Man könnte sich den ganzen Tag nur aufregen...
Stimmung: angespannt
Musik: Death Cab for Cutie - I will follow you into the dark
... aber man ist nicht dazu verpflichtet... so stand es einst auf einem Uli Stein Pinguin Aufkleber, den ich als Kind an meinem Büßcherregal kleben hatte. Irgendwie musste ich in letzter Zeit öfter an besagten Aufkleber denken, da mir aufgefallen ist, wie leicht es doch ist, mich aus der Fassung zu bringen. Wie schnell mein Blutdruck in die Höhe schießt und meine Stimme unerlaubte Dezibeldimensionen annimmt. Sicher, ich rege mich nicht ohne Grund auf, aber eben wegen solcher Dinge, die ich eh nicht ändern kann. Ich kann nichts daran ändern, dass die Leute sind wie sie sind. Genauso wenig wie ich mich selbst ändern kann. Ich kann also schreien und zetern, weinen und die Fäuste ballen und am Ende bleibt doch alles beim Alten. Am Ende werden gewisse Leute immer faul auf ihrem Arsch sitzen und werden dafür noch in Schutz genommen, am Ende werde ich trotzdem immer das tun, worum man mich bittet, am Ende wird die NPD weiterhin für ein deutsches Deutschland werben und am Ende werden gewisse Leute immer denken, das ihre Meinung die einzig richtige ist. Wozu also aufregen? Ich habe das Prinzip verstanden, aber mit der Umsetzing happert es irgendwie noch ganz gewaltig.
Aber in der letzten Woche war nicht nur alles schlecht. So habe ich zum Beispiel den Großteil meines Umzuges hinter mich gebracht und möchte mich an dieser Stelle ganz doll bei meiner Mama (die trotz bevorstehender Operation gestrichen und meine Möbel abgeschrubbert hat) und meinem Bruder (der extra eher Feierabend gemacht hat um mir beim Möbelschleppen zu helfen) bedanken. Hätte ich die beiden nicht gehabt, so wäre der Nervenzusammenbruch neben der ganzen Aufregung gewiss gewesen. Außerdem mag ich mich bei den Leuten bedanken, diemich mit ihrer völligenRealitätsferne und Vetternwirtschaft auch in meiner schlechtesten Stimmung zum Lächeln bringen. Ihr seid echt so großartig daneben, dass man euch gar nicht ernst nehmen kann. Aberfür nen Lacher seid ihr immer gut und weil lachen so gesund ist, sei auch euch an dieser Stelle recht herzlich gedankt.
An sonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Nächste Woche gehts in die neue Heimat, übernähste Woche das erste Mal in die FH. Ich bin immer noch sehr angespannt, aber fühlemich langsam wieder etwas erleichtert, jetzt wo der Umzug hinter mir liegt. ich denke, wenn erstmal alles ein bisschen mehr Alltag ist, dann klappt das mit der Konzentration auch wieder und dann hoffentlich auch mit dem Schreiben, was in letzter Zei viel zu kruz gekommen ist. Mein Auto muss auch noch an den Mann gebracht werden, aber ein abnehmer ist schon gefunden. Viel ist meine Lotte ja eh nicht mehr Wert (wenn man von emotionalen Werten mal absieht, die so ein erstes eigenes Auto einfach hat), aber ich bin froh, das sie nicht verschrottet werden muss.
In diesem Sinne, melde ich mich wieder, wenn es was spannendes zu berichten gibt.
Chrissy
