbraucher ankommt, ist fraglich. Bessere Chancen könnte der Apple-Konkurrent da mit den viel diskutierten Werbespots haben. 

 

Von:http://www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&tid=1&pid=12667