07.03.2006 um 11:51 Uhr
23.02.2006 um 21:28 Uhr
Weisheit des Tages
gelesen in einem Schnellbahnzug
22.02.2006 um 12:14 Uhr
Spruch des Tages
(frei nach Max Liebermann)
gelesen auf einem Sticker der Sozialistischen Jugend.
02.10.2005 um 14:27 Uhr
Krakau für eine Woche
Eine Woche habe ich in der ehemaligen polnischen Hauptstadt verbracht. Eine Statd mit viel Kultur und Geschichte. Eine Statd mit viel Tourismus, dem die großteils sehr arme Bevölkerung gegenübersteht. Eine Bevölkerung in der das Christentum tief verankert ist und die stark von der Kirche beeinflusst wird, und dennoch eine Gegend in der man sein Auto nicht unbeaufsichtigt lassen sollte.
Zentrum der Stadt ist der große Marktplatz - im europäischen Mittelalter der größte seiner Art. Die berühmte Marienkirche steht eigenartigerweise quer darauf - sie ist älter als der Marktplatz selbst. In den Tuchlauben kann man als Tourist schön einkaufen.
Der Wawel ist Krakaus Burgfestung, etwas ganz besonderes - unterschiedlichste Bauarten, von Barock bis zur Renaissance fließen zusammen.
Einzigartig ist auch Kazimierz, der jüdische Stadtteil. Einstmals, vor dem 2. Weltkrieg lebten hier zigtausend Juden, gewiss eine der größten jüdischen Gemeinden Europas. Heute sind nur mehr knapp 100 ansässig. Unzählige Synagogen und ein Freidhog zeugen dennoch von der Vergangenheit. Erstmsl konnte ich auch eine Synagoge sowie einen jüdischen Friedhof betreten. Ein Erlebniss der besonderen Art.
Nur rund 50 Kilometer von Krakau entfernt liegt Oświęcim, von den Nazis Auschwitz genannt. Sie bauten hier ihren größten Komplex von Konzentrationslagern. Besonders Auschwitz II Birkenau, wo in 4 Gaskasmmern über 1,1 Millionen Menschen den Tod fanden, beweist die Greueltaten der Nazis. Besonders bedrückend ist aber, das die Lager mitten in der Stadt zu finden sind - runderhum wohnen und leben Menschen. Die ehemaligen Konzentrationslager und die Touristen, die deswegen diese Stadt aufsuchen sind ihr Alltag.
In Wieliczka, 10 Kilometer von Krakau entfernt, findet sich ein uraltes Salzbergwerk das bis heute in Betrieb ist. Drei Stunden wurden wir durch das Bergwerk, das auch Goethe schon zu schätzen wusste, geführt. Das Bergwerk steht ist übrigens genau wie Krakau und Auschwitz Weltkultuerbe.
Für mich eine wunderschöne und lehrreiche Woche in einer Stadt, die sich zurecht einzigartig nennt.
Tolle Infos über Krakau, Auschwitz und Polen wie immer auf www.wikipedia.at
22.09.2005 um 10:55 Uhr
Fahrstunde #7 (Nachtfahrt)
Wir machen uns sofort wieder auf den Weg zum Übungsplatz. Ich habe mich darauf eingestellt, also kein Problem. Überhaupt fühle ich mich hinter dem Steuer so sicher wie bisher noch nie und es gibt absolut keine Probleme.
Dann aber die große Überraschung: Anstatt rechts zum Übungsplatz abzubiegen fahren wir links. Und da kann ich endlich mal so richtig beschleunigen. Erstmals komm ich über den vierten Gang hinaus und fahre ein klines Stück Autobahn. Wir stehen vor einer Ampel eine Zeit lang im Stau. Beim dauernden Anfahren habe ich absolut keine Probleme, ich fühle mich so richtig gut. Anscließend machen wir uns auf den Weg auf den Kaahlenberg, also eine schön steile Straße. Und da passiert zum ersten Mal ein Fehler. Grund genug für den lieben Fahrlerer so richtig aufzudrehen. Von nun an macht er mich so richtig fertig. nichts mag mir mehr ganz gelingen. Ich gebe mir Mühe ruhig zu bleiben, aber so ganz funktioniert das nicht. Am Ende fahren wir "unsere" Strecke zur Fahrschule zurück. Netter Endekommentar des lieben Fahrlehrers: "Unsere Strecke funktioniert ja eh ganz gut..."
Fazit: Endlich mal eine andere schöne Strecke. Sicherlich war vieles richtig das der liebe Fahrlehrer bemängelt hat, jedoch habe ich in Folge seines dauernden Jammerns und Schimpfens sicher mehr Fehler gemacht. Außerdem sieht man, dass ich vielleicht öfter unbekannte Strecken hätte fahren sollen. Ich war nervlich noch nie so angespannt wie nach der gestrigen Stunde. Meine letzten 2 lasse ich mir bei einem anderen Fahrlehrer einteilen...
20.09.2005 um 14:05 Uhr
schockierende Zahlen
Jährlich werden allein für Deutschland 500.000 Bäume nur für unntötige Papierausdrucke gefällt. Jeder dritte druckt grundsätzlich jede Email zum Lesen aus.
Quelle: www.wikipedia.at
20.09.2005 um 10:01 Uhr
18.09.2005 um 17:20 Uhr
Der Weg zum Führerschein: 1. Hilfe Kurs
Wer den Führerschein haben will, der muss auch einen 1. Hilfe Kurs besuchen. Logisch. Ebenfalls logisch ist es, dass diesen Kurs dann aber kaum jemand besucht weil man sich für 1. Hilfe interessiert, sondern weil man die Bestätigung braucht.
So kommt es, dass ich mich heute (Sonntag!) um 7 Uhr in der Früh auf den Weg quer durch Wien zu solch einem Kurs mache. Pünktlich um 8 beginnt die Kursleiterin von jedem "Schüler" 36 Euro einzusammeln und dann gehts auch schon los. Die Leiterin ist überraschend engagiert und beantwortet all die nervenden Fragen mit viel Geduld. In den nächsten 6 Stunden lehrt sie uns stabile Seitenlage, Helmabnahme, Wiederbelebung, Wunderversorgung usw. Jede/r muss mitmachen und fast alle tun das auch relativ bereitwillig.
Pünktlich um 14 Uhr werden wir mit einer Kursbestätigung wieder nach Hause geschickt. Doch ob ich jetzt ein guter Ersthelfer bin? Zumindest ein besserer als heute Morgen...
kurios:
Ein bereits etwas älterer Mann bestand auf seiner Meinung, es sei besser nicht zu helfen, denn sollte als Folge der Hilfeleistung etwas passieren wandere man ins Gefängnis. Vor run 15 Jahren sei das einem Freund passiert.
In einer Rauchpause führte eine Frau eine Katze an der Leine am Gebäude vorbei spazieren. Und das im tiefsten Ottakring...
17.09.2005 um 21:10 Uhr
Vielen Dank, wie lieb von dir
17.09.2005 um 13:18 Uhr
Vier im Jeep
Gestern begegnet mir beim Museumsquartier ein etwas altmodischer Militärjeep. Vier Soldaten mit unterschiedlichen Uniformen fahren damit durch die Gegend. Was soll denn das?
Als Erinnerung an die Besatzungszeit in Österreich von 1945 bis 1955 wird diese Aktion durchgeführt. Wien war in 4 Zonen aufgeteilt, der 1. Bezirk wurde von allen 4 Siegermächten gleichzeitig verwaltet. Alle 4, also ein sowjetischer, ein amerikanischer, ein britischer und ein französischer Soldat fuhren gemeinsam ihre Patrouillen.
1951 wurde auch ein gleichnamiger Film - "Die Vier im Jeep" - gedreht.
edit: Danke an Taziliein für den Hinweis, habe das bereits richtig gestellt.
