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Wie jetzt bekannt wurde, hat ein texanisches Gericht Microsoft
untersagt, in den USA zukünftig Microsoft Word 2003 oder Microsoft Word
2007 zu verkaufen, zu bewerben oder Support für diese Produkte zu
liefern. Dies gilt auch für zukünftige Produkte mit der Fähigkeit,
.DOCX- .XML- oder DOCM-Dateien zu öffnen.
Der Grund: Das kanadische Unternehmen i4i
hat seine Klage durchgesetzt, Microsoft hätte ein Patent des
Unternehmens aus dem Jahre 1998 verletzt, in dem sich i4i eine Methode
sichert, XML-Dateien zu erstellen und zu bearbeiten. i4i vertreibt den Tagless Editor,
mit dem sich XML-Inhalte innerhalb von Microsoft Word erstellen lassen.
Bereits im Mai war Microsoft zu einer Zahlung von 200 Millionen
US-Dollar an das Unternehmen verurteilt worden.
Microsoft hat
nun 60 Tage Zeit, den Bestimmungen nachzukommen und muss zusätzlich
weitere 290 Millionen US-Dollar Schadensersatzzahlungen leisten.
Selbstverständlich will das Unternehmen in Berufung gehen. Das Gericht,
durch das das Urteil ausgesprochen wurde, gilt als bekannt für
derartige Patent-Streitereien. Es scheint mehr als wahrscheinlich, dass
das Urteil im Rahmen der Berufung an einem anderen Gericht aufgehoben
wird.
Von: www.maclife.de
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