Frühlingsrollen und die Gesetze der Schwerkraft

24.08.2014 um 07:54 Uhr

Warum Männer nicht zuhören ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Heul doch! (La Fee)

Die Schloss-Ruine hat sich wohl noch weiter ins Aus geschossen. Wer mich aus meinem Nachtschlaf weckt, ist BÖSE ..  Zumal ich nicht nur fernmündlich, sondern auch noch einmal mailschriftlich eine Rückmeldung nach meiner Fortbildung (telefonisch fiel das Wort Sonntag!) ankündigte. Er hat schon recht, dieser Buchautor ... auch wenn Frauen mittlerweile mehrheitlich einparken können ...

Und nun beiseite damit ... sie ist nämlich ganz schön anstrengend, die Fortbildung ... 

23.08.2014 um 00:02 Uhr

Senden und Empfangen ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Words don't come easy ... oder eher das Gegenteil!

Was bitte ist an der Aussage "Ich mache bis Sonntag eine Fortbildung und melde mich, wenn ich zuhause bin" so missverständlich?

Habe ich mich unklar ausgedrückt? Oder doppeldeutig? Oder hat da jemand Tempranillo-benebelt einfach nicht zugehört???

Denn anders lassen sich zwei SMS gestern nacht und zwei heute morgen und zwei Mails heute mittag und heute abend nicht erklären. Und NEIN, ich habe keine Lust, mich zu melden. Habe gerade genug eigene Eindrücke im Kopf. Mag mir heute abend keinen Seelenmüll überkippen lassen. Morgen auch nicht.

Werde mich wie vereinbart Sonntag melden. Und Klartext reden. Allerdings nur, falls der Schlossherr nicht wieder als akustische Ruine auftritt. Ich rede nur mit  nüchternen Menschen. Und auch nur solange, wie nicht der gesammelte Sondermüll über mir abgeladen wird. 

Nicht falsch verstehen ... er hat mein Mitgefühl. Aber ich finde es übergriffig und distanzlos, all diese Dinge noch vor dem ersten "richtigen" Gespräch "serviert" zu bekommen. Ich stehe nämlich auf dem Standpunkt, dass ein erstes Kennenlernen von Leichtigkeit und Freude geprägt sein sollte. Der Alltag und die Sorgen kommen schon noch früh genug. Beim Schlossherrn hingegen habe ich das Gefühl, dass vorrangig eine "Rucksackträgerin" gesucht wird. 

Mein Leben ist gerade so gut ... ich werde den Teufel tun, mich in diese fürchterliche Gemendelage hineinziehn zu lassen! 

Und das werde ich ihm genau so auch sagen müssen ... 

22.08.2014 um 08:07 Uhr

Schloss-Ruine?

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Trink, trink, Brüderlein trink ...

Der Schlossherr und ich trafen uns mehrfach an der Wasserstelle. Smalltalkend, gemeinsame Themen findend - angenehm war's. So fassten wir also den Vorsatz, eine Begegnung außerhalb des D*chungels herbeizuführen, wozu wir uns zunächst der Buschtrommeln und später des magentaroten Äquivalents in der Realsatire, die man Leben nennt, bedienten.

Nun war ich gestern abend bei GlamourGirl eingeladen und hatte deshalb in weiser Voraussicht auf einen Zeitpunkt am mittleren Abend verwiesen. Und betont, dass ich mich melden würde, wenn ich wieder daheim sei ... zwecks ungestörter Telefonie. Doch bereits eine Dreiviertelstunde vor dem angekündigten Ungefähr klingelte mein Telefon. Seltsam, aber sympathisch. Ich versprach Rückruf und erhielt noch zwei Kurznachrichten bis dahin - eine davon mit den Koordinaten seiner Fest-Buschtrommel.

Und was dann folgte ... war ein Deja vu. Leider. Mit rotweinschwerer Stimme schüttete er einen Korb Probleme über mir aus. Unlust im Job, Kiffertochter und Magersüchtlerin. Exbeziehungen. Meine Augenlider wurden immer schwerer. Ich hörte zu, liess ihn reden. Keine Lust auf Konfrontation. Doch was ich ihm gerne sagen würde (und wohl auch noch werde) ist dieses:

Es gibt keine Chance für einen zweiten ersten Eindruck. Und das, was gestern war, ging gründlich daneben. Nicht, weil ich kein Verständnis für Sorgen hätte. Sondern weil ich es übergriffig finde, ein erstes Gespräch betrunken zu führen und das Gegenüber als Sorgenmülleimer zu missbrauchen. Gemeinsame Vorliebe für Kochen hin, gemeinsame Lust am Wandern her ... aber das sind zwei Dinge, die ich nie wieder in meinem Leben will. Und deshalb, lieber Schlossherr, werde ich deine Ruine wohl nicht besuchen.

28.07.2014 um 08:38 Uhr

Non-Date ... tz tz tz

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Heul doch! (La Fee)

Es war kein Date. Sondern nur ein Treffen zu einem Abend-Bier eine Straße weiter. Der Mann war ein paar Jahre jünger als ich. Und für ein gelungenes Bier sprach seine Eloquenz und sein Humor. Also ob des geringen Aufwandes von fünf Minuten Fußweg (für beide) kein Telefonat, sondern einfach eine Stunde und ein Bier, von mir ausdrücklich als Non-Date deklariert.

Optisch ... naja. Unterhaltung gut. Bis er zutraulich wurde und ich das etwas abblockte. Nachdem die Kneipe draußen zumachte, schlug er vor, noch in einen Biergarten zu gehen ... war mir aber zu weit entfernt. Daraufhin erklärte er mir, er werde sich nicht in mich verlieben. Ich grinste innerlich. Denn genau das war mir - meinerseitig - seit zwei Stunden klar. Er war weder mein Typ noch zog er mich körperlich an. Ich sage nur: kleine Hände. Und dieses ständige Blinzeln irritierte mich. Aber ein angenehmer Gesprächspartner war er, also hätte ich nichts gegen gegelegentliches Bier gehabt.

So diskret, mein innerliches Grinsen nicht nach außen zu lassen, fragte ich ihn lächelnd, ob wir uns dann jetzt mangels Verliebens ein gutes Leben wünschen würden. Und dann kam die wirkliche Lachnummer ... den Fehlversuch in Sachen leidenschaftlicher Abschiedskuss zu blocken, war kein Problem, aber dann kam es "Nein, denn ich würde so gerne mit dir spielen"!!!! Ich bewahrte contenance und murmelte, dass es zu jedweder Annäherung dann doch wohl Gefühle meinerseits bedürfe (und unterdrückte heldenhaft mein Lachen und war mir an diesem Punkt sicher, dass ich etwaige Vorschläge für Bier künftig eher ausschlage). Worauf er mir (wohl ziemlich angepisst) theatralisch (so theatralisch das mit eher sanfter Stimme geht) ein schönes Leben wünschte.

Ich drehte mich um und ging. Und war froh, den Lachanfall zurückdrängen zu können, bis ich und damit auch er außer Hörweite war ... 

Und wenn ich ihn charakterisieren soll ... arme Seele, die sich als Predator gefällt ... *seufz* 

 

 

02.03.2014 um 02:09 Uhr

Reinkarnationen?

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Irgendwie, irgendwo, irgendwann (Nena)

Ein komischer Abend war das. Ich traf das Münchner Kindl an einer nahegelegenen Kneipe. Mir gefiel es da eigentlich ganz gut, nur das Kindl vollte in seine Stammkneipe. Auch, weil die Limette mit einem Trupp Latinos dort aufschlagen wollte. Leider erwies sich die Stammkneipe als von feindlich gesinnten Pärchen erobertes Terrain. Nach Verzehr einer Portion belgischer Kartoffelstäbchen aka Fritten schaute ich mir das Ganze noch eine Weile an, um dann eine Entscheidung zu treffen. Und ein Taxi zu nehmen. Zurück in Kneipe 1.Die hatte nämlich zwei Vorteile: a) den kurzen Fußweg nach Hause und b) das wesentlich heterogenere Publikum. Nachteile allerdings auch, wie ich alsbald merkte, als mir ein fescher Pirat entgegenkam. Dabei hatte er sich noch am Vortag als überzeugter Karnevalsmuffel profiliert .... isser jetzt selber schuld, wenn er nächstes Jahr wieder mitmachen muss bei den Brauchtums-Jobterminen, der Cheffe ...

Wie es im Brauchtum so ist, schloss ich schnell temporäre Bekanntschaften. Zwei freiwillig, eine mangels Fluchtweg. Erstere weiblich, letzterer männlich. Dafür, dass er aussah und sprach wie eine Reinkarnation von Visavis, konnte der arme Kerl nichts. Auch nichts für die fatale Vornamensgleichheit. Sicherlich auch nichts für die Annahme angesichts meiner knutschenden weiblichen Bekanntschaften, ich möge ähnlich "zugänglich" sein. Und auch nichts für seinen Familienstand, den er als "zerstritten" zu rechtfertigen suchte. Gesamtpaket aus viermal negativ wollte einfach nicht positiv ergeben. Also erhielt er eine klare Ansage. Zumal mir sein Freund viel besser gefiel. Doch der war schüchtern. Oder eingeschüchtert von der offensiven Baggerei seines Freundes, der sich zwischen unsere wesentlich zurückhaltendere Annäherung drängte. Irgendwann war er verschwunden, der Freund. Und ich verschwand auch. Weil ich keine Lust auf Visavis II hatte. Nicht auf die Erinnerungen und nicht auf den Stress.

Und auch, wenn ich heute abend wirklich, wirklich gerne mal wieder "Paar gespielt" hätte ... der Preis wäre zu hoch gewesen.  

 

23.02.2014 um 11:07 Uhr

Neues aus dem Land des Lächelns

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Zehn kleine Negerlein ...

Frau Rolle frühmorgens im D*chungel mal wieder.

Und sage und schreibe DREI Neukontakte. Der junge Opa (optisch nicht uninteressant)  findet mein Statement toll, hat es offensichtlich aber entgegen seiner Angabe nur flüchtig gelesen. Zunächst möchte er von mir eine Definition von Intelligenz. Gebe ich ihm. Kein Problem. Dann schlägt er Schwarze Löcher und Politik in der Ukraine als Diskussionsthemen vor. Hmm ... hätte ich auch gemacht, wenn ich auf die Titelseite meines Mailproviders beschränkt wäre in meinen Informationsgewohnheiten. Wir plaudern noch ein wenig dahin. Er kokettiert damit, dass er zu dumm für mich sei. Ich maße mir kein Urteil an. Dann fragt er nach Kindern. Stand ja auch nicht auf dem Kundenstopper. Ehm ... stand doch. Aber im TEXT. Und erklärt mir, ich sei süss und er könne sich in mich verlieben, aber nur ohne schulpflichtige Kinder. Worauf ich ihm ein gutes Leben wünschte,, da ich nach Ende deren Schulplficht sicher nicht mehr in seinem doch sehr regionalen Wirkungskreis suchen würde ... und wieder ein Eis in den Laster! Wobei ... er mit der Anspielung auf seine intellektuellen Kapazitäten wahrscheinlich recht hatte.

Der Nachtwächter hingegen begrüßt mich als schöne Frau und verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass sein Profil mich nicht allzu sehr gelangweilt habe. Hat es doch. Eine ellenlange, unsägliche Ansammlung kopierter Sinnsprüche und emotionaler Triggerwords wie Treue, Zweisamkeit, Bodenständigkeit, Zärtlichkeit, Ehrlichkeit ... und wem jetzt noch nicht schlecht ist, darf ihn gerne anschreiben, Nick per PM. Schüchtern sei er. Häuslich sei er. Und die Fotos von einem Typen in einer unsäglichenJeanswaschung und einer schlecht sitzenden Lederjacke, die ich bestenfalls aus dem Fundus des vor 12 Jahren verstorbenen Ex-Schwiegervaters kenne, haben mich auch nicht recht überzeugen können. Ich war höflich und schrieb ausweichend zurück, dass ich mich in seinem Profil nicht wiedergefunden hätte und wir wohl sehr unterschiedliche Leben hätten. Tschüss. Ohne Eis.

Der Nebulöse hingegen ist ohne Konterfei und ohne Text  unterwegs. Wir schreiben ein wenig hin und her. Bislang mit wenig Informationsgehalt, aber durchaus spürbarer Involvierung von Hirn auch auf der anderen Seite. Ende offen. Und selbst, wenn Frankenstein optisch die Hand im Spiel gehabt haben sollte, ein amüsanter Kontakt ist's allemal.

Ich sach's doch ... Bilder werden überschätzt ... 

 

 

 

20.02.2014 um 08:27 Uhr

Vergrämen leicht gemacht

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Time to say goodbye (Celine Dion)

In der Disziplin "Vergrämen" bin ich mittlerweile richtig gut. Kerle abschiessen in zwei Sätzen. Wobei ich bei geistig allzu Armen immer noch Beisshemmung habe - Driss-Sozialisation! 

Heute morgen also habe ich gleich drei hoffnungsvollen Netz-Turteltäubchen mit bitteren Pillen gefüttert. Wobei der eine wegen Abtauchens seine Portion vielleicht gar nicht fressen wird - aber für mich war es wichtig, diese Handvoll nach ihm zu werfen. Also in der Reihenfolge der Behandlung:

Der frühe Vogel. Wir erinnern uns - Telefonische Rendez-vouz nicht eingehalten. Angeblich unter die Haut gehendes Treffen mit der Konkurrenz. Für mich war es wichtig, einen Schlusspunkt zu setzen - und den Kontakt ohne Hintertüren für beendet zu erklären. Denn a) hasse ich Unzuverlässigkeit und b) will ich in seine Lebenssituation nicht hinein. Da wäre Stress vorprogrammiert.

Der Überflieger erhielt die nüchterne Mitteilung, dass die fehlende Antwort auf eine ausführliche und offene Mail für mich Grund genug sei, an weiterem Austausch nicht interessiert zu sein. Soll er doch weiter nach den Ü40-Mädchen dieser Welt suchen ...

Zu guter Letzt und mit einem Schuss Mitleid dann Hermann. In seiner Lebenskonstellation möchte ich nicht sein. Ich will keinen Mann, der sich als Single bezeichnet und eigentlich noch in seiner Beziehung steckt. Diesen Stress tue ich mir nicht an, zumal auch noch zwei recht kleine Kinder involviert sind. Ich will, dass ein Mann MICH will ... nicht den Beziehungsservice mit regelmäßiger körperlicher Ertüchtigung und emotionalem Rundum-Paket. Und so habe ich ihm das auch mitgeteilt. PUNKT.

Die Zuhörerin fragte neulich, ob ich auch in der Lage sei, Männern gegenüber meine eigene Bedürftigkeit zu signalisieren. Die Antwort war ein Jein. Jedes Mal, wenn ich nach begonnener Beziehung eigene Schwächen und Wünsche outete, stiess das in der Vergangenheit auf Ablehnung oder Überforderung. Und gerade in der (wie ich mittlerweile finde) lästigen Kennenlernphase darf eine Frau alles erscheinen, nur nicht weich und bedürftig. Darauf reagiert nämlich ausnahmslos jedes Männchen mit Fluchtreflex. Selbst die Alpha-Tierchen. Und nur die interessieren mich. Ich habe es versucht mit den ruhigen, zurückhaltenden, bescheidenen ... und mich zu Tode gelangweilt. Ich brauche den intelligenten, intellektuellen Mann mit einem Humor wie ein Messer. Aussehen weniger wichtig ... ich muss ihn nur gerne anschauen. Und souverän sollte er sein. Stark genug, um ein wirkliches Pendant zu mir zu sein. Und daran hapert's. Entweder lerne ich Männer kennen, die mich als Spalier betrachten, um sich in Richtung Lebenstüchtigkeit zu ranken ... oder solche, die mich gerne klein und schwach hätten, damit ich sie nicht überflügle in ihrer Mittelmäßigkeit (Achtung: Stabilität kann manchmal mit Stagnation verwechselt werden) .... oder solche, die zwar stark und unabhängig und souverän sind, aber dabei zu sozialen Grenzfällen geworden sind. Die Könige der Egomanie.

Suche ich also mal wieder die eierlegende Wollmilchsau?

Oder sollte ich wirklich meine Ansprüche an einen Mann so zurückfahren, dass ich mit "atmet selbständig" zufrieden bin? Quatsch mit Soße. Damit bin ich nicht zufrieden. Nie. Aber leider hat die Statistik recht. Intelligente Frauen und doofe Männer sind die Überschussmengen am Markt, die nicht nachgefragt werden. Weitere Negativpunkte im Angebot sind vorhandenes Übergewicht, wenn auch nicht extrem, und vorhandener Nachwuchs sowie das Nichtvorhandensein finanzieller Flexibilität. Ladenhüter. Damit habe ich mich abzufinden. Und arbeite heftigst daran, mir ein erfülltes Leben als Single einzurichten. Und will trotzdem nicht die Hoffnung aufgeben, dass es doch noch irgendwo einen passenden Deckel zu mir verbeultem mittelalterlichem Topf geben könnte ... wobei ich allmählich zu einer ganz anderen Annahme gelange ...

Bin ich vielleicht doch ein WOK? 

03.02.2014 um 19:33 Uhr

Ist mein Eintrag keine Neuigkeit?

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: None

... oder warum gibt Blogigo ihn nicht auf der Startseite wieder????

 

 

05.11.2013 um 16:04 Uhr

Vorweihnachtliche Rezeptsammlung

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Que sera (Doris Day)

War es Kieselstein oder Lousalome, die das Männer-Stöckchen angeregt haben? Und in Anbetracht der Tatsache, dass bald Advent ist und allethalben die Supermarktregale von Gebackenem bersten, könnten wir uns ja einfach den idealen Mann backen. Einen gleichnamigen Blog gibt es ja schon, aber hier sind die zehn wichtigsten Zutaten für MEINEN "gebackenen Mann":

1. Hirn, Hirn, Hirn - die Tochter einer Freundin sagte mal, dass die meisten Jungs nicht intelligent genug seien, um nett zu sein. Abgesehen davon, dass nett für mich die kleine Schwester von Sch ... ist, hat sie recht!

2. Humor - und zwar pechschwarzen, klugen, britischen, messerscharfen. Nichts ist tödlicher als ein Kerl, der dumme copy&paste Witzchen weiterverschickt oder über Alleinunterhalter-Frauenfeind-Witze lacht.

3. Eigenständigkeit - alles andere als ein Mitläufer. Unabhängiger Selbstdenker. Ein bisschen Freigeist.

4. Entscheidungsfreudigkeit - ich mag Menschen, die entscheiden und Verantwortung übernehmen.

5. Globale und urbane Denkweise (Ich bin ein Stadtmensch und eher international in meinen Kontakten und meiner Art - das würde nicht zu einem sesshaft-bodenständigen Landmenschen passen)

6. Soziale Bindungen und Netzwerke - jemand, der Freunde und Kontakte hat und diese Beziehungen pflegt.

7. Gefallen - nicht bestimmte Kriterien, sondern der Gesamteindruck. Mir gefallen allerdings eher große als kleine Männer.

8. Bewegung - körperlich wie geistig - und Veränderung ... alles, nur keine Stagnation

9. Er ist in mich verliebt und ich in ihn.

10. Er ist ebenso wie ich frei, aus diesem Gefühl auch eine Beziehung wachsen zu lassen.

 

21.10.2013 um 12:54 Uhr

Nachbrenner ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: If I could turn back time (Cher)

Gedanklich bin ich schon weg aus Dorf. Und kann es kaum erwarten, anzukommen in Arbeitsstadt. Doch ein paar Kapitel Vergangenheitsbewältigung sind/waren vorher zu leisten. Eines heute morgen. Der regelmäßige Arztbesuch, der mir jedes Mal den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Einmal Krebspatientin, immer Angst. Bei mir ging es vor 14 Jahren weniger glimpflich ab als bei der lieben Gummibaum. Meine kleine OP zog eine riesengroße nach sich. Und weil ich damals zu früh wieder Kinder hievte, kämpfe ich - obwohl nach 14 Jahren sicher als geheilt zu betrachten - mit ständigen Narbenproblemen und der Angst vor dem großen K bei jeder Vorsorgeuntersuchung. Diesmal noch mehr als sonst, denn ein Befund hätte das Aus für meinen Umzug bedeutet. Rein physisch, denn ab jetzt läuft der Countdown und ich brauche meine uneingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit.

Einen weiteren Nachbrenner einer Fehlentscheidung musste Wirbel heute managen. Es klingelte an der Tür und unten stand die Mutter von Visavis. Er hatte bei seinem Einzug mal einen Schlüssel bei mir deponiert für den Fall, dass er sich aussperrt. Fand ich ok - werde ich ja bei der neuen Wohnung auch tun, da meine Eltern dann nicht mehr um die Ecke wohnen. Meine Sportkameradin Lebkuchenfrau wohnt in der gleichen Wohnanlage. Die bekommt meinen Schlüssel.

Visavis jedenfalls schien mal wieder abgetaucht und seine Eltern machten sich große Sorgen. Verständlicherweise, wenn ich mir die letzten "Begegnungen" mit ihrem volltrunkenen Sohn, der auf der anderen Straßenseite vorbeischwankte, ins Gedächtnis rufe. Den Schlüssel hatte ich damals in eine Schublade gelegt und vergessen. Wirbel war jetzt ziemlich überfordert mit dem Anliegen der für ihn fremden Frau und rief mich an - dummerweise in ein wichtiges Job-Telefonat hineinplatzend. Und überfordert war er auch damit, eine 10 x 10 cm große Schublade zu durchsuchen (Teenager!). Ich liess ihn dann das Telefon kurz herausgeben. Da ich Visavis-Mutter kannte, konnte ich sie identifizieren und bat Wirbel, sie kurz hereinzulassen. Nach meiner Anweisung fand sie den Schlüssel schnell und ich bat sie auch, ihn zu behalten. Ich denke, damit ist dieses Kapitel endgültig geschlossen.

 

 

09.07.2013 um 10:44 Uhr

Ungeküsst und ungehalten

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Save all your kisses for me (Brotherhood of Man)

Der Hirnwerker ist ungeküsst und ich bin ... ungehalten.

Geht's noch? Der Mann ist Platz 2 auf der Liste "schlechtestes Timing für Verlassen" aller Zeiten! Weihnachten und per Mail! Nur der "Kollege", der mir nach drei Monaten eine innige und gefühlvolle Beziehung (dachte ich)  telefonisch am Vorabend meines 40. Geburtstages aufkündigte, hat das noch getoppt.

Ich würde echt gerne mal hinter diese Stirn schauen ... oder warum ergeht sich dieser Mann jetzt in einer Anspielung nach der anderen, arbeitet sich ab, um mich ans Telefon zu bekommen (was ihm noch nicht gelang) und baggert an meinem Terminkalender herum? Notstand? Wahrscheinlich ... ich schätze, er spürt den Sommer und merkt, dass die Resonanz auf workoholische Landbevölkerung nicht ganz so groß ist wie erwartet. Auch bei mir nicht. Aber irgendwie tut's gut, was er alles veranstaltet ...

Ansonsten bin ich ab heute abend wieder bar privater Verpflichtungen ... himmlisch!

 

06.06.2013 um 07:53 Uhr

Rettungsschirm ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Someone like you (Adele)

Fortsetzung zum Eintrag von heute nacht ....

Lou, du hast recht ... das ist kein Grund. Das ist Feigheit und Oberflächlichkeit und mangelnde Kompromissfähigkeit. Eine Grundeinstellung, die ich diesem Mann nicht zugetraut hätte. 

Aber er hat es geschafft. Mittlerweile kann ich meine Wohnung nur noch als Gefängnis sehen, dessen Tür sich öffnen darf, sobald Blue sein Abitur hat. Zwei Jahre muss ich noch so leben. Und dann schauen, ob das Geld reicht für eine Wohnung in der Stadt UND Blues Studentenleben. Ich würde doch so gerne anders leben. Und die Kritik an meinen Schlafverhältnissen hat Salz in eine offene Wunde gestreut. Der Schnupfen wird vorbei gehen. Das ist einfach nur lächerlich. Aber mein Schlafzimmer, das war ein Kompromiss Blue und Wirbel zuliebe. Blue hat das große Gartenzimmer mit Ruhe und Balkon. Wirbel das große Zimmer zur Straße hin. Nur für mich blieb nichts übrig außer dem durch Styroporplatten abgetrennten Stückchen Essbereich, zu erreichen nur von der Küche aus und leider an einer Hausecke zwischen zwei Straßen. Mir stehen morgens die Autos auf der Bettkante und die an der Ampel wartenden Grundschüler schreien mir ins Ohr. Toll finde ich das auch nicht. Ich leide sogar darunter. Ich mag Umgebungsgeräusche, aber die einer Stadt statt die einer vom Berufsverkehr heimgesuchten Dorfdurchfahrt.

Und die Enge ist auch nicht das, was ich mir wünsche. Ich hätte auch gern ein großes Bett, das nicht aus Platzgründen an der Wand stehen muss, so dass einer nachts über den anderen krabbeln darf, wenn senile Bettflucht drängt. Ich hätte gern einen Kleiderschrank statt einer in den geschlossenen Durchlass gespannten Stange und zweier Bil*ly-Regale. Ich hätte gern Platz ... so gern ... aber das Leben ist bekanntlich kein Wunschkonzert.

Tja .. wieder etwas, wofür ich mich beim nächsten Mann noch ein Stückchen mehr klein mache und schäme ... mein Schlafzimmer. Und die Angst, zu schnarchen. Bleibt nur die Frage, ob in einer afrikanischen Hauptstadt sich diese Ruhebedürfnisse wirklich realisieren lassen ...die Menschen aus meinem Umfeld, die diesen Kontinent erlebten, würden das wahrscheinlich mit Schmunzeln kommentieren. Münchner Kindl war mal länger in Zentralafrika, die wird bestimmt vor Lachen vom Stuhl fallen, wenn ich afrikanische Stadt und Ruhe in einem Satz erwähne ...

Ich möchte ihm nicht mehr antworten auf seine letzte Mail. Wenn ich dachte, dass Copy & Paste verletzt, so hat seine "Entschuldigung" vernichtet ...

Vor ein paar Jahren war da eine lebensfrohe Frau voller Energie. Ihr Leben war anstrengend und nicht perfekt, sie hatte Ecken, Kanten und Macken. Aber sie fühlte sich gut in ihrer Haut. Dann kam ein Mann, den sie über alles liebte. Sie liess zu, dass in dieser Beziehung jede ihrer emotionalen Grenzen verletzt wurde. Und als sie es endlich geschafft hatte, sich zu lösen (nachzulesen vor etwas mehr als einem Jahr), setzte sie sich stückchenweise wieder zusammen, so dass sie wieder in den Spiegel schauen und sich mögen und achten konnte. Sie war nach Jahr und Tag (exakt dieser Zeitraum!!!) wieder offen für eine neue Begegnung und einen neuen Mann. Und diesen Mann brachte ihr das Universum vor die Haustüre. Dummerweise hatte das Universum schlampig gearbeitet ... es war der falsche Mann und dazu schwerst alkoholkrank. Diesmal war sie konsequent und ging sofort. Und Kummer bereitete ihr nicht dieser Mann, sondern die Tatsache, dass ihre Gefühle sich kurz geöffnet hatten und ihre starke Fassade Risse aufwies. Sie kämpfte wieder um sich selbst, in einem Strudel von ziellosem Vermissen, zufälligen Begegnungen und einem Labyrinth im D*schungel. Und dann begegnete sie einem Mann, der ihr keine Perspektive, aber endlich einen verwandten Geist bot. Sie traf ihn nur zum Gespräch ... und verlor sich in seinen Augen und seiner Seele. Eine kurze Zeit lang war es wunderschön. Innig. Nah. Zärtlich. Verliebt. Leidenschaftlich. Bis zum bitteren Erwachen im wörtlichen Sinne. Entzaubert. Desillusioniert. Und wieder in die Kälte gestossen, ohne jede Perspektive und Aussicht, Boden unter den Füßen weggezogen. Diesen Mann hätte sie lieben können, dachte sie. Und wieder kämpft sie um sich selbst. Mit ihm ist keine Auseinandersetzung möglich, zumal  er ja in wenigen Wochen in sein afrikanisches Gelbfieber- und Krisengebiet verschwinden wird.  Ihre Augen haben das Strahlen verloren ... sie ist einfach nur grenzenlos müde.

Ein paar Tage brauche ich noch, bevor ich mich wieder stelle ... eine kurze Atempause nur ... und dann bin ich wieder Kämpferin und laufe weiter meinen Marathon. Aber ist es so abwegig, dass ich mir wünsche, es würde mal jemand mit mir zusammen im Gleichtakt laufen? Mir Mut machen, wenn ich mal schwach bin? Einfach DA sein?

Wieder Waterloo ... ich bin entsetzlich leer und müde ... 

 

 

 

06.06.2013 um 00:02 Uhr

Sofortmaßnahmen ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Stronger (Kelly Clarkson)

Was uns nicht tötet, macht uns nur härter ... wusste ich allerdings schon vor dem eingängigen Liedchen von Frau Clarkson.

Der "Fangschuss" heute früh war nötig. Auch meine Reaktion. Ich musste es zumindest schriftlich haben, was für ein verdammter Feigling er ist. Aber eigentlich wusste ich schon gestern früh, was los war. Tief im Unterbewusstsein war es mir klar, sobald er mich ansah nach dem Aufwachen. Als er ging, bin ich zurück ins Schlafzimmer, räumte ein bisschen auf ... und erst Minuten später merkte ich, dass ich die Bettwäsche, die erst wenige Tage aufgezogen war, wechselte. Untrügliches Zeichen dafür, dass ich Abschied fühlte. Als ich abends seine Mail-Antwort las, wurde das Bauchgefühl zur Gewissheit. Und so, so dankbar bin ich dem Cineasten, dass er mit seinen Mails eine virtuelle Schulter bot. 

Heute morgen dann der Cut ...  wie gut, dass ich vorher im Wald gewesen war und ansatzweise ruhig war. Ich konnte die Mail schließen und erst einmal zur Arbeit fahren. Und nachdenken, bevor ich antwortete. Nicht unfair, aber spitz. Pointiert. Geschrieben, um zu treffen. So kenne ich mich normalerweise nicht. Vielleicht wird es Zeit, auch einmal auszuteilen statt nur immer einzustecken. Übertag habe ich mich abgelenkt .. Arbeiten vorgezogen, die mein Hirn komplett binden, mich in einen Flow bringen. Mein Password im Büro-PC umgestellt, weil es sich auf ihn bezog (der routinemäßige Passwordwechsel fiel mit unserem Kennenlernen zusammen). Und mir danach Gutes getan ... Reiki bei Frau Laufpartnerin. Und kurz mit besterFreundin, GlamourGirl und Münchner Kindl gemailt. Tat gut. Und Reiki war wieder mal unglaublich. 

Lohan ... ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei mir laufen Filme ab während Frau Laufpartnerin mir Reiki gibt. Ich war wieder an dem Strand, an dem mein Innerstes auf dem Sand liegt wie eine durchsichtige Gallertröhre. Wenn es mir nicht gut geht, ist die Röhre graurotglimmend und pulsiert ungesund. Wenn das Wasser sie durchspült, wird der Tubus im Gleichklang der Meditationsmusik klar und blau schimmernd. Der Strand ist eine Bucht, mit ein paar Palmen. Neulich war der Himmel bedeckt. Und ich saß meditierend (für mich nicht gerade normal) im Schneidersitz am Strand, während der Cineast grübelnd am Ufer stand und auf das Wasser schaute. 

Auch heute war ich nicht allein ... aber bei mir war ich selbst als Kind, mit vielleicht 8,9 Jahren. Mein kleines Ich war verschmutzt und verwahrlost und es weinte. Mein großes Ich war am Rücken verletzt, hielt aber mein kleines Ich von hinten umarmt und beschützte es. Der Strand war dunkel, das Meer wild und ständig wurden Dinge angeschwemmt. Ich weinte ... im Bild wie im Realen. Und ich konnte es nicht unterdrücken. Zeitweise stand auch der Cineast neben uns ... auch ihm geht es momentan nicht gut. Irgendwann beruhigte sich die Szenerie. Mein kleines Ich schlief in meinen Armen ein ... langsam klarte sich der Himmel auf.

Ich kenne diesen Strand nicht ... und frage mich, was er mir sagen soll. 

Die Reiki-Stunde jedenfalls war gut für mich ... Chakren-Reinigung war genau das, was ich brauchte ... schließlich darf ich mal wieder beginnen, meine Schutzschilde wieder hochzuziehen.

Und mit Grausen denke ich daran, was wieder auf mich wartet. Ich bin eine Frau mittleren Alters. Schwer vermittelbar. Zu alt, zu dick, zu viel Familie, zu viel Hirn, zu viel Tempo. Und wieder muss ich auf diesen widerlichen Markt und mich selbst feilbieten. Preisreduziertes Mängelexemplar kurzfristig abzugeben. Die Alternative ist noch viel schrecklicher ... allein bleiben. Eine skurile, alte Frau werden, die mangels Partner ein Ehrenamt annimmt. Nichts gegen Ehrenämter ... aber ich möchte doch so gerne Liebe und Nähe!

Und endlich mal loslassen dürfen ... 

Nachtrag: Er hat noch einmal geschrieben ... sich entschuldigt mit den Worten, die eine Frau am wenigsten erträgt. "Du bist die Tollste, es liegt an mir ..."  

Und im nächsten Atemzug dann das, was ihn störte ... meine "Schrulligkeiten". Damit meint er nicht mein Verhalten im Wachen ... das bezeichnete er vor wenigen Tagen als "erholsam unzickig". Nein ... um den Nachtschlaf geht es. Da sei ich "schrullig". Klar, die Straße vor meinem Fenster ist wirklich zu schrullig,  ich könnte natürlich auch ein schulpflichtiges Kind hier schlafen lassen und selbst das Gartenzimmer nehmen ... und mein Schnupfen, der mich schnarchen liess, erst recht schrullig ... klar habe ich den mit voller Absicht! Dass mein Schlafzimmer eng ist und das Bett nur 1,40, weil eben kein grösseres Bett hier hineinpasst und ... ich wiederhole mich ... die Jugend die besseren Zimmer hat ... SCHRULLIG? Ok, dass ich keine blickdichten Vorhänge oder Rollos mag, weil sie mich nachts "einsperren" und weil ich gerne Sterne gucke, lasse ich als schrullig gelten ... aber mal ehrlich, lässt man DAFÜR eine Frau gehen, die wirklich "TOLL" ist?  Diskutieren will er darüber selbstverständlich nicht ... das KANN er nicht. Von und wegen seiner Ex-Liebsten und einer unschönen Trennung. Übrigens - just for the records - das war jetzt das dritte oder vierte Mal, dass ein Mann mir gar keine Chance gibt, weil eine Ex-Beziehung verbrannte Erde hinterliess. Ich sollte die Liste oben um "zu schrullig" ergänzen ...  

Wer etwas nicht will, findet eben 1.000 Gründe ...

P.S. Wie schrullig ist eigentlich jemand, der von allem die Etiketten entfernt, so dass Frau im Bad nur durch Trial und Error Abflussfrei von Mundwasser unterscheidet???

 

 

 

 

 

05.06.2013 um 10:34 Uhr

Prinzessin in Schieflage

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Rolling in the deep (Adele), Respect (Aretha Franklin)

Wut und Würde ... das sind die beiden Worte, die ich wählen würde, um meinen Gemütszustand zu beschreiben.

Mein Atem hat aufgehört zu stocken. Mit übernacht gewechselten Gefühlen und gestammelten Erklärungen verliess "mann" mich gestern. Ich fasste in Worte, was ich empfand und erhielt eine Antwort voller Entschuldigungen und Ausflüchte. Ich fragte nach dem, was zwischen den Zeilen stand. Und erhielt eine Antwort, die keine war ... sondern gezielte Verletzung. Kein Anruf, keine Mail am Abend, sondern am frühen Morgen drei Worte "es ist vorbei" mit Copy & Paste aus meiner Mail kopiert, in der ein Fragezeichen dahinter stand. So sieht also ein Ende aus, wenn jemand wirklich feige ist. Ich musste zurückschreiben, um mir selbst gerecht zu werden. Und, um den endgültigen Strich zu ziehen. Und mir auch ein Ventil zu geben. Siehe Adele. Und dann kam Frau Franklin ins Spiel ... RESPEKT: Auf dieser respektlosen Ebene möchte ich keinen weiteren Kontakt.

Und nun? Wieder mal Staub ausschütteln und Krone richten. Prinzessin in Schieflage. Emotionaler Bankrott. Da ist NICHTS mehr zuzusetzen. Leer. Ausgebrannt.

Danke, Cineast ... für's Da-Sein!

Wut und Würde ... das ist es, was bleibt ... und nichts davon macht glücklich!

 

 

 

20.03.2013 um 16:32 Uhr

Ein ganzer Mann?

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Ich will keine Schokolade ... (Trude Herr)

ACHTUNG: BÖÖÖÖÖÖSE!

Ein ganzer Mann ... was ist das eigentlich?

Sicherlich für jede von uns etwas anderes ... sonst würden sich Paare nicht finden. Für erstaunlich viele Frauen ist der ganze Mann hochgewachsen, angenehm riechend, intelligent, interessant, humorvoll, an Körperlichkeit interessiert, sozial kompetent und bindungswillig, dazu in der passenden Region und Altersgruppe.

AAABER ... wie die böse Statistik sagt, gibt es erstaunlich wenige Männer, die diesem Ideal entsprechen. Jedenfalls viel weniger als interessante, intelligente suchende Frauen in den korrespondierenden Alters- und Regionalgruppen.

Wäre es also die Lösung, statt ganzer nunmehr halbe Männer zu suchen? Mathematisch sicherlich. Doch welches Kriterium ist das, auf das wir verzichten können? Mal ehrlich, könntet ihr mit einem Mann, der euch nur bis zur Schulter geht? Oder einem, der alle äußeren Voraussetzungen erfüllt, aber ein A ... ist? Einem, der nur halb so alt ist oder der Vergreisung anheimgefallen? Einem, der 500 km entfernt wohnt und den ihr nur alle paar Wochen seht? Einem, der euren Körper, aber nicht eure Gefühle will? Einem, der schlecht riecht? Lauter halbe Männer. Und leider ist die fehlende oder schlechte Hälfte so störend, dass die vielen guten Seiten es nicht herausreissen.

Wenn wir aber die Mathematik wieder bemühen, bleiben proportional immer noch nicht genügend ganze Männer übrig. Also stürzen wir uns in die Division. 50 ganze Männer durch 100 Frauen gibt ... richtig! ... 1/2. Da die chirurgische Teilung spätestens seit König Salomo und dem Säugling nicht mehr praktikabel erscheint, bleibt eigentlich nur ein Erfolgsmodell unserer Epoche: Time Sharing!

Was bei Ferienwohnungen und Autos funktioniert, müsste doch eigentlich auch bei Männern anwendbar sein? Man-Sharing-Modelle der Zukunft. Ob ich dafür wohl ein Franchisingkonzept entwickeln könnte? Gerade in Zeiten beruflicher Mobilität, wenn Partner ihre Zeit zwischen zwei Orten aufteilen, wäre das doch eine echte Marktlücke. Die eine hat ihn Fr bis So, die andere Mo bis Do. Fest vereinbart und nach klaren Regeln. Und auf Einladungen heisst es künftig nicht mehr nebst Gattin, sondern nebst Time-Shareholder.

Auf einen Schlag wären mit diesem Konzept Tausende intelligenter, attraktiver weiblicher Singles Ü40 "von der Straße". Und ... Hand auf's Herz ... sozial gerecht ist das nicht, wenn 50 Frauen auf ihren Besitzstandsmännern sitzen und die anderen 50 darben! Ich kaufe mir also rechtzeitig zum equal pay day am Freitag eine rote Fahne und gröle handtaschenschwenkend meine persönliche Variante der Internationalen ... erkämpft das Männer-Recht!

 

06.03.2013 um 23:00 Uhr

D*schungelcämp

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Scatterlings of Africa (Johnny Clegg & Juluka)

Zeit für einen Besuch im D*schungel (seit es dort Kameras und C-Prommis gibt, muss ich mich ja vor Herrn Gugl in Acht nehmen). Das werte Publikum erinnert sich noch? Der Lampenmann auf der Freundschaftskurve, der Finne im Aufwind, Ungar in Warteschleife und Mr. Trouble ahead ...

Der Finne wanderte mittlerweile mit mir. Nicht nur mit mir, denn Wandervogel und Wüstentaucherin waren auch dabei und noch vier andere Leute. Er hat sich einfach in meinen Wandertermin eingeklinkt und es passte auch wirklich ganz gut. Allerdings wahrscheinlich nur in Sachen Wandern. Ist aber ok. Ich kann jemanden ja auch mögen, ohne ihn als Partner zu wollen.

Lampenmann versucht mit aller Kraft, die Kurve zu nehmen. Ich will aber nicht, dass er vor lauter Eifer aus derselbigen fliegt. Ich mag ihn ja ... aber er ist mir schlicht und ergreifend zu klein und zu eifrig. Ja, ja, ja ... ich bin eine von den Frauen, für die einfach einfach nicht attraktiv ist ... 

Und bei dem Stichwort erscheint Mr. Trouble auf der Bildfläche respektive auf dem Telefondisplay. Und leider ... oder eher Gottseidank ... ist das Gespräch die absolute Enttäuschung! Nix Charisma. Nix Charme. Keine Begeisterung. Ausser für das Vater-Sein. Und das ist er JEDES Wochenende. Geht nicht. Gar nicht. Meine Sandkastenzeit ist vorbei und kommt nicht wieder! Das Gespräch holperte ziemlich ... und ich denke auch, das ist es gewesen. Auf das eigentlich für morgen anvisierte Date kam keiner von uns wieder zu sprechen. Ich werde es auf sich beruhen lassen. Und ich denke, das wird er auch.

Da ist noch Ungar ... der Mann mit Aua-Risiko. Der noch unter einem Dach mit der Ex lebt, auch wenn die bald in die andere Stadt ziehen wird. Ich habe mich entschlossen, ihn nächste Woche zu sehen. Weil ich wissen will, ob ich noch etwas fühlen kann  ...

Übrigens hat sich Herr Garni wieder gemeldet ... meine Eskapade vom vergangenen Herbst. Ein freundschaftliches Affärchen wäre vielleicht nicht das verkehrteste ... zumal ich bei ihm sicher sein könnte, dass er mich mag und respektiert, aber bei seinem vollgepackten Leben keine Bindung anpeilt ... 

Also Rolle, wer soll dein Herzblatt sein? Herr Garni, der dich auf Zimmer 3 ohne Frühstück vernascht oder der pikante Magyar, der dich und sich mit Doppelpack überholt? Oder steigst du mit Lampenmann in die Kampfkurve, bis dass das Metermaß euch scheidet?

Und ganz nebenbei denke ich auch über Technik nach ... warum fällt es mir so schwer, ein entspanntes Telefonat am Handy zu führen? Ich scheine ein wirklicher Anachronismus zu sein ... aber eine wirkliche Beziehung habe ich bisher nur zu Menschen aufbauen können, mit denen ich am Festnetz telefonieren kann ... später ist es dann egal, wie bei der Hummel, die zurzeit in der verflixten Schlaganfall-Reha wieder mal nur mobil erreichbar ist. Aber ein erstes Gespräch darf für mich nicht unter Gelddruck und Zeitdruck stehen. Und beides fühle ich am Handy. 

Also liebe Frösche, Kröten, Scheinprinzen und Juwelen in der Wüste ... es ist alles offen. Und vermutlich wird es auch noch ziemlich lange so bleiben. Das Sondermodell "Rolle" ist halt nicht everybodies darling ... und wird das auch bleiben, auch wenn manchmal die Sehnsucht nach dem Gefühl nagt und drängelt. Sehnsucht nach dem Gefühl ... nicht nach einem bestimmten Mann. Da ist ein weisser Fleck. Ein Loch. Da wo ein Gesicht sein sollte. Und genau das ist am schwersten auszuhalten ... jeder Satz braucht Subjekt Prädikat Objekt.

Ich vermisse ...

Das Objekt fehlt.

 

 

 

 

 

25.02.2013 um 13:17 Uhr

Glücklicher Single?

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Someone like you (Adele)

Ich bin Single. Und war es weit mehr als die Hälfte meines Erwachsenenlebens. Nicht, weil ich mir das so gewünscht hätte. Das war nur kurze Zeit so ... bis etwa Mitte 20. Als meine Ehe, die mich aus der Endzwanziger-Torschusspanik rettete, sich als fataler Irrtum erwies, trennte ich mich aktiv. Aber Single war ich auch dann nicht "gern". Nein, ich wünschte mir einen Partner, mit dem ich nicht nur eine Beziehung, sondern eine gute Beziehung habe. Wenn das allerdings nicht klappt, dann bin ich lieber Single als in einer schlechten Beziehung ... selbst, wenn ich kein "glücklicher Single" bin. Der ist für mich nämlich qua definitionem einer, der aus freien Stücken Single ist und es bleiben möchte. Ich kann glücklich sein, während ich Single bin. Durchaus. Aber das macht mich nicht zu einem "glücklichen Single".

Gerade musste ich ein schweres Telefonat führen. Mit visavis, der mich anrief. Offensichtlich geht sein Telefon wieder bzw. er hat die Prepaid-Karte endlich aufgeladen. Zurückrufen musste ich ihn doch, denn die Verbindung brach zweimal ab. Es war ein hartes Gespräch, aber ich bin mir selbst treu geblieben. Habe ihm unmissverständlich klar gemacht, dass ich keine Liebe für ihn empfinde und nicht mit ihm zusammen sein will und werde, auch in einer fernen Zukunft nicht. Und gleichzeitig versucht, ihm zu helfen. Denn er schadet sich selbst. Sehr.

Wie heute morgen geschildert ... Ursache und Auslöser. Das habe ich ihm erklärt. Und auch klar gemacht, dass selbst bei mehr Gefühl meinerseits der "Auslöser" gereicht hätte, damit ich die Beine in die Hand nehme und laufe, so schnell ich kann. Das Gefühl ist nicht da und so war die Entscheidung klar und eindeutig. Und trotzdem: Es tut mir leid um diesen Menschen, der sich selbst und andere belügt und sich damit und mit dem Alkohol zugrunde richtet ...

Nachtrag: gerade ein Telefonat mit BesterFreundin ... Balsam für die Seele. Morgen hat sie Geburtstag und wir beide freuen uns wie die Schneeköniginnen aufeinander. Sie sei stolz auf mich, sagt sie ... und ich weiss warum ...

 

 

16.02.2013 um 08:33 Uhr

Vorbei

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Damaged (Lambchop)

Gerade klingelte es. Blue, Wirbel und ich gammeln zwar Samstags gerne, doch wach sind wir früh. Trotzdem erschreckte uns der frühe Besucher an der Türe. An der Gegensprechanlage war natürlich Visavis. Er sagte, er habe mir etwas in den Postkasten geworfen und bestätigte, dass er meinen Brief hat. Sein Brief enthielt ein Foto, das er im letzten Sommer aufgenommen hatte und das mir gut gefiel. Es zeigt eine unerwartete Perspektive eines Ortes, den ich auch kenne. Und eine kurze, handschriftliche Notiz, die mir zeigte, dass ich richtig entschieden habe. Er dankte mir für die letzten Wochen, äußerte sein "Begehren" und ein PS sprach davon dass ich "einen Idioten angezogen hätte, der mich liebe".

Mit keinem Wort geht er auf meine Entscheidung ein. Mit keinem Wort auf sein erneutes Untertauchen und die ignorierte Verabredung vom Donnerstag. Liebe heisst tun, nicht reden oder schreiben. 

Die Entscheidung war richtig.

Und ich habe gerade wieder einen Dankbarkeitsflash. The Oscar goes to:

- Seelchen mit alertem Bauchgefühl
- Frau Ratio für beherztes Eingreifen im richtigen Moment
- Freundinnen für Visavis-unabhängiges Karneval-Feiern
- einen Schotten aus dem Süden für eine improvisierte Trennungs-Selbsthilfegruppe
- meine Wandergruppe und insbesondere den Ausrüstungsprofi und seine Liebste für eine sehr schöne Einladung für heute abend ("man" wollte erst den Honeymoon nicht stören und war sofort da, als dessen Ende bekannt wurde)
- Blue und Wirbel, die wirklich langsam erwachsen werden

Der Jungle (hallo Lady!!!) hat momentan so einiges an Unterhaltung zu bieten. Wobei ich erstaunt bin über die Qualität meiner Kontakte (die Quantität bei dir, liebe Lady, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass du - ohne Neid - einfach bildhübsch und fast zehn Jahre jünger bist als ich und dazu nur EIN Kind hast. Bei der Option, die ich anklicken musste, vermutet Mann dann schon Schlafsaal statt Kinderzimmer *g*).

Besonders gefreut habe ich mich über zwei Mails. Eine kam vom Cineasten. Dieser Mailwechsel ist aber schon lange in mein privates Postfach gewandert. Er ist verheiratet, aber der Art unseres Kontaktes ist so, dass wir auch seine Frau mitnehmen könnten. Gespräche bei einem Wein oder demnächst mal Kino (da er in der Branche ist, ist das umsonst und für ihn Teil des Jobs).  Und da ist der Mann, mit dem ich es nie zu telefonieren schaffte, obwohl wir einige Monate mailten. Witziger Mailwechsel über den gestrigen Nachmittag. Ich nenne ihn mal den Lampenmann, weil er gestern mit Riesenbrimborium das Anbringen einer solchen vorbereitete. Und da ist der Ungar. Wieder mal ein frisch getrennter Mann. Aber ein spannender, intelligenter Typ. Und Herr "AusdemLeben" ... ein Handwerker aus dem Umland von Nachbargrossstadt, der witzig überkommt. Meine Favoriten sind der Ungar und der Lampenmann, wobei letzterer mir eigentlich zu klein ist ... nur 1,75. Aber er hat einen guten Humor und Interessen, die passen könnten. Ich denke, ich werde diese beiden treffen - sobald meine Stimme ihr hochmütiges Näseln verloren hat und meine Oberlippe nicht mehr wie eine Mischung aus Schuppenflechte und misslungenem Permanent-Makeup aussieht!

Lady, wie sieht es bei dir aus? Was macht Andrew II?

 

 

 

15.02.2013 um 19:29 Uhr

Return to sender ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Wait a minute Mr. Postman ...

Ich habe es getan.

Nämlich für die an mich ergangene Hauslieferung des Universums einen Rücksendeantrag gestellt. Sprich: Visavis die "Kündigung" zugestellt. Und das ist in diesem Fall der richtige Ausdruck, denn seit Montag ist der Gute ... SURPRISE ... wieder untergetaucht. Ich hatte ihm zugesagt, Donnerstag den Abend mit ihm zu verbringen und mir lediglich zwecks Arbeiten und Nachdenken Funkstille für Dienstag und kein Treffen am Mittwoch ausgebeten. Von ihm, der mich so liebt und der für mich sein Leben ändern will (O-Ton), kam aber weder Mittwoch noch Donnerstag etwas, noch nicht mal die Frage nach einem Zeitpunkt für unser Treffen. Und die Wohnung wirkte mal wieder ... SURPRISE ... unbewohnt. Ich nahm mir viel Zeit zum Nachdenken und auch der Kranktag gestern war dem ausgesprochen dienlich. Und stellte fest, dass mein wachsendes NEIN zu dieser Beziehung nicht ursächlich den Vorkommnissen geschuldet war, sondern etwas viel Wichtigerem: mein Verliebtsein war so schwach, dass ich ihn nicht einmal vermisste, wenn er nicht da war. Da war kein Himmelhochjauchzendgefühl, keine Sehnsucht und kein Drängen. Da war Wohlfühlen, wenn er da war, aber leider nicht mehr. 

Die Vorkommnisse der letzten Tage haben im Prinzip beschleunigt, was sowieso gekommen wäre: die Erkenntnis, dass er trotz des Convenience-Charakters unseres Wohnens nicht der Richtige war!

Und während ich in der letzten Woche die Skala von Sorge, Wut, Mißtrauen, Schock und Mitleid durchlief, wurde mir immer klarer, dass dieser Mann nicht der ist, mit dem ich eine Beziehung "Ende offen" und womöglich irgendwann eine Ehe (davon sprach ER, nicht ich) führen wollte.

Und das habe ich ihm geschrieben. Und ihm meine Freundschaft angeboten. Mehr geht nicht. Nicht mit einem Mann, den ich nicht liebe und dem ich als Partner nicht vertrauen könnte.

 

Er war nicht da vorhin. Alles dunkel. Ich habe nicht geklingelt, sondern leise den Brief vor die Türe gelegt. Es tut mir leid. Er tut mir leid.

11.02.2013 um 01:33 Uhr

Ein Konzert und eine Erkenntnis ...

von: Spring_Roll   Kategorie: Error (m)

Musik: Ti amo (Howard Carpendale)

Es ist Karneval. Eine Zeit, um ausgelassen zu feiern. Und sonntags traditionell die Zeit, um in eine kleine Kneipe zu gehen, dunkel und lang wie ein Schlauch, ohne besonderes Ambiente und mit preiswertem Bier. Nur an diesem einen Abend im Jahr sind wir dort. Weil ER da ist. Und SIE. Eigentlich ist er Chemiker, aber einen Abend im Jahr bringt er den Saal zum Kochen ... dieses schmächtige Männlein im Rüschenhemd und lächerlich enger weißer Jeans auf hohen Plateauschuhen. Der Drummer trägt eine Elvis-Perücke, der Keyborder eine Tastenkrawatte. Dem Bassisten hängt ständig die Perücke vorm Gesicht und die beiden Sängerinnen können sich seit Jahren nicht einigen, wer denn nun Agneta sein darf und deshalb gibt es eben zwei Agnetas für "Waterloo". Die fünf haben Spass auf ihrer improvisierten Bühne. Die Technik ist miserabel. Gesungen wird geil und laut und der Saal kocht. Viele tragen Seventies-Kleidung. Schrill ist das Motto des Abends.

Ein Knaller jagt den Nächsten ... von Abba bis Boney M bis Udo Jürgens bis Mary Roos bis Howard Carpendale. Schlager und Disco vom Besten. Fast drei Stunden spielen sie. Und wie jedes Jahr ist "Ti amo" der Höhepunkt. Und dieses Jahr höre ich mal auf den Text.

Und meine Mittelfinger zucken. FY, visavis ... 

An dieser Stelle mal ein Danke an den Schlagerfreund, der erst das Münchner Kindl und dann uns alle in diese kleine Kneipe schleppte. Ich war 2008 das erste Mal mit ... und fand es jedes Mal genial. Auch heute, trotz visavis-Ärger. Gegen Mitternacht fahre ich nach Hause. Allein und sehr nachdenklich. Die Stimmung hielt nur bis zur Kneipentür. Und wieder schleiche ich im Dunkeln durch den Flur, mache kein Licht an und schaue vorsichtig über den Hof. Alles dunkel. 

Das muss aufhören. FY, FY, FY!!!