KleinesEtwas: Lieben & Denken

02.09.2011 um 14:48 Uhr

Reise in die Heimat

Man steht in seinem neuen zu Hause, in seinem eigenen zu Hause, hat fünf Tage hier verbracht und packt Sachen. Einerseits bedingt durch fehlende Ausrüstung in der eigenen Wohnung, andererseits zieht es einen doch irgendwie zurück selbst wenn man diese Tatsache eigentlich leugnen möchte.

Fünf Tage sind jedoch nicht genug um sich einzuleben. Zwar genug um sich einzurichten, genug um sich etwas zu orientieren, aber bei weitem nicht genug um sich und das Gefühl von Heimat bzw. des eigenen zu Hauses zu festigen.

Sachenpacken.
Das Übliche, das man im täglichen Leben braucht.  Gleichzeitig findet eine Vorbereitung statt, die Menschen wiederzusehen, die man vermisst oder auch normalerweise um sich hätte… Hätte – wäre das zu Hause immer noch wo es war.
Es ist, als sei man im Urlaub gewesen – Kaum weg, schon wieder da – Als sei nichts gewesen und nichts hätte sich verändert.

Man packt und fragt sich, wo man eigentlich lebt, fragt sich, welches es denn wirklich verdient hat ‚zu Hause‘ genannt zu werden. Es wäre ein Trugschluss, würde man denken, dass sich in dem eigentlich Heim alles auf den Kopf gestellt hat, in nur fünf Tagen. Es wäre ein Trugschluss zu denken, dass sich Welten verändert haben, sich Menschen verändert haben. Es wird wohl alles so sein, wie es war. Jeder wird sich immer noch im eigenen Alltagstrott befinden, sich die Minuten, Stunden und Tage um die Ohren schlagen, mit sämtlichen normal erscheinenden Angelegenheiten. Man selbst wird zwar vermisst, aber im Großen und Ganzen fehlt man eigentlich nicht, auch wenn es sich hart anhört. ‚Vermissen‘ ist ein Gefühl, keine Tatsache, und das wird man lernen, wenn man wiederkommt, dorthin zurück, was man jahrelang zu Hause nannte.

Für einen selbst sind diese fünf Tage wie eine Ewigkeit, da es an Beschäftigung nicht mangelt. Anmelden, vorbereiten, organisieren, einleben, orientieren; all das sorgt dafür, dass auch ein kleiner Zeitabschnitt gefühlt zu einem Jahr werden kann. Man kommt also zurück in eine eigene kleine Welt zu der man mal gehörte, an der man mal teilhatte. Es ist nicht so, dass man ausgeschlossen wird, aber da sich nichts verändert haben wird, scheint es eventuell so, als fehle man nicht.

So steht man also am Abend vor dem Kurztrip vor den gepackten Sachen, wie man zuvor vor dem Umzug vor gepackten Kartons stand. Freude ist vorhanden, Spannung, mit einem Funken Angst überwiegt allerdings. Die Reise zurück beginnt, und ein paar Tage später wieder zurück, aber wohin man gehört, ist jetzt wohl noch nicht klar. Mit der Zeit werden sich wohl die Gefühle der Zugehörigkeit festigen.

Angst.
Fehlte man? Man hofft es. Vor allem kommt man zurück und hofft einen Menschen zu sehen, vor allem einen. Eine Liebe im Anfangsstadium, die man zurückgelassen hatte um eine Zukunft zu beginnen. Zuneigung die man merklich vermisst hatte. Fraglich dabei ist jedoch, ob man diese Zuneigung, dieses Fünkchen Liebe, nach wie vor dort bekommt wo man es hofft, oder sich bei der anderen Partei in den paar vergangen Tagen die Ernüchterung eingeschlichen hat. Ernüchterung darüber, dass es doch keinen Sinn hat diese Gefühle noch zu bewahren, wo man sie doch einfach verdrängen und dann auch mit der Zeit vergessen könnte, weil die Entfernung zu groß ist. Genau das ist eben das Problem des Unterschiedes zwischen den Gehenden und denen, die bleiben.

Aufregung.
Alles, was normal schien, bis man ging, ist jetzt auf einmal zu großen Fragezeichen geworden. Wie tritt man vor den Menschen, für den man so viel empfindet? Macht man das, als sei man nie weg gewesen? Macht man das, als sei es vollkommen selbstverständlich, dass man voreinander steht? Oder fällt man bereits nach fünf Tagen dem anderen in die Arme und sagt ihm, dass man ihn vermisst, braucht… und… mag? Es ist doch eigentlich wirklich etwas Selbstverständliches gewesen voreinander zu stehen. GEWESEN.
Hat sich denn wirklich was verändert?

Eine schlaflose, unruhige Nacht steht offensichtlich bevor.

  

02.09.2011 um 14:46 Uhr

Angekommen in der Ferne

Man wagt manchmal Schritte, die man befürchtet zu bereuen, lässt sich vom Leben davon treiben und sucht währenddessen, mal bewusst mal unbewusst, nach dem eigenen Weg. Wagt man es, nicht nur in die Ferne zu blicken, sondern auch diesen Weiten entgegen zu gehen, so kann man eigentlich stolz sein. Stolz sein, nur des Wagens wegen.
Man organisiert, plant und steckt Rückschritte weg. Doch genau das bindet einen Menschen immer mehr, denn gibt er auch nach einem Misserfolg nicht auf, können auch Komplikationen nicht aufhalten, so ist es doch so, dass dieser Mensch emotional an dieses, sein eigenes, Vorhaben gebunden ist, immer mehr und mehr. Nähert man sich also dem geplanten Ziel und sieht immer mehr, wenn auch kleine, Lichtblicke, ist auch auf Euphorie nicht lang zu warten – Ein Gefühl, dass einen trägt, solang man sich denn in einem Hoch befindet.

Angekommen.

Angekommen in der  Ferne, angekommen an seinem eigenen Ziel, ist es nochmals was anderes. Erst ergriffen durch den Stolz, den man wahrhaftig auch haben kann, wandelt sich die Gefühlslage doch sehr abrupt. Ist man ein offener Mensch fällt es sicherlich nicht schwer Kontakte zu knüpfen, oder sich irgendwie durch das Leben zu beißen, trotz kleiner Sprachbarrieren.  – Das Gefühlsbild wandelt sich jedoch. Laufend. Euphorie schlägt in Angst um… Ist es nicht die Angst selbst, ist es die Einsamkeit, die einen plagt. Selbst derjenige welche, der von sich sagt, nicht zu vermissen, wird vermissen. Selbst derjenige welche, der von sich sagt, allein klarzukommen, wird sich trotzdem umstellen müssen. Selbst derjenige welche, der von sich sagen kann, irgendwo und überall Freunde zu besitzen, wird sich einsam fühlen , egal wie es kommen mag, denn die wahren Freunde, die, die einen kennen, zur Seite standen und auch schon schwere Schritte mitgegangen sind, oder auch nur viel Zeit mit einem selbst verbracht haben – denn auch Gewohnheiten spielen eine große Rolle –  befinden sich nun in mehr oder weniger weiter Ferne.
Kaum greifbar und genauso wenig erkennbar ist aber das eigentliche Problem, das einen plagt. Ist es die Unsicherheit? Ist es Umstellung der Situation? – Ist es vielleicht und vor allem die Liebe …?

Freundschaft ist zwar vergänglich, doch ist es die Liebe umso mehr. – Grund um sich darum oftmals am meisten Gedanken zu machen.
Die Liebe ist ein starkes Gefühl, ob wahr oder unwahr.  Sie ist der Auslöser für kaum nachvollziehbare, scheinbar übereilte Taten… jedoch trotzdem genau das, was uns alle am Leben hält.            Findet man dieses Gefühl kurz vor einem Etappenziel, stellt man sich selbst eine der schwersten Fragen  und somit vor die Wahl: Gebe ich meine Träume auf um die Liebe halten zu können, gehe ich meinen Weg und versuche zu verdrängen, oder versuche ich schmerzhaft etwas zu halten, was man über eine solche Entfernung (dies ist selbstverständlich charakterbedingt) nicht halten kann?                                           

Man geht.

War die Liebe noch nicht gewachsen, stand sie in den Anfangsstadien, war sie noch gar nicht vollkommen vorhanden, sondern zeigte sich nur als Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und des Zutrauens (usw.), ist es wohl unmöglich das durch die Entfernung reduzierte Bisschen noch als Ausgangspunkt für eine Beziehung nutzen zu können. Waren überhaupt schon Gefühle vorhanden, so kann man wohl auch die Möglichkeit eine Freundschaft auf die Entfernung zu führen vergessen – Es würde nicht gut gehen.
Entschieden hat man sich die eigene Zukunft nicht aufgeben, was sich meist auch als richtig herausstellt, doch hat man weder die Möglichkeit eine Freundschaft, noch eine Beziehung zu führen. Was bleibt?
- Ein unendliches Chaos aus Gefühlen, während man selbst sich diesbezüglich im Nichts befindet, praktisch als Fühlender gar nicht mehr existiert.




02.09.2011 um 14:44 Uhr

Wo die Musik des Lebens spielt

Um zu kompensieren, wenn man jemanden oder auch gleich den gesamten Freundeskreis verlässt und in ein anderes Land zieht, muss man wohl der festen Überzeugung sein, der Musik des Lebens, besonders der Musik seines eigenen Lebens, zu folgen. Sicherlich ist es nie leicht Abschied zu nehmen, aber man soll ja bekanntlich immer dann gehen, wenn alles gerade rosig ist und sich im besten Zustand befindet. So ist es und so wird es auch immer sein, denn das Gefühl spielt einem diesbezüglich eventuell einen Streich spielt. Die  ‚Brille der Trauer‘ beeinflusst dann, in dem was man fühlt und auch in dem was man tut. Man empfindet, nach dieser Theorie also, immer das als nahezu perfekt, was im Begriff ist verlassen zu werden. 

Selbst wenn der Freundeskreis und die restlichen Lebensumstände nicht dem Maximum an Perfektion und Harmonie entsprechen ist es so, dass es als perfekt und harmonisch empfunden wird. Dadurch findet eine zusätzliche Emotionalisierung der Situation statt und der Schritt zu gehen kann für den Wagenden das schwerste sein, was er wohl bis dahin getan hat.

Der schlimmste Fehler jedoch, in solchen Situationen, ist bekanntlich die Pläne über den Haufen zu werfen und sich doch dazu zu entschließen an Ort und Stelle zu bleiben. Ehrgeiz selbst ist dann wohl die einzige Sicherheit. Ehrgeiz, der bei der Entscheidung beigetragen hat und Ehrgeiz, der jedermann, bei ausreichendem Vorhandensein, ans Ziel bringen kann – Solang man sich dem Ziel denn bewusst ist. Im Grunde wird nämlich jeder wahre Freund weiterhin für Rat und Tat bereitstehen und auch in schlimmen Zeiten für einen selbst einstehen. Diejenigen ‚Freunde‘, die es nicht schaffen, in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eine kleine Nachricht oder auch nur einen passenden Denkanstoß zu liefern, sind es dann nicht wert als ‚Freunde‘ bezeichnet zu werden. Fällt einem jedoch mit der Zeit auf, dass der Kontakt, sofern er denn überhaupt im Bereich des Möglichen liegt, abnimmt ist es nicht notwendig zurück zu blicken, denn dann waren auch die schönen gemeinsamen Momente nicht ehrlich und wahrhaftig, wie sie eigentlich hätten sein sollen.

Die Musik des Lebens. Musik, die nicht nur ins Ohr geht - Musik, zu der man nicht nur Tanzt oder Lacht.
Die Musik des Lebens befindet sich in einem selbst – jeder ansatzweise musikalische Mensch, kann dies bestätigen. Sie entscheidet über ‚Top oder Flopp‘ über die Liebe, den Hass und alle anderen für uns Menschen wichtige und entscheidende Gefühle. Die Musik, die das Herz spielt – Bei Tag und Nacht –Bei Trauer und Freude – Bei Glück und Pech.
Das Ziel eines Menschen, bei einer solchen Art von Betrachtung, ist es ein Begleitinstrument zu finden. Nicht die Töne müssen passen, nicht die Musikrichtung muss passen, lediglich die Harmonie und der Rhythmus müssen stimmen – Ein Gefühl von Kompatibilität muss sich breit machen. Ein Gefühl. Nichts Greifbares.

Hat man als Kind gesungen, beispielsweise mit der Oma, dann wird dieses Kind, auch wenn es im Erwachsenenalter angekommen ist, beim Hören dieses Liedes, immer eine zweite Stimme hören – Die der Oma.
So ist es auch bei Freunden. Bindet man sich, egal ob freundschaftlich oder anders, passt es in irgendeiner Form melodisch zu der eigenen inneren Musik. Dann kann man auch durch fehlenden Kontakt oder eine große Distanz nicht getrennt werden. Irgendwas führt einen selbst immer wieder dahin zurück, wo es gepasst hat, egal ob tatsächlich oder nur emotional.

Es ist also nichts verloren, man kann immer lernen. So wie es im Leben immer ist, ist alles irgendwie auf eine spezielle Art und Weise eine Lektion. Wann man diese versteht und ob sie leicht aufzunehmen ist, ist dabei nicht gesagt.

Auch wenn der Gehende es wohl schwer hat, muss er erhobenen Hauptes gehen und mit Mut ins Leben treten – In die große, weite Welt – Denn im Sinne der Musik des Lebens und vor allem des Herzens, lässt man nie jemanden alleine, der einem selbst tiefgreifend  etwas bedeutet. Es geht darum sich weiterzuentwickeln, gemeinsam, und auch mal den Schritt zu wagen um neue Kompositionen, Instrumente und Melodien kennenzulernen. 

25.08.2010 um 21:30 Uhr

Worte, mit denen Menschen verarbeiten.

Nach einiger Zeit, die nun vergangen ist, habe ich beschlossen, dieses Gedicht, dass ich damals in einer anderen Situation, die beim Lesen einigermaßen klar werden sollte, geschrieben hatte nun doch in meinem Blog hinzu zufügen. Wohl ist mir dabei nicht, aber auf diese Art fängt man an Gefühle zu verarbeiten. 
Es ist vielseitig deutbar und es lässt den Leser in seinen Gedanken nach frei sein.

 

Mein Herz ruft,

Es sucht.

Schreit deinen Namen.

Verzweifelt an dem Rahmen,

Der Geborgenheit, der Sehnsucht.

Eine Sucht, die mich berührt,

die allein nur dir gebührt.

Kann nicht mehr warten,

Nicht mehr ohne dich sein,

In diesem Schein

Von ja und nein.

 

Entfernung die uns zerreißt,

Die uns den Weg nicht weist.

Glück,dass da sein kann,

es weiß nur nicht wie und wann.

Suche nach der Liebe,

Suche nach dem zweiten Stück-

raubt jeden Gedanken,

macht verrückt.

 

Tränen, in meinen Augen,

die jeden Gedanken rauben.

Kann nicht schlafen,

kann nicht essen,

will vergessen.

Das Gefühl das war

Mehr noch als das sogar;

alles was ich will,

alles was ich brauch,

und was das ist, weißt du auch.

 

Liebste Grüße KleinesEtwas 

24.08.2010 um 23:38 Uhr

Verliebt sein und lieben.

Es müsste eigentlich eine Debatte im Voraus hier erscheinen, darüber wo der Unterschied in 'verliebt sein' und 'lieben' liegt- denn da gehen die Meinungen auseinander...

Liebe. Gefühle überwältigen und bringen aus der Bahn, füllen jede Pore des Menschen mit Glück und Sicherheit, lassen unzählbar viele Schmetterlinge im Bauch umherirren. Auch Streit erreicht irgendwann die idyllische Zweisamkeit, der aber manchmal nur die Funktion des Beweises einnimmt. Man erkennt nach jedem Streit entweder, dass man wirklich zusammengehört und vieles, wenn nicht alles, zusammen schaffen kann, oder man muss sich eingestehen, dass man wirklich nicht zusammen sein sollte, da es auf Lang oder Kurz beide Beteiligten unglücklich machen würde- denn Streit raubt den Menschen nicht nur den letzen Nerv, sondern zerrt auch ungemein an der Selbstachtung und an den Gefühlen für schöne Dinge.

Verliebt sein. Zum Teil verbergen sich hinter diesen zwei Worten andere Dinge, als eine andere Persönlichkeit vielleicht denken würde, doch ich kann nur meine Variante darstellen und versuchen zu erklären. Auch Liebe auf den ersten Blick fällt unter 'verliebt sein', denn nur, weil man mal eben einen Menschen sieht, oder ihn flüchtig kennen lernt, gleich ein Kribbeln, eine positive Unruhe spüren kann, heißt das nicht, dass man bis an's Lebensende gemeinsam Wege bestreiten kann. Man merkt es- beide merken es und keiner von beiden weiß, was zu tun ist, denn es gibt unter Umständen noch einen dritten Menschen, der vom weiblichen Part seit Jahren geliebt wird. 
Doch wer ist dieser Mensch, den man sah - Wer ist dieser Mensch, den man schon von Anfang an mit anderen Augen sah? Kaum eine Lösung lässt sich noch für das Dreieck der Gefühle finden, kaum ein vorübergehender Ausweg lässt sich hinter dem dichten Gestrüpp aus Verzweiflung und unerklärlichen Gefühlen erkennen. Man fühlt sich zueinander hingezogen, muss aber dauerhaft an den anderen Menschen denken- aus Gewohnheit, vielleicht auf Grund des Gewissens. Die Nähe zweier Menschen überbrückt viele Zeiten. Die Wärme eines jeden Menschen ist anderes und man muss sich erst daran Gewöhnen. Die Tatsache, dass alles ungewohnt ist, fühlt sich an als wäre man wieder ein Kind, ein Kind, dass nach Nähe, Liebe und einer Lösung für ein eher unscheinbares Problem sucht. Ach, wäre man doch noch Kind, dann wären die Probleme unscheinbar, oder würden zumindest den Anschein erwecken als wären sie dies. Doch, woher und warum kommt auf ein Mal das Gefühl nicht mehr lieben zu wollen, sich von einer langjährigen Beziehung abzukappen und sich in die Arme eines Anderen legen zu wollen- es ist wohl unerklärlich.

Nach dem sich alles auflösen musste, weil es kaum noch möglich war Gespräche zu führen, oder auch einen Ausweg ins Glück zu finden stand der Mensch wieder alleine da; ob Mann, ob Frau- zwei Menschen die sich trennten und Nummer Drei- woher auch immer. Man macht sich Hoffnungen. Nach so vielen Jahren der (mehr oder weniger) sicheren Liebe hatte man aufgegeben um zu sehen, was sich hinter diesem Menschen, dem geheimnisvollen oder einfach nur wohltuenden Menschen verbirgt. Was verbirgt sich? Wie fühlt es sich an, in fremden Armen zu liegen und wieso tut man es einfach. Man lässt alles auf sich zu kommen und wartet.
Wohltuend, sodass man sich wohl fühlt. Geborgen, sodass man nicht mehr gehen möchte. Zärtlich, obwohl alles noch sehr ungewohnt ist, weil es aus irgendeinem Sichtwinkel betrachtet doch der falsche Mensch ist in dessen Armen man sich wiederfindet.

Nun bleibt einem die Wahl, doch eine Entscheidung muss getroffen werden.
Neu oder Alt. Gewohntes oder zu Erkundendes. Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen, ... so viel spielt bei der Entscheidung eine Rolle und alles was von beiden Seiten kommt wird genau abgewogen- ob positiv oder negativ. Am Ende steht man vor einer Entscheidung und möchte beides nicht aufgeben, befindet sich in absoluter Verzweiflung und will sich par tout nicht eingestehen,
dass man schlussendlich doch beide liebt.

Um sich dieser Erkenntnis bewusst zu werden benötigt man Zeit, für sich und auch mit Freunden, die einem Halt schenken. Es wird eventuell eine Seite geben, die versucht zu Drängen und die andere wird eventuell warten, doch entscheidet sich der Mensch am Ende, trotz seiner Gefühle und des Herzklopfen, trotz der Vergangenheit und einem Blick in eine unfassbare, eventuell schöne und neue Zukunft, meist für das, was sich als sicher bewiesen hat, als standhaft und eigentlich auch wundervoll.

Doch vergessen... Vergessen kann man nicht, dass man im Inneren, auch wenn man es nicht einsehen will und auch nicht kann, weil man sonst wieder alles zerstören würde, ach...
Man liebt im Inneren beide Menschen, da sie auf ihre eigene Art und Weise wundervoll erscheinen.

 

Mit diesen teils ungewissen Worten verabschiede ich mich nun.

Liebste Grüße    KleinesEtwas 

02.08.2010 um 12:31 Uhr

Ich bitte um einen Knopf zum Ausschalten.

Auch wenn man sich dem Ende langsam näherte bevor es kam, auch wenn man sich langsam damit abfand, dass es kommen muss, wird es nicht leichter das Ende in irgendeiner Form zu akzeptieren.
Sicherlich und auch verständlicher Weise ist es schwer diesen einen Menschen sehen zu müssen, oder unter Umständen nicht zu müssen, sondern zu wollen. Doch kommt man an einen Punkt an dem man einfach versteht, was der Fehler war, was dazu geführt hat, zu dieser wohl für beide Parteien unangenehmen Situation, nistet sich nicht nur das schlechte Gewissen ein, sondern auch Reue und Leid fangen an sich im Herzen und auch im Kopf breit zu machen. Auch wenn man sich eventuell vorher voneinander entfernt hatte, oder auch nur einer sich entfernte, so ist es doch nicht leicht, auch wenn noch ein dritter ins Geschehen kam.
Dieser dritte ist dann auch schlussendlich der ausschlaggebende Punkt dafür, dass sich nicht nur der Mensch, der sich hingezogen fühlt, sondern auch sichtlich der ehemalige Partner unwohl fühlen. Wenn es nun also dazu kommt, durch einen dummen Zufall, dass man den letzten Zug verpasst, oder auch, weil man es irgendwie wollte da bleiben muss, bei diesem dritten, dann verkompliziert sich die Geschichte um einige mehrere Punkte.

Das Gefühl zwischen angenehm und unangenehm stehen zu müssen, sich wohl zu fühlen, aber eigentlich nicht ganz, sicher zu sein un trotzdem Unsicherheit zu spüren ist verwirrend ... In welche Richtung soll es gehen ist die Frage, zu wem oder zu was führt mich mein Weg und was von alle dem wäre richtig. Richtig und Falsch zwischen diesen Seiten möchte wohl kein Mensch gerne stehen, weil es sich dabei um relative Fragen handelt und nur vom eigenen Gemüt und selten von dem eines Zweiten beantwortet werden können-

steht man dann an einem solchen Punkt wünsch man sich doch sehr einfach weg zu sein, irgendwo hin zu laufen und weiß aber für sich selbst schon, dass das keine Probleme lösen würde. Gedanken schwirren im Kopf, Schmetterlinge, teilweise mit fiesen Stacheln im Bauch, und Gefühle ... die Gefühle, sie erleben ein auf und ab, Gedanken treiben weiter und einer davon wird sein: 'Ich bitte um einen Knopf zum Ausschalten'     und zwar für alles. 

 

Liebe Grüße, KleinesEtwas 

31.07.2010 um 17:08 Uhr

...Vom 'Entlieben'.

Wie es so gehen kann. 
Es gibt Momente, Tage, Monate in denen man unglücklich zu Hause sitzt, nicht weiß wohin der Weg führen soll- unglücklich verliebt- ein Phänomen. 

...Doch im Gegenteil:
Nach fast 3 Jahren auf und ab, nach 2 alleine verbrachten Monaten und einem Zurückgehole nun das erschreckende. Wo man doch manchmal so doll hofft, dass man sich entlieben könnte passiert es einfach, ohne, dass man selbst es eigentlich will.
Man hört nur auf jemanden zu lieben, wenn man einen anderen Menschen gefunden hat, der einem wichtiger ist und so ist auch mein Fall.

Vom schlechten Gewissen geplagt, dem langjährigen Partner Schmerzen und Leid zugefügt zu haben, muss man sich nach einer Zeit des Entfernens doch irgendwann eingestehen, dass es nun ein anderer Mensch ist, den man in sein Herz geschlossen hat- Gewollt oder auch ungewollt.

Das schlechte Gewissen wird langsam vergehen, doch kann man sich sicher sein... Ist die Entscheidung richtig? Natürlich soll eine Beziehung nicht im Streit auseinander gehen, aber meist kann man sich das nicht aussuchen. So ist es nun.
Schlechtes Gewissen im Kopf und 2 Menschen, dem einen sehr lange nah gewesen, dem anderen gegenüber noch Vertrauen aufbauend ist man immer geplagt von den Fragen: Wieso kam es so und hätte man es verhindern können.

Doch je länger man ich derartige Fragen stellt, desto sicherer wird man in der Annahme, dass Gefühle eine höhere Gewalt sind und genau aus diesem Grund nicht immer den Weg einschlagen, den man selbst geplant hatte.

Jetzt heißt es wohl warten. Warten auf Klarheit, auf Sicherheit, auf klar verständliche und auch nachvollziehbare Gefühle. Ob man insgeheim doch wieder zurück will, dorthin wo alles sicher war, zumindest dorthin wo man wusste was man machen soll/muss, wie der andere reagiert.

 

Weiter geht's mit offenen Augen. Mit offenen Augen, die ein neues Leben erschaffen, oder sich wieder in das alte verlieben, oder einfach alleine weitergehen wollen.

 

Verwirrung.

Liebe Grüße, KleinesEtwas. 

25.05.2010 um 18:25 Uhr

Von Leben und Tod

Jeder kommt ein Mal an den Punkt, an dem er Abschied nehmen muss. Ob man noch Gelegenheit hat, den geliebten Menschen vor seinem Tod das Beste zu wünschen, seine Liebe und die Zuneigung zu zeigen ist jedoch nicht gesichert.
Manchmal will es der Zufall so, dass ein Anruf über Freud und Leid entscheidet, einem Menschen das glückliche, unbeschwerte Lächeln aus dem Gesicht reißt und stattdessen eine ernste Miene zu erkennen gibt. 
Manchmal ist es wirklich so, dass eine Welt zusammen bricht, selbst wenn man zu dem Menschen nicht sein ganzes Leben Kontakt hatte, ihn in den letzten Jahren seines Lebens nicht mehr regelmäßig sehen konnte, unter anderem weil man das Leid nicht sehen wollte, weil man den so geliebten Mensch lachend und glücklich in Erinnerungen ehren will und sich dieses Bild durch andere, kranke Momente zerstören will. Man steht da. Die Welt zerbricht. Denn auch, wenn man die letzten Jahre nicht die Kraft hatte regelmäßig da zu sein, weiß man sehr wohl, wo man aufgewachsen ist, was einen jeden zu dem Menschen macht, der man jetzt ist. Es sind die Wurzeln.

In Meinem Fall ist es eine wunderbare Frau, bei der ich die ersten Jahre meines Lebens glücklich verbringen konnte. Die mir, auch in den letzten Jahren alles angesehen hat, das Leid den Schmerz, und dabei über ihr eigenes Wohlbefinden hinwegsehen konnte. Mir auch noch vom Bett aus Sachen gelehrt hat, mich gestützt hat, und auch wenn 60km dazwischen waren in den letzten Jahren habe ich bei jedem Schritt in meinem Leben ihre Kraft und Wärme gespürt- so wie bei dem ersten Schritt meines Lebens.
Man könnte sagen, dass man sich aus den Augen verloren hat, sich nicht mehr kannte, doch wenn man sich, selbst nach langer Zeit, wieder in die Augen sah, sah man die starken Arme dieser bewundernswerten Frau, die mich so oft aufgefangen haben. Arme, die einer ganzen Familie Zusammenhalt gegeben hat.

Und ich konnte mich nicht verabschieden.

Die Gedanken sind kaum zu ordnen, kaum zu begreifen, kaum vorhanden. Man denkt an die schöne Zeit zurück, an die Geborgenheit und fängt an zu vermissen. ...Fängt an sich Vorwürfe zu machen, weil man so selten da war, wollte doch das Leid nicht sehen, die Erinnerungen bewahren. 
Man bekommt Anrufe nach Schlaganfällen, bekommt gesagt, dass sie nur von dir redet, nur an dich denkt, sich trotzdem nur um dich sorgt und du selbst bist einfach zu feige um den Weg ans Bett zu machen. Doch dann, wenn es zu spät ist, bereut man es.

Ich war die erste am Grab, die letzte, die ging. Habe die Blumen getragen, habe gekniet und gesungen und habe der Familie Trost geleistet. Stand an ihrem Grab und habe sie ein letztes Mal gesehen und gewusst, dass ich sie in Erinnerung bewahren werde. In guten, liebevollen und fürsorglichen Erinnerungen.  

 

Ich wäre nicht der Mensch, der ich jetzt bin. Hätte nicht die Stimme, die ich habe, wenn sie nicht mit mir gesungen hätte. Immer noch habe ich ihre zweite Melodie in meinem Herzen und wäre das nicht so, hätte ich manchmal nicht die Kraft das Lied meines Lebens fröhlich weiter zu singen... und dann denke ich daran, dass sie wollte, dass ich auf ihrem Begräbnis singe und der Gedanke an sie lässt mich singen- ihr zu Ehren.  

 

15.02.2010 um 19:47 Uhr

Vorbei.

Natürlich musste irgendwann der Punkt kommen, an dem mir alles klar wird.

Eine Woche einfach nur die Freiheit, den Schnee und alles andere genießen und dabei Skifahren haben mir die Augen geöffnet. Irgendwann nimmt alles einmal ein Ende. Wie? Wann? und Wieso? sind andere Fragen. Fragen, die ich mir erst jetzt stelle. 
Man kann keine Beziehung ohne Freiheit führen, man kann nicht einen Menschen einfach einsperren oder dafür sorgen, dass er sich einsperrt. Irgendwann wird man die Kraft und den Mut gefunden haben und den Weg einfach gehen. Einen anderen, als vorher evtl gedacht oder gehofft. 
Danach trennen sich die Wege, der Winkel wird anders, die Schritte kleiner oder auch größer. Man hört sich die Vorwürfe an, fängt vielleicht an sich zu fragen ob es richtig war doch am Ende siegt die neu erworbene Freiheit, die Kraft derer Freunde, die man vorher ungewollt verletzt und verloren hatte und das Gefühl glücklich zu sein.
Die Freunde. Freunde, die man fälschlicherweise über diese ach so schöne Zeit wohl scheinbar vergessen hatte, aber auch nur, weil man die Freiheit einfach nicht hatte. Die Freiheit, die ein Mensch braucht um sich zu entwickeln, wie eine Blume ihre Knospe öffnet. Die Dankbarkeit die Freunde, diese lieben Menschen, trotz allem wieder zu haben, sie einfach wieder bedingungslos in die Arme schließen zu können überdeckt sogar das Gefühl der Einsamkeit, des Leidens, wenn es denn da ist.

So, wie hier beschrieben hört sich das sehr glücklich an. Doch...Es kommen Momente in denen man vielleicht anfängt zu zweifeln, vielleicht seine Tat bereut, die Zeit zurückdrehen will und den Schritt nicht alleine sondern gemeinsam weitergehen will. Man fängt an zu verstehen, zu verarbeiten. 2 1/2 Jahre sind für einen jungen Menschen eine lange Zeit, eine prägende. Man hat jedoch noch das Leben vor sich und die Erinnerung noch eine Weile oder auch für immer im Herzen und sollte das Potential, welches in jedem Menschen vorhanden ist einfach nutzen und die Welt weiter erkunden. Erkunden, auf 'eigene Gefahr'. Und auch solche Dinge können einen Menschen zum Glücklichsten der Welt machen. Die Freiheit.

Das alles scheint aber in manchen Momenten nur gespielt zu sein. Die Freiheit macht verrückt, keine Linien, keine Geraden nur das Schlenkern eines einsamen Körpers nur die Überlegungen eines verletzten Menschen. In solchen Situationen sollte man doch die guten Erinnerungen hervorrufen, die Menschen bei sich haben, die man braucht und sie einfach nicht noch ein Mal gehen lassen. Nicht den selben Fehler machen.
So findet ein jeder seinen Weg, ein jeder seinen neuen Partner, ein jeder seine Bedürfnisse und die dazugehörige 'Befriedigung'.

 

Am Ende kann man oben als Titel schreiben. DIE ENDLOSE FREIHEIT DES EINZELNEN, SEINE WEGE, SEINE LIEBE und SEINE FREUNDE, die ihn nie vergessen werden. Den wundervollen Menschen, der in jedem schlummert.

 

Liebste Grüße vom KleinenEtwas. 

13.10.2009 um 19:58 Uhr

You can't feel anything what your heart don't want to feel.

Nach längerer Zeit mal wieder da. 

Fragen, die das ganze Leben da sind. Fragen, die nicht schwinden, oder auch immer wieder neue.

Die Situation hat sich verändert... Die Entfernung sich vergrößert... Die Häufigkeit wurde verringert... Die Gefühle spielen verrückt. Von schreien vor Wut bis Weinen vor Enttäuschung und zerbrochenen Hoffnungen über Gänsehaut, weil die Liebe so groß ist. Was ist das bloß? Ein scheinbar unüberbrückbares Chaos, das kein Ende nehmen will.

Wozu fahre ich diese Strecke, lasse alles stehen und liegen, wenn ich Dich dann nur vor deinem Monitor sitzen sehe, kaum ansprechbar und vollkommen vertieft in eine, wie es mir scheint, andere Welt. Eine Welt, in der ich, meinen Gefühlen nach, nicht wirklich existiere. Ich sehe Dich sitzen... selten so Nah, aber trotzdem noch ferner als sonst. Ich kann nicht mithalten in dem was du tust. Na ja. Ich kann, aber ich will nicht. Wenn ich bei Dir bin möchte ich auch bei Dir sein, deine Nähe genießen solange es die kurze Zeit, die uns noch zur Verfügung steht, zulässt. So oft habe ich schon ausschweifend versucht Dir das klar zu machen, habe in Gedanken gefleht, dass Du es siehst. Doch irgendwie besteht das Alles nur noch aus Streitigkeiten und Gemotze.

Ich muss ehrlich sein, ich bin nicht leicht, ich motze und ich fange vor allem auch an zu motzen, scheinbar ohne Grund und ich weiß auch meist nicht warum, aber es ist irgendwie notwendig, oder die Situation zwingt mich dazu. Ich habe keine Lust mehr auf das Gemotze, ich will es doch selbst nicht, aber Anlässe gibt es meinerseits genug. Ich habe keine Lust mehr, Dich nur so selten sehen zu können und das Gefühl zu haben, dass wir uns auseinander leben. Keine Lust mehr auf dumme und naive Hoffnungen, obwohl ich meine Zeit anderweitig sinnvoller verbringen kann. Und trotzdem... Ich tue es nicht. Gedanke- immer bei Dir. Handlungen, obwohl du so fern bist- auf dein Wohlbefinden abgestimmt. Launen- abhängig der Situation in der wir uns befinden. Fern von einander in vielen Hinsichten und nicht nur in der realen, mathematisch bestimmbaren Entfernung.

Kämpfen, kämpfen, kämpfen...Hoffen, hoffen, hoffen....Weinen, weinen, weinen...Lachen?

Ich dachte mich weiterentwickelt zu haben, fühle mich aber eher wieder zurückgesetzt in die frühere Zeit. Ich denke immer, dass ich mich anders verhalten würde, wenn du es tun würdest, aber du würdest dich anders verhalten, wenn ich es tun würde. Was ist das? Das führt offensichtlich zu nichts. Weder zu einem Gespräch, noch zu einer liebevollen Geste, einer, die mir, wie ich merke, doch sehr fehlt, obwohl es zu den Dingen gehört, die nicht selbstverständlich sind. Was bin ich bloß? Verzweifelt? Abgedroschen? Anderweitig mehr interessiert?

''Was denkst du wird aus uns werden'' ... Jaa, eigentlich hätte ich mir die Frage durchaus sparen können, aber auf das Gemotze war ich doch irgendwie gefasst. Wo es früher hieß ''Ich will so lange wie möglich mit dir zusammen bleiben'' ist es jetzt mehr ''Jaa, antworte du doch! Was ist das denn für eine scheiß Frage?!''
Und oft hab ich dann einfach das Gefühl, dass unsere Umgangsformen, Verhaltens- und Ausdrucksweisen deutlich auseinander gehen! Und dann liegt die Frage, ob es das Richtige ist, wenn es doch irgendwie scheinbar nicht passt, wenn wir auf verschiedene Dinge Wert legen. Antworten wird es wohl eher nicht geben, so wie immer. Entweder... Ich bekomme es auf die Reihe mich einzukriegen, oder es wird eine Orgie Streitereien, die nicht endet und der Gedanke, den ich jetzt schon irgendwo in meinem Kopf mit mir trage, dass die Trennung näher rückt auch immer näher rückt- unaufhaltsam.

 

Wozu mache ich mir Gedanken, wenn du dir scheinbar keine machst.

Wozu versuche ich etwas zu retten, von dem du noch nicht einmal merkst, das es kaputt ist.

Wozu versuche ich mit dir zu reden, wenn du es nicht tust.

Wozu will ich dir nahe sein, wenn du auch deinen Pc heiraten könntest oder auch irgend so eine komische -Wort vorenthalten- ....

Wozu gebe ich mir immer noch die Mühe?

 

 

Liebste Grüße aus dem Suff ;)

KleinesEtwas :) 

24.03.2009 um 18:09 Uhr

Sartre

        Kleine Ausschweifung in den Philosophieunterricht.

Sartre sagte damals: 'Der Mensch ist die Summe seiner Taten.'

Dieser Satz scheint mir sehr verständlich. Doch wer wägt auch die anderen Möglichkeiten ab? Wer fragt, ob man sich eigentlich selbst zu seiner Tat entschlossen hat? Doch Sarte meinte eindeutig, dass der Mensch für ALL seine Taten verantwortlich ist. Denn durch seinen Entschluss die Tat auszuführen steht er für sich selbst und nicht für jemand anderen. Der Mensch selbst hat immer noch andere Möglichkeiten, doch die Frage ist, ob ein Mensch bereit ist für all seine Taten die Konsequenzen zu tragen.

Der Mensch selbst deffiniert sich/ lässt sich durch die Summe seiner in Eigenverantwortung druchgeführten Taten deffinieren.

Ist es da nicht fraglich, wieso es dann heißt, dass man auf die inneren Werte Acht legen sollte?

Liebe Grüße

Kleines Etwas 

24.03.2009 um 18:01 Uhr

...?- Ich weiß es nicht.

Ich weiß, wie es für mich ist meine Einträge zu lesen. Ich habe sie wirklich aus meinem Herzen- aus meinem Bauch heraus geschrieben und deswegen ist es mir jetzt immer noch möglich mich genau in die selbe Situation,in der ich vorher steckt, hineinzuversetzen.

Ich habe Angst- Ich glaube es zumindest. Doch es kommt mir vor als hätte ich Angst vor mir selbst, oder davor mich selbst zu verlieren. Wenn ich mir diesen Satz angucke wird einem Teil von mir jedoch irgendwie bewusst, dass ich vielleicht gar kein 'ich' besitze. Wieso ich so fühle?- Ich weiß es nicht.
Wieso ich verzweifelt bin?- Ich weiß es nicht.
Wieso mir meine Taten alle so falsch erscheinen?- Ich weiß es nicht.
Wieso in mir so ein Kaos herrscht?- ...Ich weiß es nicht.

Ein Mensch kann die Unendlichkeit nicht erfassen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass ein Mensch auch nicht alles Wissen kann. > Menschen machen Fehler. Doch ich glaube, ich habe zu viele gemacht.
Ich sehne mich nach Vertrauen. Reines, bedingungsloses Vertrauen. Ich habe es mir und meinen Fehleren (selbst) zuzuschreiben, dass ich dieses nicht mehr bekommen kann- von dem Menschen den ich liebe. Für mich ist Vertrauen in einer Beziehung, nach Liebe, ein wichtiger Aspekt. Doch ich stelle mir die Frage, ob ich naiv bin; wie kann ich Vertrauen, wenn wir kein Vertrauen entgegengebracht wird. Wie lässt sich diese Tatsache anderes als durch Naivität begründen?

Ich bin glücklich- Das weiß ich! Oder will ich einfach nur glücklich sein?
'Traue keinem, außer dir selbst.'
Ich kann nur anderen vertrauen und mir selbst nicht. Und das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum ich anderen Menschen nicht genug entgegen bringe, um dass sie mir vertrauen könnten.

Ich habe das Gefühl, dass meine Gedankengänge mit zunehmendem Alter komplexer werden. In meinem Fall jedoch zusätzlich noch unverständlicher. Deshalb hoffe ich, dass dies jemand ließt, der es versteht und sich unter Umständen vielleicht auch angesprochen fühlt.

Liebe Grüße

Kleines Etwas

14.12.2008 um 13:36 Uhr

Ich hasse Tränen

  Ich weiß nicht genau ob dieses Bild wirklich passt, aber für mich lassen sich da Zusammenhänge bilden.

Ein kleines Kind, das weint und von der Mutter in den Arm genommen wird.

Als Kind kommen einem die Tränen nach einem Sturz- man wird in den Arm genommen und getröstet. Man fühlt Schutz und Geborgenheit und mit der Zeit vergeht der Schmerz, den man hatte, weil die Wärme und die Liebe, die man bekommt den Schmerz unterdrücken kann. Doch wenn man 'groß' ist, ist es anders. Wenn man stürzt, wird man nicht mehr in den Arm genommen- eigentlich wird vorrausgesetzt, dass man in dem Alter in der Lage ist alleine zu gehen. Doch darum geht es eigentlich gar nicht. Wenn man mit dem Herzen, dem Geist und der Seele in ein Loch 'stürzt' oder in die Dunkelheit gerät, wer beachtet das in dem Alter noch? Wer kommt schnell angerannt, wenn man weinend am Boden liegt, wer?! Wer schaut auch einmal über die Äußerlichkeiten hinweg- über die gute Laune, die man spielen muss um anders zu sein, wer?!
 

Irgendwann ist es dann zu viel. Man liegt da- der Mensch des Herzens in den Arm geschlossen. Starrt durch die Dunkelheit an die Decke und lässt den Gedanken freien Lauf. Man merkt, wie der anderen Person die Augen langsam zu fallen, der Atem ruhiger wird und dieser Mensch langsam der Müdigkeit nicht mehr standhalten kann. Es ist eine wunderschöne Situation, in der man alles spürt. Doch wenn man zur Ruhe kommt, kommt auch der Schmerz, die Tränen, die sich langsam im Auge sammeln. All das, was in den letzten Tagen passiert ist, ist da!
Mit müder Stimme werde ich leise gefragt, was denn los sei. Meine Antwort ist sehr kurz gehalten: 'Nichts', da ich größtenteils damit beschäftigt bin meinen Tränen standhalten zu wollen. Doch die Ruhe, die Wärme und die Schönheit der Nacht, vor der man eigentlich irgendwo Angst hat zumindest davor, eines nachts allein zu sein, überweltigt mich. Ich breche in Tränen aus. Die Hand versucht das Gesicht zu verdecken, versucht die Tränen und Gefühle zu verbergen. Aus Intuition nimmt er meine Hand von meinem Gesicht.
Doch all die Vorwürfe- sie belasten!

Nein! Ich könnte ihn doch niemals ausnutzen und ich will ihn doch auch nicht absichtlich verletzten! Es tut mir leid!
Nein, ich bin nicht nur mit ihm zusammen, weil ich angeblich aus allem raus wollte und neue Leute kennen lernen wollte- Ich bin aus Liebe mit ihm zusammen!
Nein, keinen anderen kann ich mir an meiner Seite vorstellen- Keinen!
Nein, ich finde die alle nicht reizvoll! Ich will doch nur bei IHM sein!
NEIN! Ich würde ihn nie anlügen- Es tut mir so leid!

"Was denkst du denn noch von mir?"      "Ich weiß es nicht mehr!"
Es verlässt meine Gedanken nicht. Meine Ängste wachsen, ich will ihn nicht verlieren!Wieso weiß er es denn nicht?! Auf einmal unter all dem Druck, all den Vorwürfen kommen die Gedanken wieder, die man eigentlich aus sich vertrieben hat.
"Wenn ich das alles gemacht hätte, dann würde ich sterben wollen" Verdammt ja!- Die Gedanken, sie sind wieder da- ich will sie doch aber nicht wieder haben.
Geplagt und verfolgt von dem Gewissen, von den Fehlern - von den Schmerzen und den Ängsten.
"Es geht dir doch am Arsch vorbei, was du mit mir machst!" NEIN! Warum weine ich mir die Augen aus, warum?! Warum weiß ich denn wohl nicht weiter? Warum weine ich nachts, wenn ich ruhig neben dir liege... Warum ist meine Laune denn wohl eindeutig schlecht, wieso bekommst du nur noch ein zaghaftes Lächeln von mir zu sehen- weil es weh tut!

Dann lasse ich auch am Tag den Tränen freien Lauf. Ich weine und kann ihm nicht in die Augen sehen. Ich will an ihm vorbeigehen, werde aber gehalten. Ein klarer Blick: "Verdammt was ist denn?". Ich habe das Gefühl zu fallen. "Es tut mir so leid", dies sind die einzigen Worte, die ich winseln konnte. Ein fragender Blick "Was denn?". "Ich bin so ein Arschloch! Ich wollte dir nicht weh tun!"
In den Arm genommen steh ich nun da. Wie ein kleines Kind. Nur die Gefühle sind anders. Es fühlt sich so anders an!

Ich hasse mich für meine Gedanke, für meine Tränen, für meine Schwäche und meine Unwissenheit...

Liebe Grüße

KleinesEtwas

26.11.2008 um 17:40 Uhr

Tränen

Eine Träne, die sagt wie ich liebe, wie ich fühle, wie ich leide...

Tränen die ER sehen sollte....Tränen die um Aufmerksamkeit und vor Sehnsucht schreien.

Ein Schrei in meinem Herzen- ein Wort 'Hilfe'.

Ein Schrei vor Wut und Enttäschung ...All diese Schreie, weil ich die Liebe meines Lebens nich missen will.

Klammern...vor Angst...Treten, wie ein kleines Kind, vor Wut...Doch ohne Sinn...

Er hört mich nicht, er sieht mich nicht. Er sieht die Tränen nicht, die er bedeutet..Er sieht die Tränen nicht die nur ihm gehören.

Er sieht mein Herz nicht...Er sieht die Schmerzen nicht.

LG KleinesEtwas

21.10.2008 um 17:28 Uhr

Fragen über Fragen, aber keine Antworten

Man sollte sich manchmal vielleicht einen Moment nehem um in Ruhe nachzudenken und auch mal allen Gefühlen freien Lauf lassen zu können.
Vielleicht ein Mal kurz in seinen Gedanken zu verschwinden, sich aber trotzdem nicht zu sehr darin verlieren.
Sich alles klar werden zu lassen und auch mal andere Seiten zu suchen- einen anderen Standpunkt von dem man ausgehen kann.

Wenn man Schmerzen empfindet- nicht weiter weiß und die glücklichen Zeiten vermisst, hat man zwei Möglichkeiten:
...Man kann sich den Schmerzen stellen und auch gegen seine Ängste kämpfen
...oder man gibt auf und sagt, dass es keinen Sinn mehr hat, weil es zu belastend ist.

Für mich selbst habe ich jetzt überlegt meinen ganzen Mut zusammen zufassen, meine Tränen und Schmerzen einfach stehen zu lassen und jetzt einfach alle Gefühle in diese, so verdammt schmerzhafte, Situation zu stecken. Ich habe überlegt etwas Schönes zu machen, etwas in dem mein Herz (sozusagen) steckt.
Es ist jedoch schwer, weil ich davon jetzt eigentlich ziemlich viel abhängig mache. Ich warte einzig auf die Reaktion und von dieser versuche ich dann zu schließen. Ich versuche dann zu sehen, ob meine Gefühle noch angenommen werden, ob dieser Mensch noch offen, voller Hoffnung und auch Verständnis ist. Ich will auf den einen, mir so wichtigen, liebevollen Blick hoffen- der, der mir sagen wird 'Gib nicht auf'...

Vielleicht ist es auch nur soweit gekommen, weil es etwas gibt was diesen Menschen so stark bedrückt. Etwas was dieser Person so sehr weh tut, dass er keinem sagen will was es ist.
Doch ich...Ich mache mir Sorgen...Gedanken um das alles, weil es mir doch mehr als alles andere bedeutet...Mehr als alles, was ich bis jetzt gespürt und gehabt habe. Und manchmal werd ich das Gefühl nicht los, dass meine Hingabe nicht bemerkt wird.
Im Innern habe ich sogar irgendwo den Gedanken entwickelt, dass ich vielleicht das 'Problem' bin...Das ich es bin, was irgendwie 'stört'... Doch ich weiß es nicht....
Mittlerweile muss ich schon meinen Mut zusammen nehmen um zu fragen, ob etwas ist. Obwohl....Ich kenne die Antwort doch....Mir wird gesagt, dass alles vollkommen normal ist. Doch wenn alles wirklich so(ooo) normal ist...wie kann es dann sein, dass ich mich so niedergeschmettert fühle- so hilflos und (mal wieder) unwissend?!
Ich höre die Worte. Ich höre es ist alles normal. Mein Geühl spricht jedoch einen andere Sprache. Der so geliebte Mensch zieht sich zurück und zeigt sich kaum noch. Hat auch er sich jetzt unter einer schützenden Decke versteckt und wagt keinen Blick mehr darunter weg zu tun? Bin nicht nur ich so niedergeschmettert sondern hat auch er Schmerzen? Gefühle von denen ich nicht weiß und von denen ich auch keinen Weg kenne sie irgendwie ans Licht zu holen...?

Ich stelle Fragen...Ich nehme mir den Mut...Doch die Antworten sind enttäuschend udn knapp gehalten.     ...Doch das ist es doch- das, was mir fehlt: Ich will reden. Ich will Aussprachen. Ich will Gefühle, die gezeigt werden. Doch das, was ich bekomme sind knappe, klar struckturierte Antworten, die zum größten Teil aus weniger als drei Wörtern bestehen. Also sehr ernüchternd.

Wo er vor zwei Tagen noch ein Bild von uns da hatte, ist es jetzt weg. Wo vor zwei Tagen die drei, mir so wichtigen, Worte anders hervorgestellt wurden, sind sie jetzt zwar noch da aber nicht mehr so auffällig. Eigentlich sollte ich mir um solche Kleinigkeiten keine Gedanken machen und eigentlich sollten sie mich noch nicht ein Mal stören - doch sie tun es trotzdem. Nur warum? Bin ich zu sensibel? Achte ich auf zu viele Kleinigkeiten...unwichtige Dinge?

...und die größte Frage: Bin ich Schuld an allem?

Mir wird oft gesagt, ich solle mir nicht immer die Schuld an allem geben...Soll mich selbst nicht so in Frage stellen, kritisieren und beschuldigen.
So oft wird mir gesagt, dass es immer zwei gibt, die dazu gehören...
Ich weiß....aber.....!!!  Ich bin einfach hilflos und werde geschwächt.
Doch keiner merkt es. Denn meine Schale verbirgt es.

...Mal sehen, was sich mit meinem Vorhaben ergibt. Ich hoffe und werde sehen.

...und wenn ich weine, möchte ich vor Glück weinen und nicht vor Schmerz. Doch das ist lange her.
Ich soll ja optimistisch sein: Es kommt wieder ....     (hoffentlich?)

Ich liebe doch so sehr. Und ich gebe nicht auf. Ich habe gesagt ich werde kämpfen. Ich werde kämpfen.

Liebe Grüße

Kleines Etwas

20.10.2008 um 15:41 Uhr

...Der Weg...'Wohin?'

Ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll..
Ich bin in einer Situation in der ich nicht weiß 'wohin'...

Tag und Nacht...weinend. Meine Gedanken kreisen nur um den Menschen meines Herzens...Ein Mensch, der durch mich leiden musste(te)...Ich habe das Gefühl, dass auch meine Tränen mir keine Befreiung von den Schmerzen (mehr) geben- eher lassen sie mich hilflos erscheinen...so unsicher. Das Gefühl, als wüsste ich mal wieder nicht wohin.

Ich sagte, ich gehe einen Schritt auf dich zu ...und du einen zurück...die Antwort 'achja' war nicht sehr aufmunternd oder stärkend sie war eher dafür gut mich noch mehr in die Verzweiflung zu treiben...

Ich fühle mich hilflos...unwissend...und schwach...Ich fühle mich also wie ein kleines Kind. Ein Kind, dass nicht weiß wie es mit bestimmten Dingen umzugehen hat, weil es noch nicht viel vom Leben und der Welt kennt.

Mein ♥ will und hofft auf Vertrauen von dem Menschen, den es liebt und achtet...Doch dieses Vertrauen exsistiert nicht mehr. In den Augen sehe ich zwar Liebe...fühle für mich selbst aber Leere.
Es macht mich verrückt! Wie kann ich einen Menschen vermissen, selbst wenn er vor mir steht...
->In dem dieser Mensch mir kein Vertrauen mehr schenkt und nicht mehr über Herzensangelegenheiten redet sondern nur über Oberflächlichkeiten, die für mich nicht unbedingt wichtig sind.

Ich weiß nicht was ich machen soll...Ihm scheint alles egal zu sein...Es scheint als wäre es alles 'scheiß egal' und den Satz '...weil ich auf mein Leben scheiße' zu hören macht mich ängstlich und besorgt...macht mich noch hilfloser...denn WIESO?

Ich dachte und denke, dass ich Teil von diesem Leben bin...aber mit diesem Satz bin dann ja auch 'Ich' egal...?!

Ich habe Angst...Angst vor fast allem...Ich werde die Angst nicht los ihn zu verlieren...die Angst noch mehr falsch zu machen und noch ein Stück weiter weg gerückt zu werden..

Das einzige, was ich will ist Vertrauen nur von diesem einen Menschen.

Ich sitze hier und weine...schreie und er hört mich nicht...hört meine Ängste nicht, meine Gefühle nicht, mich nicht mehr.
Wie soll ich es wieder gut machen...Ich habe doch schon damals alles für ihn aufgegeben...Ich habe nichts außer diesem Menschen in meinem ♥ !

Was soll ich tun?        Ich kann nicht weiter nur weinen...
...Reden, als rede ich mit einer Wand...    Vertrauen als wäre auch bei ihm Vertrauen
...und nur noch hoffen....

Liebe Grüße

(verheultes) KleinesEtwas

04.10.2008 um 20:35 Uhr

Altes ist vergangen - Neues hat begonnen...

Wie die Zeit vegeht merkt man erst, wenn man die Augen öffnet...
Merkt man erst, wenn man sich traut unter der schützenden, wärmenden Decke einen Blick zu erhaschen...
...Merkt man erst, wenn man die alten Dinge rauskramt und sich dem widmet...

Dinge, die einen damals berührten, lassen auch jetzt noch Tränen in die Augen schießen und diese sanft die Wangen runter rollen.

Sie klären auf, dass man an einer Beziehung/Freundschaft(etc.) wächst...
Es ändert sich...Wo es vor einem Jahr alles noch neu und aufregend ist...hat es sich jetzt langsam eingespielt... Wo noch jeder Kuss so wunderschön war, dass man wegflog und sanft auf einer Wolke landete und jede zärtliche Umarmung das Herz berührte und die Schmetterling im Bauch hecktisch fliegen ließen...
Ist es mit der Zeit doch eher ernüchternd...
Ein Kuss bedeutet noch viel, eine Umarmung ist noch wichtig...Doch die Schmetterlinge...doch die Schmetterling....

...Sie ruhen sich aus...
Höhen und Teifen gibt es in jeder Lebenslage...Und jedes mal überraschen sie...

Mit Tränen guckt man sich die Erinnerungen an...Denn Sehnsucht macht sich breit...Sehnsucht nach den Schmetterlingen?
Sehnsucht...nach etwas Neuem. Sehnsucht nach diesem anfänglichen Kribbeln...    Es ist noch da- die Liebe exsistiert und ist riesig...doch....es ist kein frisches Kribbeln...

Angst, den Menschen gehen lassen zu müssen...Angst vor Veränderung...
Veränderungen sind immer schwer....und manchmal ist man einfach nicht bereit...Doch manchmal hat man auch keine Wahl...
Wenn man sich in einem Alter befindet, in dem noch die Eltern entscheiden ist es schwer zu sagen, dass man immer da bleibt.
Denn wenn die Eltern sagen...Wie ziehen an das andere Ende des Landes, wenn....
Dann ist eine unendlich Angst vor diesem verdammten WENN da ...

Doch: Liebe um geliebt zu werden.
         Vertraue um Dich auch mal sicher zu fühlen.
         Genieße die Zeit, die Du hast, denn das Ende kann immer kommen....

Sometimes I think it would be better when i run away and hide myself.

Liebe Grüße vom KleinenEtwas ♥

[ich warte auf Kritik, Kommentar und Gedanken :)]

 

15.07.2008 um 23:35 Uhr

Hmm komisch?!...

In einer Beziehung geht es um Liebe, Geborgenheit, Vertrauen und Zuneigung. Es muss 2 Menschen geben, die sich gut verstehen und miteinander auskommen. 2 Menschen, die sich mit der Zeit immer besser kennenlernen, füreinander da sind und deren Liebe unaufhaltsam ist und ständig weiter wächst. In jeder Beziehung gibt es Höhen und Tiefen. Manchmal streiten sich auch die, die füreinander bestimmt sind.

Mit der Zeit und auch durch Streits kommt man sich näher.

Doch irgendwann kommt vielleicht eine Zeit, in der man sich durch gegebene Umstände seltener sieht. Eine Zeit, in der man sich zwar nicht aus den Augen verliert, aber in der die Nähe abnimmt.

An so einem Punkt gibt es 2 Möglichkeiten. Man lebt sich außeinander und verliert sich, oder man ist strak genug um diese Zeit zu überstehen und sich nach überwundenen 'Hürden' wieder näher kommt.

Man denkt vielleicht, dass der Partner sich nicht mehr wirklich für einen interessiert und vielleicht wird man dadurch zunehmend unsicherer.

Man vermisst den geliebten Menschen so(ooooo) sehr, doch ist man sich dann nicht sicher ob der andere genau so fühlt und auch diesen Schmerz in sich trägt.

Plötzlich kommt eine liebe Geste, von ganzem Herzen von dem anderen Menschen, aber trotzdem begegnet er einem immer noch in gewisser Weise fremd.

Durch unnütze und unberechtigte Fragen greift man dann die geliebte Person ungewollt an, ist das vielleicht der Grund für dieses Verhalten?

Wie kommt man sich wieder näher, wenn man keine Möglichkeit hat sich wieder näher zu kommen?

Zeigt man vielleicht zu viel Sehnsucht und soll man 'kürzer treten', oder gibt es einen anderen Weg?

Soll man den Menschen darauf aufmerksam machen, dass man ihn öfter sehen will, weil man es absolut nicht mehr aushält? Wie soll man den Rest überwinden, wenn doch das größte Problem die Sehnsucht ist? Wie soll man stark sein, wenn der Standpunkt fehlt, an dem man sich abdrücken will?

Wie soll man damit umgehen, wenn man denkt, dass diese Begierde für den anderen zu viel wird und man es verstecken muss?
Langsam frisst einen dieses Hin-und-Her auf udn man hat das Gefühl, als ob das Herz in 2 Teile zerbricht.

Doch was soll man tun, wenn man nichts tun kann?

Wo ist die Nähe, die Geborgenheit, die Zärtlichkeit?
Wo ist das, was die beiden vereint?

...MfG ...KleinesEtwas

(aber scheinbar interessiert es eh keinen, was ich hier zusammen schreibe, oder es liest keiner, oder die, die es lesen kommentieren nicht-> echt deprimierend -.-)

 

07.04.2008 um 18:16 Uhr

Etwas, was jeden umgibt...

Man sieht jeden Tag die Sonne auf und unter gehen.
Man sieht Menschen, die die Straßen auf und ab gehen.
Umgeben ist ein jedes Leben (nur) von Oberflächlichkeit. - Das belastet mit der Zeit.
Der Wunsch eines jeden ist die Liebe und das Glück.
Ist das nicht gegeben, ist es etwas, was man tief im Inneren sehr vermisst.
Man lebt. Man geht. Wie schön wäre es doch, wenn man über alles hinüber schwebt.
Hat man einmal etwas tieferes gespürt,
Hat man einmal diese Nähe gefühlt,
Hat man einmal diesen Traum gelebt,
ist das Lebennicht nur etwasm was an jedem vorbei geht.
Mit Klarheit sieht man jetzt, was verborgen war.
Und fragt sich, warum das alles nicht schon früher geschah.
Viele schreiben über Liebe, Glück und Geborgenheit.
Doch hat man das nicht gespürt, vergeht der Schein mit der Zeit.
Man fragt, wovon die alle reden...
'Kann es so etwas wirklich geben?'
Nicht ohne Grund ist 'Liebe' nie wirklich deffiniert.
Denn keiner kann beschreiben, was in einem ist und wie schwer es ist, wenn man dieses Gefühl verliert.
Es gibt Menschen, die meinen das alles nicht zu brauchen.
Doch die meisten wissen nicht; 'wie ist das alles zu gebrauchen?'.
Blumen verwelken.
Es sind Naturgesetze, die auf dieser Welt gelten.
Warte auf deinen persönlichen 'Schatz'.
Du wirst es merken- Er wird in deinem Herzen sofort einnehmen seinen Platz.

....das is zwar schlecht...gibt eig schon besseres aber naja - leist eh keiner...

made by Kleines Etwas

27.02.2008 um 20:04 Uhr

erwachsen werden ist nicht leicht...

...Hallo...

Ich habe mich dazu bewegt, meine alten Einträge einmal zu lesen und mir alle meine früheren Gedanken durch den Kopf gehen zu lassen. Teilweise sitze ich hier und verstehe nicht, was ich meinte...Es ist schon komisch, weil man es ja selber geschrieben hat.

Ich erinnere mich klar und deutlich, an die vergangenen Zeiten. Ich erinnere mich an den Schmerz und die Enttäuschungen, die ich erlebt habe. Zum Teil sind sie noch präsent, doch eigentlich ist es vorbei.

Die Zeiten änderen sich. Dinge, Menschen, Situationen und Gefühle ändern sich. In dem Moment, wenn es passiert merkt man, nicht dass sich etwas ändert. Man geht von dem gewohnten Standpunkt aus, den es durch die Veränderung eigentlich nicht mehr gibt.

Wenn ich meine Gedanken und Gefühle von 'damals' vergleiche, fällt mir doch stark auf, dass ich selbst, mich sehr verändert habe. Von meiner Art, von meiner Weise des Denkens und des Auftretens. Erst wenn man sich intensiv mit dem Vergangenen auseinander setzt und wirklich noch Dinge (so wie diesen Blog) aus den schweren/anderen Zeiten besitzt, in denen die Gefühle und Gedanken wiedergegeben und auch wieder geweckt werden, wird einem bewusst, dass die Ausganspunkte jetzt doch von Grund auf anders sind.

Irgendwann ist man selbst bereit für Änderung. Man wartet eigentlich nur darauf, wundert sich jedoch, warum nichts passiert. Beantworten kann man das erst später: Im Nachhinein kann man sagen, dass man sich selbst im Weg stand und sich nicht gesehen hat. Durch das Öffnen, des Herzens, gegenüber Menschen des Vertrauens kann man den nächsten Schritt gehen. Man muss begreifen, dass nicht alle Menschen etwas böses wollen bzw. es auch Personen gibt, die dich und 'deine Welt' verstehen und auch liebendgerne an dieser Welt teilhaben wollen.

Irgendwann steht auf ein mal eine unbekannte Person in deinem Leben, bei der man spürt, dass man sie in das Herz lassen sollte. So einfach kann man das jedoch, durch das Geschehene, nicht tun. Man merkt 'das ist die Person, auf die ich wartete', man empfindet das erste Mal so etwas, wie Liebe. Man lernt was dieses Wort bedeutet...Es dauert meist seine Zeit, bis man es sich bewusst eingestehen kann. Irgenwann spürt man, dass man sich selbst im Weg steht- sich selbst vor dem, fast greifbaren, Glück.

Irgendwann ist dieses Glück und diese Liebe so Groß, dass man sich, trotz Unwissenheit und der daraus entstehenden Ängste, einen Ruck gibt und sich und der betreffenden Person eigesteht, dass es nur noch einen Wunsch gibt- Mit der Person zusammen zu sein, diese Person zu spüren und ihr das Glück und die Liebe zu übermitteln.

Irgendwann ist es so weit. Ein gebrochenes Herz wird durch einen eizigen, wunderbaren Menschen geheilt, obwohl man selbst nicht mehr an einen Ausweg oder eine Heilung glaubte.

Irgendwann kann man die Geborgenheit genießen, auf die man so lange wartete.

Irgendwann kann man die Liebe spüren, die einem so fehlte.

Irgendwann, glaubt man trotz großer Schmerzen, die man hatte, der glücklichste Mensch auf Erden zu sein.

Die Person schenkt dir Vertrauen, Liebe, Zuneigung, Schutz und Halt. Man möchte sich bedanken und auch zurückgeben, doch für soviel findet man keine Worte mehr. - Dies wird dann der Moment sein, an dem man vor Glück sprachlos ist.

Man ist nicht perfekt, man macht Fehler. Fehler, die man später bereut. Doch ist es wirklich der richtige Mensch, dann wird dieser Mensch dich nicht aufgeben.

Durch die Fehler fügt man der anderen, geliebten Person Schmerzen zu. Es ist als ob einem das Herz der anderen Person in die Hände gelegt wurde und man es fallen lassen hat.

Doch nach anfänglicher Enttäuschung und dem Leiden werden beide verstehen, dass sie ohne einander nicht mehr sein wollen.

Ohne einander einfach nicht mehr glücklich sind.

Man hofft und wartet auf Besserung und beide Beteiligten wissen in ihrem Inneren, dass man sich früher oder später einfach nur noch weinend in die Arme fallen kann. In diesem Moment bekommt man nicht mehr über die Lippen als zu sagen 'Ich liebe Dich!'. Genau der Satz, vor dem man so lange Ansgt hatte. Genau der Satz, an den man nicht mehr glaubte.

'Ich liebe Dich' 3 Worte, die die schönste Sache der Welt zum Ausdruck bringen. 3 Worte, die 2 Menschen sehr verändern und überglücklich machen können. 3 Worte, die immer wieder von ganzem Herzen gesagt werden und die unglaublich glücklich machen, wenn sie von der geliebten Person kommen.

Man lernt an etwas zu glauben. Man lernt, dass es einen Sinn gibt- dieser Mensch gibt dir einen Sinn, dass zu sein, was du, tief in deinem Inneren, bist!

Verändern musst du dich nicht für die Person, die dich liebt. Sie nimmt dich auch so an, wie du bist - mit den Fehlern und Macken, die jeder hat.

Es ist das schönste, dass mir je passieren konnte/passiert ist. Einen Menschen zu finden, der mir nahe ist und mein Herz versteht. Der mir so viel schenkt....

Jedem wünsch ich dieses Glück...

Kleines Etwas