SUPERmom on air

31.10.2007 um 20:43 Uhr

Panik!

von: supermom   Kategorie: NÄHbenbei bemerkt...   Stichwörter: schule, sprechstunde

Stimmung: hibbelig

Am nächsten Mittwoch ist in der Schule meines großen Sohnes Elternsprechtag. Nicht der "normale", große Sprechtag, sondern eine Sonderveranstaltung für die Eltern der Fünftklässler und nur bei den Lehrern der drei Hautfächer. Es geht hier nicht um intensive Besprechungen, sondern mehr um ein kurzes Kennenlernen, soweit noch nicht erfolgt, und den Einblick in die Leistungen. Auch wegen einer eventuellen Querversetzung (die für uns nicht ansteht)!

Ich habe mit mir gerungen, ob ich überhaupt Termine bei den drei Lehrern brauche, da es leistungsmäßig nichts zu besprechen gibt Sonstige und ich Deutschlehrer und Mathelehrerin (= Klassenlehrerin) schon kenne und auch als Elternbeirat sowieso einen guten Kontakt zur Klassenlehrerin habe. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich mit der Englischlehrerin sprechen möchte, da Robin Hörgeräte hat und es bei einer Sprache ja doch aufs Hören ankommt blablabla. (Die Vokabeln beherrscht er schriftlich einwandfrei, allerdings kann ich oft, wenn er etwas vorliest, keine Ähnlichkeiten zu mir bekannten lebenden oder toten Sprachen feststellen...Sonstige Okay, das war bei vielen von uns sicherlich anfangs auch nicht anders...Beschäftigt).

Also wollte ich ihm morgen den Zettel zur Terminvereinbarung mitgeben.

Jetzt kommt das Kind heute nach Hause und sagt, dass seine Englischlehrerin mich gerne sehen möchte beim Elternsprechtag! Sonstige Wegen der Hörgeräte!

HILFE!!!! Sie hat zwar zu ihm gesagt, er brauche keine Angst zu haben, aber ich bin jetzt voll in Panik! Was wird sie nur von mir wollen? Ich weiß nicht, ob das jemand versteht, aber für mich ist es ein ganz anderes Gefühl, wenn ich um einen Termin bitte als wenn ich zu einem Termin gebeten werde!

Was soll ich nur machen? Englisch muss er ja machen! Als 2. Fremdsprache wird Robin definitiv Latein wählen, da fällt das Ausspracheproblem flach, aber Englisch hat er trotzdem!

Drückt uns die Daumen, dass es nichts wirklich Schlimmes ist!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 31.10.2007 um 21:23 Uhr:Hey Supermom,
    das wird schon nichts schlimmes sein...
    Soe wird wahrscheinlich das gleiche von Dir wollen, was Du urspruenglich von ihr wolltest.
    Mit Dir ueber seine Hoergeraete und dem damit zusammenhaengeneden Problemen, des Verstehens reden wollen.
    Mach Dir wirklich keine Gedanken,
    Daumen druecke ich natuerlich trotzdem..
    Alles Gute fuer Dich und Robin
    sternenschein
  2. zitierenkazw schreibt am 01.11.2007 um 13:10 Uhr:sie hat vielleicht noch keine erfahrung mit hörgeräten und möchte von deinen kenntnissen profitieren.
  3. zitierensupermom schreibt am 01.11.2007 um 13:46 Uhr:Das hoffe ich ja auch!

    Irgendwie habe ich heute als Mutter mehr Angst, wenn ich zu einem Lehrer / einer Lehrerin "zitiert" werde als früher :-( Wahrscheinlich, weil sich das Verhalten meiner Kinder doch meinem Einfluss entzieht. Ich kann zwar reden, reden, reden, aber was sie letztendlich machen *schulterzuck*
  4. zitierenkazw schreibt am 01.11.2007 um 20:15 Uhr:interessant, mal die andere seite zu hören.
    manchmal ist die stimmung auf der anderen seite des tisches ähnlich. ob man mal wieder schuld ist an allem?

    mach dir keine sorgen, du bist ja eloquent. immer nur lächeln. dann entspannt sich auch die lehrerin.

    (wenn ich einen hausbesuch ankündige, ist die reaktion meist panikartig. *ggg*)
  5. zitierensupermom schreibt am 08.11.2007 um 09:40 Uhr:Entwarnung!

    Die gute Frau wollte wirklich nur wissen, wie Robin mit seinen Hörgeräten zurecht kommt und ob er alles versteht (manchmal sollte man Dinge doch eben "at face value" nehmen und sich nicht verrückt machen). In seiner Klasse ist ein weiteres Kind mit Hörgeräten, das aber eine FM-Anlage braucht (eine Art Verstärker; der Lehrer trägt ein Mikro und das Gesagte geht direkt ins Hörgerät), welches öfter nachfragt und auch nach dem Unterricht kommt, um Verständnisprobleme zu klären. Da Robin das nicht tut, wollte sie sich vergewissern, das alles in Ordnung ist.

    Wir haben ausgemacht, dass er ggf. bei Klassenarbeiten mit "Listening comprehension exercises" von CD etwas weiter vorne sitzen kann, wenn er das will, um alles zu hören (bei Stimmen aus dem Lautsprecher kann man ja schlecht vom Mund ablesen, das kenne ich auch...).

    Ansonsten ist alles in Butter, außer das er mündlich etwas ruhiger geworden ist und nach aktuellem Stand im Mündlichen nur noch zwischen 2 und 3 steht. Da muss ich den feinen Herrn mal etwas antreiben!

    Seine Aussprache fand sie jetzt noch nicht so bedenklich; manche seien eben sprachtbegabt und andere eher weniger. Okay, hier dürfte es sich um einen Fall von "eher weniger" handeln. Aber sie ist zufrieden und dann sollte ich es wohl auch sein.

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