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01.08.2006 um 00:00 Uhr

//Zwischencountdown//

Noch 15 Stunden.

31.07.2006 um 18:38 Uhr

Danksagung

Musik: The Briefs - Getting Hit On At The Bank

+++ Noch 20 1|2 Stunden +++
(Ich kann keinen Schrägstrich machen, weil das anscheinend ein Hotkey für die Searchbar in meiner Taskleiste ist. Ich bin nicht aggressiv!!!)

Männer dieser Welt, ich danke euch.
Ich danke euch für die vielen wunderbaren Stunden, die ich im Bad verbrachte, um eure Pissflecken von der Klobrille zu schrubben, weil ihr grundsätzlich im Stehen pisst.
Ich danke euch auch für die zahlreichen Bierflaschen, die ihr in meinem Zimmer vergessen habt und die ich entsorgen musste.
Ich danke euch für die vielen Insekten in meinem Badezimmer, die immer dann hereinkommen, wenn ich das Fenster öffnen muss, weil ihr mal wieder einen ordentlichen Schiss hingelegt habt.
Ich danke euch für die Zahnpastatuben, die ihr sorgsam offen liegen lasst, sodass die Zahnpasta austrocknet.
Natürlich danke ich auch für euren ganzen anderen Dreck, den ihr in meinem Zimmer hinterlasst. Und ich danke euch für die vielen Stunden, in denen ich mir Sorgen um euch mache, weil ihr euch ins Koma sauft.

Männer aller Länder, was wäre diese Welt nur ohne euch? Ich danke euch!!

31.07.2006 um 00:00 Uhr

//Zwischencountdown//

Noch 39 Stunden.

30.07.2006 um 20:58 Uhr

Warten auf den nächsten Tag

Musik: Danzig - Devil's Plaything

+++ Noch 2 Tage +++
+++ Schon 21 Tage +++

Wenn um halb fünf morgens noch immer Party in der Kneipe nebenan ist und ihr nicht schlafen könnt, weil die laute Musik und das Gegröle zu euch herüberschallen, und wenn ihr bereits die Bullerei angerufen habt (wie jedes Wochenende), die Bullerei sich aber Zeit lässt, weil es in eurer Kleinstadt keine eigene Polizeiwache gibt und die Bullen deswegen erst aus der Nachbarstadt anrücken müssen, habt ihr euch dann schon einmal in die Küche gesetzt? Wenn nicht, dann solltet ihr es tun.
Ihr setzt euch auf den Boden, macht das Radio an, nehmt euch etwas zu essen, lest währenddessen eine Zeitung, kocht euch in der Zwischenzeit einen Tee, esst weiter, lest noch etwas, und wenn im Radio ein Lied kommt, das ihr kennt, dann singt ihr mit.
Irgendwann wird die Sonne aufgehen, und ihr werdet aus dem Fenster schauen und vielleicht an der Luft riechen. Sie riecht nach den Abgasen der Fleischfabrik, die in eurer Wohngegend steht. Vielleicht wohnt ihr auch nicht im Ruhrpott und in eurer Wohngegend steht keine Fleischfabrik, und dann könnte es passieren, dass die Luft tatsächlich nicht nach toten Tieren riecht, sondern nach Gras und Tau.
Vielleicht fällt euch auf, dass eure Kleinstadt um diese Zeit so viel friedlicher ist, als sie es sonst ist. Ihr könntet tatsächlich zum Bahnhof gehen und dort würden keine Türken stehen, die euch mit ihrem Messer bedrohen. Vielleicht wohnt ihr aber auch nicht in einer Ruhrgebietskleinstadt, und deswegen stehen am Bahnhof ohnehin selten Türken mit Messern.
Wie dem auch sei, ob ihr nun eine Fleischfabrik in der Wohngegend stehen habt oder Messertürken am Bahnhof, euch wird bestimmt auffallen, dass fünf Uhr morgens eine wunderbare Tageszeit ist. Eine Tageszeit, um die noch keiner was von euch will, eine Tageszeit, um die alle Menschen um euch herum endlich mal die Klappe halten, eine Tageszeit, um die die Leute, die ihr nicht leiden könnt, von den Albträumen heimgesucht werden, die ihr ihnen an den Hals gewünscht habt. Einfach eine Tageszeit, um die ihr noch keine Probleme habt, weil alles, was euch Probleme bereiten könnte, im Tiefschlaf dahinschlummert.

Eines Tages werde ich mir einen Job suchen, der nachts stattfindet, und mein komplettes Leben auf die Zeit verlegen, zu der alle anderen schlafen.

Konsequent, oder?


Wasn das?!

30.07.2006 um 00:00 Uhr

//Zwischencountdown//

Noch 63 Stunden.