Fragt mich nicht wieso, aber mir ist heute ein bißchen nach einer Bestandsaufnahme.
Das Thema Dominik als erstes, dann haben wir das hinter uns. Wir sind keine Freunde, und ich hab lange gebraucht um das zu verstehen. Auch wenn er sich jetzt täglich einen Fuß ausreißt, um mit Smalltalk die Illusion einer Freundschaft aufrecht zu erhalten. Ich vertraue ihm nicht mehr, und ja, auch das hat lange gedauert. Keine Ahnung, was er sich vom Smalltalk verspricht, aber ich lasse ihn. Ich kann ihn nicht aus meinem Leben werfen, und das ist ein guter Kompromiss.
Gestern war ich mit Julie und ihrer Freundin Dagmar unterwegs. Dagmar hat eine 2 jährige Tochter. Und das hat mich so sehr an die Zeit mit Bengie erinnert, als er noch so klein war, und ich sein Ersatz-Papa war. Ein Kind wieder in den Armen zu halten, den typischen Kleinkindgeruch zu riechen, einen Kinderwagen schieben und das Vertrauensverhältnis zwischen Mutter und Kind zu sehen, hat mir bewusst gemacht, wie sehr ich das vermisse. Und dass ich vielleicht doch selber einmal Kinder haben möchte. Nicht jetzt und auch nicht in der nächsten Zeit. Aber irgendwann. So anstrengend es auch sein mag, klar, diesen Aspekt hab ich sicher nicht vergessen.
Was mein Gewicht betrifft, bin ich zur Zeit wesentlich sensibler, als ich es die vergangenen Jahre war. Beschimpfungen dringen wieder zu mir durch und es tut weh, dass keiner von denen sieht, was ich alles dafür tue, um abzunehmen. Klar, ich muss mich in Geduld üben... Ha! Ausgerechnet ich, Miss Ungeduld. Aber die Zeit wird vergehen. Ich muss es mir nur lange genug einreden ;-)
Alfred und ich entwickeln momentan etwas, das vielleicht mal eine Freundschaft werden könnte. Ich weiß noch nicht wirklich, ob ich das will und ob es etwas bringt, aber ich lasse es auf mich zukommen. Er will den 25. und 26. Dezember mit mir und seiner Tochter verbringen. Ich bin gespannt... vor allem, ob ich seine Conny (*würg* ich mag sie trotz allem nicht, sie ist und bleibt eine Psychopathin) mal kennenlerne.
Meine Freunde... ja, auch das ist ein Thema für sich. Zur Zeit sehe ich Julie öfters, was mich sehr freut, weil sie mir sehr ans Herz gewachsen ist und wir uns wirklich gut verstehen. Nici ist immer noch ein bisschen anhänglich, sie ist gerade in dieser Trennungsphase in der man einerseits ignoriert und nur noch ausgeht und andererseits immer wieder zusammenbricht. Ja, ich weiß, sie wäre für mich nicht da, sie würde sich per Telefon rausreden. Aber es tut mir gut, mich um sie zu kümmern, es lenkt mich von mir selbst ab. Von Johanna seh und hör ich wenig. Liegt aber sicher auch an mir. Ihre Probleme sind so groß und so schwerwiegend und ich weiß nicht, wie ich ihr momentan helfen könnte, dazu bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Wir wollen uns vor ihrem Psychiatrieaufenthalt (entweder ab Dezember oder ab Jänner) nochmal sehen. Bin gespannt, obs hinhaut. Und sonst danke ich hier mal zwei lieben Blog-Schreibern, ihr zwei wisst schon, wer ihr seid! Danke fürs zujammern lassen ;-)
Das Studium ist für mich immer noch sehr überwältigend. Und dass ich meine erste Klausur Ende November habe, macht es nicht besser. Das ist der Kurs, in dem fast die Hälfte durchfällt. STATISTIK und empirische Methoden... *seufz* Hoffentlich krieg ich das hin. Und sonst sieht mich die Uni zur Zeit selten, einfach Kreislaufbedingt.
Mein Körper zeigt mir eindeutig meine Grenzen auf. Früher konnte ich auch bis 1 Uhr nachts bei Nici oder sonst wem sein, jetzt reichts mir eigentlich schon um 8 rum. Weil ich einfach so k.o bin und nur noch schlafen will. Schlafen ist immer gut *g*
Ich werde etwas ausprobieren, was mir ein Bekannter erzählt hat. "Bestellung ans Universum", dazu solls auch ein Buch geben. Nun, ich werde es mal ausprobieren, mehr als dass nix passiert, kann nicht sein. ;-)