Spanien - Mein Schicksal???

31.01.2012 um 21:01 Uhr

Geschichten aus Mexico IV...

von: TomDuck

Es war der Tag bevor der Hurricane Chantal an uns vorbeizog. Wir hatten den ganzen Tag alles was nicht Nit- und Nagelfest war wergerräumt. Alle Sonnenliegen waren im Pool versenkt, Sandsäcke vor den Türen der Beachbar, alle Fenster waren abgeklebt, Seile waren durch die Anlage gespannt... Kurz, wir waren auf den Sturm vorbereitet. Es wehte den ganzen Tag mit zunehmender Stärke. Wer Sturm von der Ost- oder Nordsee kennt, weiß annährend wie stark Wind sein kann. Es war für uns alle damals der erste Hurricane und wir waren alle aufgeregt. Insgeheim wünschte sich jeder, daß es wirklich so sein sollte, daß der Hurricane tatsächlich bei uns vorbei kommt. Jeder wollte das erleben. Hinterher waren wir alle froh, daß wir nur einen Hauch abbekommen hatten. Die Zerstörung war so schon mehr als genug. Hütten waren komplett verschwunden, Palmen einfach um- und dann weggeweht. Der Regen fiel nicht vom Himmel, er wurde durch die Luft geweht. Wir hatten alle unsere Gäste evakuiert und wären im Notfall für ca. 2.000 Einheimische ein Auffanglager gewesen. Dafür mußten wir in der Hurricanezeit immer genug Vorräte in unserem Lager haben.  Alle einheimischen Mitarbeiter, die nicht im Hotel gewohnt haben wurden ebenfalls evakuiert.

Das war ein phantastisches Erlebnis. Das meine ich sowohl positiv wie auch negativ. In der Nacht vor dem Sturm wurde der Satz: "Keiner bläst so wie Chantal" geprägt. Seit dieser Nacht kann ich keinen Sambu*ca mehr riechen. Aber ich wünsche keinem, daß er soetwas wirklich erleben muß.

Nun aber zu der Geschichte, die ich eigentlich erzählen wollte. Es war kurz vor Zwölf am Mittag. Wir standen zusammen auf der Plaza Mayor und beratschlagten, was noch getan werden muß. Eigentlich haben wir uns angeschrien, weil man sich sonst nicht verstanden hätte. Es stürmte und regnete. Die einheimischen Mitarbeiter sollten, wenn sie überhaupt zum Dienst gekommen waren, um Eins nach Hause fahren. Wir standen also im Regen und alles was nicht schon weggeräumt war, flog durch die Luft. Da kam auf einmal ein Mitarbeiter aus dem Housekeeping mit einem Besen und einem Aufnehmer (Das ist eine kleine Schaufel mit Stiel, in die man das gefegte fegen kann...) auf die Plaza Mayor und fing an das Laub zusammen zu fegen. Eigentlich fegte er etwas zusammen damit das dann wieder durch die Gegend fliegen konnte. Bei dem Wind, war gar nicht daran zu denken, das irgendetwas auf dem Boden liegen blieb. Wir beobachteten ihn ein paar Minuten mit offenen Mündern und staunten. Dann ging unser Cheftechniker zu ihm und fragte ihn, was er denn da macht. Er meinte: "Das, was ich jeden Tag um diese Uhrzeit mache. Das steht so im Plan...."

Schön, wenn man sich an die vorgegebene Arbeit hält! Er wurde Mitarbeiter des Monats. Diesen Scherz haben aber nur die Leute verstanden, die an diesem Tag auch auf der Plaza Mayor standen....

26.01.2012 um 17:37 Uhr

Geschichten aus Mexico III...

von: TomDuck

Noch eine kleine Anekdote aus der guten alten Zeit...

Wir hatten für unsere Strandbar neue Barhocker gekauft und geliefert bekommen. Die alten wurden hinter der Bar abgestellt, bis man sie dort abholen konnte. An diesem Tag fing es fürchterlich an zu regnen. Unser Barchef meinte zu seinen Mitarbeitern, daß sie die Barhocker doch in Müllsäche packen sollen, damit sie nicht naß werden... Er hätte sagen sollen, daß die Müllsäche drübergezogen werden sollen...

Die Barhocker wurden in Müllsäcke gestellt... Für jeden der sich das nicht ganz so vorstellen kann, hier eine kurze Erklärung. Der Müllsack wurde mit der geschlossenen Seite auf den Boden gelegt und der Barhocker reingestellt. Dann wurder der Müllsack hochgezogen. Leider wurde er oben nicht zugebunden oder so. Also fiel nach kurzer Zeit der ganze Schutz wieder nach unten und obwohl die Barhocker in Müllsächen standen, waren sie nicht geschützt.

Merke: Klare Anweisungen oder noch besser. Vormachen. In der Wiederholung liegt die Vertiefung...

25.01.2012 um 16:27 Uhr

Geschichten aus Mexico...

von: TomDuck

Während meiner Zeit in Mexico haben sich zwei Dinge ganz klar herausgestellt...

1. Es muß Außerirdische geben, denn die Maya können unmöglich die Pyramiden gebaut haben.

2. Die Amerikaner waren nie auf dem Mond. Das war ein Fake.

Warum? Weil Menschen, die sich so blöd anstellen, das gar nicht geschafft haben können. Das trifft natürlich nicht auf alle dieser Völker angehörigen zu... Es trifft nur auf die zu, die ich kennen gelernt habe.

Nun zu meiner Lieblingsgeschichte. Auch wenn ihr hinterher sagen werdet, daß es gar nicht wirklich passiert sein kann. Tja, dann glaubt es halt. Ich weiß es besser!

Es war Ostern. Wir hatten das ganze Restaurant auf den großen Platz vor dem Restaurant verlegt (Plaza Mayor). Es wurde gegrillt, gekocht und es herrschte beste Stimmung. Nun sollte als Highlight ein Spanferkel auf einem großen Tablett präsentiert werden. Unser Oberkellner wurde vom Küchenchef eingewiesen. Es wurde genau gesagt, was zu tun ist. Als alles vorbereitet war und die Präsentation anfangen sollte, sah der Küchenchef, das noch etwas wichtiges fehlte. Da der Küchenchef während dieser Präsentation mit seinem Team unten auf der Plaza Mayor stehen sollte, mußte er nach unten, bevor die Kellner mit dem Schwein kommen sollte. Er rief dem Oberkellner also zu, daß da noch ein Apfel im Maul fehlt und das er diesen doch noch ins Maul stecken soll...

Nun warteten alle Mitarbeiter versammelt vor der Treppe, die aus dem Restaurant auf den Plaza Mayor führt und bildeten ein Spalier. Die Gäste saßen an ihren Plätzen und schauten ebenfalls gespannt noch oben...

Es wurden Platten mit Obst, Vorspeisen, Beilagen usw. nach unten getragen und beklatscht. Als letztes sollte das Spanferkel kommen. Dann war es soweit. Die Kellner, allen voran unser Oberkellner mit dem Ferkel auf der Platte. Und...einem Apfel im Mund! Er hatte das wohl etwas falsch verstanden und kannte den "Brauch" nicht, dem Ferkel aus Dekogründen einen Apfel ins Maul zu stecken. Also hat er kurzerhand den Apfel selber in den Mund genommen und dachte sich wohl, wie blöd die Deutschen sind...

An diesem Abend war er wohl der meist fotografierte Mann in Mexico...

21.01.2012 um 19:37 Uhr

Geschichten aus Mexico...

von: TomDuck

Während meines Urlaubs, den ich mal wieder auf Fuerteventura verbracht habe, habe ich viele Leute getroffen, die ich in den letzten Jahren kennen gelernt habe. Unter anderem auch einen Holländer, der mit mir zusammen in Mexico war. Er hat damals die Surf Station geleitet. Nennen wir ihn einfach Roland. Er hatte auch einen Spitznamen, der wäre mir jetzt zu lange. Wir nannten ihn damals einfach alle nur den Saubären. Es bleibt der Phantasie überlassen, warum er so genannt wurde. Mit Roland habe ich echt viele verrückte Dinge erlebt. Und jedes mal wenn wir uns treffen, wird stundenlang über die alten Geschichten gelacht. Ein paar werde ich in den nächsten Wochen / Monaten mal hier niederschreiben. So gehen sie nicht im Alltag verloren. Das wäre schade...

Unser Chef Techniker hatte zu der Zeit, als diese Geschichte passiert ist, einen grünen VW Käfer Cabrio. Das Ding war der Hammer. Bei Regen hat es überall druchgeregnet und eigentlich konnte man nur offen fahren, weil der Fahrtwind das Verdeck immer fast weggeweht hat. Der Beifahrer mußte es immer gut festhalten. Der Wagen hatte auch die Angewohnheit in den unpassensten Situationen einfach aus zu gehen. Der Motor stotterte kurz und dann war er aus. Bei viel Glück ging er dann gleich wieder an. Bei etwas Pech, mußte der Wagen angeschoben werden.

An diesem Abend hatten Roland und ich uns den Wagen geliehen um in Playa del Carmen essen zu gehen. Playa war ca. 30 Minuten mit dem Auto entfernt. Und wir sind losgefahren. Wir wußten auch, daß unser Chef Techniker am gleichen Abend mit seinen Kollegen ebenfalls in Playa unterwegs war. Handys gab es damals noch nicht wirklich, bzw. wir "Ausländer" hatten keine, weil die Gebühren extrem hoch waren. Also wußten wir nur, wo er war. Wir konnten ihn nicht erreichen...

Die Hinfahr verlieft ohne Zwischenfälle. Ich als Fahrer stellte den Wagen auf einem großen Parkplatz ab und wir gönnten und ein tolles Abendessen. Irgendwann später dann, wollten wir Heim fahren. Der Wagen sprang sofort an und ich hatte die leise Hoffnung, daß wir ohne weitere Probleme nach Hause kommen. Die Hoffnung wurde kurz vor der ersten Kreuzung jäh zunichte gemacht. Wir sahen schon von weitem, daß die Ampel ausgefallen war. Das war eigentlich nichts außergewöhnliches, nur das an diesem Abend der Verkehr von vier Polizisten geordnet wurde. Sonst ging das auch immer so. Der Fahrer der am Mutigsten war, fuhr als erster. Es gab keine wirklichen Regeln. Rechts vor Links, galt natürlich, aber wenn vier Leute von allen Seiten an einer Kreuzung warten, kommt man damit auch nicht viel weiter. Die Polizei bewachte also den Verkehr und winkte die Wagen durch. Vor dieser Kreuzung gab es einen Topes (Ich habe keine Ahnung, wie die Dinger in Deutschland heißen. Ich würde mal sagen, das sind Verkehrsberuhigungsinseln uber die man langsam rüber fahren sollte. In Mexico oder Spanien heißen die Dinger Topes.) Der Verkehr lief stockend über die Kreuzung und wir fast an der Reihe waren, wurden die Wagen vor uns angehalten und wir mußten ebenfalls stoppen. Als wir wieder weiter konnte, fuhr ich grade auf den Topes, als der Wagen ausging... Ich versuchte verzweifelt den Wagen wieder zu starten. Roland neben mir fing schon an zu lachen und ich fluchte nur. Der Polizist, der uns am nächsten war, kam natürlich auf uns zu und fing an wild mit den Armen zu winken. Ich versuchte ihn durch Gesten zu beruhigen und versuchte weiter den Wagen zu starten. Roland lachte noch immer. Der Polizist klopfte aufgeregt gegen die Fahrerscheibe und ich kurbelte sie herunter und fing gleich an, Entschuldigungen zu stammeln. Roland lachte noch immer. Der Polizist gestikulierte immer wilder. Roland sagte dann, daß hinter uns ebenfalls ein Polizist wild mit den Armen winkt. Der Polizist an der Fahrertür wurde immer Unruhiger und machte auf einmal die Fahrertür auf und wollte mich aus dem Wagen zerren. Roland hatte mittlerweile aufgehört zu lachen und meinte nur, daß es Brennen würde. Der Polizist zog mich aus dem Wagen und schrie mich an... Fuego, fuego....und so weiter. Da schaute ich nach hinten zum Motor des Wagen und sah dort Flammen hoch aus dem Motor schlagen. Roland war mittlerweile auch ausgestigen und schaute genau so blöd wie ich aus der Wäsche. Der Polizist neben mir zog mich immer weiter von dem Wagen weg. Der Polizist der von hinten gekommen war, rannte in einen Supermarkt und kam mit zwei Flaschen Wasser zurück. Mit diesen fing er an, durch die Lüftungslöchter die Flammen zu löschen. Als es nur noch qualmte, ging ich nach hinten und schloß die Motorhaube auf. Das Feuer war gelöscht...

Natürlich sprang der Wagen nicht mehr an und die Polizisten wollten Geld von uns, für das Wasser. Natürlich bezahlten wir die zwei Flaschen. Ohne zu murren. Dann wollten wir den Wagen von der Kreuzung schieben. Die beiden Polizisten halfen uns und wir mußten bis zur nächsten Seitenstraße direkt an der Polizeistation vorbei. Das war ein gejohle der Kollegen. Die hatten echt ihren Spaß an den zwei armen Trotteln und ihren Kollegen, die den noch immer qualmenden Wagen über die Straße schoben. In der Seitenstraße angekommen. war ich echt froh, daß uns nichts passiert war. Die beiden Polizisten schauten sich an und der eine meinte, dann das wir ihm noch mehr Geld für Getränke geben sollten, da die beiden sich wirklich angestrengt hatten. "Dinero para refrescos...." Nun, wir haben beiden 50 Peso gegeben, das waren damals etwas 20 Mark. Die Beiden zogen ab und wir machten uns auf den Weg zum dem Restaurant, in dem der Eigentümer des Wagens noch immer gemütlich saß und mit seinen Kollegen gegessen hatte. Nachdem wir die Geschichte erzählt hatten wurden wir auf ein paar Bier eingeladen und wir wurden immer wieder von allen aufgezogen... "Para refrescos....."

Der Waren mußte natürlich in die Werkstatt. Es stellte sich raus, daß der Benzienschlauch sich gelöst hatte und wir echt Glück hatten, das nicht mehr passiert ist... Später durfte ich den Wagen trotz dieses Abenteuers auch weiterhin ausleihen...

 

31.12.2011 um 16:51 Uhr

Jahresrückblick...

von: TomDuck

Nun ist es wieder soweit. Das Jahr geht zu Ende. Wieder ein Jahr....

Was ist dieses Jahr alles passiert? Eigentlich nicht viel. Ich habe dieses Jahr fast geschafft meinen ganzen Urlaub abzubauen. Es sind nur noch neun Tage übrig. Das habe ich seit dreizehn Jahren nicht mehr geschafft. Und das trotz aller Problemchen mit meinen Mitarbeitern.

Meine Mitarbeiter. Wenn mir zum Jahresanfang jemand gesagt hätte, daß die zu einem Problem werden, dem hätte ich einen Vogel gezeigt. Aber es kann sich halt alles ändern. Und so bin ich von einem Extrem ins andere gekommen. Wenn ich richtig gezählt habe, dann hatte ich dieses Jahr neun Verschiedene Mitarbeiter. Das heißt, das jede Position drei mal gewechselt hätte. So schlimm war es zum Glück nicht, dafür haben zwei Positionen dafür öfter gewechselt. Aber so ist es nun mal. Ich hoffe noch immer, das sich die momentane Situation verbessert und die beiden Mädels endlich mal zeigen was sie können.

Meinem Vater geht es eigentlich gut. Er hat jetzt seit knapp drei Monaten Chemotherapie und bis auf die Nachwirkungen dieser Behandlungen ist eigentlich alles OK. Hier wird sich erst zur Halbzeit der Behandlung zeigen, wie Erfolgreich alles war und wie es weiter geht. Die Ärzte konnten noch nicht mal sagen, ob am Ende eine OP steht oder was passiert. Es ist schon merkwürdig. Da weiß man, daß etwas nicht stimmt aber es passiert nichts, damit es anders wird. Durch die Chemo baut der Körper so sehr ab. Da verschwindet ein Mensch fast komplett, aber man merkt nicht, was es bringt oder ob es überhaupt hilft. Ich hoffe, daß es ihm weiterhin "so gut" gehen wird.

Ich bin in diesem Jahr echt fett geworden. So fühle ich mich jedenfalls. 10 Kilo von meinem Wunschgewicht entfernt. OK, noch immer 20 Kilo weniger als vor knapp drei Jahren aber schon wieder viel zu viel. Und was mache ich? Gar nichts. Ich schiebe alles auf meinen inneren Schweinehund, der mich daran hindert wieder mehr Sport zu machen. Besser gesagt, daran hindert überhaupt wieder Sport zu machen. Sich auf zu raffen und wieder anzufangen. Ach, ich weiß auch nicht. Aber ab Morgen wird sich alles ändern.....oder nach dem Urlaub....oder später. Die Welt geht doch eh am 21.12. unter. Warum sich bis dahin dann noch stressen?

Und sonst? Ich habe nicht in der Lotterie gewonnen, ich habe nichts im Casino gewonnen und auch beim Wetten war ich nicht wirklich erfolgreich. Ich müßte also so ein Glück in der Liebe haben.... Das kommt bestimmt noch das ganze Glück sammelt sich und wird dann mit einem großen Knall gezündet. Ich warte noch auf die Zündung. Hoffentlich kommt das nicht zu spät. Mit 90 Jahren braucht das wohl auch keiner mehr....

Ein guter Freund von mir meinte neulich, daß wir am besten heiraten und zusammen ziehen und halt auf den Sex verzichten.... Auch keine Lösung.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich wünsche euch das, was ihr euch auch wünscht! Laßt es euch gut gehen und paßt auch euch auf! 

11.12.2011 um 22:15 Uhr

Überblick...

von: TomDuck

Ich weile z. Z. bei meinen Eltern in Deutschland. Meine Mutter wollte unbedingt, daß ich über Weihnachten hier bin. Geht nun leider nicht. Aber dafür eine Woche vorher....

Sie meinte, man weiß ja nicht, wie es mit meinem Vater weiter geht und da wolle sie diesen Jahr die ganzen Familie noch einmal hier haben. Ich weiß, wie mein Vater das hasst. Aber sie möchte es gerne. Also gut.

Wie geht es meinem Vater? Er ist alt gewurden. Grau und klein... Tja, die Krankheit und die Behandlung zeigen ihre Folgen. Sonst geht es ihm gut? Er redet nicht darüber und hat meiner Mutter verboten mit uns darüber zu reden. Wenn es etwas gibt, was wir wissen sollten, möchte er das selber machen. Also hören wir nichts...

Anderes Thema. Ich habe hier noch so ein oder zwei Kisten mit Dingen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Immer wenn ich hier bin, schaue ich mir diese Kisten an und werfe etwas mehr weg. Was soll ich mit dem ganzen Kram? Heute hatte ich eine Zeitung aus Österreich in der Hand. Ich wußte nicht einmal, daß es diese bestimmte Zeitung gibt. Darin war ein Foto von S. und mir. Was waren wir für ein schönes Paar. Für einen Augenblick, war wieder alles da. Die Gefühle, die Guten und die Schlechten. Was ist geblieben? Ein paar Erinnerungen. Die Guten und die Schlechten.... Die große Liebe, zerstört und mit Füßen getreten. Aber so ist das Leben. Nix gilt für die Ewigkeit...

Anderes Thema. Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwann wieder nach Deutschland zu kommen. Alle Menschen hier sind so Deutsch... Ich weiß auch nicht, wie ich das beschreiben soll. Alle sind in Eile. Der Neid ist super groß. Alle sind am meckern. Deutsch halt. Versteht wahrscheinlcih keiner, aber ich weiß, was ich meine. Und da soll ich hin zurück? Ich habe vor ein paar Tagen ein Jobangebot auch Oldenburg (SH) bekommen. Eigentlich wollte ich da hoch fahren und mir das mal anschauen. Aber das lasse ich sein. Ich will nicht zurück. Noch nicht...

Ich bin noch nicht Erwachsen genug, um das wieder zu wollen. Mir gefällt ein Leben ohne Verantwortung für Irgendwen oder Irgendetwas (Arbeit mal ausgenommen) Ich mag mein Leben, so wie es jetzt ist. Warum soll ich dann was ändern? Weil ich meiner Mutter damit einen Gefallen tun würde? Nein. Ich will nicht!!

05.11.2011 um 14:32 Uhr

Schäume...

von: TomDuck

Da ich nicht oft träume, bzw. nicht merke, daß ich träume sind die paar mal, wenn ich mich an einen Traum erinnere immer etwas besonderes.

Nun bin ich heute Nacht nach einem Traum aufgewacht. Mit einem Gefühl der Zufriedenheit. Es war ein schöner Traum und das Gefühl war wirklich intensiev. Ich weiß jetzt schon nicht mehr was es genau war, aber ging es um ein glückliches Leben mit lieben Menschen oder so. Nun versucht man ja tolle Gefühle über den Tag zu retten. Das geht ja leider nicht wirklich oft, wenn man dann wieder in der Realität landet.

Das Gefühl der Zufriedenheit war so stark, daß ich mich gefragt habe, wann ich so etwas das letzte mal tatsächlch gefühlt habe. Dazu mußte ich wirklich lange zurück gehen. Vielleicht habe ich auch ein paar Momente vergessen, aber eigentlich war das ein Urlaub im Jahr 2004 über den Geburtstag der Kleinen in Ägypten..... Kann das so lange her sein, daß man tatsächlich Glücklich / Zufrieden und mit allem im Einklang stand? Wie furchtbar!

Aber wie soll man in dieser schnellen Zeit, in der gar keine Zeit bleibt sich um sich selber zu kümmern noch etwas Ruhe finden, damit man Glücklich ist? Es fehlt ja sogar die Zeit Urlaub zu machen oder auch nur mal ein paar Tage nicht im Büro zu sitzen.

Das ist also die Frage des Wochenendes.... Und es gilt daran zu arbeiten!

30.10.2011 um 18:46 Uhr

Innere Uhren...

von: TomDuck

Gibt es die wirklich, bei Frauen?

Ich fange mal anders an. Ich habe eine sehr gute Bekannte, die etwas jünger ist als ich. Sie hat seit einiger Zeit keinen Partner und wenn sie jemanden hat, dann nur für kurze Zeit. Es passt irgendwie immer nicht. Nun habe ich bei ihr das Gefühl, daß es ihr fast egal ist, wer denn ihr Partner fürs Leben ist, hauptsache sie hat endlich jemanden gefunden, der sich den Rest ihres Lebens um sie kümmert.

Ist das die innere Uhr der Frau? Das Ziel, irgendwann nicht mehr alleine sein. Evtl. auch ein Kind bekommen und dann seine Aufgabe im Leben erfüllt haben? OK, vielleicht nicht ganz so komplett. Aber schon so irgendwie.

Tick tack... Hmmm

11.10.2011 um 19:03 Uhr

Bodenlos...

von: TomDuck

So, nun ist es Gewissheit. Nachdem mein Vater vor ein paar Wochen im Krankenhaus war, wissen wir daß er Magenkrebs hat. Die Chemo geht jetzt los. Neun Wochen. Danach wird entschieden, ob man operiert, oder nicht...

Und wieder mal wird einem der Boden unter den Füssen weggezogen... Und alles was man vorher als großes Problem gesehen hat, wird winzig klein.

29.09.2011 um 16:59 Uhr

Riechen...

von: TomDuck

Ich kann Dich gut riechen... Das hört man oft. Und macht sich doch nicht so viele Gedanken darüber, oder? Ich jedenfalls nicht. Aber das liegt in erster Linie daran, daß ich aufgrund verschiedener Nebenhöhlen Geschichten nicht wirklich gut riechen kann. Klingt jetzt schlimm, ist es aber nicht. Man gewöhnt sich daran. Das schlimmste, was passieren kann, ist das ich beim kochen zu viel Salz oder Gewürz benutze. Das schmeckt mir dann ganz toll, für andere ist es dann versalzen oder viel zu scharf. Tja, darum gehöre ich auch nicht in die Küche...;o))

Warum schreibe ich den ganzen Quatsch nun? Ganz einfach. Ich habe heute Morgen jemanden zum Abschied umarmt. Und jetzt habe ich seit heute Morgen ihren Geruch in der Nase. Das irritiert mich total. Ich weiß, wie ich riecht. Jedenfalls, so wie ich mich wahr nehme. (Kann so schlimm nicht sein, weil ich immer mal wieder höre, wie gut ich rieche...) Aber dieser Geruch der mich umweht, das geht gar nicht. Ich hatte schon überlegt, ob ich duschen gehe. Fand das dann aber doch übertrieben.

Es ist schon komisch, wenn man nach etwas riecht, daß nicht zu einem gehört. Brrrrrr