Frühlingsrollen und die Gesetze der Schwerkraft

07.02.2013 um 06:32 Uhr

"Klick"

von: Spring_Roll   Kategorie: Stress und Konsorten

Musik: She works hard for the money ...

Es muss "Klick" machen, heisst es ...

Und das stimmt, auch wenn ich den Ausdruck nicht mag. Nicht nur beim Verlieben gilt das, sondern auch beim Arbeiten. Nach dem "Klick" ist alles anders. Adrenalin im Körper, neue Synapsen im Hirn. Die körpereigene Datenautobahn hebt die Geschwindigkeitslimits auf und Gedanken werden Raser und Drängler. Frau Ratio setzt ihre gespiegelte Brille auf, bindet die Haare streng zurück und zieht ihren schwarzen Ledermantel mit den schwindelhohen Stiefeln an. Und nimmt den Fuss nicht mehr vom Gas. Die Latinas sitzen kreischend auf dem Rücksitz. Und das Seelchen wurde in einem gemütlichen "Relais des Routiers" eingemietet, denn ihr wird immer schlecht, wenn die Fahrt zu schnell wird.

Es geht los ...

Ich weiß nicht, ob ihr dieses Gefühl kennt ... um eine Aufgabe gedanklich herumzuschleichen und dann in die "Effizienzphase" einzutreten ... wenn sich plötzlich alles sortiert und die Ideen nur so sturzbachen.

Es wird anstrengend werden ... der Zeitdruck ist groß. Aber es hat "Klick" gemacht ...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Amanita schreibt am 07.02.2013 um 09:00 Uhr:Haha! Das Gefühl, das Du da beschreibst, kenne ich sehr gut, wenn ich es auch eher selten erlebe. Die Psychowissenschaft nennt es "Flow", und irgendwelche Psychowissenschaftler haben mal in einer Studie herausgefunden, dass sich dieses Gefühl fast ausschließlich bei der Arbeit, jedoch fast nie im familiären Alltag einstellt. Daraus jedoch zu schließen, dass der Mensch nur auf Arbeit richtig glücklich sei, halte ich jedoch für einen intellektuellen Kurzschluss :-))
  2. Frau_VonUndZu schreibt am 07.02.2013 um 12:12 Uhr:Genau diesen Flow erlebe ich auch gerade...
    Manchmal schade, dass man in solchen Fällen die Existenz von Familie und Seele gerne verleugnen möchte, wo beides doch existentieller Bestandteil eines Selbst ist.
  3. Phil_Sophie schreibt am 07.02.2013 um 12:41 Uhr:Einer unserer grossen weiblichen Nachteile, dieser Flow. Für die Männerwelt brauchen wir zu lange, bis es "flowt" und wir ins Eingemachte gehen, weil sie eben von Anfang an schon im Unsortierten planlos agieren uns somit als "Macher" auffallen. Wir beobachten, denken, planen, sortieren und dann legen wir los, aber sehr effektiv. Letztlich ist das Ergebnis das Gleiche, es stellt sich nur die Frage was wirtschaftlicher ist :-)
  4. Spring_Roll schreibt am 07.02.2013 um 13:26 Uhr:Flow würde ich anders definieren. Flow ist das Abtauchen in die Aufgabe selbst ... das fühlt sich anders an. Entschleunigter. Was ich meine, ist das Funktionieren unter extremem Druck ... kein Flow, aber Augen zu und durch. Das völlige Ausblenden der Umgebung. Und NEIN .. gut finde ich das gerade nicht.

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