~*~ Meine Welten ~*~
- Zeichnungen, Drucke, PC-Grafiken

06.01.2006 um 15:36 Uhr

Welkende Rose

von: AngelInChains   Kategorie: Pflanzen & Tiere



Eine gelbe Rose, die ich als eine der besten Schuelerinnen meines Gymnasiums erhielt, die jedoch schon waehrend des Transports nach Hause verwelkte...
Unvollendet.
Pitt-Stift auf weissem Papier, 21 x 30 cm
Februar 2005


06.01.2006 um 15:30 Uhr

Frauenstatue

von: AngelInChains   Kategorie: Statuen & Engel



Ungewoehnliche Statue einer Frau mit Schemel und Urne, Friedhof der St.-Georgen-Gemeinde (Berlin-Friedrichshain)
Pitt-Stift auf kariertem Papier, 15 x 21 cm
September 2004


05.01.2006 um 16:57 Uhr

Maria mit Kind

von: AngelInChains   Kategorie: Statuen & Engel



Oberer Teil der Mariensaeule auf dem St.-Matthias-Friedhof in Berlin-Schoeneberg
Weisskreide auf schwarzem Tonpapier, 21 x 30 cm
Dezember 2005

05.01.2006 um 16:36 Uhr

Biographie

von: AngelInChains   Kategorie: Texte

Geboren in der kaeltesten Nacht des Jahres 1986 , Anfang Dezember, tauchte ich ein in einen durchschnittlichen Mittelstands-Haushalt. Mein Vater war Deutscher und Beamter, meine Mutter Asiatin und Hausfrau. Meine Kindheit war nicht so, wie man sie sich wohl wuenschen sollte, mit 5 Jahren erkrankte ich an einem schweren Tropenfieber, das ich nur knapp ueberlebte, nur zwei Jahre spaeter liessen meine Eltern sich scheiden. Kurz darauf starb auch noch meine Grossmutter vaeterlicherseits und von nun an hatte ich ausser zu meinen Eltern zu keinen Verwandten mehr Kontakt. Nachdem mein Vater sich zu einem wahren Despoten entwickelte, verbrachte ich meine gesamte Freizeit abgeschottet in meinem Zimmer und widmete mich der Welt der Mythologie und Kunst.

Mit der Fotographie begann ich etwa im Alter von 11 Jahren, zur Obsession wurde dieses Hobby aber erst im Jahr 2000 , als ich endlich eine eigene gute Kamera bekam.

Mit dem Zeichnen hatte ich etwa zur selben Zeit begonnen, aber auch hier entwickelte sich mein Interesse erst ab dem Alter von etwa 16 Jahren ( 2003 ) sehr stark weiter und es folgten exzessive Phasen mit dem Verbrauch von mehreren Kohlestiften pro Tag und schlaflosen Tagen und Wochen.

Der Lyrik hatte ich mich schon mit 8 Jahren gewidmet, was erstaunlich frueh ist, doch hat das noch etwas zu bedeuten, wo mein Stil sich doch so sehr wandelte? Im Jahr 1999 hatte ich noch einen Wettbewerb gewonnen, dann war Schluss mit Wortwitz und Satiren, ich wollte die wahre Aesthetik in meinen Worten finden. Meine Liebe zu vor Allem Trakl und Goethe verschaffte mir viel Inspriration, und seit nun bald 6 Jahren webe ich an einer Welt aus Schatten, Traenen und Romantik.

Auch sehr praegend waren zahlreiche Spaziergaenge und Friedhofsbesuche, sowie die Beziehung zu S.S., die erste ernster zu nehmende in meinem Leben, die im Herbst 2002 begann, doch kurz darauf bereits wieder gescheitert war. Am 1. April 2003 lernte ich schliesslich  P.H. kennen, mit dem ich ueber 2 Jahre lang eine Fernbeziehung auf ueber 500 Kilometern Distanz fuehrte, und seit Juli 2005 endlich zusammen lebe. Die Hochzeit sollte am 6.6.2006 stattfinden, was allerdings auf Grund unserer instabilen finanziellen Verhaeltnisse unmoeglich geworden ist (Was soll man bei einer Schuelerin und einem Auszubildenden mit geringem Einkommen erwarten?!).

Mit der Malerei begann ich erst mit 18 Jahren ( 2005 ).

Sehr hilfreich war fuer alle meine Werke ein Hang zur dunklen Romantik, der sich etwa im Alter von 13 Jahren ( 1999 ) herauszubilden begann. Seitdem komme ich auch von alten Friedhoefen, Kirchen und Ruinen sowie der unberuehrten Natur nicht mehr los. Meine Kunst soll nicht das Haessliche darstellen, um zu schockieren, denn ich bin der Meinung, dass auch Schoenheit den Menschen zum Denken anregen kann. Aesthetik ist fuer mich das hoechste Ziel, denn haessliche Dinge erschafft die Menschheit auch ohne meine Hilfe schon viel zu viele.

Vor Allem draengt mich jedoch der Wille, den Menschen die Schoenheit des Ungewoehnlichen vor Augen zu fuehren. An meiner Lyrik feilte ich ueber Jahre, nur, um den Menschen das, was ich durch meine Bilder nicht ausdruecken kann, auch anders vor Augen zu fuehren. Zu oft sah ich Dinge, die ich mit Stift und Papier nicht wiedergeben konnte, so musste ich einen anderen Weg finden, genau das auszudruecken, was ich sah, und, was ich bei diesem Anblick fuehlte, damit der Leser zum Zuschauer wird, damit er auch wirklich das sieht, was ich ihm mit jenen Worten zeigen moechte.

Und genau das, was ich ihm zeigen moechte, genau diese Bilder, diese Gedichte, diese Fotos - Das sind nicht nur Statuen, nicht nur Ruinen oder Kirchen und Burgen! Das ist meine Welt. Das bin ich. Nichts braechte wohl einen tieferen Einblick in meine Seele. Und dafuer sitze ich an einer Zeichnung nun manchmal auch viele Tage, manchmal jedoch auch nur eine Viertelstunde. Dafuer schreibe ich, bis ich uebermuedet einschlafe. Dafuer fuehre ich dieses Tagebuch... Wenn es auch nicht viele Menschen zu schaetzen wissen.

cn P

03.01.2006 um 15:17 Uhr

Trauernder Engel

von: AngelInChains   Kategorie: Statuen & Engel



Relief eines Engels auf dem St.-Matthaeus-Kirchhof I in Berlin-Tempelhof
Pitt-Stift auf kariertem Papier, 15 x 21 cm
August 2004


02.01.2006 um 00:22 Uhr

Grab

von: AngelInChains   Kategorie: Statuen & Engel



Ein Grab auf dem Friedhof der Luisenstaedtischen Gemeinde (Berlin-Kreuzberg)
Noch unvollendet
Pitt-Stift auf kariertem Papier, 15 x 21 cm
November 2004


02.01.2006 um 00:16 Uhr

Rose

von: AngelInChains   Kategorie: Pflanzen & Tiere



Die Rose, die meine Sitznachbarin zum Valentinstag bekam
Pitt-Stift auf Papier, 21 x 30 cm
Februar 2005