Frühlingsrollen und die Gesetze der Schwerkraft

31.12.2012 um 07:44 Uhr

Eins, zwei, drei ... Vorsatz!

von: Spring_Roll   Kategorie: Seelische Gärung

Musik: Auld long syne

Silvester. Immer ein Cut. Immer eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und Perspektiven aufzuzeichnen.

Kleine Bilanz: Ich bin Single. Seit dem 2. Januar 2012. Wobei für mich der Moment 10 Minuten vor Mitternacht am 31.12.2011 die Demarkationslinie darstellte, als ich mich auf der Silvesterfeier der Königin und des Prinzgemahls desillusioniert, mit Bauch- und Heulkrampf im Bad einschloss und eigentlich nur noch weit weg laufen wollte.

Heute, am 31.12.2012, habe ich einen langen Weg zurückgelegt. Einen, der gut für mich selbst war und die Menschen, die mit mir zu tun haben. Ich bin dankbar für die guten Freunde die mich begleitet haben. Wie beste Freundin, Glamour Girl, Münchner Kindl, die Königin, Feline und Limette. Wie den Weißwäscher und die Hummel, den Steuerengel und die Tangoqueen. Und diejenigen, die mir "Räuberleitern" gaben (Danke Hummel und Chef Garni) oder mir als Arschengel (von wem kam das noch?) Aufgaben stellten wie die Springteufelin, Adonis und Rollkommando Attika, der Hirnwerker und der Cineast. Dankbar auch für die, die mir Vertrauen und Wertschätzung gaben und ein Du, das mir viel bedeutet, wie der Politiker und die Weltbewegerin. Und natürlich für die Weggefährten im wörtlichen Sinne - für Wandervogel und Wüstentaucherin, Vogelschwester, den feinen Menschen, den Sonnigen, Frau Attika (die gar nicht mehr Rollkommando ist), die Preussin und den Ausrüstungsprofi, den Funkmast, den Sommelier, die Hundedame, Professoressa und die Sauerbratenqueen ... und noch viele mehr. Danke auch für die Zuhörerin und ihre penetrante Art, an der richtigen Stelle nachzufragen. Danke für viele Erkenntnisse. Auch eine, die ich gestern meiner Mutter weitergab: denn auch, wenn es mir manchmal den Zeitplan sprengt, meine Eltern an Wochenenden besuchen zu gehen, habe ich gemerkt, dass diese Zeit auch mir etwas geben kann. Zum ersten Mal nehmen wir drei uns bewusst Zeit für das Gespräch miteinander. Und ich habe in wenigen Monaten mehr über meine Eltern und besonders über meinen Vater erfahren als in den Jahrzehnten zuvor. Und ich habe auch das Gefühl, sie nehmen mich und meine Gedankenwelt ernster seitdem.

31.12.2012 - Ich bin Single. Und mir geht es nicht schlecht damit. Den Jahreswechsel werde ich mit Menschen verbringen, die ich mag. In Bewegung, wie es zu diesem Jahr passt. Vogel und Taucherin, Preussin und Profi, Funkmast, Professoressa, Bloggerin plus Mann und Glamour Girl wandern und feiern mit mir.

Und nun kann ich mich nicht mehr um die guten Vorsätze drücken ... fünf für mich, fünf für Glamour Girl, einen für den großen Hut und einen für den Cineasten, der gerade mit seinen zwei Leben kämpft.

Fangen wir mit dem Einfachen an:

Glamour Girl wird eine wunderschöne Wohnung finden.

Sie wird im nächsten Jahr sehr viel Klarheit gewinnen.

Sie wird ihr Projekt "Shopping my wardrobe" verwirklichen.

Sie wird sich von alten Mustern lösen und Menschen in ihrem Wesen erkennen.

Sie wird Träume verwirklichen, so klein sie auch sein mögen.

 

Und nun für mich:

Ich werde im nächsten Jahr in Bewegung bleiben, geistig wie körperlich.

Ich werde alles dafür tun, mein Lebens- und Wohnumfeld positiver zu gestalten - vor allem mich von Dingen trennen und Platz schaffen. Auch von Gewohnheiten werde ich mich trennen.

Ich werde versuchen, für meine Eltern ein Halt zu sein und meinen Kindern auch weiterhin den stabilen Rahmen zu geben, den sie brauchen.

Ich werde offen sein für neue Erkenntnisse, neue Menschen und neue Wege.

Ich werde aufmerksam sein für das, was mir gut tut, auch wenn das manchmal egoistische oder unpopuläre Entscheidungen bedeutet.

 

Der Cineast bekommt nur ein Wort:

Klarheit!

 

Und der "Hut"?

Im Jahr 2013 werde ich sehr bewusst neue Wege gehen. Körperlich wie geistig. Denn neue Ziele lassen sich auf alten Pfaden nur schlecht erreichen.

 

Und wo ich gerade dabei bin ... noch jemand einen Vorsatz???

 

 

 

 

 

30.12.2012 um 00:23 Uhr

So ein Glögg!!!

Musik: New Years Day ((U2)

Glögg gehabt, Rolle! Denn gottseidank las ich heute abend noch einmal das Rezept für das Heißgetränk unserer Silvesterwanderung. Mist ... das Zeug muss ja mindestens 24 Stunden ziehen, besser 48! Und doppelgottseidank hatte ich alles im Haus, was dafür gebraucht wurde ... es geht doch nichts über einen gut sortierten Gewürzschrank!!! Und ein gut gefülltes Kellerregal, bei dessen Anblick der kurzzeitig eingeschossene Schweiss sich wieder zurückziehen durfte ... auch Wodka hat dieser Haushalt (der ja bekanntlich nicht verdirbt).

Und nun zieht in einem Eherestbestandstuppergefäß die Mischung zum Glück, äh ... Glögg ... walle, walle ...

Der Hintergrund ist übrigens, dass einige unserer Mitwanderer Silvester in Finnisch-Lappland verbringen werden ... und wir dann gleich zweimal mit ihnen anstoßen werden: um 23 h, wenn dort Mitternacht ist. Und um Mitternacht bei uns (dort 1 Uhr). 

Glögg gehabt!!!

Weniger Glögg hat Frau Rolle allerdings derzeit im Dschungel. Während der Feiertage scheinen die dortigen Wildwechsel von alten Einzelgänger-Bullen und marodierenden Hyänen frequentiert zu werden Die Spezies Hyäne keckert hirnlos herum und ist vor allem am Beschnüffeln des Weiblichen interessiert. Die alten Bullen hingegen sind sehr von sich eingenommen und paradieren am Wasserloch hin und her. Ich habe mir das Spiel eine Zeitlang angeschaut und einer besonders aufdringlichen Hyäne eins auf die Nase gegeben ... und den Dschungel dann schnellstens verlassen ... Hyänen ... pfui  ...

 

 

28.12.2012 um 20:20 Uhr

Schwerelos

von: Spring_Roll   Kategorie: Zeit delight

Musik: Völlig schwerelos ... (NDW)

Irgendwie ist mir heute leicht. Böse Zungen würden sagen, beschwipst. Stimmt auch. Dabei habe ich heute mittag nur ein Glas Rosé zum Essen getrunken. Aber den ganzen Nachmittag ging ich wie auf Watte und mein Kopf war in dreißig Schichten Engelshaar gewickelt. Ich war mit Glamour Girl und der Bloggerin unterwegs. Und die beiden bestellten auch im zweiten Lokal wieder Wein. Ich trank Tee. Und fühlte mich weiter beduselt. Ganz langsam geht es wieder. Schlappe sechs Stunden nach dem Wein ... was ist los mit mir?

 

 

 

25.12.2012 um 19:01 Uhr

Echternacher Weihnachtsspringen

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Musik: Rolling in the deep (Adele)

Eigentlich wäre dies ein Weihnachtseintrag geworden.

Ein Weihnachten, so schön wie schon lange nicht mehr. Zeit mit den Röllchen, mit den Eltern, mit bester Freundin, die dann doch Heiligabend schon zurück war und Feline, mit den beiden Patenkindern, dem großen und dem kleinen ... und heute einem wunderschönen Essen bei Schwester und Schwager mit einer improvisierten Whiskyprobe mit ganz feinen Sachen.

Und einer Viertelstunde Auszeit für mich in unserer Kirche, allein mit der Krippe und meinen Gedanken.

Frohe Weihnachten ... im wahrsten Wortsinn.

Vor einer halben Stunde jedoch tat sich etwas im Weihnachtsmikado. Mit einem beherzten Echternacher Rückwärtssalto katapultierte sich jemand direkt aus meinem Leben hinaus. Farewell und alles Gute ... zweimal reicht. 

Und so bin ich dankbar für die Wärme um mich herum, die mich trägt. Die Freundinnen und Freunde, wie Münchner Kindl, Glamour Girl und Limette, mit denen ich mich gleich treffe ... und die Wanderer, mit denen ich morgen den Tag verbringen werde. Und dankbar dafür, dass ich meinen Eltern in der letzten Zeit viel näher komme als in Jahren zuvor ...

Mit so viel Wärme im Herzen geht es mir gut ... 

 

24.12.2012 um 08:31 Uhr

Make myself a merry little christmas ...

von: Spring_Roll   Kategorie: merry little xmas

Stimmung: entspannt
Musik: Make yourself a merry little christmas

Der Wein ist leer, der Baum voll. Jetzt ist auch optisch Weihnachten. Glamour Girl, die Limette, das Münchner Kindl und ich haben geschmückt und auch meinen widerwilligen Röllchen und Münchner Junior das Aufhängen einiger Kugeln abgerungen. Ein schöner Abend. Kulinarisch hatte ich mich für drei verschiedene Quiches entschieden - mit Speck und Lauchzwiebeln, mit Pilzen und Lauchzwiebeln und mit halbgetrockneten Tomaten und Rucola. Dazu eine Riesenschüssel grüner Salat. Vorher Gemüse-Antipasti (Paprika und Zucchini), hinterher Panna Cotta (will mich nicht loben, ist aber super geworden). Zu viel für sieben Leute? Richtig, aber ganz bewusst. Denn bei Münchner Kindl und bei mir wird es heute mittag noch mal Quiche geben ... und die restlichen paar Streifen Gemüse-Antipasti dann heute abend für mich. Denn das große Kochen habe ich zugunsten des Kirchbesuchs mit meinen Eltern gestrichen, zumal ich Feline und ihre Familie ebenfalls in der Kirche sehen werde und bei dieser Gelegenheit Patenkind Nr. 2 frohe Weihnachten wünschen kann (in Eile, da meine Röllchen dann schon heimgebracht werden). 

Nach dem Verbleib von Patenkind 1 muss ich mich noch erkundigen ... ich vermute, er feiert bei seiner Oma, da BesteFreundin nebst Gatte und jüngstem Sohn bei Schwiegerelterns ist und mittlere Söhne bei deren Vater. Also werde ich ihn wohl mal im Gesichtsbuch antickern ...

Außerdem werde ich über die Feiertage wohl mal eine Runde Mikado spielen ... die Sorte, bei der verliert, wer sich zuerst bewegt. Einen Weihnachtsgruss nach weitweitweg, wo der Hirnwerker familienfeiert, wird es meinerseitig geben ... und danach bin ich auf den nächsten Schritt des Echternacher Springens neugierig. Wobei ich gedanklich ganz entspannt zurückgelehnt bin ... und an die Worte einer philippinischen Bekannten denken muss (eine Umweltjuristin mit einem spannenden Job und einem interessanten Leben übrigens): "Life is like a delicious cake. And love is the icing on that cake. The icing is on top ... so even without I can enjoy my cake." Das hat mich damals, vor über fünf Jahren, sehr beeindruckt. Und gerade in diesem Jahr habe ich ganz bewusst den Kuchen genossen.

Überhaupt ... dieses Jahr. Geprägt von Bewegung und, wie wir gestern übereinstimmend feststellten, von Übergang. A year in transition. Wieder Single. Neue Aktivität. Neue Menschen. Begegnung mit Männern, von denen ich etwas lernen sollte. Neue Rahmenbedingungen im Job durch eine große Umstrukturierung. Für Glamour Girl mehr Verantwortung im Job, der Tod alter Haustiere, eine neue Katze und jetzt die Trennung mit plötzlichen Plänen, Wohneigentum zu kaufen. Die Limette hat eine Wohnung gekauft und überlegt, sich von alten Bürden zu trennen. Das Münchner Kindl wurde Führungskraft. Glamour Girl wird den Übergang markieren mit einem neuen Schlangen-Tattoo. 

Mein Übergang ist äußerlich kaum sichtbar ... aber er fühlt sich gut und richtig an. Und so bin ich gespannt auf den Zettel mit meinen fünf guten Vorsätzen für 2013, die Glamour Girl für mich formulieren wird ... vor fünf Jahren haben wir das schon einmal gemacht und ich habe den Zettel immer noch. Beide Zettel, denn ich habe für mich selbst auch Vorsätze gemacht.

Meine eigenen Vorsätze betrafen meine eigene Entwicklung (abnehmen, Partnerschaftsmuster ändern, Finanzmanagement optimieren) und die Familie (Röllchen bei Entwicklungsproblem unterstützen, mit ihnen urlauben, so dass alle es genießen) ... zumindest drei dieser fünf Ziele habe ich erreicht, allerdings nicht im Jahr 2008, sondern später.

Glamour Girl gab mir auf "... to have a holiday with a friend or partner, to wear a red dress and fishnets out, to sing Karaoke on my birthday, to visit South Africa and include some days with C in Cape Town, to share my wisdom and intuition in understanding people"

Auch das habe ich nicht alles in 2008 verwirklicht. Karaoke und Netzstrümpfe werden wohl im Nirwana verschwinden. Inzwischen besitze ich aber zwei wunderschöne knallrote Kleider. In Südafrika war ich in 2008 wirklich, allerdings nicht in Cape Town, sondern beruflich in Durban - also konnte ich C nicht besuchen. Sehr schade, denn sie ist Designerin und macht die wunderbarsten Kleider. Einen Urlaub mit Partner gab es 2009 ... der war schön, auch wenn die Partnerschaft inzwischen keine mehr ist. 

Am besten gefiel mir der letzte Vorsatz ... und den habe ich seitdem beherzigt ... 

Schreibst du mir wieder etwas auf, Glamour Girl??

 

 

 

23.12.2012 um 09:46 Uhr

Macht hoch die Tür ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Wahlfamilie

Musik: Weihnachtslieder

In diesem Jahr fühlt sich Advent richtig gut an ... und das liegt an den Menschen in meinem Leben. Es ist wunderbar, samstags nach dem Sport in ein kuschlig warmes Café zu kommen und dort Freundinnen zu treffen. Und noch schöner, gemeinsam Feiertagspläne zu machen. Statt einer grossen Weihnachtsparty wie in den Vorjahren gibt es bei mir diesmal ein kleineres Event ... die Röllchen freuen sich auf das Kind vom Münchner Kindl und wir werden bestimmt viel Spass haben. Einen Neuzugang im Damenzirkel gibt es auch ... die Bloggerin. Noch ein Kontinent ... Nordamerika. Und wilde Pläne für hübsche neue Blogs im Netz. Glamour Girl will künftig im eigenen Kleiderschrank einkaufen und darüber bloggen. Und die Bloggerin will uns allen zeigen, wie wir mit Werbung im eigenen Blog (nein, nicht hier auf Blogigo!) Geld verdienen könnten. Macht bei einem Fashion-Blog ja auch sicherlich Sinn.

Und da die Königin thronfolgerhalber jetzt viel Ruhe braucht und Silvester lieber daheim auf der Couch bleiben will, habe ich die Bloggerin und ihren Mann kurzerhand zur Wanderung und Feier dazugeladen. Ich denke, das passt ... so haben wir schon mal zwei englischsprachige Natives zusammen und der Wandervogel ist ja halb britisch und freut sich immer über Gelegenheiten, die Sprache seiner Mutter zu sprechen. Glamour Girl ist übrigens fest entschlossen, ihrem Namen alle Ehre zu machen ;-)

Gestern bekam ich übrigens noch ein besonderes Stück Weihnachtsfreude ... für andere vielleicht nicht nachvollziehbar, aber für mich wichtig: eine Tasse Eierpunsch von einem bestimmten Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Kein anderer schmeckt so gut wie dieser und ich hatte es in diesem Jahr noch gar nicht dorthin geschafft, weil meine Gesellschaft immer Glühwein wollte. Aber gestern! Glücklich schlürften das Münchner Kindl und ich unsere süße Weihnachtsstimmung ...

Und nun ... los ins Weihnachtsvergnügen aka Putzeimer und Herd ... schließlich sollen meine Gäste a) etwas zu essen bekommen und b) die zahlreiche Population an Wollmäusen nicht mit Engelshaar verwechseln ;-))

Kochpläne für heute:

- Ofen-Süßkartoffeln

- Gemüseplatte aus dem Ofen (Fenchel, Zucchini, Paprika, Möhren, Kohlrabi)

- Quiche

- Knoblauchbrot mit oder ohne Pesto (je nach Nussfund, weil Glamour Girl allergisch gegen Pinienkerne ist)

- Panna Cotta mit weißem Kakao (falls ich noch Gelantine finde) ... ansonsten Improvisation ...

 

Merry Xmas :-)

 

 

 

 

 

 

22.12.2012 um 08:04 Uhr

Doch ... reloaded

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Musik: Alles glänzt (Peter Fox)

Es geht mir gut. Wie einer zufriedenen Katze, die sich für ein Schläfchen auf dem Kamin zusammenrollt und darauf vertraut, dass nach dem Aufwachen alles sich fügen wird. Ich habe mich entschieden, ein paar Sprünge mitzumachen in der Prozession. So lange es mir gut tut. Gerade ist wieder Pause ... über Weihnachten. 

Die schlafende Katze treibt derweil Sport, trifft sich mit Freundinnen und freut sich auf IHR Weihnachten. Und das macht Spass. Zeit mit den Röllchen, die in diesem Jahr Heiligabend nur kurz zum Abendessen bei ihrer Oma sind. Zeit mit den Eltern und Zeit mit guten Freunden und lieb gewordenen Wanderern. Und einige Tage me-Time nach dem Fest. Ohne Röllchen, ohne Arbeit ...  fein!

Auch die große S-Frage ist geklärt. Die Röllchen feiern wie üblich mit ihrem Papa ... bzw. nicht, weil Röllchenpapa nicht feiert.  Ich träumte zwischendurch wie stets von einer glamourösen Feier ... verwarf das aber irgendwann. Wenn ich mich nämlich frage, was das Jahr prägte, dann ist es Bewegung. Und so werde ich mit einigen nahen Freunden und näher gerückten Mitwanderern ins neue Jahr wandern und feiern. Glamour Girl bedauert zwar ein wenig, sich nicht ins Abendkleid werfen zu können, aber wahrscheinlich wird sie auch outdoor nicht auf ihren Auftritt verzichten ;-) BesteFreundin und Feline sind familiär eingebunden. Die Tangoqueen tanzt. Die Königin und ihr Prinzgemahl kommen aber ...der Wandervogel, die Wüstentaucherin, der Ausrüstungsprofi und die Preussin, der Funkturm und Frau Extrawurst. Wahrscheinlich auch der Hirnwerker ... und sollten Herr und Frau Nachbarinnen im Haus sein, lade ich die zwei und ihre Hunde auch noch zum Wandern ein. Und wenn ich den neuen Nachbarn von gegenüber, mit dem ich neulich auf dem Hof so angeregt Kaffee trank, wieder treffe, den gleich auch (ich denke, der könnte Glamour Girl gefallen?). Und dem Weißwäscher habe ich auch gesagt, dass er und seine LAT-Frau nebst Hündin herzlich willkommen sind. 

Und nun auf in die letzten Gänge vor dem Fest ... ab heute mittag kein Stress mehr :-)

 

 

 

 

19.12.2012 um 21:07 Uhr

Wohl doch ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Musik: was von der Piaf ...

Ich sehe klarer. Viel klarer. Es ist ein doch und kein trotz. Freut mich ...

 

 

17.12.2012 um 14:13 Uhr

Dochtrotz?

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Musik: Rolling in the deep (Adele)

Kennt jemand die Echternacher Springprozession? Nein? Das ist eine Prozession, die getanzt wird. Die Menschen bilden Reihen, wobei alle Tanzenden durch Tücher verbunden sind, die sie in ihren Händen halten, an den Zipfeln. Getanzt bzw. gesprungen wird im Rhythmus zwei vor, eins zurück. Lang und anstrengend ist sie, die Prozession. Und mein erstes und einziges Mal liegt ziemlich genau 30 Jahre zurück ... damals, mit der Jugendgruppe.

Doch heute musste ich plötzlich an die betenden Springer denken. Denn das, was der Hirnwerker mit sich und mir veranstaltet, kommt dem Echternacher Springen verdammt nahe. Wir hatten den fulminanten Doppelsprung zum Auftakt inklusive Selbstüberholung ... dann den eleganten Rückwärtshüpfer ... und nun setzt er gerade zum nächsten Doppelsprung an. Und irgendwie haben wir absolut nicht den gleichen Takt bei unserem Springtanz. Bei mir wurde es anfangs ein einziger großer Sprung ... dem Doppelschritt habe ich nicht wirklich getraut. Und nach dem Rückwärtssprung hatte ich eigentlich geglaubt, die Prozession sei zuende, und war in meinem eigenen Takt auf anderen Wegen unterwegs. Der Hirnwerker allerdings hat seinen Tuchzipfel wohl noch nicht losgelassen. Und er scheint begierig darauf, zum nächsten Doppelsprung anzusetzen. Irgendwie fehlt mir allerdings zwischen letzter Woche und heute ein entscheidendes Stück ... trotz und doch sind dabei die Schlüsselworte ...

Das Wochenende insgesamt war übrigens sehr schön ... eine wunderbare Geburtstagsfeier bei der Vogelschwester mit interessanten Menschen und einer spontanen Jam-Session dreier guter Musiker, die sich direkt ins Herz spielten. Denn das Lied, das sie vortrugen, war nicht nur akustisch ein Genuss, sondern hatte auch eine wunderschöne Bedeutung ... eine gesungene Liebeserklärung des Wandervogels an die Wüstentaucherin. Sie sass neben mir und war ganz, ganz still ... mit einem ganz, ganz leisen Lächeln. Schön, die beiden miteinander zu erleben.

 

 

 

12.12.2012 um 11:29 Uhr

Glück und Luxus

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Musik: Joy to the world

Durchlaicht stiess mich gerade mal wieder mit der Nase darauf. Und er hat recht. Luxus-Probleme habe ich da ... und was für welche.

Der Dschungel birgt ausser gelegentlicher Abschrammung der Seelenhaut keine wirklichen Gefahren ... und die zunehmende Verhornung senkt das Risiko weiter. Auch glaube ich mittlerweile, dass das Befolgen aller Sicherheitsprotokolle manche Verletzungsarten gar nicht erst entstehen lässt. Und so geht Frau Rolle momentan - bildlich gesprochen - mit von Frau Ratio verordnetem Helm und Sicherheitsschuhen auf Safari ... und spart sich und dem Seelchen im Gegenzug manch blauen Fleck. Nur die Latinas ärgern sich ... die würden natürlich viel lieber mit offenen Haaren und sexy Netzstrümpfen lostänzeln. Bis sie mal wieder von einem Selbstüberholer erwischt werden ...

Ein wirklicher Luxus ... ein Geschenk ... war allerdings das, was die Königin mir gestern abend zu sagen hatte. Etwas wunderschönes, das für sie großes Glück bedeutet. Wenn alles gut geht, wird im Sommer ein kleiner Prinz oder eine kleine Prinzessin geboren werden ... ich bin die erste Freundin, die es erfuhr und darf es noch niemandem verraten. Jedenfalls niemandem, der die Königin kennt. Nicht, so lange es noch so sehr am Anfang ist ... nach einem etwas beschwerlicheren Weg zum Startpunkt.

Ein weiteres Geschenk habe ich mir gestern kurzentschlossen selbst gemacht. Nachdenkend darüber, was dieses Jahr ausmachte, lag die Antwort in Bewegung und Begegnung. Deshalb habe ich mich entschieden, das alte Jahr in Bewegung ausklingen zu lassen und einige Wandervögel und enge Freunde zu einer Jahresschlusswanderung eingeladen. Stimmiges Ende eines bewegten Jahres ... und wir werden natürlich anschließend auch gemeinsam das neue Jahr begrüßen.

Mein Luxus-Problem Nr.2 von gestern ist übrigens gelöst. Ich habe mich entschieden, die Einladung anzunehmen. Weil ich die Gastgeberin mag und weil es spannend ist, auch mal ungewohnte Wege zu gehen.

 

 

11.12.2012 um 11:52 Uhr

Klarheit

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Der Hirnwerker ist ziemlich intelligent. Deshalb verwundert mich nicht, dass er inzwischen erkannte, dass er auf einer heftigen Selbstüberholspur schlingert. Gut so. Denn in seiner jetzigen Situation wäre beschleunigen fatal. Nicht nur für ihn. Sondern auch für alle, die in seine Fahrspur geraten.

Ich denke übrigens immer noch darüber nach, wie ich das kommende Wochenende verbringe. Feiere ich mit der Vogelschwester Geburtstag? Und bleibe dann zwingend über Nacht an ihrem schlecht erreichbaren Wohnort und habe damit Sonntag keine Luft für meine Weihnachtsvorbereitungen? Oder sage ich heute abend ab und gehe Samstag mit den Girls Glühwein trinken, um den Sonntag dann zwischen Putzeimer und Girlanden zu verkramen? Bis heute abend gebe ich mir noch Zeit für die Entscheidung.

Und Silvester ... Silvester ist dieses Jahr sehr, sehr vage. Darüber werde ich in den nächsten Tagen nachdenken ...

 

 

 

11.12.2012 um 07:46 Uhr

Schreibhemmung oder was?

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Wenn eine Schnellschreiberin wie ich eine halbe Stunde an einer Zweisatzmail schreibt und sie dann doch nicht abschickt, kann das nur zwei Dinge bedeuten. A) sie ist übernacht ihrer Finger oder ihres Hirns verlustig gegangen oder B) ihr innerer Club wurde vom Seelchen "übernommen" und ist gerade ziemlich verunsichert.

Und klar, ein Selbstüberholer spielte dabei eine Rolle. Der Hirnwerker wird wahrscheinlich gerade aus sich selbst nicht schlau ... und ich noch weniger. In der zunehmenden Gelassenheit des Alters kann ich damit aber besser umgehen, als ich dachte. Sediere das unsichere Seelchen mit Weihnachtsplätzchen, sperre die gut gelaunten Latinas für ein paar Tage in ihren Speicherverschlag und überlasse Frau Ratio die Regie ... bewährtes Konzept.

Die andere Selbstüberholerin tut mir gerade herzlich leid. Es ist schwierig, nach dem Scheitern einer Beziehung noch eine Wohnung zu teilen. Und noch schwieriger, wenn der ehemalige Partner versucht, um etwas zu kämpfen, was längst tot ist. Wir Freundinnen können zwar für Glamour Girl da sein, aber letztlich muss sie das jetzt bis zu seinem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung durchstehen. Wird hart ...

In den letzten Tagen denke ich immer wieder in Bilanzen. Wo stehe ich? Eigentlich ein Thema für Silvester ... aber bei mir kocht es aus ganz eigenen Gründen jetzt hoch, Mitte Dezember. Also nehme ich den Gedanken jetzt auf.

Für mich war das letzte Jahr ein gutes Jahr. Ein anstrengendes Jahr sicherlich ... aber eines, das mich klarer und reicher machte. Ich habe mich sehr viel mit mir selbst auseinandergesetzt, mit meinem Leben, meinen Wünschen und Zielen und auch mit den Beziehungen zu anderen Menschen. Und je klarer ich für mich selbst wurde, desto mehr bekam ich auf der anderen Seite "geschenkt". Dieses Jahr stand im Zeichen der Menschen. Und dafür bin ich unendlich dankbar. 

Ich bin dankbar für meine guten Freunde mit den so elastischen und haltbaren Bändern zwischen uns. Für ihre Verlässlichkeit und Energie, für ihre Herzlichkeit und ihre Intensität ... einfach für ihr Da-Sein. Meine Jahresringe. Von BesterFreundin, die mich fast 40 Jahre begleitet über Feline (28) über die Hummel, den Steuerengel und den Weißwäscher (8), die Tangoqueen und die Zeichnerin (12) bis zu Glamour Girl, Limette und Münchner Kindl (5) und noch so einige nahe Menschen, die ich jetzt nicht einzeln aufzähle. 

Ich bin dankbar für die neuen Menschen in meinem Leben, die mit meinen sportlichen Hobbies kamen. 

Für meinen "Turnverein" inmitten eines stinknormalen Studios, der so herzlich begrüsst und dafür sorgt, dass ich auch nach anstrengenden Tagen noch motiviert genug bin, eine Stunde Sport zu machen ... schon allein wegen der Frage "WO WARST DU?" beim nächsten Mal.

Für meinen Wanderclub, in den ich eigentlich nur eintrat, um mich zu bewegen und dabei nicht allein zu sein ... und der gerade zu viel mehr wird.

Dankbarkeit ist das Gefühl, mit dem ich aus diesem Jahr gehen werde ...

 

 

 

 

 

 

 

 

10.12.2012 um 07:56 Uhr

Sich selbst überholen?

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Sich selbst im Weg stehen ist einfach, Lohan ... ich weiss.

Aber zunehmend begegnet mir das Phänomen der "Selbstüberholung". Das ist dieser Punkt, an dem ein Teil von mir ganz viel will, während der Rest noch eine ziemliche Weile mit anderen und viel zentraleren Dingen beschäftigt ist. Physisch wäre das der Versuch, mit einem verknacksten Knöchel zu rennen oder das Kleid in der Wunschgröße schon vor der erfolgreichen Diät anzuziehen. 

Emotional ist es das, was mir im Frühsommer im Dschungel geschah ... großer Enthusiasmus und dann Panik, sobald wirklicher Kontakt "drohte" ... selbst überholt. Zum Glück ohne Schaden für andere, denn ich erkannte es immer rechtzeitig, bevor ich jemandem so nahe war, dass ich ihn hätte verletzen können. Sogar so rechtzeitig, dass es gar nicht zu realen Begegnungen kam. Auf mich selbst habe ich auf diese Weise auch gut aufgepasst. 

Gerade habe ich bei zwei Menschen in meiner Umgebung das Gefühl, sie überholen sich selbst. Glamour Girl (eine Freundin, die hier schon öfter auftauchte, aber die noch einen passenden Blognamen brauchte) ist so eine Selbstüberholerin. Sie trennte sich gerade von ihrem Partner. Und nun ist sie zwar noch in den Formalitäten der Trennung befangen, aber enthusiastisch bis euphorisch für die Zukunft ... aber wenn ich sie näher betrachte, ist da etwas ganz Trauriges, Hartes, Verbittertes in der Art, wie sie ihr Weinglas festhält. Hey, Glamour Girl ... ich glaube, du brauchst Zeit, um erst dich zu finden, bevor du auf andere zugehst ... und dieser Mann, mit dem du gerade (wieder) flirtest ... er hat dich einmal durch seine Spielchen und seine Unverbindlichkeit verletzt ... und er wird es in deiner jetzigen Gefühlslage wieder tun. Das Schlimme ist: du weisst es sogar. Und du denkst, du könntest es handlen. Kannst du aber nicht ... musst ja erstmal wieder bei dir selbst ankommen ... Und da wäre noch der Hirnwerker. Definitiv ein Fall für das Blitzgerät "Geschwindigkeitsüberschreitung im Selbstüberholfall". So jedenfalls fühlt es sich an.

Und ich ...??? Bin mitten im Winter mehr Frühling als Rolle. Mir geht es richtig gut. So gut, dass ich anderen etwas abgeben kann. Es war ein gutes Jahr, das Jahr 2012. Auch wenn es mit viel innerer Arbeit verbunden war. Sehr dankbar bin ich für die Freundschaften, die ich mit hineingenommen habe in das Jahr und die mich auch 2013 begleiten werden. Und für den "Zugewinn" aus 2012 ... mein neues Hobby Wandern, das mich in überraschender Weise mit Menschen zusammenbrachte, mit denen ich nicht nur die Lust an Bewegung und Herausforderung teile, sondern inzwischen feine Spinnenfäden echter Beziehungen. Es ist wärmend, aber nicht einengend, dieses lose Geflecht. Es verdichtet sich "organisch". Und am besten daran gefällt mir, wie eckig, schrullig und kantig die Beteiligten sind. Da ist ein so warmer, liebevoller Umgang miteinander ... und das tut einfach nur gut.

 

 

 

09.12.2012 um 22:28 Uhr

Gemischte Gefühle ...

Wenn die Schüler der Zauberakademie etwas besonderes naschen wollen, dann kaufen sie Berty Botts Bohnen ALLER Geschmacksrichtungen. Wirklich aller. Von Popel bis Crème Brulée ist alles dabei. Genau so ging es mir mit den Gefühlen des Wochenendes.

Zunächst  zu den Desserts: ein zauberhaftes Wochenende im Schnee mit Menschen, die immer näher rücken. Gerade verdichtet sich in dem riesigen Netzwerk von rund 500 Wanderern eine kleine, überschaubare Gruppe, die zwar an den Rändern nicht aufhören wird, zu mäandern, aber dennoch stetig an Struktur und Festigkeit gewinnt. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl wird wach. Ein Aufpassen aufeinander. Es werden Pläne gemacht, weit im voraus. Und  Weihnachten feiern werden wir auch gemeinsam ... zumindest ein kleines Stück davon, am 2. Feiertag.

Die delikate Gesc.hmacksrichtung Popel betrfft hingegen den verhaltenen Optimismus. Leider. Verhalten wird zunehmend zu zaghaft. Da hat sich wohl jemand selbst überholt?

 

 

07.12.2012 um 21:39 Uhr

und manchmal ... ganz anders

Hätte man mich gestern gefragt, was ich heute abend mache, dann wäre die Antwort weit weg von dem gewesen, was tatsächlich passierte. In verhaltenem Optimismus hatte ich vor, den Abend zu verbringen. Und überlegt, dem Münchner Kindl abzusagen, das mich für den späten Nachmittag noch mit auf die adventliche Trinkveranstaltung mit glühendem Wein schleppen wollte, die ihre Firma organisierte. Und dann begab es sich, dass der verhaltene Optimismus in Grippe verschwand. Und meine eigene Chefetage zu ebendieser Trinkveranstaltung ebenfalls eingeladen war. Und Münchner Kindl nochmals smste, ob ich denn auch käme. Also stöckelte ich auf 10 cm heels durch den dichter werdenden Schnee und traf am Zielort a) natürlich noch nicht auf das Münchner Kindl, welches immer zu spät kommt b) auf meine Chefetage und c) auf den Organisator des Events, der sich als der Normanne entpuppte. Der Normanne entstammt der Gegend in Frankreich, die ich der Liebe halber mit Mitte 20 häufig besuchte und ich kenne ihn aus vielen gemeinsamen Projekten. Also fühlte ich mich gar nicht mehr fehl am Platze, sondern ausgesprochen wohl ... sicherlich auch dank des glühenden Weins und der zauberhaften Atmosphäre eines alten Kreuzgangs, der mit Schnee und geschickter Anleuchtung noch spektakulärer wirkte als ohnehin.

Meine Chefetage ging nach dem Aperitif ... ich blieb. Nicht wegen des Weins oder des Buffets, sondern wegen der Menschen und Gespräche. Auch das Münchner Kindl war inzwischen eingetrudelt. Und ich mal wieder im Element des moderierten Speed-Datings zwischen Menschen und Projekten. Herrlich, wenn sich die Dinge so fügen wie heute!

Und nächsten Freitag geht es auf unserem eigenen Event gleich weiter :-)

Auf dem Heimweg übrigens ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit ... die angeleuchtete Kirche von Dorf, der Trompete spielende Nachbar ...und Friede auf Erden.

 

 

06.12.2012 um 23:53 Uhr

Winds of change ...

Musik: eine schier unmögliche Kombination

Es gibt Tage, die sind voll von Eindrücken, Kontakten und Erlebnissen. Heute war so ein Tag. Spannende Fachgespräche und neue Perspektiven, Gefühl von Anerkennung und Sympathie ... ein Du von jemandem, bei dem ich es nicht erwartet hätte. Ein Kaleidoskop von Menschen und Inszenierungen. Herumflaxen mit Herrn Tatortkommissar, der in meiner Stadt mal Schönes erlebte, und bedauern, dass die Stacheltiere nicht mehr als drei Songs spielten spielten (aber was für welche!!!) ... und die große CC ist einfach wunderbar.

Der verhaltene Optimismus hingegen verhält sich gerade ...

 

 

 

 

04.12.2012 um 13:47 Uhr

Verhalten optimistisch

von: Spring_Roll   Kategorie: Herzliches

Musik: je vis, je vis, je vis ....

Verhalten optimistisch ... das sagen Diplomaten gerne, wenn sie eine Situation zwar selbst als vielversprechend einschätzen, aber noch viel zu viele Unwägbarkeiten hinter der nächsten Ecke lauern könnten, um sich mit einer Prognose aus der Deckung zu wagen, die dann womöglich auch noch öffentlich würde und im Falle des Mißerfolgs zu einem kapital-öffentlichen Bauchflatscher führen würde.

Ich borge mir diesen Begriff heute mal aus ...