The simple life of Steffi

24.12.2012 um 18:17 Uhr

Leben

Musik: Tyler Hilton

"Es ist die älteste Geschichte der Welt.. eines Tages bist du 17 und malst dir deine Zukunft aus. Und dann, aufeinmal, völlig überraschend ist die Zukunft zur Gegenwart geworden. Und dann ist sie auch schon wieder Vergangenheit. Das ist dein Leben."

 

Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich all meinen lieben Lesern, Freunden & Familie! :)

 

I'm back at 2013. With new storys. What I write? That's reality. So beautiful, nice and true imagination can't be.

 

Eure S.  

10.12.2012 um 20:23 Uhr

When everythings too much..

Stimmung: down.
Musik: Jana Kramer

Heute, fühlt es sich zum ersten Mal, nach einer wirklich langen Zeit, so an als würde nichts mehr okay werden...

 

Gestern war so ziemlich der schlimmste Tag in meinem Leben. Naja, ich will ja nicht voreilig sein, ich habe ja (hoffentlich) noch einiges an Lebenszeit vor mir. Aber in meinem bisherigen Leben war gestern wirklich der schlimmste Tag. M war übers Wochenende weg mit einer Gruppe Jugendlicher. Ist er öfters. Kein Problem an sich, ich habe ihn nur vermisst. Die letzten Tage davor waren wirklich wundervoll und langsam habe ich mir wirklich Hoffnungen gemacht, dass es dieses Mal vielleicht doch was wird.. also mit ihm und mir. Ständig kamen solche Andeutungen. Aber später mehr dazu. 

Fangen wir bei dem Morgen an. Grauenhaft wenn ich mich daran zurück erinnere. Ich kriege dabei Gänsehaut. Ich habe mit meinen Eltern diskutiert bzw. mehr mit meinem Vater. Mal wieder kamen dieselben Vorwürfe wie immer, über Schule und das ich nicht genug lernen würde und sowas. Klar. Wie immer, ich mache alles falsch, obwohl ich mir so viel Mühe gebe. Ich hatte keine Lust mir zum Tausendesten Mal dasselbe anzuhören und bin also aus der Küche in mein Zimmer gerannt. Mein Vater ist dann völlig ausgerastet. Er ist zu mir gekommen und hat mich zurück in die Küche geschliffen. Ich habe ihn noch nie so erlebt. Er wird öfters sauer, okay.. aber nicht so. Bis zu diesem Tag. Er hat mich geschubst und teilweise an den Haaren gezogen. Ich habe versucht stark zu bleiben, wollte mich wehren, aber alles ging so schnell. Tränen waren unvermeidlich auch wenn ich nicht schwach wirken wollte. Zurück in der Küche war meine Mutter natürlich völlig fassungslos und hat mich "gerettet" wenn man es so nennen kann. Ich glaube nicht das mein Vater mich geschlagen hätte, aber trotzdem hatte ich Angst und war so verunsichert. Ich habe ihn so einfach noch nie erlebt. Das war nicht mein Vater den ich da gesehen hatte, weil ich Angst vor ihm hatte. Er hat dann meine Mutter weiter angeschrien und sie haben noch eine Weile gestritten. Es fielen Sätze wie: "Dann muss ich halt gehen, wenn immer nur ich das Problem bin" und "Immer verteidigst du die Kinder nur". War ich es jetzt etwa Schuld? Habe ich meine Familie zerstört? [Die Situation hat sich inzwischen wieder gelegt, aber so schnell verzeihen werde ich meinem Dad das ganz sicher nicht.] 

Als wäre das alles nicht schlimm genug.. ich habe mich dann gefreut als M zurück war und habe mich nach seinem Wochenende erkundigt.. da kam der nächste Knaller! Mitten ins Herz.. Er hat mir erzählt wie er mit seiner Ex (Ausgerechnet C!!) in einem Schlafsack gelegen hat und das sie ständig seine Hand genommen hat und sowas.. Das war ein Stich mitten ins Herz. Schlimmer wurde es dann noch, als ich ihn gefragt habe ob er sie liebt und nur ein "Ich weiß es nicht.." kam. Klar. Super. Die Andeutungen hatte ich mir wohl also nur eingebildet. Aber kein Wunder, ich bin eben keine C, ich bin keine wunderschöne "Barbie". Tja, das wars dann wohl. Ich muss mich jetzt erst mal langsam dran gewöhnen an dieses "Wir sind nur Freunde" bzw. daran das ich es ehrlich meinen muss. 

Ans Lernen für die Bioklausur am nächsten Tag war gar nicht mehr zu denken.  [Die habe ich übrigens heute völlig verhauen, yeah.]

Das war also der schlimmste Tag in meinem Leben, ziemlich knapp zusammen gefasst. Hätte ich alles geschrieben, wäre es einfach zu viel gewesen.  

 

Endzitat: "I don't think you ever realise how much you love something until you have to give it up. Even it's just something unreal, like a dream."

 

-S