Subalterne

22.07.2014 um 12:20 Uhr

Geplatzte Bombe

von: L_usw

Nun habe ich seit ein paar Jahren einen Festvertrag und muss grad eben feststellen, dass auch der keinerlei Garantie mehr darstellt auch einen festen Job zu haben. Mein Bereich hat bei der letzten Ausschreibung den Zuschlag nicht bekommen. Klingt erst einmal nicht dramatisch aber der Auftrag hätte uns für 10-15 Jahre dauerhaft mit Arbeit komplett ausgelastet. Bisher haben wir bei dem Auftraggeber immer die Zuschläge erhalten. Bisher ... Tja und nun? Eine Woche, nachdem der Bereichsleiter bei der Bereichssitzung verkündete, dass wir den Auftrag nicht bekommen hätten und dass wir uns erstmal neu orientieren müssten, wurde die erste Kündigung ausgesprochen. Meinen Kollegen hat er erwischt. Ich werde die Nächste sein - das ist mir völlig klar, denn auch dass er der Erste sein würde, war mir völlig klar. Ergo führte ich ein Gespräch mit dem Bereichsleiter, wie es mit mir weiterginge. Blablabla ... Ich haute auf den Tisch und meinte, mal von dem allgemeinen (blabla) abgesehen: plant man noch mit mir? Ja, doch, aber wie es grundsätzlich weitergeht, könne man nicht absehen. Also ging ich zum Chef mit derselben Frage. Der war klarer (wofür ich immer dankbar bin): In den nächsten drei Monaten wird es keine weitere Kündigung geben - darüber hinaus könne er keine Beschäftigungsgarantie geben. Grundsätzlich braucht man mich für zukünftige Projekte aber die ... tja, muss man eben auch erst einmal bekommen ... Das kann doch echt nicht wahr sein. Ich dachte, ich sitze hier bis zur Rente - endlich mal mit Festvertrag und dann das ...

27.03.2014 um 12:38 Uhr

Aus Fehlern lernen

von: L_usw   Kategorie: L...usw

Neulich rief mich Hexe an. Immer wenn ich ihren Namen auf meinem Display sehe, erhöhen sich schlagartig Puls und Blutdruck und ich wäge ab, ob es sinnvoll wäre mich zu verleugnen  und einfach nicht ran zu gehen. Das würde die Konfrontation jedoch nur aufschieben und nicht aufheben, weswegen ich meist dann doch widerstrebend abhebe. „Hallo?!“ „Ja hallo L. … sag mal … hättest du einen T*ampon für mich?!“ Mir fiel alles aus dem Gesicht und ich war froh, dass sie meine völlige Fassungslosigkeit nicht sehen konnte. Einen Moment brauchte ich, um mich zu sammeln und um dann möglichst gleichmütig zu lügen: „Nein, habe ich nicht.“ Hatte ich nämlich doch aber von dieser völligen Grenzüberschreitung bei der ich hätte schreien wollen mal abgesehen, hätte ich ihr nie, nie, nie einen gegeben!! Vor vielen Jahren, da gab es diese Situation nämlich schon einmal. Damals war ich so dermaßen überrumpelt und perplex, dass ich ihr einen gab. Das Ergebnis davon war, dass sie mir am nächsten Tag einen zurück gab. Schlimm genug aber nicht nur das: sie tat dies VOR beiden anwesenden Herren, die zu dem Zeitpunkt mit mir in dem Büro arbeiteten. Zum Glück lernt man manchmal aus seinen Fehlern!

26.03.2014 um 12:41 Uhr

Ich hasse es

von: L_usw   Kategorie: L...usw

Wie ich das hasse: ich weise seit Monaten auf Arbeitsschritte, die vollzogen und Probleme, die gelöst werden müssen hin. Was passierte? Gar nichts und ich kam nicht weiter. Manchmal schlug ich sinnlos die Zeit tot, weil es nichts Sinnvolles zu tun gab. Das wäre erst möglich gewesen, nachdem Entscheidungen getroffen worden wären. Entscheidungen, die ich nicht treffen konnte. Nichts passierte. Zig mal habe ich ausgedruckte Mails und Arbeitsvorgaben der Auftraggeber ausgedruckt, farblich markiert, worauf es ankommt und diese dem Projektleiter vorgelegt. Jedes Mal wurde mein Versuch dies zu diskutieren im Keim erstickt. Jedes Mal, wenn  ich später danach fragte, hatte er offensichtlich keine Ahnung wovon ich rede. Ergo: er hatte nie drauf geguckt.

Anfang letzter Woche stand er dann plötzlich neben mir mit den Worten: „Wir müssen bis Ende der Woche was ausliefern!“ Meine knappe und echt verärgerte Antwort: „Das kannst du vergessen!“ Das sorgte für einiges Erstaunen. Ich erklärte ihm, warum das nicht geht, dass nämlich dies und jenes und das und das noch ausstünden und erst noch von ihm entschieden werden müssten. Daraufhin geriet er in völlige Panik und war zwei Tage kaum ansprechbar. Diese Woche nun ist er wieder ruhiger und geht nun strukturiert die Dinge an, die wir vor Monaten bereits hätten angehen müssen und was wir auch getan hätten, wenn er meinem Drängen nachgekommen wäre. Ich hasse es. Ich hasse es auch, wenn nun jeder zweite Satz lautet: „Denn wir sind sehr in Verzug!“ Ja, das sind wir und das war absehbar – für mich jedenfalls …

05.03.2014 um 09:52 Uhr

Falscher Alarm

von: L_usw   Kategorie: L...usw

Heute Morgen rief mich ein Arbeitskollege auf meinem Diensttelefon an. Ich dachte, vielleicht ist er krank, denn ein anderer Grund fiel mir nicht ein mich von zuhause aus anzurufen. Auf die Geschichte, die sich mit dem Anruf ankündigte, wäre ich nie im Leben gekommen. Er fragte: „Und? Mit der Alarmanlage noch alles ok?!“ Ich war irritiert, was ich auch mitteilte, woraufhin er nur sagte, die ganze Geschichte würde folgen, wenn er in der Firma sei.

Gut, also geduldete ich mich. Ich bekam allerdings eine leise Ahnung, dass es einen Zusammenhang gab zwischen der angedeuteten Geschichte und dem merkwürdigen Geruch in den Büroräumen, der mir heute Morgen auffiel. Als ich kam, vermutete ich zunächst, dass die Putzfrau vielleicht die Herdplatten über Nacht angelassen hätte, was zu der Geruchsentwicklung geführt hatte. Das hatte sie nämlich schon mal getan. Damals roch es zwar nicht aber mir fiel die ungewöhnliche Wärme in der Küche auf. Offensichtlich neigt sie dazu die Platten nach dem Reinigen anzuschalten, damit sie besser trocknen und offensichtlich hatte sie vergessen sie wieder abzuschalten. Gut, dass das nicht Freitags passiert war, denn sonst wären sie bis Montag an geblieben oder aber hätten die ganze Bude in Brand gesteckt.

Nun ja … heute waren es aber eben nicht die Herdplatten, sondern es trug sich folgende Geschichte zu, die mir mein Kollege nach Eintreffen in der Firma erzählte: Gestern Abend gegen 18 Uhr wollte sich ein anderer Kollege ein Steak hier in der Küche braten. Da jedoch die Pfanne zu klein war, nahm er einen Topf und brav gesundes Olivenöl. Das Problem bei Olivenöl ist jedoch, dass es bei relativ geringen Temperaturen anfängt zu rauchen, was es dann auch hübsch tat. Die Küche selbst verfügt über kein Fenster – diese gibt es nur in den angrenzenden Räumen und im Flur, die an die Küche angrenzt. Er hatte wohl fürsorglich die Türen zu den Büros verschlossen, damit diese nicht den Bratengeruch abbekämen und irgendwann immerhin das Fenster des Flures geöffnet. Offensichtlich zu spät, denn der ganze Bratenrauch löste beim Brandmelder Feueralarm aus.

Man schaffte es wohl immerhin rechtzeitig bei der Feuerwehr Entwarnung zu geben, bevor diese mit einem kompletten Löschzug anrückte. Anrücken musste sie dennoch, denn der Alarm musste ja auch wieder abgestellt werden. Bald stellte sich jedoch heraus (mittlerweile wurde auch die Polizei hinzugezogen), dass weder Feuerwehr, noch Polizei, noch unsere Firma einen Schlüssel für den Kasten hatten, der den Alarm regelt. Es wurde gerätselt, diskutiert und nach Lösungen gesucht. So gegen 21 Uhr, nachdem Arbeitskräfte des Vermieters angerückt waren, kam von diesen wohl einer auf eine McGyver –Lösung: die Knöpfe zum Resetten der Alarmanlage waren zwar unerreichbar weggeschlossen, unter dem verschlossenen Teil gab es jedoch noch ein Resetmöglichkeit, die man per Kugelschreiber auslösen konnte. Das hatte funktioniert und alle konnten endlich Feierabend machen. Klingt unglaublich? Wäre es auch. Nur der Kollege, dem das passierte, dem passiert ständig so etwas. Hoffen wir mal, dass er nicht irgendwann die ganze Bude hier abfackelt!

27.02.2014 um 14:12 Uhr

Und dann wieder ...

von: L_usw   Kategorie: L...usw

... mag ich meine männlichen Kollegen irgendwie und mir wird ganz warm ums Herz, wie sie da in der Küche versammelt stehen und Herrengespräche führen über die durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern. Ich höre dem schmunzelnd von meinem Arbeitsplatz aus zu und als die Diskussion allzu hitzig wird, gehe ich zu ihnen. Einer sagt sofort abwehrend: "Sag jetzt bitte nichts!" Ich sage aber natürlich doch etwas und frage lachend, ob sie allesamt in der Midlife-Crisis angekommen seien. Man erwiderte mir lachend: "Nein, viel schlimmer! Wir sind darüber hinweg und reden bereits vom Sterben!"

26.02.2014 um 12:06 Uhr

Hex, Hex!

von: L_usw   Kategorie: L...usw

Neulich berichtete eine Freundin von ihrer Arbeitskollegin und wie froh sie sei, dass sie sie habe. Ich beneidete sie, denn ich arbeite quasi nur mit Männern zusammen und bei dem Großteil bin ich ganz und gar nicht froh, dass ich ihn habe. Bei einigen ist es mir egal, dass sie da sind aber immerhin ein paar wenige eignen sich recht gut für die Zusammenarbeit.

Der einzig weibliche Kontakt ist „Hexe“. Hexe leitet Projekte und somit komme ich leider immer wieder in den sehr zweifelhaften Genuss unter ihr arbeiten zu dürfen. Hexe ist echt schlimm. Ein Mensch, in dessen Gegenwart ich eigentlich sofort Magenschmerzen bekomme. Ich traue ihr nicht und das leider völlig zu Recht. Hexe hat einige Fähigkeiten – unbestritten – allerdings auch viele Defizite und die versucht sie gekonnt zu kaschieren. Sie gibt zum Beispiel Leistungen anderer gern für ihre eigenen aus. Fehler anderer jedoch nicht – die kommuniziert sie gern vor anderen – am liebsten vor Vorgesetzen. Macht sie selbst Fehler, so war sie es nicht, sondern wer anderes. Sie hat ein Geltungsbedürfnis, das ist fabelhaft. Fast manisch spielt sie sich permanent in den Vordergrund.

Für sie zu arbeiten ist ein Graus. Ihre Arbeitsanweisungen sind oft vage – manchmal auch, weil sie selbst keine Ahnung von der Materie hat und nur Aufgeschnapptes nachplappert, dies jedoch nie zugeben würde. Keine Ahnung, wie oft sie schon meine Arbeit in der Luft zerrissen hat. Ich habe das lange geschluckt. Auch, weil ich nur über einen Zeitvertrag verfügte aber auch, weil ich Angst vor ihr habe. Mit Hexe legt man sich besser nicht an. Mittlerweile ist mein Vertrag entfristet und ich sehe es nicht ein – auch meiner Nerven wegen – mir alles gefallen zu lassen.

Beim letzten Mal, als ich mit ihr zu tun hatte, ging ich zum Gegenangriff über. Ich hatte wieder einmal vage Arbeitsanweisungen bekommen, teilweise aber auch klare Vorgaben. Alles hatte ich so umgesetzt, wie es mir gesagt worden war. Ich präsentierte ihr die fertigen Tabellen und schon ging es los: „Ja ne, also so kann man das aber nicht machen … ja und das, also das ist echt nicht gut … ne, warum hast du das denn sooo gemacht?!“ Ich schaute sie ruhig an und sagte nur: „Weil du es so vorgegeben hast!“ Eine Mischung aus Irritation und Fassungslosigkeit schlug mir entgegen. Ich legte nach: „Da hatten wir drüber gesprochen – ich sollte das so machen.“ Hexe grübelte und suchte offensichtlich nach einer passenden Erwiderung, die dann auch kam in Form eines Kompromisses, der mehr als unangebracht war: „Da haben wir uns bestimmt missverstanden.“

Eigene Fehler zugeben? Nein, das würde sie nie tun. Allerdings nicht zögern und mich beim Bereichsleiter schlecht zu machen. Um dem vorzugreifen ließ ich meinerseits Kritik über sie bei ihm verlauten. Etwas, was fast niemand wagt, denn alle haben Angst vor ihr. Ich finde allerdings, das muss ein Ende haben. Ich berichtete dem Bereichsleiter, dass ich die Zusammenarbeit mit Hexe oft als etwas schwierig empfinden würde, weil es mich zum Beispiel maßlos irritieren und verärgern würde, wenn ich Arbeitsanweisungen korrekt ausführe, dann aber dafür gerügt werden würde, weil das Ergebnis doch nicht gut sei, dies jedoch letztlich nicht auf meinem Mist gewachsen ist. Er zeigte sich verständig, spielte das Problem jedoch herunter. Hexe kann gut täuschen. So gut wie alle haben sie durchschaut – nur unser Bereichsleiter nicht. Warum ist nicht nur mir ein Rätsel.

Ändern werde ich sie nicht können – nur meinen Umgang mit ihr. Trotzdem wird sie mich mit ihrer Art immer wieder eiskalt erwischen – das ist mir klar. Je nach eigener Stimmungslage werde ich ihre Art mal mehr, mal weniger abpuffern können. Phasen, in denen ich nicht mit ihr zusammen arbeite, werden weiterhin wie Urlaub sein. Naja, fast … Warum es solche Menschen gibt, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

25.02.2014 um 11:42 Uhr

Den Letzten beißen die Hunde

von: L_usw   Kategorie: L...usw

Ich hasse sie diese Machtspielchen, Kindergartengrabenkämpfe und Durchsetzen der eigenen Interessen zu jedem Preis. Ich hasse sie bereits dann, wenn ich nur etwas davon mitbekomme, ohne selbst involviert zu sein. Ich hasse sie aber noch mehr, wenn ich mit reingezogen werde.

Zur Vorgeschichte: in meiner Firma gibt es mehrere Bereiche mit einem jeweiligen Bereichsleiter. Seit längerer Zeit arbeite ich quasi „ausgeliehen“ für einen anderen Bereich, da dort viel Arbeit anlag und in meinem eigentlichen Bereich nicht ganz so viel. Nach einigen Monaten trug es sich zu, dass der Bereichsleiter des fremden Bereiches mich zu sich rief und anfragte, ob ich komplett in seinen Bereich wechseln wolle, da sie auf lange Sicht genug und viel zu tun hätten und mich gerne dafür hätten. Natürlich schmeichelte mir das, doch ich entschied mich dagegen aus ganz verschiedenen Gründen. Ich fragte auch, ob denn aber mein Bereichsleiter mich denn überhaupt gehen lassen wolle (auch wohlwissend, dass die beiden sich nicht sehr grün sind). Nun ja, das würde man dann sehen und zur Not das über die Geschäftsführung abwickeln. Fand ich nicht ganz so dolle und fair aber nun ja. Man bat mich über die Sache Stillschweigen zu wahren, was ich auch tat, da ich nicht für unnötigen Zwist zwischen den beiden Streithähnen-Bereichsleitern sorgen wollte und da ich mich ja eh gegen den Wechsel entschieden hatte. So weit – so gut.

Neulich dann rief mich unser Chef zu sich. Bei ihm saß mein Bereichsleiter. Chef fragte mich, ob die Arbeit und Zusammenarbeit denn gut liefe in dem anderen Bereich. Ich war verwundert und sagte, dass alles gut liefe und ich zufrieden sei. Da fragte er ganz offen und direkt, ob man mich denn mal gefragt hätte, ob ich für den Bereich arbeiten wolle und ich da aber gesagt hätte, dass ich das nicht wolle. Ich war wie vom Donner gerührt. Hatte der andere Bereichsleiter etwa offen ausgesprochen, worüber wir aber doch schweigen wollten? Was genau hatte er gesagt? Was konnte ich jetzt sagen und was nicht? Wie und wem gegenüber nun loyal sein und wie etwas sagen, ohne dass die beiden Streithähne aufeinander losgingen? Ich war völlig überfordert. Ich stammelte nur unverbindlich, dass man mich mal gefragt hätte, ob ich mich mehr einbringen wolle und dass ich dies abgelehnt hätte. Ich aber nie grundsätzlich abgelehnt hätte für den Bereich zu arbeiten. Beide schluckten das und erläuterten, worum es ging. Es würde zukünftig noch einiges an Arbeiten geben in diesem Bereich. Der andere Bereichsleiter würde gerne jemanden fest einstellen, der momentan nur als Aushilfe angestellt ist, weil er eingearbeitet ist. Chef würde mich aber lieber dort einsetzen, weil mein Bereich auch aktuell nicht viel zu tun hat. Um seine Interessen durchzusetzen hat also nun der andere Bereichsleiter unser vertrauliches Gespräch von damals eingesetzt. Was für eine Unverschämtheit! Man ließ mich dadurch dastehen wie jemand, der Arbeitsverweigerung betrieb.  Ich verließ den Raum und war fassungslos. Kurz darauf war ich wütend. Vor mich hin kochend überlegte ich, was ich nun tun sollte. Ich beschloss nochmal zu Chef zu gehen und ihm die Wahrheit zu erzählen.

Gedacht – getan. Chef konnte meine Wut sehr gut nachvollziehen und verstehen und ging anschließend zu dem anderen Bereichsleiter, um mit ihm zu reden. Dieser war am nächsten Tag nicht da – am übernächsten rief er mich zu sich. Jaaa, also da seien ja einige Dinge etwas falsch gelaufen. Dem konnte ich mit einem „Den Eindruck habe ich aber auch“, nur zustimmen. Er entschuldigte sich dafür, dass er unsere Absprache nicht eingehalten hätte, was ich gut aber auch wirklich absolut angebracht fand. Dann wurde es komisch. Er sagte, dass Chef nach dem Gespräch mit mir bei ihm gewesen sei und dieses Gespräch sehr lange ging und es dabei auch laut wurde. Aha, aha … Ja und ich könne mir sicherlich vorstellen, dass das nicht angenehm war. Das konnte ich bejahen aber so wirklich klar was er von mir wollte, in dem Moment, war mir nicht. Es klang fast so, als sei ich nun dafür verantwortlich, dass er eine anstrengende Diskussion mit Chef hatte. Nö, echt nicht. Den Schuh schafte ich zum Glück mir nicht anzuziehen. Hätte er den Stein nicht ins Rollen gebracht, wäre es nicht zu dem doofen Gespräch mit Chef gekommen. Nicht! Meine! Schuld! Allein schon zu versuchen mir diesbezüglich ein schlechtes Gewissen einzureden, fand ich echt die Krönung. Gut, wir haben das geklärt – irgendwie. Ein fader Beigeschmack bleibt für mich jedoch und das Gefühl in Grabenkämpfe gezogen worden zu sein, mit denen ich eigentlich rein gar nichts zu tun habe.