Across the universe

28.11.2009 um 10:56 Uhr

Aus den Köpfen junger Verwirrter

von: Chrissyland   Stichwörter: Theater, Studium, Leben, Streik

Stimmung: suboptimal
Musik: Stille

Aus den Köpfen junger verwirrter entstehen Theaterstücke, die andere junge Menschen veriwrren. So gestern geschehen, als wir die Aufführung des Stücks "Narziss und Echo" in der Kulturfabrik Krefeld besuchten. Geschrieben vom Michel und inszeniert vom 1-Euro-Ensemble begaben wir uns in die Welt der unerwiderten Liebe. Ein verrücktes Stück jedoch mit tiefgründigen Dialogen. Liebe ist all umfassend. Wir alle wollen geliebt werden, wollen schön sein ganz egal ob Männlein oder Weiblein. Und zu guter letzt Enden alle Bemühungen in einer riesigen Nutellaschlacht. Lieber Michel, ich habe herzlichst gelcht. Danke dafür.

Ansonsten haben wir letzten Donnerstag die freie Bildung zu Grabe getragen. In einem feierlichen Akt marschierten wir samt Sarg, Kranz und Trauergemeinde vom Haupteingang bis zur Mensa, wo wir trauerten, Blumen und Kerzen niederlegten und somit den Wochenlangen Streik zum Ende führte. Am Abend gab es noch ein langes Gespräch mit dem Rektor. Allerdings konnte ich hierzu noch kein Protokoll irgendwo finden, deshalb hab ich keine Ahnung, ob sich diesbezüglich noch irgendwas FÜR uns entwickelt hat.

Morgen, den 29.11.2009 beginnt die Ausstellung "Experimentierfeld Identität" des Fotoseminars Kupa Erstis, in der Citykirche in Mönchengladbach. Bei dem Projekt, bei dem ich auch mitgewirkt habe, ging es darum mit seiner eigenen Identität zu spielen und sich selbst in drei völlig anderen Rollen (die man  niemals annehmen würde, oder sich nicht traut anzunehmen, wie man gerne wäre, was man bewundert, verabscheut etc pp.) zu insezenieren und abzulichten. Die Ausstellung ist dlort die ganze Adventszeit über zwischen 10-18 Uhr zu sehen. Wenn ihr also mal Lust und Zeit habet geht hin. Der Eintritt ist frei und der Weihnachtsmarkt direkt vor der Tür.

Heute geht es noch ins Stadion. Mönchengladbach gegen Schalke. Ob ich mich freue? Mh, mal sehen. Auf jeden Fall bin ich nicht unglücklich.

So long

Chrissy


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