Rockabella Baby

29.07.2012 um 13:21 Uhr

Freunde in Not

Donnerstag erreichte mich der Anruf einer Freundin. Sie wollte sich für ein Paket bedanken, das ich ihr geschickt hatte. Sie habe es noch nicht öffnen können, weil sie im Moment nicht zu Hause sei. Auf meine Nachfrage,ob sie sich einen Kurzurlaub genehmigt hätte kam dann nur...so kann man es auch nennen.

 

Sie hat in einer Kurzschlußreaktion Tabletten in einer tödlichen Dosis genommen,und danach gemerkt, daß das nicht der richtige Weg ist! Also rief sie ziemlich schnell den Notarzt,der ein Antidot spritzte und sie auf die Intensivstation gebracht hat. Von dort landete sie dann im "Zwangsurlaub " in der Psychiatrie...zum Glück, denn es hätte auch schlimmer ausgehen können.

Ich habe sie dann am Freitag besucht,und mir alles etwas genauer erzählen lassen. Sie wirkte eigendlich schon sehr reflektiert,und so kann ich als Außenstehender noch nicht genau nachvollziehen , warum sie diesen Weg wählte. Der Leidensdruck muß allerdings enorm gewesen sein!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 30.07.2012 um 01:20 Uhr:Liebe Teddygirl,
    da war sie wohl wirklich in sehr grosser Not und hat dann doch noch die Notbremse gezogen, indem sie Rettungskräfte anrief.

    Von aussen gesehen gibt es ja immer einen Weg, nur wenn man darinnen steckt, in diesen Schwierigkeiten, keinen Ausweg sieht, verzweifelt ist, sieht es wohl anders aus.
    Es bleibt zu hoffen, dass sie die Wege findet und die Änderungen vornimmt, die für sie zu enem beseren Leben führen.
    Liebe Grüsse

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