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Stimmung: transgut
Musik: jim croce - i got a name
Stimmung: transgut
Musik: jim croce - i got a name
Stimmung: kreativ
... dann brauch ich bald eine Nähmaschine. Das Nähen mit der Hand ist nämlich mühsam, unsauber und instabil. Aber was solls. Aus meinem restlichen Filz hab ich mir jetzt ein neues Etui gebastelt. Mal sehen, ob es das Semester überlebt.
Stimmung: Frühling im Blut
Musik: the clash - london calling
Stimmung: stolz
Musik: Rebecca Gablé - Hiobs Brüder
Ich gehöre nicht zu den kreativsten Menschen, die die Welt je gesehen hat. Ich meine, ich hab schon hin und wieder die ein oder andere schöne Idee, aber in der Regel happert es dann doch an der Umsetzung. Ich bewundere Leute, die ihre Kreativität ausleben können, wie zum Beispiel Tiffy, die mit ein paar Metern Stoff und einer Nähmaschine kleine Kleidungskunstwerke herstellt oder Maite, die ihre Ideen in Schachteln steckt, ebenso wie jeden, der einfach mal so ein Lied aus dem Ärmel schütteln kann. Ich würde sowas auch gerne können und ab und zu packt mich halt der Ehrgeiz und ich will auch mal etwas selbst herstellen. Also versuchte ich mich am Strickfilzen. Ich kann stricken und weiß wie man eine Waschmaschine bedient... das sind eigentlich die einzigen Voraussetzungen für das Arbeiten mit Strickfilz. Also hab ich mich hingesetzt und gestrickt und gestrickt und gestrickt und was soll ich sagen? Es war ein Desaster. Das gestrickte Werk zieht sich natürlich beim filzen zusammen. Das war mir klar. Also habe ich die Tasche, die ich machen wollte riesig groß gestrickt. Leider hat sich das Ergebniss in seiner Höhe fast auf ein Drittel reduziert, während es in seiner Breite kaum an Ausmaß eingebüßt hat. Das Ergebniss sah also irgendwie aus, wie ein äußerst verstörender viel zu langer Clutchbag mit Henkel... Ich wollte weinen, habs in die Ecke geschmissen und mir geschworen das mich die Kreativität mal wieder am Arsch lecken kann. Das war letzten Montag. Heute allerdings hat mich die Kreativität schon wieder gepackt. Und nachdem ich in mühevoller Kleinarbeit die Umrisse für ein Wandbild an meine Zimmerwand gekritzelt hab, hab ich mir die verhunzte Tasche geschnappt, dazu eine Schere, Nadel und Faden und hab los gelegt. Das Ergebnis ist vielleicht nicht die schönste Tasche, die es gibt auf dieser Welt, aber für einen motorisch inkontinenten Menschen wie mich absolut respektabel. Und so präsentiere ich euch heute Chrissys erste Filztasche. Klein aber fein.
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das gute Stück nicht lange hält, da ich keine Nähmaschine besitze und mich nur schwerlich an das Nähen mit Hand auf die mittelalterlicheweise erinnere, wie sie uns Frau Fernkorn mal im Textilunterricht beigebracht hat, aber das ist mir gerade einfach mal egal. Ich hab eine Tasche gemacht und zwar durch und durch selber. Wahrscheinlich werde ich damit niemals als Taschendesigner oder sowas berühmt, aber ich bin stolz auf mich. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wandbild ein vergleichbares Erfolgserlebnis wird, wenn es morgen von einer Skizze zum echten Bild wird. Und zwar mit Farbe. Wenn ichs versaue darf ich als mein Zimmer neu streichen und da hab ich keine Lust drauf. Also drückt mir die Däumchen. Chrissy
Stimmung: müde
Musik: Ein Mann ein Fjord - Hörbuch
Stimmung: gutgut
Musik: alternativ allstars - 110% rock
... Bier trinken ist wichtig... so siehts nämlich aus. Zweiklausuren geschrieben, null Klausuren noch vor mir. Jippie. Wie es war? Gute Frage. Kommunikationswissenschaften hab ich auf jeden Fall bestanden. Vielleicht nicht mit 1,0 Sternchen und Auszeichnung aber so schlecht war ich auch nicht. Tja und Orga? Das weiß wohl nur Gott, bzw Prof Kent Clark, wenn er die Klausur korrigiert. Ich hab einfach alles rausgehauen, was mir irgendwie durch den Kopf gegangen ist. Vielleicht war ja genug richitges dabei. Wenn nicht, alles neu macht der Mai, dann sehen wir uns halt in der Nachschreibeklausur weiter. Muss ja aber nicht sein. Nun liegen 20 tage vor mir, in denen ich mich meinen Hausarbeiten widmen kann. 2,5 sind schon fertig, die restlichen 1,5 schaff ich dann auch noch. Wenigstens hab ich jetzt mal nen Thema für wissenschaftliches Denken und Arbeiten. Wer also arbeit mit musiklaischer Frühförderung und Musiktherapie hat, darf mich das gerne wissen lassen. Und Kathy kann sich schon mal darauf einstellen, dass es bald wieder jede Menge Korrekturarbeit für sie gibt. Kommataregelung lässt grüße ;)
Jetzt aber steht erstmal Karneval vor der Tür und die fünfte Jahreszeit ist für mich als Westfälin natürlich sehr wichtig. Rosenmonatg muss ich zwar arbeiten aber von Mittwoch bis Sonntag werden die Katzenöhrchen aufgesetzt und Rumskedi-Helau geschrien bis die Stimme versagt (und das dauert bei mir). Heute fang ich direkt mal an mit Probetraining, auf der Hövelparty mt meinen Kommilitonen. Mehr hab ich auch gar nicht zu berichten. Kurzer Eintrag. Kann passieren.
Also:
Lasst den Dom in Kölle, denn da gehört er hin
Chrissy
Stimmung: gut aber müde
Musik: Del Amitri - Change everything
Hallo ihr lieben Leser,
Der erste Monat des neuen Jahres neigt sich bereits wieder Ende und wie immer kommt es mir vor, als würde die Zeit jedes Jahr ein bisschen schneller durch das große Stundenglas des Lebens rieseln. Mittlerweile hab ich sogar schon meine erste Vorlesungsfreiezeit, dabei kommt es mir ein wenig so vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich mich dafür entschied ein Mixtape sein zu wollen. In Wirklichkeit ist das aber schon vor vier Monaten gewesen. Unglaublich. Vier Monate das sind echt keine Zeit. Aber egal. Ich habe in den vier Monaten viele neue Menschen kennengelernt und einige davon sogar sehr gern gewonnen. Jetzt geht es für uns in die Prüfungsphase, die für uns nicht wirklich spektakulär ist, da sie nur aus zwei Klausuren und vier Hausarbeiten besteht. Wir arbeiten uns also nicht wirklich tot. Für das kommende Semester habe ich viele Pläne und bin gespannt, welche sich davon wie umsetzten lassen werden. Auf meiner neuen Arbeit läuft soweit auch alles sehr gut. Ich habe nette Kollegen und pflegeleichte Bewohner und außerdem nachts jede Menge Zeit um an meinen Hausarbeiten zu schreiben? Was will man mehr, als dafür bezahlt zu werden, was für die Uni zu tun? Naja na klar mach ich da nachts nicht nur Larifari und es ist schone in wenig anstrengend zehn Stunden zu arbeiten, in einer Zeit in der der Rest der Welt schläft, aber bisweilen komme ich ganz gut damit klar. Meine richtige Bewährungsprobe hab ich dann im Februar, wenn ich das erste Mal fünf Nächte am Stück machen muss.
Gestern haben Tiffy und ich mit Mareike im Schlepptau mal wieder gestromt (kann man meiner Meinung ja gar nicht oft genug machen) und Tiffy hat sogar eigens hierzu ein Tshirt designed. Ich freu mich schon auf meines J Wir haben aber nicht nur gestromt, sondern auch Billard und Kicker gespielt, wobei ich meine motorische Inkontinenz mal wieder so richtig schön unter Beweis stellen konnte. Aber nicht nur meine motorische Inkontinenz ist ein Zug meiner Person, den man durchaus mal bemängeln kann. Ich stelle in letzter Zeit fest, dass ich mehr und mehr zur Meckerziege werde. Ich meine ich hab schon immer gerne genörgelt. Muss ja zu einem bestimmten Grad auch mal sein. Man kann ja das Leben nicht immer einfach nur so hinnehmen, ohne mal Kritik zu äußern. Ich glaube, dann kriegt man auch Verstopfung. In letzter Zeit nörgel ich aber nicht mehr, ich motze rum und das finde ich ein wenig bedenklich. Gerade eben habe ich einen jungen Mann im Zug angeschnauzt, weil mir seine Handyghettoblaster HipHopmuke auf den Sack ging. Und ltzter Woche habe ich tatsächlich ein junges Pärchen angeschnauzt, das sich im Bus fast bestiegen hat (und das meine ich ernst. Ich hab ne Brust gesehen). Von wegen, ich bin in meinem Herzen ein Hippie und alle können freie Liebe machen wie und wo sie Lust dazu haben. Völliger Blödsinn. Wenn man sich morgens noch mit dem Rad im Scheißschnee lang gemacht und deswegen Abends den Bus zur Arbeit nehmen muss, in dem es nach Pisse stinkt und der niemals dann kommt wenn es angeschlagen ist, dann kann man aber doch auch wirklich mal aus der Haut fahren. Oder nicht? Bitte sagt ja! Ich kann nur hoffen, dass es sich hierbei um seine Art Wintermeckerigkeit handelt, die wieder verschwindet, wenn die ersten Osterglöckchen ihre Köpfe aus der Erde strecken.
Ach so und dann wollte ich euch noch von meinem wundervollen neuen Entertainmentprogramm, dem Fitnessstudio erzählen. Da ich bei dem ollen Dreckswetter ja weder walken noch Radfahren kann, habe ich nämlich beschlossen mich in einem Fitnessstudio anzumelden. Ich dachte mir 17 Euro im Monat wären ein gute Preis. Außerdem hat das Studio 7 Tage die Woche 24 Stunden am Tag auf, sodass man auch noch spät abends dahin gehen kann und ich hab ja eh immer erst ab 23 Uhr mächtig Ants in the pants. Naja auf jeden Fall hab ich mich da angemeldet und ich finde es super. Nicht nur, weil ich was für mich und meinen Körper tue (den Teil finde ich eher scheiße anstrengend), sondern weil ich dort so gut unterhalten werden. Wenn man eine Stunde auf einem Laufband nur damit beschäftigt ist, nicht hinten runter zu fallen, dann hat man jede Menge Zeit die Leute um sich rum zu beobachten (Ja, ich bin mir durchaus darüber bewusst, das mich andere Leute ebenso beobachten). Und der Mensch an sich ist schon lustig. Ich werfe lustig übrigens häufig mit seltsam in einen Korb. Da war zum Beispiel die eine junge Dame an einem Gerät, mit dem man die Armmuskulatur trainiert. Sie setzt sich als hin, stellt die Gewichte ein und dann sitzt sie da erst mal so rum. Es vergehen bestimmt zehn Minuten, bevor sie ihre Arme in die Übungsausgangsstellung bewegt und drückt (Sie hatte die Maschine übrigens auf fünf Kilo eingestellt. Sie hat sich ergo nicht überanstrengt). Mit einem lauten seufzen lässt sie ihre Arme danach wieder sinken und sieht sich wieder zehn Minuten lang um. Dann hebt sie die Arme wieder und drückt. Wieder sinken die Arme, sie guckt sich um, steht schließlich auf und geht zum nächten Gerät, wo sich das Schauspiel wiederholt. Herrlich. Und ganz bestimmt mega effektiv. Ebenso effektiv wie das Muskelaufbautraining einer Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Die stellen die Geräte nämlich immer auf so viel Gewicht ein, dass sie sich richtig dagegen schmeißen müssen, damit sich was bewegt. Da werden so kleine Teenieköpfe ganz schön schnell puterrot. Mehr als eine Wiederholung ist in diesem Fall der Trainingsmethode natürlich nicht drin. Ach, ich könnte noch stundenlang hier sitzen und schreiben, wie gerne ich Leute beobachte, die scheinbar nicht merken, dass sie beobachtet werden, aber das würde den Rahmen hier wohl etwas sprengen. Außerdem sitze ich grad im Zug nach Hause, bzw. ich bin gleich da und muss so langsam mal meine Klodden zusammen packen und mein Jäckchen anziehen.
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende. Wenn ihr klug seid fliegt doch einfach weg. Irgendwohin wo kein Drecksschnee liegt. Ich will ja echt nicht, dass wir unsere Erde zerstören und ich finde, dass jeder in einem gewissen Rahmen Umweltschutz betreiben sollte und kann, aber an Tagen wie heute, da frag ich mich doch, ob die ganze Sache mit der globalen Erwärmung nicht einfach nur erstunken und erlogen ist. Das haben sich doch sicher wieder die Amis ausgedrückt um Angst unter uns zu säen. Deshalb wehren die sich doch auch so gegen diese ganzen CO2 Emissionen... naja Spaß bei Seite. Leute, macht immer schön das Wasser aus beim Zähneputzen und beim einseifen unter der Dusche, trennt euren Müll, werft ihn vor allem nicht nach draußen, benutzt recyceltes Papier und lasst das Auto auch mal stehen (bei dem Wetter bleibt ihr am besten eh zuhause sonst brecht ihr euch am Ende nur was, wie die Arme Dani, die jetzt den Arm in Gips hat).
Und nun sag ich aber wirklich Hasta luego
Chrissita
Stimmung: gut gut
Mit großen Schritten nähert sich das erste Semester dem Ende und es gibt noch einiges zu tun. Die schriftlichen Seminarausarbeitungen für Musik und Kultur müssen erstellt werden, für die Prüfungen in Orga und Kommunikation muss ich auch noch lernen und zu allem Überfluss steh ich immer noch im Blauen, was meine Hausarbeit in wissenschaftliches Denken angeht. Mir fällt einfach kein Thema ein. So ein Dreck. Wenn einer ne gute Idee hat immer her damit. Natürlich geht nicht nur unser Semester zuende, sondern auch das der höheren und so gab es in den letzten Tagen so einige Indoorprojekte zu besuchen. Das Theaterstück "WirklICH" zum Beispiel, was äußerst erheiternd war und das nicht nur, weil der Michl sich (ungeplant) den Schädel an einem Balken angehauen hat, dass es nur so krachte. Da Stück spielte mit dem Wahnsinn der Medienlandschaft in der wir leben. Eine gelungene Komposition der Schauspiel und Tanztruppe. Außerdem wurde im Schloss Rheydt die Medisage "Anverwandlungen" eröffnet welche noch bis zum 31.1 zu besichtigen ist und Bilder der dritt Semester Studenten zeigt, die hinter die Kulissen der Seele fotografiert haben.
Ansonsten gibt es grad gar nicht viel zu berichten. Das Wochenende war sehr unterhaltsam und Tiffy und ich haben gerockt wie schon seit 10 Jahren oder so nicht mehr. Wir hatten sehr viel Spaß, egal wie doof wir dabei ausgesehen haben. Nur am Sonntag war ich einmal kurz davor zum Krankenhaus zu fahren, weil das Klingeln in meinem Ohr überhaupt nicht leiser werden wollte. Aber mittlerweile hat sich das auch wieder reguliert. Neben der ganzen Unischreiberei schreibe ich grad auch noch an einigen Kurzgeschichten die eher komödiantischen Inhalts sind. Aber auch das geht im Moment eher schleppend, wie alle meine Schreibstücke. Ich weiß, das einige von euch darauf warten dass es endlich bei Anni, Joanna oder Lauren weitergeht. Bei der letzteren wird es in den nächsten Tagen ein Update geben. Bei allen anderen muss ich euch weiterhin um eure Geduld und euer Verständnis bitten. Vielleicht wird es ja in den Semesterferien was, wenn ich die Hausarbeiten alle weg hab. Dann beginnt allerdings schon mein Englischkurs, der mich drei Wochen lang, jeden Tag für mehrer Stunden in Anspruch nehmen soll. Aber dann hab ichs hinter mir (Scheiß Pflichtseminare). Und arbeiten muss ich ja auch und auf der Suche nach einem Praktikumsplatz für den Sommer bin ich zur Zeit auch noch. Ich geb mir Mühe, aber seid mir nicht gram, wenn es nicht klappt.
Bis dahin verbleibe ich mit all meiner Liebe
eure Chrissy
Stimmung: müde, kalt
Musik: Coldplay - Fix you
Kaum zu glauben aber war, ein Monat ohne Internet ist echt grausam. Man hängt ja völlig ausserhalb der Welt rum, wenn man nicht täglich auf Facebook und Co checkt, wer grad was macht, was passiert ist und so weiter und so fort. Deshalb bin ich kleinerInternetjunkie glücklich, dass wir jetzt endlich ans World Wide Web angeschlossen sind. Auch sonst macht unser neues Zuhause langsam aber sicher was her. Gestern hat Patrick die Waschmaschine vorbeigebracht und nachdem wir sie zu zweit mühsam in den 5 Stock geschleppt haben (musste auf jedem Treppenabsatz eine Pause machen) tun mir heute ganz schön die Schultern weh. Am Donnerstag kommt der Instalateur um die Maschine anzuschließen, denn so will es uner Vermieter (der zahlt den auch) und dann kann ich endlich wieder Wäsche waschen. In meinem Kleiderschrank siehts so langsam aber auch schon echt leer aus. Dann brauchen nur noch dieLampen im Flur und im Bad angebracht werden und nen Badezimmerschrank muss her, aber dann sind wir (bis auf ein paar Feinheiten) fertig mit dem Einrichten und können endlich anfangen hier richtig zu leben :)
Ansonsten gibts nicht viel Neues von hier. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und habt über die vielen Feiertage nicht zuviel zugenommen (ich hab vier Kilo drauf oh je :(). Die Uni nimmt jetzt wieder etwas mehr Zeit in Anspruch, weil sich das Semester dem Ende neigt und noch einiger Schreibkram und natürlich die Prüfungen anstehen. Auch mein Job etabliert sich so langsam aber sicher als Teil meines Lebens, auch wenn das Nachts arbeiten noch gewöhnungsbedürftig ist. Also das wach bleiben macht mir ja null komma gar nix aus, das Problem ist nur dass ich Tags drauf immer so viel schlafe, dass ich die nächste Nacht dann auch nicht pennen kann, auch wenn ich gar nicht arbeiten muss. Und das hat zur folge, dass ich am darauf folgenden Tag dann auch wieder müde bin wie Sau. Naja, dass wird sich hoffentlich noch einspielen.
Ich glaub sonst war nix spannendes.
cheerio
Stimmung: krank
Musik: John Lennon - Woman
Vorgestern habe ich das Weihnachtskonzert der toten Hosen im ISS DOme in Düsseldorf besucht. Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Konzert gefreut, bin aber in viellerlei Hinsicht enttäuscht worden. Da es im ISS Dome Regel ist, das ca hundert Meter nach der Bühne der erste Wellenbrecher kommt und wer zu erst kommt malt zu erst, sind wir relativ früh gefahren. Relativ. Laut Eintrittskarte war Einlassbeginn um 18.30. Als wir den Dome um 18.33 betraten waren schon alle Bändch für den vorderen Bereich weg. Da musste ich mich doch erstmal bei Bändchenträgern erkundigen, wann sie reingekommen sind. Erstaunlicherweise war der Einlass wohl schon ne Stunde eher und die Bändchenträger waren bereits morgens an der Halle. Eine wollte gar Mitleid von mir, da sie sich für ihr Bändchen Füße abgefroren hat. Am Arsch. Zwischenzeitlich war ich mir noch nicht mal sicher, ob wir nicht vielleicht auf einem Tokio Hotel Konzert gelandet sind. Wenn die Leute schon Wochen vorher vor der Halle rumstehen und viele waren auch kaum älter als 15. Aber das will ich nicht mal verurteilen. Ich war auch mal 15 und Hosenfan. Damals waren die aber noch nicht ganz so arg in der Klammer der Komerzmaschinerie wie heute. Der Knaller kam aber erst, als das Konzert los ging und sich die Leute ganz vone nicht bewegten. Erst hinter dem Wellenbrecher ging die Post ab. Die ersten Reihen hatten teilweise die Arme vor der Brust verschränkt oder die Hände in den Taschen vergraben und nickten leicht mit dem Kopf oder Fuß. Als mal ehrlich. Wäre ich als Band (die zumindest mal soetwas wie einen Punkanspruch gehabt hat) vor solch einem Publikum auf der Bühne, ich würde mir irgendwie verarscht vorkommen. Wir standen also für unsere Art des Konzertgenusses auf der richtigen Seite vom Zaun. Trotzdem gab es auch hier zwei Dinge, die ich negativ bemerken möchte. Da wäre zum einen der Typ, der sich so penetrant an meiner linken Brust festgeklammert hat (und zwar von hinten und mit voller Absicht) und den auch kräftige Tritte nicht zum Zurückweichen bewegen konnten. Erst mein Bruder hat den Typ schlielich weggeschubst bekommen. Und zum anderen den Typen der sich die ganze Zeit am Wellenbrecher festgeklammert hat, um seine Freundin zu schützen und jeden angeschnauzt hat, der ihn auch nur berührt ht. Sorry, aber wenn ich sowas nicht abkann dann nehm ich nen Sitzplatz.
So far, punk is dead, merry christmas
chrissy