Schiefentärfe ist ein Arschloch
Stimmung: erschöpft
Musik: Ingrid Michaelson - Be OK
Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Fotografie. Nach der Einführungswoche begann mein Studentenleben mit einer Blockwoche im Seminar "Fotografie als noverbales Kommunikationsmittel". Neben einer ganzen Menge Theorie wurde vor allem munter geknipst und verschiedene Techniken ausprobiert. Lange Belichtungszeiten, Verschiedene Blenden etc. Klappte auch alles ganz gut, bis die Tiefenschärfe (nachfolgend nur noch Schiefentärfe genannt) an die Rehe kam. Hier geht es darum, ein Objekt im Bild scharf zu stellen, während alles andere verschwimmt. Fragt mich nicht warum, aber ich kanns nicht. Klappt einfach nicht. Liegt vielleicht an meinen Augen oder so. Vielleicht bin ich auch so perfektionistisch, dass ich gar nicht will, dass irgendwas verschwimmt. Ein Referat hab ich auch schon gehalt über Lewis Wickes Hine und diese Woche hatte ich dann frei, weil das Semester ja auch offiziell erst am 12.10 beginnt.
Ich hab die Zeit genutzt und ein bisschen Sport gemacht und am Aussehen unserer WG gebastelt. Ansonsten hab ich mich die meiste Zeit gelangweilt oder gelesen. Bei dem scheiß Wetter im Moment will man ja aber auch eigentlich nicht viel anderes machen als in der Butze zu sitzen. Morgen fahr ich dann in heimsche Gefilde, damit ich am Freitag ordentlich bei Andre und Andrea poltern kann.
Das von mir.
Ich wünsche euch allen einen schönen Wochenabschluss
chrissy
