Frühlingsrollen und die Gesetze der Schwerkraft

29.12.2015 um 14:23 Uhr

Nachträge ... Dezember 2014

von: Spring_Roll   Kategorie: Himmel auf dem Kopf

Musik: Hells Bells (AC/DC)

Warum nur ist mir der Verlust meiner Einträge so nahe gegangen?

Vielleicht, weil die Adventszeit in diesem Jahr eine Zeit der inneren Einkehr bis hin zur Selbstzerfleischung war. Ohne D*chungelquest war ich allein mit mir selbst. Keine Suche mehr. Kein Ziel mehr. Nur ich. Mit allen meinen Sehnsüchten, Bedürfnissen, Hoffnungen und Ängsten. Am grössten die Angst, es könne an mir liegen.

Ein Urlaub, der keiner war. Angefüllt mit Verpflichtungen. Küchenweihnachtsfeier, Projektweihnachtsfeier, Fortbildung, Besuch bei der Patentante ... und schwupps war der heilige Abend da. Die eigentlichen Vorbereitungen gestalteten sich entspannt, da eigentlich nichts vorzubereiten war. Den Baum gönnte ich mir. Wieder beim regionalen Händler vor dem Schwimmbad nebenan. So klein, dass ich ihn selbst tragen konnte, meinen kleinen grünen Nordmann. Peking-Fichte kommt für mich nicht infrage .... lieber gar kein Baum als Plastik. Einkaufen? Für wen denn? Die Söhne Heiligabend beim Vater, Weihnachten macht meine Schwester ... und am zweiten Feiertag auch allein. Schönes Intermezzo das Damenweihnachten bei GlamourGirl. Und dann die Tage mit mir.

Heiligmorgen hatte das MünchnerKindl zu Austern geladen. Wir sassen also zu fünft um zwei riesige Austernteller. Die Söhne probierten höflich und verzichteten dankend. Wir schlemmten und ergaben uns dem Trunk aka Weißwein. So heftig, dass ich froh über den Spaziergang zu meinen Eltern war, um einigermaßen auszunüchtern. So heftig, dass mir, als ich alleine zuhause meine Wohnzimmertür öffnete, plötzlich alles egal war und ich mit Broten auf der Couch Nonnenfilmchen schaute.

Der Katzenjammer kam am ersten Feiertag. Auf meinem Weg am Fluss entlang. Nur Menschen mit Alibi unterwegs. Hunden, Kindern oder Laufpartnern. Die armen Seelen wie mich erkannte ich sofort. Und es tat weh, zu dieser Gruppe zu gehören. Aussortiert. Auch, wenn ich dazu selbst beitrug, weil ich manchmal zu anspruchsvoll war. Neuntes Rad am Wagen wie jedes Jahr. Ohne Partner inkomplett bei dieser Familie, die so anders feiert als ich es mir wünschen würde. Wie gerne hätte ich ältere Brüder gehabt, mit denen es sich an Feiertagen bei Wein lachen lässt bis in die Nacht? Wie gerne hätte ich ein Haus voller Leben als mein Elternhaus bezeichnet. Mein Elternhaus ist still. Besuch stört eher. Und genauso verhalten sind Feiern.

Abends halfen die Nonnen im Fernsehen. Und ab dem nächsten Tag dann die Steuererklärungen. Und ein schöner Abend mit Frau Liberty lenkte ein bisschen ab ... Insel der Frauen mal wieder.

Ein Urlaub, der keiner war. Nicht einen Tag verpflichtungsfrei. Nicht einen Tag ungebunden. Nicht einen Tag wirklich ausgespannt. Und nun eigentlich nur froh, bald wieder in den Job zu dürfen.

In meinen Einträgen habe ich mich mit alledem intensiv auseinandergesetzt. Mir selbst den Spiegel vorgehalten. Ich schreibe, also lerne ich. Das Geschriebene ist verloren. Und damit manche Erkenntnis, die noch sickern muss und durchs mehrmalige Nachlesen erst verankert worden wäre. Das ist es, was mir nahegeht ... die unvollständige Auseinandersetzung mit mir selbst! 

 

07.01.2015 um 23:28 Uhr

Die neue Nostalgie

von: Spring_Roll   Kategorie: Rolle 2.0

Musik: I am a Roboter ...

Da wären wir wieder. Back to the future. Oder auch: Notebook statt Tablet. Mit ein paar Vorteilen neuerer Technologien wie Touchscreen-Bildschirm. Windows 8 ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Office als App lerne ich gerade. Aber das Schreiben mit Tastatur ... ist ein Traum. Und zum ersten Mal in meinem Leben schaffte ich es ganz alleine, einen Rechner in Betrieb zu nehmen. Selbsterklärend, bis hin zur WLAN-Freischaltung. Ich war baff ... hätte mit Blut und Tränen gerechnet und saß doch bereits nach einer Stunde vor dem komplett installierten Notebook. Obwohl ich abgelenkt wurde. Von Blue nämlich, der parallel mein neues Handy (eines von zweien, ich Krösus!) programmierte. Zwei deshalb, weil ich Wirbel sein altes abgekauft habe und von GlamourGirl ein weiteres - ebenfalls gebrauchtes natürlich - geschenkt bekam. Welches ich auf Reisen nutze, da kleiner. Mein altes Handy wird am Wochenende eingemottet. Und ich bin sehr gespannt, wie oft der Kundenrückholservice bis dahin noch angerufen haben wird. Heute sieben Mal. Dabei ist die Nummer, die mich so terrorisiert, seit drei Tagen gesperrt ...

Neue Technik und alte Gefühle. Die des fehlenden Deckels nämlich. Die kochten in den letzten Tagen wieder einmal hoch. Brühe aus Selbstmitleid mit Singlefrustcroutons oder so. Ich komme drüber weg. Bald. Wie ich jedes Mal drüber weg gekommen bin. Die Arbeit hilft. Und Blue amüsiert mich zurzeit. Herr Ich-bin-so-erwachsen-Blue wollte sich ja einen Roller kaufen und fachsimpelte täglich über 50 KW und Drosselung auf 45 km/h. Klickte sich durchs Netz und hatte Angst, die Gelegenheit eines 1.800-Euro Rollers zu verpassen. Meinen Tipp, einen Mann anzusprechen, der Roller vermittelt, belächelte er zunächst. Der Tipp kam von den Kaczmareks, war also solide. Worauf ich heute den Roller-Experten selbst ansprach ... und Blue das Bild eines hübschen Rollers rüberbeamte. Mir sagte Blue aber direkt, dass das alles nichts für ihn sei, da "gedrosselt". Eine Stunde später saß ich bei der Zuhörerin und Blue verkündete telefonisch, dass er DEN Roller wolle. Den vom Bild, iss klar!

Aber weil das auch der gewesen wäre, für den ich mich entschieden hätte ... bin ich gespannt auf den Besichtigungstermin morgen ...

07.01.2015 um 12:35 Uhr

Leinen los!

von: Spring_Roll   Kategorie: Seelische Gärung

Musik: I am sailing (Rod Stewart)

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt. Und irgendwie fühlt es sich sehr fremd und unwirklich an. Ich treibe durch die Tage und es gelingt mir nicht, Anker zu werfen in diesem 2015. Da ist gerade zu wenig, das mich erdet. Alles fühlt sich irgendwie nach Aufbruch an. Nach Flucht sogar. Ich weiß bloss nicht wovor und wohin. In meinen wilden Nachtträumen sind es Hunnenhorden. Keine Ahnung warum.

Tagsüber fühle ich mich verloren. In der Suche hatte ich mich verankert. Das war mein Fixpunkt ... die Suche nach Mr. Fast-Richtig. Diesen Fixpunkt habe ich jetzt nicht mehr. Aber nichts, was ihn ersetzt. Das Ziel Liebe war mein Anker im Leben in den letzten elf Jahren. Und egal, ob ich gerade um die Liebe zu einem bestimmten Menschen kämpfte oder um mein eigenes Überleben. Ob ich in einer Beziehung war oder danach suchte - nie stellte ich meine Mission infrage: die Liebe zu finden. Den EINEN, den für das bedingungslose JA. Und wie so viele ungeliebte Töchter hoffte ich darauf, dass diese Liebe alles verändern würde.

Im letzten Jahr habe ich begonnen, mich von diesem Traum und damit auch von der Suche zu lösen. Das fällt verdammt schwer. Eigentlich war ich fast sicher, dass ich zu den Feiertagen wieder schwach werden würde. Doch ich war stark genug, die Leere auszuhalten und mich der Sinnlosigkeit zu stellen. Die Suche war mein Sinn ... seit zehn Jahren. Und sie hat mir auch einiges gegeben. Freunde wie die Hummel und den Weißwäscher zum Beispiel. Aber sie hat mir auch viel genommen - vor allem mein Vertrauen in mich selbst und meine Liebenswürdigkeit ... im wörtlichen Sinne.

Im November zog ich die Notbremse. Woanders etwas später. Und ich begann, lauter Dinge für mich zu tun, die ich bisher alleine nicht wagte. Wie Steuererklärungen. Unangenehme, aber nötige Dinge. Dinge, die dazugehören, wenn ich akzeptiere, dass ich langfristig allein für alle meine Lebensbereiche zuständig bin und niemand mir etwas abnehmen wird. Ich sortiere meine Unterlagen, will mein Leben sortieren.

Auch in einem anderen Bereich kam die Suche zum Erliegen. Einkaufen macht keine Lust mehr. Ich muss nicht mehr nach dem perfekten Teil suchen, weil ich nicht mehr daran glaube, dass es mich verwandeln kann. Verwandeln kann nur ich mich. Und das auch nur auf die unangenehme, aber nötige Art. Heißt Verzicht auf Süßes und Kalorisches, heißt Mengenreduktion. Und natürlich viel Sport. Der ist im Grunde angenehm, wenn ich einmal wieder in der Routine ankomme. Am letzten Samstag war ich in Nachbargroßstadt mit Blue. Wir mussten ihn einkleiden. Auch ich habe geschaut. Aber nichts gekauft. Und das ist ungewöhnlich für mich. Irgendetwas finde ich immer, auch wenn ich eigentlich glaube, nichts zu suchen. Zuhause sind die Schränke überfüllt. Zeit, das zu ändern. Und auch Zeit, mich von Dingen zu trennen. Wieder einmal.

Ich suche nach dem Puzzlestück, das das Loch in meiner Seele schließt. Ist es ein Mann? Der, der mir seit 11 Jahren nicht begegnet? Oder kann Konsum oder Essen es füllen? Das Loch in der Seele ist ein tiefer Krater.

Vielleicht sollte ich einfach lernen, mit der Kraterlandschaft zu leben ...

 

05.01.2015 um 22:53 Uhr

D*chungelfieber

von: Spring_Roll   Kategorie: In the Jungle

Musik: Africa (Toto)

Das Fasten fiel mir leicht diesmal. Seit November kein D*chungel. Doch etwas fehlt mir ... die Chance auf Glueck. Das gewisse "Koennte-sein". Und die abendliche Kommunikation mit anderen Suchenden. Die Nachteile ueberwiegen ... doch die Sehnsucht nach der Eventualitaet bleibt meine Begleiterin. Sehnsucht, fuer die momentan die Ersatzschokolade herhalten muss ... auch keine wirkliche Loesung. Insbesondere dann nicht, wenn mein sowieso uebergewichtiges Ich irgendwann mal wieder anziehend und begehrenswert sein moechte. 

Gut, dass ich wieder arbeite. Die Lethargie der Festtage stimmt melancholisch. Was habe ich mich vor Weihnachten auf Baum und Deko gefreut ... und nun ist es mir verleidet, weil niemand sich mit mir daran erfreute. Nein, die hoechste Festzeit des Jahres ist eine furchtbare Mogelpackung. Im Kleingedruckten steht naemlich " ab zwei Personen" oder auch "nur fuer Paare".

Das MuenchnerKindl hat sich wieder mal vom Zuckerhut getrennt. Aber vorher noch romantische Weihnachten mit Kurzreise in die Goldene Stadt gehabt. Alles wunderbar ... aber eben nur als Paar. Als Single passt du nicht ins Raster. Nirgendwo, wo Paare sich tummeln. Wie gestern ... Brunch bei Feline. Vier Paare. Meine Ansprechpartner waren die Kinder und der Hund. Nicht, dass Feline nicht aufmerksam waere ...aber der Tisch hatte acht Plaetze. Highlight des Tages war ein Gespraech mit Felines Mann ueber Managementtrainings und Notebooks ...

Ich bin wieder zynisch? Yepp, bin ich ... und mit gutem Grund!

 

05.01.2015 um 12:27 Uhr

Incognito

von: Spring_Roll   Kategorie: Stress und Konsorten

Musik: She works hard for the money (Donna Summer)

So. Da wäre ich wieder. Back to Küche. Der Einstieg schon wieder holprig dank unserer exzellenten Nahverkehrsversorgung. Anschluss mit 7 Minuten Wartezeit am Hauptumsteigebahnhof. Wechsel eine Station früher funktioniert mit ein wenig Laufen ohne Wartezeit. Heute nicht. Heute war die eine Bahn zu früh und die nächste fiel aus. Ohne Durchsagen, ohne Anzeigen. Letztlich wartete ich meine 8 plus weitere 20 Minuten. Und kam zu spät zum Arzt. Folglich zu spät in die Stadt und doppelfolglich nicht zum Sport. Sondern in die Küche, in der ich ja bekanntlich offiziell erst Mittwoch wieder bin. Startete durch mit Vergessen meiner Code-Daten und musste die Security bemühen. Fand ein paar Zeitbömbchen im Stapel. Und schon wabern die ersten Verbrannt-Aromen um mich herum.

Doch langsam, ganz langsam, lösen sich die Knoten. Der viel-zu-teuer-Telefonvertrag ist gekündigt und läuft endlich aus übernächste Woche. Wechseln werde ich schon früher - allein, um die ständigen Anrufe des "Rückholservice" zu unterbinden. Drei Steuererklärungen sind abgegeben. Die Kostenerstattung für Blues Klammer kann ich in Angriff nehmen, wenn die letzte Rechnung vorliegt. Heute organisiert Blue meinen neuen Handyvertrag. Erstmal eine Simpel-Lösung. Nach dem "Richtigen" suche ich in Ruhe. Der neue Computer ist bestellt seit gestern. Recherche, Beratung und ein letztes Gespräch mit Felines Mann gaben den Ausschlag für ein kleines Gerät mit viel Speicherplatz und integrierter BüroBüro-Vollversion. Passt. Ende der Woche kann ich also auch zuhause wieder auf eine funktionierende Tastatur zurückgreifen. Wird auch Zeit. Höchste Zeit.

Und dann folgen all die Gedanken, die mir wirklich wichtig sind ...

02.01.2015 um 13:42 Uhr

... der Esel, der bin ich!

von: Spring_Roll   Kategorie: In my single shoes

Musik: Always look at the bright side of life (Monthy Python)

Ich bin der Esel, der seiner Möhre hinterherrennt. Immer. Die Möhre wird ausgewechselt. Auch der, der die Angel hält, an der sie hängt. Immer mal wieder. Mal ist es Erfolg, dem ich vergeblich hinterherhechle, mal Glück, oft Liebe. Deshalb ist es so leicht, mich mit der Möhre zu ködern. Weil ich so wild bin auf das, was sie symbolisiert. Endlich glücklich. Endlich sorglos. Endlich nicht so allein fühlen. Denn das ist die Tragik der ewigen Singelin ... sie fühlt sich allein auch in Gruppen naher Menschen. Deshalb ist es für einen einigermaßen gewitzten Mann so einfach, mich herumzukriegen. Gib mir nur ein wenig Zuwendung. Ein paar Komplimente, ein bisschen Begehren ... vielleicht noch gemeinsame Pläne und die Intimität einer innigen Umarmung ... und ich falle um. Sofort. Und renne fürderhin der Möhre "Liebe" hinterher. So lange, bis ich breche. Oder jedenfalls fast. Bislang hat die Reißleine immer so eben noch funktioniert, wenn es selbstzerstörerisch wurde, das Rennen. 

Beim nächsten Mann wird alles anders, versprach ein Kultroman der 1980er. Jedes Mal war alles neu und frisch. Gleich war nur der Absturz. Aus unterschiedlichen Gründen. Mal rannte der Mann mit der Möhre schneller oder hängte sie höher. Mal erwischte ich sie und sie war faul. Von innen zerfressen und unbekömmlich. Doch es gab ja mehr Männer. Und so schöne Möhren! Nur ich, der Esel, wurde nicht schöner sondern immer zerzauster und verbrauchter vom ewigen Rennen. Für die nächste Möhre brauchte ich Kraft und frass mir ein wenig Winterspeck an. Das half zwar bei der Kondition, liess mich aber langsamer werden. Oder die Männer beschlossen, dass ein jüngerer, schnellerer Esel besser zu ihnen passt.

Im November 2014 lief ich plötzlich langsamer und beim Anblick der herumhängenden Möhren verschlug es mir den Appetit. Jetzt schleiche ich alter Esel auf meinen wunden Hufen weiter. Ohne wirkliches Ziel. Aber mit dem Gefühl, vergeblich gerannt zu sein. Alte Esel gehören in die Salami. Oder bekommen irgendwo das Gnadenbrot, wenn sie Glück haben.

Ich will nicht ungerecht sein. Es gibt auf dieser Welt Menschen, die mich mögen oder sogar lieben. Meine Kinder. Meine Eltern ... auch wenn sie mich nicht immer verstehen. Meine Allerbeste und meine anderen nahen Menschen. Es gibt eben nur nicht den Einen, der mich anschaut und für den ich alles bin. Der, der mich will und ich ihn. Den Partner für mich, den gibt es nicht.

Selbstliebe habe ich mühsam gelernt. Sie gibt mir das Gnadenbrot. Sicherlich besser als die Abhängigkeit von jemandem, den ich nicht liebe. Aber auch nicht die beste Alternative. Eine andere habe ich aber zurzeit nicht. Ich lahme zu sehr, um mich wieder ins Rennen zu werfen. Keiner wird mich mit meinem struppigen Fell und meinem dicken Bauch aus dem Gatter locken wollen. Keiner wird mir in die Augen und in die Seele schauen wollen, wenn doch der ganze Pferch voller junger, gesunder Eselinnen mit glänzendem Fell ist. Ob diese Eselinnen leuchtende Augen und einen strahlenden Geist haben, ist den Männern am Gatter egal. Sie begutachten die Flanken und die Beine und treffen ihre Entscheidung. Und die Männer, die selbst nicht mehr schnell laufen, ziehen halt Rollschuhe an, um so schnell zu sein wie die junge Eselin, die sie erwählten. 

Im Pferch zurück bleiben wir: die alten Eselinnen. Am Rand stehen ein paar Männer, die sich für andere Strategien entschieden haben. Die Metzger, die uns locken und zu Salami verarbeiten wollen nachdem sie uns mit vorgegaukelten Gefühlen aus dem Tor lockten. Und die sehr alten Esel, die hoffen, dass wir unser Gnadenbrot mit ihnen teilen und uns vor das Messer des Metzgers werfen, wenn er nach ihrem Halsstrick greift. Die ewig schwachen, die darauf warten, dass wir sie versorgen. Die allzu bedürftigen, die uns ausbeuten und aussaugen wollen. Und unser Appetit auf Möhren wird immer weniger weniger. Gefühls-Gnadenbrot mit 49 ...  

Mein Gnadenbrot muss mir niemand geben. Das kann ich selbst. Aber es darf dann auch niemand erwarten, von mir mitversorgt zu werden.

Und was heißt die Parabel für mein Leben?

Sehr einfach. Ich arbeite daran, von der Suche nach Mr. Fast-Richtig unabhängig zu werden und mich selbst zu versorgen. Auch emotional. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass ich mich unabhängig mache von allen, die mich aussaugen und von meiner relativen Stärke profitieren wollen. Ich kann Kraft verschenken, aber ich lasse sie mir nicht mehr ungefragt wegnehmen.

Ich plane mein Leben alleine. In letzter Konsequenz heißt das: ab einem bestimmten Zeitpunkt auch ohne Söhne. Nach den einsamen Abenden des Weihnachtsfests und einer nachdenklichen Nacht nach der Silvesterfeier plane ich gedanklich schon, welche Dinge aus meinem alten Leben mich durch diesen Übergang begleiten und welche nicht. Ich fühle mich auf der Durchreise. In jeder Hinsicht. Bin mal wieder ungeduldig. Allein und doch nicht unabhängig - ein schlechter Deal!

Das Jahr meines 50. Geburtstags ist das Jahr, an dem ich mein Leben komplett infrage stelle. Das Jahr, in dem ich mich frage, wohin ich gerannt wäre, wenn da keine Möhre gewesen wäre. Die Vergangenheit ändern kann ich nicht. Aber meine Zukunft ... die soll besser werden als das Jetzt. Damit mein Gnadenbrot mir irgendwann wirklich schmecken kann. 

01.01.2015 um 21:55 Uhr

Wir bleiben hier?

von: Spring_Roll   Kategorie: Perspektivwechsel

Musik: Fade to grey (Visage)

Neues Jahr - neues Glueck?

Ich hoffe ... JA! 

31.12.2014 um 16:02 Uhr

Posen, Attituden, Verortungen

Musik: Big Spender (Cy Coleman)

Nach dem Weihnachtsgau bin auch ich drauf und dran, mir eine "Notfallexistenz" anderswo zuzulegen. Allerdings gestaltet sich bloggen derzeit auf allen Plattformen schwierig. Die neu erworbene Blauzahn-Tastatur erfordert das Sitzen an einem Tisch. Denn anders lässt sich Bildschirm nicht senkrecht stellen und Blauzahn davor legen. Vorbei die Zeiten, als ich in kreativem Fluss sitzend auf Couch oder Bett schreiben konnte. Das ginge jetzt nur noch per Touch-me-Hypersensibelchen ... seeeehr zeitaufwendig! Touch-me kann allerdings das at-Zeichen. Das kann Blauzahn irgendwie nicht mehr. Hat er verlernt. Der Blödzahn. 

Fazit: Schreiben ist gerade alles andere als Lust. Und im neuen Jahr wird ein neues Notebook gekauft. Basta. Sobald die Steuer zahlt. Basta!

Also Inhalt jetzt ...  

31.12.2014. Wieder ein Jahr rum. Und wie schnell es verging! Klarheit habe ich gewonnen in diesem Jahr in vielen Dingen. Meine Fortbildung schreitet voran. Und ich erkenne langsam eine Richtung. Merke, dass mir die neuen Erkenntnisse und Fertigkeiten Dinge leichter machen und habe Ideen für meine Zukunft. Warum nicht zehn Monate Küche im Jahr und zwei Monate etwas ganz anderes? Mal sehen, was genau ...

Habe Krücken weggeworfen, die ich nicht mehr brauche. Die Zeit mit der Zuhörerin nähert sich ihrem Ende. Ein klärendes Gespräch in der zweiten Jahreshälfte half mir sehr dabei, neu zu bewerten und andere Perspektiven einzunehmen. Der D*chungel ist eine miese Gegend - und eigentlich ist es egal, ob ich etwas tue und nichts geschieht oder ob ich nichts tue und nichts geschieht. Tue ich aber nichts, spare ich mir auch viel Frust ... und Ladyshaver-Klingen.

Ich habe verstanden, dass ich Geduld brauche. Und dass ich genau in mich hineinhören muss, was in mir klingt. Mich fragen, wie ich mich fühle und nicht, was jemand anders für mich fühlt. Letzteres auch, aber erst, wenn ich meine eigenen Gefühle kenne. Es ist so einfach, sich vom Fühlen eines Anderen mitreißen zu lassen ... und so frustrierend, wenn die Klarheit hochsteigt, dass diese Gefühle nicht erwiderbar sind. Aber nötig. Klarheit und Entscheidung. Und auch das Alleinsein ist nötig und wichtig.

Noch nie war ich so bewusst allein wie in diesem Jahr. Mit der Erkenntnis, dass vieles weniger schlimm ist als gefürchtet und manches sogar gut. Mit der Gefahr, in meiner eigenen Komfortzone zu versacken und mich allzu wohl dort zu fühlen. Weihnachten allein war eine Prüfung. Silvester mit zwei Paaren wird die nächste sein. Weil es nahe Menschen sind, fühlt es sich richtig an.

Der letzte Tag des Jahres ist voller Leben. Heute morgen habe ich mich getraut und etwas Neues begonnen. Mein Sportclub bot einen Burlesque-Workshop an , den ich gemeinsam mit der Tangoqueen besuchte. Zwei Stunden waren zwar nicht genug, um eine Dita von Teese zu werden, aber sie reichten, um ein Gefühl für diese sinnliche Art des Tanzens zu bekommen. 15 Frauen waren wir. Ein ganz normaler Sportraum. Normale Fitness-Klamotten. Schals statt Boas. Aber am Ende der Stunde war ein bisschen Burlesque wirklich zu spüren ... und nun liegt eine Unterschriftenliste bei der Clubleitung, weil wir alle gerne weitermachen würden und bitte, bitte eine feste Stunde möchten statt eines gelegentlichen Feiertagsspecials. 

Zum letzten Mal in diesem Jahr kaufte ich Samosas beim indischen Imbiss. Zum letzten Mal die Putzrunde durch Küche und Bad. Die letzte Waschmaschine des Jahres hängt. Zum letzten Mal einen Fast-Zimmerbrand gelöscht und mich geärgert, dass der möbilierte Schwede wohl jetzt andere Gläser um seine Duftkerzen macht. Früher brannten sie aus, jetzt springen sie und sind Gefahr für Leib und Leben. Schlecht, Herr Schwede!

Das Jahresende begehe ich fast wie im letzten Jahr. Erst mit der Hausgemeinschaft, dann mit Freunden im Restaurant gegenüber. Stressfrei und mit nahen Menschen ... das passt gut zu meiner Stimmung.

Schwerer fällt mir die Formulierung von Vorsätzen für das neue Jahr. Nicht nur für mich, auch für GlamourGirl muss ich mir etwas einfallen lassen.

Fangen wir mit dem einfacheren an: GlamourGirl

1. Mehr innere Distanz gewinnen in Konflikten
2. Gestalten statt erdulden
3. Einen langen Urlaub machen
4. Finanzielle Entscheidungen treffen
5. Zur Ruhe kommen

Und nun für mich

1. Mehr (Selbst-)Disziplin
2. Loslassen können
3. Urlaub machen
4. Meinen 50. so feiern, wie ich es möchte
5. Herausfinden, wo Frau Ü50 passende Männer treffen könnte

So richtig gut gefallen mir diese Vorsätze noch nicht .... aber sie sind work in progress ... wie das ganze Leben.

So long, liebe Mitbloggenden ... das war's für 2014. Ich wünsche Euch allen den sprichwörtlichen "Guten Rutsch" und einen wunderbaren Start in ein Jahr 2015, das eine Fülle von Erlebnissen und Begegnungen bringen wird ... hoffentlich Euch allen nur gute! 

29.12.2014 um 08:42 Uhr

Alles Neu(Schnee)

von: Spring_Roll   Kategorie: La vie en noir

Musik: Let it snow ...

Frueher setzte der Blick auf weisse Daecher eine ganze Assoziationskette in Gang ... Bahnchaos, Schneeschippen und Co. Heute schaue ich raus und freue mich in echtem Wetterteamgeist ... toll, ein anderer macht's. Denn ich kann ja gemuetlich zu Fuss gehen ... und das Raeumen muss der Kaczmarek unserer Wohnanlage organisieren. Bleibt die Steuer ... ich wusste doch, irgendwas ist immer ...

28.12.2014 um 22:57 Uhr

Wut und Ohnmacht im Doppelpack

von: Spring_Roll   Kategorie: Stress und Konsorten

Musik: Money for nothing (Dire Straits)

Ich schliesse mich einstimmig dem heutigen Blogigo Haul (NICHT!) an. Ausserdem auch dem Selbstlob Haul. Ebenso NICHT. Denn während ein IT Schlaumeier es schaffte, nicht nur diese Plattform zwei Tage lahmzulegen, sondern auch noch meine gesamte Seelensortiererei aus Dezember zu löschen, schaffte ich es, mit einem gezielten Fehlklick die Arbeit eines Nachmittags wiederholungswürdig zu gestalten. Denn fünf Minuten vor Ausdruck der Steuererklärung 2012 betrat Blue die Wohnung und polterte und sich umzog und ohn Unterlass redete. Ich druckte aus ... und beim entscheidenden "Möchten Sie speichern" versagte mein Hirn und mein Zeigefinger. Ich brauche eine Palme zum Kopfdagegendengeln ... und zwar pronto! Denn damit ich 2013 bearbeiten kann, muss ich die Daten - Sie ahnen schon woher? - übernehmen ... klar, aus 2012!

Die Blogigo Panne ärgert mich anders, aber nicht weniger. Die vielen, vielen Einträge werde ich nicht rekonstruieren können. Die sind unwiderruflich verloren, falls das IT-Genie nicht noch ein Backup aus der Montagmorgentasche ziehen sollte (was willkommen wäre).

Was ist nicht alles passiert in diesem Dezember? Was habe ich erlebt, gelernt, erfahren, konfrontiert und ausgehalten ... Weihnachten inklusive. Versuchen wir es mit der Nußschale, in die letztlich jedwede lange Geschichte verpackt werden kann im Klappentext des Lebens.

Mein Dezember war ...

... die Entscheidung, den D*chungel erst mal links oder rechts, jedenfalls fern liegen zu lassen
... jede Menge Weihnachtsfeiern .... indisch, afghanisch und bunt gemischt mit den Mädels
... Glühwein in allen Mengen und Varianten
... eine spannende Fortbildung und ein Besuch in Patentantenstadt mit viel Essen und viel Weißbier und interessanten Bahn-Erlebnissen
... die Erkenntnis, dass man niemals so ganz (aus der Küche) geht
... Freude über die Lizenz zum weihnachtlichen Kitschen und entspannte Weihnachtsvorbereitungen
... Schiss vor Heiligabend alleine und demzufolge generalstabsmässige Selbstüberlistung
... die Legalisierung eines illegalen Einwanderers .. .er hat dank Onlineportal jetzt endlich eine Hundemarke!
... Heiligmorgen mit dem MünchnerKindl und vielen, vielen Krustentieren (und viel, viel Wein), gefolgt von Kaffee bei meinen Eltern

... was im Resultat dafür sorgte, dass ich Heiligabend meinen Verstand mit Nonnenfilmchen sedierte und die Latinas in Winterschlaf schickte
... Selbstzerfleischung am Flussufer auf dem Weg zum Familienweihnachten, das bei uns SchwesterSchwager "machen"
... der Vorsatz, im nächsten Jahr einfach alleine in die Oper zu gehen, statt auch am ersten Feiertag ... Nonnenfilmchen! zu sehen
... die Umwidmung des 2. Feiertags zu steuerlichen Zwecken

und die Erkenntnis, dass ich einfach anders möchte als meine Familie. Die ist alt, die Erkenntnis. Und die wird sich auch nicht ändern. Aber mein Umgang damit. Gestern abend saß ich mit Lady Liberty in einer brasilianischen Bar und trank Cocktails. Beim dritten Cocktail und einer Band planten wir eine Weihnachtsparty für das nächste Jahr. Oder genauer: eine Adventsparty, die dann zu einem gemeinsamen Dinner an Weihnachten führen soll. Party= grösserer Kreis. Und die sympathischsten Menschen bekochen wir dann gemeinsam. Liberty ist ein beruflicher Zugewinn. Über unsere Küchen kennen wir uns schon lange. Aber inzwischen könnte es eine Freundschaft werden. Bis halb zwei haben wir getanzt ... schön war's. So schön, dass ich heute mittag Lust bekam, mein persönliches Weihnachten nachzuholen. Nach einem wunderbaren Spaziergang am leicht eingeschneiten Fluss in strahlendem Sonnenschein kochte ich MEIN Weihnachtsessen ... Ente mit Orangensauce, Rotkohl und ... nein, keine Spätzle ... sondern Süsskartoffeln. Lecker. Und genug für zwei Mahlzeiten.  

Die Nussschale ist bar jeder seelischen Gärung. Die Maische ist dank des IT Genies abgegossen. Schade, denn gerade aus der Maische lerne ich immer wieder. Gerade, was den Umgang mit meiner persönlichen Nemesis, Ms. Need, und ihren giftigen Einträufelungen anbelangt. Wie schon geschrieben und leider im IT-Nirvana ... mein Ideal von Weihnachten ist anders, ganz anders. Das, was ich habe, ist nicht das, was ich wünsche. Aber ich würde eben nicht ALLES dafür geben. Und so habe ich mich in diesem Jahr ganz bewusst meinem Dämon Weihnachten gestellt. Mehrfach sogar. Das war meine persönliche Mutprobe vor dem 50. Ich weiß jetzt, dass ich es kann, wenn ich es muss. Dass ich nicht zur Weihnachtsharpyie werden muss, wenn ich älter werde. Und allein bleibe, was wahrscheinlich ist, wenn ich das Suchen aufgebe.

Heute hätte ich ein Date gehabt ... übrig gebliebener oberflächlicher Kontakt aus dem D*chungel. Oberflächlich allerdings auch der Mann. Irgendwie fühlte ich mich beim Telefonieren gecastet vor einigen Wochen. Danach kaum Kontakt, noch nicht mal Weihnachtswünsche, nur eine Terminvorschlagerei in Halbsätzen. Meine Mails hatten Anreden und Unterschriften, seine nicht. Mit Mühen und Pausen kam ein Termin für heute zustande - Kaffee um 15 h. Das war vor Weihnachten. Gestern eine Mail - ruf mich mal an. Nix Anrede, kein Schmu. Ich telefonierte kurz und fühlte mich wieder wie beim ... nö, das war noch nicht mal Casting, das war eher die Terminvergabe in einer Arztpraxis. Machen wir doch mal einen kurzen Termin zum Nachschauen und wenn der Zahn gebohrt werden muss, kommen Sie dann wieder, gelle? Ich sagte ihm zu, mich bezüglich des endgültigen Termins heute morgen zu melden. Tat ich auch. Allerdings mit einer freundlich-höflichen Absage. Wieder mit Anrede, wieder mit Unterschrift und Grussformel. Von ihm kam ein sehr freundliches "na toll", gefolgt von einem ebenso überschwänglichen "wusste ich doch, dass du kneifst". Klar kneife ich, denn meine Zeit ist mir zu schade für Menschen, die sich gar nicht wirklich für mich interessieren. So laut kann nicht mal Ms. Need brüllen, dass sie mein Bauchgrummeln übertönt! 

Mein zweiter Dämon zuckt noch ... die Steuer. 2011 ist geschafft, 2012 so gut wie, 2013 wartet noch und 2014 werde ich gleich im Januar machen, damit es weg ist. Bin ich doch eigentlich  eine Formularphobikerin. Doch der Erfolg der letzten beiden Tage zeigt: diesen Dämon werde ich irgendwie kleinkriegen. Selbst ist die Frau. Und das abgesagte Date kam - zwar in Form vergeblicher Arbeit - aber immerhin ... der Steuer zugute. Und bis zum Ende meiner freien Tage sind auch die Papiere in meinen Aktenordnern endlich mal so sortiert, wie ich sie brauche.

Mein dritter Dämon heißt Silvester. Oder genauer gesagt: Silvester mit nahen Menschen, die als doppeltes Paar auftreten, zu feiern, ohne mich von Ms. Need kleinkriegen zu lassen. Stattdessen ganz bewusst die Nähe lieber Menschen geniessen. Doch vor Mitternacht, wenn Paare sich in die Arme fallen, habe ich Angst. Es ist am meisten die innige Umarmung, die mir fehlt. Und die sich auch nicht durch ihre freundschaftliche Schwester ersetzen lässt ... obwohl ich mich morgen sehr auf BesteFreundin freue. 

Irgendwann in meiner Jugend bei den Galliern sagte mir ein selbsternannter Handleser "tu ne sera jamais heureuse". Und meine Mutter bezeichnete mich stets als zu egoistisch für eine Partnerschaft. Leider haben beide ein bisschen recht behalten. Der Handleser, weil ich in meinen Liebesgeschichten immer wieder vor die Wand renne und doch so sehr nach dem Glück suche. Meine Mutter, weil ich gottlob egoistisch genug war, nicht bei dem Mann zu bleiben, der ihr idealer Schwiegersohn ist und mir die Luft zum Atmen nahm.

Bin ich nicht glücklich, weil diese Prophezeiungen sich erfüllen? Oder erfüllen sie sich etwa nur, weil ich so viel tue und mache, damit sie es nicht tun? Ganz in mir ruhend loslassend ... das werde ich nie werden. Ich kriege mein Stück vom Glück - auf die eine oder auf die andere Art. Vielleicht definiere ich es einfach neu, das Glück.

Noch drei Tage bis zum Jahreswechsel. Noch acht Monate und sechs Tage bis zu meinem 50. Geburtstag. Das verlockt dazu, Bilanzen zu öffnen. Striche zu ziehen und neue Ziele zu stecken. Über mein Ziel im Jahr meines 50. Geburtstags werde ich noch eine oder zwei Nächte schlafen. Und mich fragen, ob es EIN Ziel gibt, ob es überhaupt Ziele gibt und was meine B-Pläne sind. Denn eines ist sicher wie das Amen in der Kirche: Herr Lennon wird auch 2015 in meinem Leben sein!