Frühlingsrollen und die Gesetze der Schwerkraft

29.08.2013 um 12:26 Uhr

Daumen drücken bitte ...

von: Spring_Roll   Kategorie: lebens(t)raeume

Musik: Our house (Madness)

Die erste Hürde ist geschafft: ich habe einen Besichtigungstermin für mein Wohn-Träumchen ... bin leider nicht die einzige Interessentin. Aber ich hoffe einfach, die Vermieterinnen von mir überzeugen zu können.

Und dann kommt der Kampf mit Blue ... aber dem stelle ich mich. Er wird schon früh genug merken, welche Vorteile ihm die Lage bietet ... rein freizeittechnisch.

Die andere Wohnung von gestern kommt in Frage, ist aber größer und teurer und nicht so schön. Wäre aber die 2. Option ...

 

DAUMEN DRÜCKEN ... ALLE!!!

27.08.2013 um 14:30 Uhr

Liebes Universum!

von: Spring_Roll   Kategorie: lebens(t)raeume

Musik: I have a dream (ABBA)

Heute morgen ging ich den Zellophanfluss entlang zur Arbeit. Ich dachte nach. Wie immer, wenn ich morgens auf das Wasser und die Silhouette von Arbeitsstadt schaue.

Ich sinnierte über Freunde, Männer im allgemeinen und im Besonderen, meine Kleiderschrankausmistaktion und noch so einiges andere ... ca. 7 km lang. Die letzten drei nutzte ich für ein Zwiegespräch der besonderen Art ... mit dem Universum.

Das Universum hat bei mir nämlich noch gewaltig etwas gutzumachen ... ich sage nur Visavis!

Ich wünschte mir also vom Universum, bis Weihnachten in eine Wohnung eingezogen zu sein, zu der ich frohen Herzens JA sage ... eine, die mich willkommenheisst! In der Innenstadt von Arbeitsstadt.

Die Details sagte ich dem Universum auch: Drei Zimmer, die keine Durchgangszimmer sein dürfen, möglichst mit Dielenboden, Parkett oder Laminat, eine Wohnküche ohne vorhandene Einbauküche, die genug Platz für den Esstisch bietet, ein Wannenbad. Ein Balkon wäre nice to have, aber nicht Bedingung, ebenso wie das Gäste-WC.

Morgen schaue ich eine Wohnung an, die kalt 100 Euro teurer als meine jetzige ist, aber fast genauso gross ... mal sehen, ob sie mir gefällt.

Ich werde bekommen, was ich BRAUCHE ... dieses Mantra sage ich mir vor. Und ich glaube fest daran, dass es so sein wird!

 

27.08.2013 um 09:40 Uhr

Das Beste zuerst - Widmungen vorab

von: Spring_Roll   Kategorie: Das Beste zuerst ...

Für die Idee zu diesem Weblog danke ich drei wunderbaren Frauen. (Nachtrag: es war mal ein eigenes Blog, wurde dann aber zur Kategorie.)

Die erste ist eine Zukunftsforscherin aus Kopenhagen: Anne Lise Kjaer. Ich durfte vor zwei Jahren einen Vortrag von ihr hören und war begeistert über ihre Anschauungen über neue Werte in der Gesellschaft.

Die zweite ist eine Persönlichkeit der deutschen Nachhaltigkeits-Zeitgeschichte: Angelika Zahrnt. Sie ist inzwischen Ehrenpräsidentin des B.U.N.D., war bis vor kurzem Mitglied im Deutschen Nachhaltigkeitsrat und hat visionäre Ideen zur gesamtgesellschaftlichen Transformation formuliert. Ich bin dankbar, dass ich nicht nur von ihr lesen, sondern auch auf mehreren Veranstaltungen von ihr lernen durfte.

Nr. 3 ist eine Bloggerin und Journalistin. Meike Winnemuth hat mich mit drei ihrer Blogs sehr beeindruckt. Im ersten trug sie ein ganzes Jahr lang dasselbe, in drei Kopien existierende, blaue Kleid, immer anders kombiniert, aber allen Zwecken gerecht werdend, im zweiten reiste sie ein Jahr lang in 12 Städte auf der ganzen Welt und im dritten setzte sie den Vorsatz um, sich jeden Tag des Jahres von einem Gegenstand zu trennen.

Liebe Meike, wir kennen uns nicht ... aber während die beiden Visionärinnen mir die Grundidee Suffizienz einpflanzten, hast du den praktischen "Packan" geliefert.

Dies ist das Vorwort zu einem Blog, der am 3.9. beginnen wird. "Das Beste zuerst" habe ich ihn überschrieben. (Anm. der Redaktion: der Blog ist jetzt doch eine Unterkategorie geworden).

Das Projekt:

Im Kommenden Jahr werde ich nur noch das an neuen Dingen in mein Leben lassen, wovon ich 100 Prozent überzeugt bin. Ich vertrete die Theorie, dass es von jedem Ding eine perfekte Ausführung gibt. Nach dieser Ausführung suche ich. Finde ich sie nicht, will ich die Alternative nicht haben.

Und: für jedes neue zusätzliche Ding/Kleidungsstück/Utensil/Möbel sollten ZWEI Dinge weichen. Und zwar zum einen etwas, das durch den neuen Gegenstand ersetzt wird und etwas anderes unnötiges. Kaufe ich also ein paar Schuhe, muss ich ein anderes entsorgen und noch einen weiteren Gegenstand, z.B. einen Haushaltshelfer, den ich nie benutze.

Besonderes Reduzierungspotenzial sehe ich natürlich im Kleiderschrank. Hier möchte ich mittelfristig zu einem Bestand gelangen, der meine Persönlichkeit und mein Leben spiegelt. Genau die Kleidung, die zu mir passt und die ich brauche. Mit wenigen Ausnahmen auf die Farben schwarz und rot reduziert. Vielseitig, koffertauglich und hochwertig. In schönen, klassischen Schnitten und hochwertigen Materialien. Weg vom Braun, Grau und Beige in "figurumspielend", das bin nicht ich ...

Am Ende des Blogjahres jedenfalls soll mein Leben leichter sein ... "Das Beste zuerst" ist also Programm!!!

25.08.2013 um 23:10 Uhr

Zombie-Begegnung ... nein Danke!

von: Spring_Roll   Kategorie: Breathless

Musik: Gimme Hope, Joanna!

Eigentlich dachte ich, dass ich nie wieder einen Eintrag zur Kategorie Breathless hinzufügen würde. Doch heute war da eine Fährte auf meiner Lichtung im Dschungel ... ich folgte der Spur und erkannte, dass seine neue Lichtung seine alte war. Nicht mehr meine Arbeitsstadt und ganz und gar nicht Afrika ... sondern seine alte Berufsstadt. Hat wohl nicht hingehauen mit dem Ausland. Und nun ist er wieder am alten Schreibtisch. An dem, an den er eigentlich nicht zurück wollte. Und wahrscheinlich irgendwo in 1,5-Zimmern-Messiebude. Mies sah er aus auf den Bildern. Nicht mehr charismatisch und begeistert. Da scheint wohl eine dicke Seifenblase geplatzt zu sein.

Tust mir leid, Breathless ... denn nach dem, was ich von dir weiss, bist du jetzt eine ... wie sagt Nicci immer?... "arme Wurst". 

Kapitel geschlossen. Endgültig. 

Ach ja ... Nachtrag: Breathless, ich bin dir dankbar, dass du mir durch deine verletzenden Äußerungen den Weg gezeigt hast zu meinen wahren Bedürfnissen ... aber bilde dir nichts drauf ein ... Arschengel ist kein Prädikat! (Danke Lohan, für diese Bezeichnung!)

Und sonst ... gibt es diesen Monat reichlich Kandidaten für den D*schungel-Award  .... eigentlich sollte ich einen Sonderpreis vergeben! Z.B. an den Typen, der direkt skypen wollte, damit "ich ihm zusehe". Oder an den, der fragte, ob ich auch allein sei ... und auf die Rückfrage nach dem geschönten Alter (im Profil stand, er habe geschummelt) nicht mehr antwortete ... scheint wohl dann doch in einer anderen Lebensphase zu sein ... optisch würde es passen.

 

Erkenntnis des Tages: ich gelange gerade zu mehr Klarheit ... ich räume auf, miste aus, werfe Ballast ab. Immer ein Zeichen, dass sich Dinge in mir zum Guten fügen ...

24.08.2013 um 09:27 Uhr

Haben Sie noch einen FIDELEN Abend!

von: Spring_Roll   Kategorie: In the Jungle

Musik: I am a camera (YES)

Ach Lady, sind eigentlich wirklich nur Deppen im Netz unterwegs!!!

Die Tochter meiner Schulfreundin hat so, so recht mit ihrem Spruch: Die meisten Jungs sind nicht intelligent genug um nett zu sein.

Meine Variante: Die meisten Männer sind nicht intelligent genug, um anziehend zu sein.Und die Ergänzung: Meist sind sie auch nicht aufregend genug.

Manchmal gibt es Menschen, die ein Schild "idealer Mann" tragen. Und ich versuche mit aller Kraft, mich in diese Menschen zu verlieben - völlig erfolglos. Und dann kommt einer, der das Schild "Trouble" trägt. Ich versuche wegzulaufen, aber die Gefühle reißen mich von den Füßen ...
Ich habe noch nicht verstanden, warum ... und ich weigere mich zu akzeptieren, dass eine gute und gesunde Beziehung nur mit einem Partner funktionieren soll, der meine Leidenschaft nicht weckt ... also weiter Trial and Error und Trouble-Männer? Und NEIN, es gibt keinen konkreten Anlass für diese Überlegungen aus der Trouble-Ecke. Meine derzeitige "Auswahl" beschränkt sich auf Deppen (völlig indiskutabel) und "Solide" ... und die will ich nun mal nicht - die machen mir Angst, mein Leben wieder einzusperren, jetzt, wo der Käfig gerade leicht in den Türscharnieren schwingt.

Gestern abend ein Dateangebot, das ich ausschlug. Der Mann war interessant und sympathisch, trotz niedrigeren Bildungsabschlusses weiter Horizont und offensichtlich intelligent ... aber seine Lebenswelt zu unterschiedlich. Früher Autorennen-Boxenservice und jetzt LKW-Fahrer. Ich bin ein Fan von Beziehungen, in denen auch das beiderseitige Berufsleben nicht ausgeklammert werden muss.

Dann ein Telefonat, das mich sprachlos machte. Es war ein Test. Ich hatte vor einigen Wochen schon einmal mit diesem fröhlichen Hinterlandbewohner telefoniert und er erinnerte sich offensichtlich nicht daran. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wie eine kaputte Schallplatte wiederholte er immer die letzten drei Worte meiner Sätze. Irritierend! Er wollte mich unbedingt. Sprach von geistiger Augenhöhe und bewegte sich ganz offensichtlich eher auf der Höhe meiner Kniescheiben. Kein Satz ohne Grammatikprobleme, starke Mundart, hektisch und aufgeregt. Ich beendete das kurze Gespräch unverbindlich ausweichend ... brrrrr.

Und last not least gibt es da den Nick, der mich seit Tagen mit Mails bombardiert, die ich nicht beantworte ... immer der gleiche Text, der bei mir nur Mitleid weckt. Vor längerer Zeit hatte ich ihm einmal ablehnend geantwortet, aber er scheint unter Amnesie zu leiden. Und ich kann so jemandem ja nicht schreiben, dass ich ihn für eine arme Wurst halte und geistig sein Niveau vor ungefahr 45 Jahren hatte ... also schweige ich und warte, bis er es aufgibt.

Lady, du hast recht. Gerade wimmelt es nur so von Zombies ... und wenn wir es uns eingestehen, sind wir ja leider auch nah dran an diesem Status. Bei mir merke ich eine zunehmende Gleichgültigkeit und Unbeeindruckbarkeit. Ich bin inzwischen gut und schnell darin, Fassaden einzureißen und wahre Motive herauszufinden. Mein Familienstandsdetektor ist feinjustiert und die Deppenwall sensibelst programmiert. Modus Zynismus läuft ... 

Im wahren Leben allerdings spüre ich momentan Lebendigkeit und Wärme ... ich geniesse in meinen beiden Wochen ohne Blue und Wirbel die Möglichkeit, mein Zuhause zu verlassen an den warmen Sommerabenden und Menschen zu treffen, die mir nah und wichtig sind. Vor allem die wunderbaren Frauen in meinem Leben. Wobei Frauen in einem Fall ja nur biologisch ist ... Herr Nachbar(in) hatte Montag wunderbare Neuigkeiten, denn sein Weg zur physischen Mann-Werdung kann endlich beginnen, nachdem er einen Seelenarzt fand, der ihn begleiten wird. Dienstag traf ich die Tangoqueen und Mittwoch GlamourGirl, Donnerstag war ich mit der Limette und der Jalapena beim Konzert und beendete den Abend mit dem türkischen Klimawunder und dem anatolischen Sonnenkönig - die Nicks stehen übrigens für Berufliches und wir hatten ein hochinteressantes Gespräch.

Interessanter Sidekick: während ich mit dem Sonnenkönig darauf wartete, dass das Klimawunder Essbares für die beiden (ich hatte bereits Salat) organisierte, setzte sich ein hochgewachsener, schmaler Mann zu uns an den Biertisch. Frisur retro, ziemlich 40er Jahre, weisses Hemd. Er grüsste, ass seinen Teller leer und verliess uns dann mit den Wünschen "ich wünsche Ihnen noch einen FIDELEN Abend" ... und ich war sprachlos.

Denn das Wort FIDEL ... das habe ich schon lange nicht gehört oder gelesen. Ich mag alte Worte ... und ich frage mich immer, warum die Menschen sie verwenden. Besagter Mann sah übrigens aus wie ein Relikt aus der Feuerzangenbowle ...

 

Die Welt ist bunt ... und ich bin böse :-)

Und ich freue mich darauf, später am Tag mit der Tangoqueen therapeutisch Schuhzuschoppen und Bosheiten auszutauschen ...

 

P.S.News Update: Ich suche jetzt aktiv Wohnungen ... und beginne, zuhause auszumisten. Wichtig. Denn selbst wenn es mit dem Umzug zeitnah nicht klappt, ist Ballast abwerfen immer eine prima Sache!  Huhu Pele ... Ich bin Househunting!

19.08.2013 um 11:40 Uhr

Award für August

Musik: Nationalhymne

Es ist soweit ... auf der Shortlist für den D*schungel-Award "Stil-Rolle des Monats" stehen diverse Vorschläge von Lady_Bright (Eintrag von dieser Woche) und von mir.

Mr. "Ich will es jetzt" glänzte durch sehr direkte Ansprache, verschickte unter Klarnamen und mit einem Klick googlebaren Daten (beruflich UND privat) Fotos (zum Glück nur Portraits). Seines Verweilens auf der Lichtung war auch nicht besonders lang ... offenkundig hatten noch weitere Damen ihm Auszeichnungen aka Sperrvermerke verliehen.

Und dann war da noch der Sterne-Egomane. Einer, der mit Statussymbolen auf den Bildern prunkte und sich selbst als VIP titulierte. Und der in seiner ersten Mail eloquent und ausführlich von sich erzählte, dann aber auf meine Antwort und die darin enthaltenen Fragen nicht einging, sondern direkt die nächste "Epistel" nachreichte ... unterzeichnet mit "Dein VERLOBTER"!!! Unnötig zu erwähnen, dass ich diesen Brief unbeantwortet liess ... und verstehe, dass die Beziehungen dieses Lebens nicht so arg lange hielten!

Aaaber ... all das ist ja nichts gegen den jungen Mann, den Lady auftat ... da träute ich meinen Augen wirklich nicht ... alles, was rechts ist!

Und deshalb ... tätääääää ... erhält der wackere J von Lady-Lichtung die Stil-Rolle des Monats August!

Wir dürfen uns sicher auf seine wortreiche Dankesrede freuen ...

 

19.08.2013 um 08:05 Uhr

Acht Paar Schuhe und der Weg zur Suffizienz

von: Spring_Roll   Kategorie: Rolle 2.0

Musik: Material Girl (Madonna)

Gestern, im Flugzeug, las ich eine Zeitschrift, die ich mir sonst nie kaufen würde. Und darin ein Portrait der jungen Schauspielerin, die die beste Freundin des Zauberschülers Harry in mehreren Filmen verkörperte. Acht Paar Schuhe würde sie besitzen, hiess es dort. Nicht mehr.

Mein Gott. Ich habe ungefähr 80 Paar ... und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange ... Glamour Girl zum Beispiel hat mehr. Aber de facto ziehe ich fast immer die gleichen Paare auch an. Was mich dann wieder zu der Frage bringt, wie viele von meinen geschätzt 80 Paaren ich wirklich brauche. Inklusive der beiden gerade in Berlin gekauften Paare. 

Ich überlege also, was der perfekte Kleiderschrank wirklich braucht ... und sollte mich allmählich von Überflüssigem trennen.

Bei acht Paar werde ich nicht landen ... aber vielleicht irgendwann bei 24 oder 30. Und das finde ich akzeptabel. In den "Olymp" schaffen es von den derzeitigen Schrank-Insassen schon einige. 

Hej ... das wäre doch mal ein "Stöckchen" ... schreibt mir die TOP-Twenty aus Eurem Schuhschrank. Die 20 Paare, die Ihr behalten würdet, wenn ihr aussortieren müsst und nicht einen einzigen Schnürsenkel mehr mit in den symbolischen Koffer darf ... Sport-Schuhe zählen extra.

 

Meine 20 "Ohne die geht nix"-Schuhpaare (übrigens alle schwarz!)


1. Basic-Pumps, halbhoch, Blockabsatz, Wildleder

2. Basic-Pumps, halbhoch, spitz, Straussenleder

3. Peep-Toes, 10 cm, Lackleder

4. Slipper flach, Glattleder

5. Ballerinas, flach, Glattleder

6. Sling-Pumps, halbhoch, Wildleder

7. Sandalen mit Plateau und Keilabsatz, Glattleder

8. Schnürstiefellette hoch, Wildleder, rot

9. Stiefellette flach, Glattleder

10. Stiefellette Blockabsatz, Glattleder

11. Stiefellette mittelhoch, Glattleder

12. Schnürstiefellette hoch, Wildleder

13. Stiefel Langschaft hoch, Wildleder

14. Overknee flach, Glattleder

15. Stiefel Langschaft mittelhoch, Glattleder

16. Mary Janes, Plateau-Keilabsatz, Glattleder

18. Mörder-Heels, rot, Wildleder

19. Schnürschuhe, halbhoch, Lackleder

20. Stiefel Langschaft flach, Nubukleder

 

Sport:

1.Wanderstiefel

2. Laufschuhe 

3. Indoor-Trainingsschuhe

4. Leichte Walkingschuhe

3. Schlappen

 

 Wow ... ich hätte nicht gedacht, dass mir die Auswahl so leicht fällt ... nächste Woche wird aussortiert!

 

Und welche Schuhe sind Eure "Must keeps"???

 

 

 

 

 

18.08.2013 um 19:19 Uhr

Begegnungen, Grabenkämpfe und eine Einsicht

von: Spring_Roll   Kategorie: In my single shoes

Musik: Du nimmst dich immer mit (Sprenger-Eigensinn)

Er liegt hinter uns. Der Urlaub. In Berlin waren wir - Blue, Wirbel und ich. Ein Kaleidoskop von Erlebnissen. Guten und nachdenklich machenden. Fangen wir mit den guten an. Nicht chronologisch, sondern hierarchisch.

Begegnung die erste  - hach, war DAS schön! Ich traf eine Bloggerin, mit der ich schon länger schriftlich "am Küchentisch" sass ... und durfte einen ganz wunderbaren Menschen kennenlernen. Einzelheiten gibt's hier nicht. Die sind privatissime. Die Betreffende jedenfalls weiß, dass sie zur Fortsetzung des Gesprächs jederzeit an meinem Küchentisch in Dorf oder vielleicht dann schon Arbeitsstadt willkommen ist, gelle?

Begegnung die zweite: Mögen Sie spontane Begegnungen? Fragt der D*schungel meines Halbtrauens. Ja, ich mag. Aber nicht so, wie dort gemeint. Ich mag es zum Beispiel, wenn ich in einem Berliner Bus der Linie 100 im Oberdeck sitze, mit einer Frau und ihrer Tochter ins Gespräch komme und daraus ein gemeinsamer Nachmittag und Abend in der fremden Stadt wird. Wir fünf Touris hatten Shopping Spass im P*rimark in Steglitz, dinierten beim SB-Italiener am Kudamm und unsere Teenager haben bereits Kontakt über das Gesichterbuch. Besonders spannend deshalb, weil die beiden in Italien leben.

Begegnung die dritte: Während Blue und Wirbel fernsehen, gehe ich im Hotel ins Internet. Am Platz gegenüber eine reizende Französin, mit der sich ein längeres Gespräch entspinnt. Später auf Englisch, den Israeli daneben einbeziehend. Sie verabschiedet sich ... nur um 10 Minuten später wiederzukommen und mir ihre Mailadresse zu geben ... bei meiner nächsten Parisreise habe ich eine Einladung zum Essen im 15ieme :-)

Städtereisen mit Blue und Wirbel ist eine Mischung von Lust und Frust. Einerseits bin ich stolz darauf, den beiden ein klein wenig Lebensart vermitteln zu können. Blue z.B. wurde in unseren paar Tagen zum eifrigen Fitnessstudionutzer und Saunagänger. Beide haben sich von mir zu einigen wichtigen Stätten der jüngeren deutschen Geschichte schleppen lassen ... zur East Side Gallery, zur Bernauer Straße, zum Checkpoint Charlie und ins Mauermuseum, natürlich in den Reichstag und auch abends zur Film-Illumination ans Reichstagsufer, zum Brandenburger Tor und Unter den Linden. Gestreikt haben sie bei Abendgestaltung und Kultur aller Art.

Und gerade die letzteren Punkte haben mir gezeigt, dass ich noch nicht allzu weit bin auf meinem Weg. Ich gehe stolz in meinen Single Schuhen den ganzen Tag über. Abends kann ich das noch nicht ganz so gut. Meine alte Freundin, die Bedürftigkeit, hängt sich dann schwer an meinen Arm. Klar, ich kann alleine. Aber es fällt mir schwer. In der edlen, teuren Hotelbar saßen abends nur zwei, drei Paare. Kein Ort für Singles. 

Ich kam heim und sie hatte mich in ihren Klauen, die Bedürftigkeit. Den ganzen Nachmittag. Und nichts, das mich von ihr abgelenkt hätte. Ich halte sie aus ... damit ich morgen früh wieder stolz meine Single Schuhe anziehen kann. Hoch, elegant, unpraktisch ... aber ICH.

 

 

 

12.08.2013 um 15:44 Uhr

Die Lichter der Großstadt

von: Spring_Roll   Kategorie: In my single shoes

Musik: Holiday! (Madonna)

Blue und Wirbel haben Koffer gepackt. Blue wie immer sehr organisiert. An alles gedacht, nichts vergessen. Umsichtig eine Unterbuxe und ein paar Socken mehr eingepackt als wir Tage unterwegs sind. Alles passt zueinander und in die ausgewählte Reisetasche.

Wirbel hingegen ... kam extra vom Röllchenpapa zurück für einen Nachmittag, kündigte das mit grossem Brimborium telefonisch an, war vergrätzt, dass ich nicht daheim war und packte einen Koffer. Mit einer kurzen und einer langen Hose, den ältesten und zerschlissensten Shirts im Schrank, einer Sporthose und immerhin drei Unterbuxen für fünf Tage. Socken ganz vergessen, an Kulturbeutel keinen Gedanken verschwendet. Wirbel halt ... Nomen est omen. Die guten Shirts beim Röllchenpapa gelassen ...und ich durfte aus allen Ecken zusammensuchen, bis wenigstens Unterwäsche und Socken komplett ... habe ihm meine eigenen Sportsocken gegeben am Ende. Grrrrr.

Ein Gegencheck bei der Airline ergab, dass wir ein Gepäckstück pro Nase aufgeben dürfen. Gut. Also packe auch ich einen "richtigen" Koffer. Und da es in die Stadt geht, ist praktisch nicht relevant. Ich habe die Lust an hohen Schuhen und engen Röcken wiederentdeckt, an Dekolleté und dem Spiel mit den eigenen Reizen. Nicht für jemand bestimmten ... ich flirte nur mit dem Leben, endlich wieder!

Und ich freue mich sehr darauf, mich am ersten Abend in Urlaubsstadt mit einer besonderen Bloggerin zu treffen ... gedanklich sitze ich ja seit Monaten mit ihr öfter mal am Klönschnackküchentisch, aber auf live freue ich mich ganz dolle :-)

Meine neue Selbstwahrnehmung zeitigt übrigens selbst in DORF Wirkung ... wir haben hier gerade Brauchtumsfest ... und alle, alle kommen wieder in die Heimat zurück für ein paar Tage. Egal ob sie nur in Nachbardorf oder in Kaff oder in der großen Inselhauptstadt wohnen wie die alte Freundin, mit der ich gestern Wiedersehen mit Bierchen feiern durfte. Eine Grundschulfreundin traf ich dann heute morgen beim Frühschoppen. Zur Wirkung jedenfalls durfte ich Samstag und gestern meine Beobachtungen machen ... das Enfant Terrible von Dorf baggerte kräftigst ;-)

Jedoch ... auch wenn ich in den letzten Tagen ausgelassen feierte ... so richtig zuhause bin ich nicht mehr hier in Dorf. Und deshalb ist die Entscheidung, nach Arbeitsstadt zu ziehen, gut und richtig.

 

10.08.2013 um 14:23 Uhr

Langsam nährt sich das Eichhörnchen ...

Musik: As time goes by aus Casablanca

Zunächst die harten Fakten: ich habe sie nicht bekommen, die Wohnung. Weil Frau Immobilieneignerin die Miete für eine sanierungsbedürftige Bruchbude mal eben um 25 % anheben wollte. Und das wiederum ich nicht mitmache.

Mitgemacht hat wider Erwarten Blue, der Sonntagsmorgens noch schiere Opposition war. Und das allein ist ein Riesenerfolg, der die Wohnungsabsage fast schon wettmacht. Es ist toll, dass er jetzt mitzieht und meine Pläne nicht mehr blockiert.

Ich suche also weiter ... und mit mir mein gesamtes Netzwerk. Und das ist nicht gerade klein und vergrössert sich gerade wieder um ein paar sehr spannende Menschen. 

Mal sehen, wie es weitergeht ... 

05.08.2013 um 07:43 Uhr

Die Vision

von: Spring_Roll   Kategorie: lebens(t)raeume

Musik: the ballad of lucy jordan

heute mal in kleinschrift, da vom pad ...

neulich, auf einem seminar ... da habe ich meine vision entwickelt ... wo moechte ich mittelfristig hin? als zielpunkt habe ich mir meinen 50. geburtstag gesetzt.

bis zu/an meinem 50. geburtstag moechte ich 

- in einer innigen, gluecklichen partnerschaft leben

- meine fortbildung ein grosses stueck weiter entwickelt haben und schon erste erfahrungen im neuen standbein vorweisen, idealiter 20 bis 30 prozent meines einkommens daraus generieren.

- in einer zentral gelegenen wohnung in arbeitsstadt leben

- blue durchs abi gebracht haben und wirbel richtung schulerfolg bewegt

 

ziel 1 ist zurueckgestellt, ziel 2 wird stueckchenweise umgesetzt und ziel 3 ... da bin ich gerade ganz nah dran!

meine vision bekommt kontur. ich freue mich so darauf, endlich mal abends spaet trainieren gehe zukoennen und in die sauna. freue mich darauf, mobiler zu sein in alle richtungen, darauf, abends auszugehen, wann immer ich es moechte, ohne weit weg zu sein von zuhause. auf heisses essen vom thai-service und sushi, wann immer ich will. auf kino fast nebenan und broetchen am sonntag. auf einkaufen ohne wege ... der markt auf dem weg von der arbeit und supermaerkte reichlich. die freunde gut erreichbar und wochenend-jobtermine ein klacks ... bin ja in 5 min da ...

das leben wird ein fest!!

blue straeubt sich noch ein bisschen ... aber auch er wird im laufe der zeit seine vorteile erkennen ... spaetestens, wenn er zum ersten mal mit ein, zwei kumpels in arbeitsstadt feiern geht und dann bequem in 5 minuten zuhause ist ... und seinen kumpels grossspurig eine matratze anbieten kann :-)

ich will diese wohnung ... ich will sie so sehr!

... und diesmal werde ich beim umzug viiiiiel ballast abwerfen ... nicht nur in form von sperrmuell!! 

04.08.2013 um 00:26 Uhr

Gutschrift vom Universum ... TCHAKAAAAAH!!!

von: Spring_Roll   Kategorie: Rolle 2.0

Musik: Money for nothing (Dire Straits)

Das Universum hatte sich ja letzterdings so einige Scherzlein erlaubt ... man denke an visavis, der sein Basislager immer noch im Innenhof unterhält und Herrn Breathless, der inzwischen hoffentlich in einem heissen Land den Lärm und die Hitze beklagt. Und man denke an die Ereignisse des Jahresanfangs, die mich meine Arbeitswelt doch überdenken liessen.

Aber in den letzten beiden Wochen ... tätääää ... da hat das Universum für mich Dinge vorbereitet, die vor einer halben Stunde alle Fäden zusammenfügten und mit einem Tusch auf dem Silbertablett wunderbares präsentierten!

Alles begann mit einem Klick. In einem der Social Netzwerke, in dem gezählt wird, wie vielen Menschen ein Posting oder Bild gefällt. Er schrieb "mille grazie". Und ich kannte ihn nicht. Aber ich war neugierig und schrieb drei Zeilen. Wer jetzt böses dabei denkt, ein Schelm! Denn zwischen Mille und mir entspann sich keine Romanze, sondern eine heftige Kumpelei. Gleich beim ersten gemeinsamen Abendessen schleppte er mich dann in eine seiner Lieblingskneipen. Dort war ich allerdings die einzige Vertreterin der Sorte weiblich, hetero ... und knüpfte direkt einen Kontakt zu der männlichen Zicke auf dem Barhocker neben mir.  Was gut war. Denn jene Zicke entpuppte sich als gar wunderbares Liebelein... und auch mit Mille harmonisierend. Es war quasi Liebe auf den ersten Kalauer ... und so verbrachten wir in dieser Dreierkonstellation schon ein paar unterhaltsame Abende ... vorzugsweise mit Wirt, dero auch ein besonderes Schnuggelschen ist. In diesem erlesenen Zirkel jedenfalls liess ich beiläufig ein Wörtchen darüber fallen, dass ich meinen Wohnort dem Zentrum von Arbeitsstadt anzunähern gedachte. Und beim Liebelein rotierten die Synapsen. Nahm ich aber nicht so ernst. Schließlich rechnete ich mit einem halben Jahr Vorlauf ...

Heute abend jedoch schlug es zu, das Universum ... Frau Rolle im Vorortzug gegen halb Mitternacht, nach Besichtigung einer Beatles-Coverband und Zuführung einiger Biermischgetränke fühlt plötzlich Vibration am Schenkel und wundert sich, wer um diese Zeit noch anruft. Anzeige Telefon sagt Mille ... erster Gedanke: nein, ich will jetzt nicht mehr ausgehen, weil morgen wandernd. War aber das Liebelein ... ob ich säße, wollte er wissen.Denn ... tätätääääätääääää ... er habe eine Wohnung für mich. Volltreffer. Zwei Häuser neben Wirt. Nur ein kleines bisschen teurer und kleiner als meine jetzige, mit Gäste-WC, überdachter Terrasse!!! Wannenbad! und vier Zimmern! Das bedeutet, dass Blue und Wirbel beide eigene Zimmer haben. Sprach's und übergab das Fon direkt an die Vormieterin, mit der ich vieles schon klären konnte!"Übermorgen wird besichtigt und dann muss alles schnell gehen ... mir ist ganz schwindlig. Aber ... die Wohnung ist allein von der Beschreibung IDEAL. Genau in dem Viertel, in dem ich leben möchte. Fußläufig zum Arbeitsort und zu Wirbels Schule. 3 Minuten zum Bus für Blue ... auch wenn er meckern wird. Gefallen wird sie mir schon, die Wohnung ... schließlich hat das Liebelein sie empfohlen, und der ist ein absoluter Ästhet ... 

Mille und Liebelein ... ihr und das Universum ... ihr habt was gut bei mir!

Und wenn der Mietvertrag unterschrieben ist, muss Schnuggelschen Wirt eine große Flasche kaltstellen :-)

Der Abend vorher wäre übrigens einen eigenen Eintrag wert ... aber den gibt es irgendwann mal ...

 

02.08.2013 um 17:04 Uhr

Sternenhimmel, Regenbogen und Zickenalarm

von: Spring_Roll   Kategorie: Wahlfamilie

Musik: Shiny happy people (REM)

Alles gestern. Alles gut. Astro-, Psycho- und sonstige Logen behaupten, dass sich das Leben eines Menschen alle sieben Jahre verändere und auch neue Begegnungen dazugehören. Ich bin ja eine Tunnel-Verfechterin. Auf jeden Fall scheine ich gerade mitten in so einem Begegnungs-Tunnel,-Kreisverkehr, Lebenszyklus oder wasauchimmer zu mäandern. Richtig, ich mäandere. Ich fließe gerade nicht bergbachschnell, sondern in vielen kleinen Nebenläufen und ab vom Mainstream. Gerade erweitert sich mein Bekanntenkreis in eine völlig unerwartete Richtung ... schrill, bunt und unkonventionell.   "Zicken" eben, die sympathische Sorte ...

Mein Projekt "Raus aus der Grünen Hölle" habe ich auch offiziell gestartet ... viele Ohren hören für mich und ich bin ziemlich sicher, innerhalb der nächsten Monate eine für mich geeignete Wohnung in meinem Wunschviertel zu finden. Eine Stammkneipe hätte ich dort schon ... und was für eine! Die nächsten zwei Wochen ruht das Projekt allerdings ... ich habe endlich mal frei und werde hoffentlich all das tun können, was ich schon so lange ver- und aufschiebe ...

Der Sternenhimmel übrigens war gestern nacht zu beobachten ... ich öffnete das Fenster weit und schlief in den Sternen ein ...