SweetFreedom

Feb 29, 2012 at 22:14 o\clock

Reizung

Listening to: Sting "Brand New Day"

Ich weiß nicht, was Ursache und was Wirkung ist, aber es geht mir nicht gut.

Die Augen brennen den ganzen Tag, mein Blutdruck sackt in die Tiefe, ich klappe fast ab in den Besprechungen. Sehr unangenehm ist das.

Die Psyche ist noch besser: Ich bin teilweise kurz davor, mich selbst einzuweisen. Es ist nicht so, daß ich nicht funktioniere. Aber es ist, als würde ich als Roboter durch die Gegend taumeln. Ein Teil meines Gehirns gehört nicht mir oder ist tot, sage ich immer. Genau so fühlt es sich an.

Sie haben heute den Vogel abgeschossen. Wenn man einer, die mit einer Azubine die Arbeit von fünf Leuten machen soll, dann noch einen weiteren Job aufschwatzen will, dann hört doch der Spaß auf.
Ich kam heute morgen an und sah eine Einladung für morgen, die Beschreibung und mir war klar: Das, was keiner machen wollte, das bleibt jetzt an mir hängen. Und wie ich dann später erfuhr, war das wessen Idee??? Mein geliebter Ex-Chef leistet wirklich ganze Arbeit, selbst jetzt noch sorgt er dafür, daß mir nicht langweilig wird. Und das geht ganz einfach: Man sagt sowas wie "Wir hier, wir haben ja soooo viel zu tun, wir können auf keinen Fall dafür noch Ressourcen lockermachen." Ich finde zwar, er hat das Recht und die Pflicht, sowas zu sagen, wenn es der Wahrheit entspricht. Aber das Deuten mit dem Finger auf eine, deren aktuellen Tätigkeitsbereich er nicht überblickt und mit der er irgendwie noch ein Hühnchen zu rupfen hat (so scheint es mir), das ist unterste Schublade.
Da geht es ihm dann wie meiner Charge: Bitte denkt mit, aber sagt das Ergebnis Eurer Überlegungen nicht laut. Es ist nicht so, daß wir für die Lösung bezahlt werden. Sag Ja oder Nein, aber bitte verkneif Dir die Alternativen.
Ich muß sagen, ich wurde für andere Dinge ausgebildet und mir liegt das "Ja und Amen" nicht. Das "Nein" liegt mir schon gar nicht. Aber ich werde lernen und umdenken müssen, sonst gehe ich vor die Hunde.

Ich mußte mir beim Engel eine Auszeit ausbitten. Ich empfinde nichts (mehr) und fühle mich beim Gedanken an die Zukunft gefangen und unfrei. Ich bin ein Stadtmensch und die Vorstellung, in das alte Haus in der Pampa ziehen zu müssen, in dem auch seine Mutter wohnt, verursacht Panik.
Gestern habe ich gemerkt, daß er diese Vorstellung aber nicht nur als Option sieht. Es ist etwas, was mir vorgezeichnet wird und wovon er nicht abgehen will. Klar, es ist sinnvoll, man spart Geld. Aber die Konsequenz ist: Frau zieht zu Mann weg von den Freunden, sucht neue Arbeit, pflegt die alten Familienangehörigen (er soll mir aufhören, von wegen, das müsse ich nicht!!!)... Ging es hier um mich oder einfach um irgendeine Frau???

Fakt ist, daß ich ihn nicht vermisse und mich nicht auf Treffen mit ihm freue. Ist das jetzt Grund oder Auswirkung der Depression? Nächste Woche gehe ich zur privaten Expertin und danach sehe ich weiter. Für ihn ist auch klar, daß es bei uns im Bett nicht paßt. Er gibt sehr schnell auf, muß ich sagen. Ich hatte (zugegebenermaßen seit Ewigkeiten das erste Mal) keine Lust auf Sex und gleich sagt er: "Ich reize Dich eben nicht."

Ich will es nicht wegwerfen. Wir verstehen uns gut in vielerlei Hinsicht. Aber vielleicht wollte ich auch nur einfach den sicheren Weg gehen und heiraten, Kinder kriegen...
Letztendlich fehlt mir aber die Leidenschaft, das Unsichere.
Wir haben viel geredet und vielleicht zuviel geredet.

Nachdem letztens einer von der Singleseite noch nach Monaten Telefonterror machen mußte und mir sagte, ich hätte mich "dämlich" benommen (weil ich ihn, den tollen Hecht, nicht wollte???), habe ich die Schnauze voll von der Suche im Internet. Seit gestern bin ich draußen und habe keinen Bock mehr auf diese Horde Bekloppter, von der ich mich selbst ausdrücklich nicht ausnehme.

Ich habe es versucht. Vielleicht muß ich jetzt erstmal lernen, meine inneren Antreiber zu zähmen und "Nein" zu sagen. Vor allem die Balance zwischen Unter- und Überforderung zu finden, sollte ich wieder üben.

Es ist eben wie es ist und an der Akzeptanz hapert es noch. Die kleine Miss stampft mit dem Fuß auf und ruft "Ich will aber!" (Als Kind habe ich das nie gemacht, vielleicht hole ich das jetzt nach?)

Wer sagt, daß ich etwas erwarten darf?

Stings Song habe ich heute morgen gehört und ich fand ihn passend. Oft ist das so, sie spielen Songs, die passen... Als wollte uns einer was sagen... Oder hören wir besser oder selektiv hin???

*It could happen to You - just like it happened to me
There's simply no immunity - there's no guarantee
I say love's such a force - if You find Yourself in it
And sometimes no reflection is there*

 

Feb 23, 2012 at 13:51 o\clock

Ampersand

Ja, ich werde mich gleich oder später auf den Weg an die Luft machen, ins Solarium oder so, einfach raus.

Aber es ist auch mal gut, wieder etwas Zeit für sinnlose (oder vielleicht auch recht sinnvolle?) Dinge zu haben, z.B. meine Liebe zum Zeichen Ampersand. Diese Bezeichnung gefällt mir besser als "Et".

Ich werde ganz high, wenn ich sehe, wievielen Leuten es ähnlich geht. Sie sammeln verschiedenste Versionen der Darstellung, bloggen, kaufen Objekte, lassen sich ein Zeichen tätowieren (hier blieb ich dann bei Gordons tollem Blog hängen, aiaiai)...

Im Bastelmarkt gab es vor einer Weile kleine Holzbuchstaben und Zeichen - Ampersand mußte mit und wurde angemalt. Jetzt sitzt es auf einem Bilderrahmen an der Wand, neben dem winzigen Püppchen, das ich mir aus der Puppensammlung meines Vaters ("guck mal, ob Du davon noch was willst, sonst fliegt es alles weg") noch rausgesucht hatte. Das Püppchen ist älter als ich, die Augenbemalung ist nach den vielen Jahren (!!!) ausgefallen und wirkt wie Smokey Eyes :-) Also irgendwie ist das Ensemble sehr niedlich, da an der Wand.

Der Engel begreift meine Deko nicht unbedingt, aber das ist nicht schlimm.

Ampersand könnte ich mir als Tattoo auch sehr gut vorstellen. Ich denke ja immer wieder über Tattoos nach... Ampersand sagt mir: Es geht weiter, da kommt noch was. Und zur Zeit heißt es: Der Engel und ich und vielleicht in nicht gar so weiter Ferne ein Baby.

Es ist merkwürdig, daß ich es glauben darf, wenn er über einen Hochzeitstermin im Mai nachdenkt, über die Farbe meines Hochzeitskleides (ich danke dafür, daß er in fast allen Belangen meiner Meinung ist)...

Da steht plötzlich einer mit einem Riesenblumenstrauß vor der Tür, die Komplimente kann ich nicht mehr zählen. Er sagt, er wolle sein Leben mit mir verbringen. Hallo, wie heißt dieser Film???

Manchmal, wenn ich ans Telefon gehe, frage ich mich ernsthaft, woher er gekommen ist und warum alles auf einmal so einfach sein kann.

Ich erinnere mich leider zu gut an die vielen Kommentare verflossener Männer, ihre Bewertungen, Kritik und Forderungen an mich. Die Möglichkeit, daß ich allein dadurch oder gerade weil ich so bin wie ich bin, jemanden begeistern könnte, ist immer noch neu und fast unglaublich.

Aber das verdient jeder Mensch und wir sollten wahrscheinlich durchhalten, bis ein passender Mensch auftaucht. Wenn man mir früher immer wieder gesagt hat, ich wolle es zu sehr etc. und sehe, wie ich heute bin, kann ich nur sagen: Ich will es immer noch so sehr wie früher. Ja, ich wußte, daß ich allein klarkomme und ich mag mich mehr als früher. Aber einem Menschen Schuld daran zu geben, daß da gerade kein passender Partner ist, das hat mit Freundschaft nichts zu tun.

Mit Partnerschaft hat es andererseits auch nichts zu tun, wenn einer einem immer wieder vorhält, wie man ist. So als könnte man sich grundlegend verändern und wäre dann passend... Ich glaube nicht, daß ich jemals versucht habe, Männer zu verändern. Aber ich habe zugelassen, daß sie mir Dinge sagen, die alleine Ausdruck der Inkompatibilität unserer Sache waren. Damals konnte ich nicht good-bye sagen, weil ich nicht wußte, wie es auch gehen könnte oder es vergessen hatte...

Weil es mit dem Engel so gut paßt, vermute ich ja manchmal eine Verschwörungstheorie, hahahaha. Aber mit der Zeit werde ich wohl begreifen und abspeichern, daß es wahr ist und mein Selbstbild noch mehr pimpen :-)

Jetzt denke ich wieder über ein Tattoo nach... Mann Mann Mann...

Die Stimmung ist nach wie vor nicht schlecht. Ich bin fertig, kaputt, dauermüde, aber nicht depressiv, hoffe ich zumindest.

Gordon hat sich vorgenommen, jeden Monat ein Buch zu lesen (schaffe ich!), jeden Tag ein Foto zu machen (finde ich toll, schaffe ich nicht, obwohl ich die Lomo mal wieder loslassen könnte, jaaaaaaaaa) und 8 Kilo abzunehmen (ich betrachte den Körperfettanteil mit Sorge, aber das Feedback des Engels ist der Hammer, von daher...).

Aber es ist eine Möglichkeit. Wer nicht festlegt, was er wirklich will, der kann es auch nicht erreichen. Ich werde die Balance zwischen Über- und Unterforderung immer wieder definieren müssen.
Also werde ich täglich mindestens einmal die Makko Ho Übungen machen, vielleicht tut es irgendwann nicht mehr so weh und ich werde beweglicher. Seien Sie mal etwas geduldiger mit sich, Ma'am!
Dann werde ich jeden Tag zwei Liter trinken, zusätzlich zum Kaffee, das heißt Tee oder Wasser.
Und ich werde jeden Tag ein paar Bauchtanzübungen machen.

Raus an die Luft. Furchtbar, wie bequem mein Sitzstehhilfshocker ist, das war eigentlich anders gedacht :-)


Feb 22, 2012 at 17:10 o\clock

Shrinks

Ein großes Nachrichtenmagazin hatte ja letztens auch gefragt, wo die Erschöpfung aufhöre und die Depression beginne - genau meine Frage zur Zeit.

Fand mich gestern bei meiner Privatseelenklempnerin wieder und holte mir mal wieder den Segen ab.

Es ist ein bißchen arg viel gewesen in letzter Zeit und was jetzt wirklich Sache ist, sieht vermutlich jeder je nach eigener Fachrichtung unterschiedlich... Der Allgemeinmediziner diagnostizierte eine larvierte Depression und wollte mir gleich ein atypisches Neuroleptikum andrehen. Die Expertin dagegen meinte, ich sei wütend auf meine Kolleginnen, weil sie mich hängenließen und die unterdrückte Wut äußere sich körperlich. Ich solle denen mal den "Rost runterholen"! (Das war der tatsächliche O-Ton, was mir einen halben Lachkrampf bescherte. :-))

Ich habe seit einer Woche Kopfschmerzen. Stehe damit auf und gehe damit abends ins Bett. Ich fühle mich ausgelaugt und suche nach Motivation und Lebenslust.

Vermutlich bringen ein paar Tage zu Hause schon was, aber längerfristig werde ich das Haushalten mit meinen Kräften lernen müssen, während ich nicht aufhören darf, positive Aktivitäten in den Tag mit einzuplanen. Alles ist immer eine Frage des mittleren Weges, aber den zu finden, war schon immer mein Thema. Das alte Schwanken zwischen Unter- und Überforderung hört nicht auf.
Konfliktfähigkeit zu trainieren, wird eine richtige Herausforderung werden. Ich vermied bisher "lieber" die Konflikte und schluckte die Wut herunter...

Nehme mal die Bachblüte Olive, keine Ahnung, ob das was bringen wird.

Der Engel ist zum Glück für mich da, da kann ich wirklich froh sein.

 

Feb 14, 2012 at 23:24 o\clock

Basisstation

Der Engel ist meine Dockingstation :-) Habe ich jemals vorher komplett auf einem Mann gelegen? Nee.

Und das ist sowas von schön!!! Wir flachsen immer 'rum, wir seien wie für einander gemacht. Und ich glaube, es ist wirklich so.

Ich habe mich eine Weile gewehrt, habe mich wehren müssen gegen die Panik, die hochkam. Alles viel zu einfach, zu unkompliziert. Was nicht erkämpft werden muß, ist wertlos. Was gut ist, wird mir sehr schnell wieder genommen werden. Meine alten Denkmuster waren sehr, sehr hartnäckig.

An der Grenze angekommen, lief ich einfach weiter und stand auf einmal im Niemandsland. Ich hatte geglaubt, den Ausgang der Geschichte schon zu kennen und wurde überrascht. Das kann ich lernen: Es lohnt sich durchzuhalten und nicht immer gleich aufzugeben.

Ich habe einen besonderen Menschen gefunden und kann mir mit ihm sehr vieles vorstellen.

Mir ist aufgefallen, daß ich alles habe, was ich mir jemals gewünscht habe und daß ich wunschlos glücklich bin. Konnte ich noch vor einer Weile behaupten, ich habe niemals bestimmte Dinge von einem Mann gehört, so ist das jetzt nicht mehr so.
Ich habe jedes Feedback, das sich eine Frau wünschen kann, von ihm erhalten.
Er muß nicht sagen, daß er mich liebt, er hat sich bereits jetzt auf jede erdenkliche Art und Weise wie "mein Mann" verhalten.

Was hinter all meinen Wünschen, auch dem Kinderwunsch, stand, war immer: Ich will einen, der mich ganz und gar will, mich mit meinen Besonderheiten und Macken und der sich vorstellen kann, sein Leben mit mir zu teilen.

Was soll ich sagen? Ich kann daran einen Haken setzen.

Und jetzt habe ich alles, was ich immer wollte. Ich weiß jetzt, daß es möglich ist. Diese Erfahrung ist gemacht und kann mir keiner mehr nehmen.

Das Feld vor mir ist riesig und es liegt noch brach.

Wir werden wohl zusammen einen blühenden Garten daraus machen...

 

Feb 12, 2012 at 10:45 o\clock

Lebenswirklichkeiten

Ich betrachte mich selbst immer gerne als eine, die nicht ganz oberflächlich ist. Gestern bin ich dann auf Seiten gestoßen, die mich regelrecht in eine Panik befördert haben, da ich merkte, wie wenig wir wirklich wissen, wie sehr wir nur an Oberflächen kratzen - gewollt oder nicht gewollt, das ist schon die erste Verschwörungstheorie oder auch Wahrheit.

Ich versuche, mein Leben im Kleinen irgendwie zu organisieren. Das gelingt meistens weniger gut, zumindest bezogen auf meine eigenen Ansprüche an mich. Und da ist noch viel mehr, was wir nie sehen und niemals denken, Milliarden von Menschen, die keiner beachtet und deren Ansprüche keinen interessieren. DAS hat mich mal wieder so richtig umgehauen.

Warum ich mich immer so sehr als den Mittelpunkt des Universums betrachten muß, ist schon eine Frage wert. Der Engel hört nicht auf, mir zu sagen: Sei im Hier und Jetzt.

Sollte ich irgendwann wirklich mal aufhören können, permanent über das Wenn und Aber nachzudenken und über die Möglichkeit einer Simulation der Welt etc... dann könnte ich vielleicht ein bißchen mehr Zeit fürs Leben und die wirklich wichtigen Dinge finden.

Es ist nicht so, daß ich mich übermäßig schelte dafür, daß ich so viel denke(n muß). Ich finde es nur traurig. Und wie immer hoffe ich auf die Zeit, wo ich mehrmals pro Woche in der Erde wühlen werde und vielleicht auch wieder etwas geerdet werden werde.

Ich mochte Alice Munros "Tanz der seligen Geister" am Anfang nicht so sehr und nach wie vor gibt es einige Geschichten, die mir wenig sagen. Dafür gibt es dann andere, die mir sehr nahegehen, weil manche Themen auch Themen meines eigenen Lebens sind.

Der Name Helen fiel mir auf und ich dachte, das wäre ein guter Name für ein Mädchen...
Es gibt ganz seltsame Dinge in meinem Leben momentan. Möglichkeiten, die plötzlich da sind. Ein Sicherheitsnetz wird mir zuteil, das ich mir immer gewünscht habe. Es hat sich auf einmal aufgetan und ich spüre, wie ich mich dagegen wehre, Schwäche zu zeigen, Hilfe anzunehmen. Vor allem aber ist es manchmal schwer, daran zu glauben, daß "alles" eine gute Wendung nehmen könnte und die großen Wünsche sich tatsächlich erfüllen könnten, auf gar nicht spektakuläre Art und Weise, deshalb vermutlich umso spektakulärer.

 

Feb 3, 2012 at 19:41 o\clock

Kaputtsparen

Ja, man kann sich wohl gesundschrumpfen, oder nicht?

Aber kaputtsparen - das geht auch, sowohl bei Staaten, als auch bei Firmen. Die armen Griechen, im wahrsten Sinne des Wortes... Aber ich selbst tue mir auch leid.

Innerhalb weniger Tage ist meine Stimmung ziemlich abgesackt. Was wollen sie denn erwarten, wenn eine hin- und hergeschoben wird ohne Frage, was sie selbst möchte?

Gestern das Gespräch mit dem neuen Abteilungsleiter fand ich echt schrecklich.

Ich sehe nur einen riesigen Berg von Arbeit, absolut hirnrissige Entscheidungen und miese Kommunikation.

Am liebsten will ich weg...

Fühle mich krank, hatte auch tatsächlich keinen Eisprung und bin direkt in der PMS-Hölle gelandet. Dazu kommen dann noch ein paar unverarbeitete Männergeschichten und ein bedürftiger und fordernder "Engel", sowie die diversen körperlichen Beschwerden.

Ich werde "nichts" machen am Wochenende. Nur eine Massage gönne ich mir, ansonsten wünsche ich mir Langeweile und vielleicht kommen ja danach wieder Antrieb und Kraft irgendwoher.

Ich weiß schon, daß ich die schlimmste Antreiberin von allen bin. Zur Zeit bete ich mir vor, was ich noch alles tun "muß". Allein die Wortwahl ist schon extrem förderlich. Der Ehrgeiz macht es, daß ich jetzt schon die Probleme vorhersehe, wo andere einfach abwarten können. Burnout-Gefährdete sind oftmals Menschen mit einem ungesunden Anspruch an ihre Arbeit. Ja, ich denke, ich bin nicht mehr gefährdet - ich bin schon mittendrin.