{ t r e p p e n . h a u s . g e f l ü s t e r }

01.05.2012 um 22:50 Uhr

Sind.Frauen.Geheimnisvoll?

von: ScRe

Warum Männer leichter zu durchschauen sind.


Es ist eine alte Klage der Män­ner, dass sie die Frau­en nicht ver­stehen. Stimmt das? Und wenn ja – sind Männer zu dumm, weib­liche Wünsche zu erkennen? Oder können Frauen ihre Ge­dan­ken und Ge­füh­le besser verbergen? Ego­net verrät Ihnen die Ant­wort.


Eine Fee will einem Mann einen Wunsch erfüllen. Sein Urlaub steht vor der Tür, deshalb antwortet er: „Ich hätte gern eine Brücke von hier direkt nach den Seychellen!“

Die Fee sagt: „Das ist aber schwer, so eine lange Brücke. Hast du nicht einen einfacheren Wunsch?“
Er überlegt: „Dann verrate mir, wie ich die Frauen verstehen lerne.“

Männern fällt es tatsächlich schwerer, Absichten und Motive des anderen Geschlechts zu begreifen. Frauen durchschauen Männer leichter. Das zeigten Forscher der US-Universität Indiana. Sie spielten ihren Studenten und Studentinnen Videoaufnahmen von Berliner Speed-Datings vor. Auf ihnen hatten Flirtwillige fünf Minuten Zeit, einander kennenzulernen. Die jungen Amerikaner sollten nun beurteilen, ob die Flirtenden aneinander interessiert waren oder nicht.


Das Ergebnis bot einige Überraschungen. Die Beurteiler – egal ob männlich oder weiblich – konnten die Absichten der flirtenden Männer recht gut einschätzen. Doch sie waren erfolglos bei der Einschätzung der Frauen. Das heißt, auch Frauen können die Absichten anderer Frauen schlecht beurteilen. Männer wiederum erkennen recht gut, ob Männer interessiert sind oder nicht.


Der Unterschied liegt also nicht in der Fähigkeit, genauer hinzuschauen. Sondern im sichtbaren Verhalten. Frauen sind nicht die sensibleren Beobachter. Sie können ihre Motive aber besser verbergen. Sie wirken auch dann freundlich und motiviert, wenn sie den Kerl, der ihnen gegenübersitzt, in Wahrheit unmöglich finden.


Die Gespräche auf den Videobändern wurden auf deutsch geführt. Die Beurteiler waren jedoch Amerikaner. Sie konnten kein deutsch. Sie verließen sich auf den Tonfall und die Signale der Körpersprache. Daran erkannten sie recht klar, ob der Mann interessiert war oder nicht. Bei einer Frau ließ sich aus diesen äußeren Zeichen nicht entnehmen, was sie dachte.


Den Unterschied zwischen Männern und Frauen finden wir nicht nur beim Flirten. Männer gelten als notorische Fremdgeher, Frauen als treu. Aber da ein Mann eine willige Frau braucht, um fremd gehen zu können, sind beide Geschlechter rein rechnerisch gleich treu bzw. untreu. Warum haben Frauen dann den besseren Ruf? Weil Männer ihre Untreue schlechter verbergen können, werden sie häufiger erwischt. Frauen gehen heimlicher fremd, und das mit Erfolg. Sie weiß von seinen Seitensprüngen. Er ahnt nicht, dass sie es ihm seit Jahren mit gleicher Münze heimzahlt.


Da viele Frauen keine eindeutigen Signale senden, gelten sie als geheimnisvoll. Auch nach vielen Jahren Ehe bleibt die Frau für Männer ein Mysterium. Das ist kein Zufall. Für Frauen steht bei der Partnerwahl mehr auf dem Spiel. Sie sollte erkennen, ob der Erwählte ein guter Vater sein wird oder ob er sich als Hallodri und Schlägertyp entpuppt. Während ein Mann für eine attraktive Frau schnell Feuer und Flamme ist, lässt sie sich Zeit mit dem Beobachten und Beurteilen. Deshalb muss sie sein Interesse lang genug wach halten, ohne sich schon für oder gegen ihn zu entscheiden.


Erinnern Sie sich an die Fee am Anfang der Geschichte? Sie bat um eine einfachere Aufgabe als eine Tausende Kilometer lange Brücke zu bauen. Der Mann wünschte sich: „Verrate mir, wie ich die Frauen verstehen lerne.“ Wie reagierte die Fee auf den neuen Vorschlag?

Sie seufzte: „Soll die Brücke ein- oder zweispurig werden?“

(C) egonet berlinx.de

 

28.06.2009 um 22:39 Uhr

Haarige.Ansichten

von: ScRe

Blonde sind anders, Brünette auch.

Was im Kopf drin ist, ist wichtig, nicht was man oben drauf sieht? Von wegen! Kündigt eine Frauenzeitschrift 50 neue Frisuren an, steigert das ihre Auflage. Ein neuer IQ-Test hat diese Wirkung nicht. Aber auch dem Mann sind seine Haare heilig, wie neue Studien zeigen.

Haare sind ein totes Ausscheidungsprodukt der Haut. Ob dünn oder dick, hell oder dunkel – ihre Beschaffenheit ist angeboren. Um so erstaunlicher, daß wir keinen Moment zögern, aus den Haaren fremder Personen Rückschlüsse auf ihren Charakter zu ziehen. Frauen glauben am Haar zu erkennen, ob jemand kontaktfreudig, angepaßt oder frech ist und über wie viel Mode- und Gesundheitsbewußtsein sie verfügt.

Und Männer? Sie nehmen Haare noch wichtiger. Anhand des Kopfschmuckes wollen sie sogar erkennen, ob ihr Gegenüber streitsüchtig, verträglich, intelligent, leistungs- oder genußorientiert, konservativ oder progressiv ist. Kein Wunder – für den ersten Eindruck zählt nicht so sehr die Beschaffenheit des Haars, sondern die Art und Weise, wie es getragen wird. Und selbst wer sich aus praktischen Gründen für eine Allerweltsfrisur entscheidet, verrät damit etwas über sich selbst. Er oder sie will nicht auffallen und legt wenig Wert auf Äußerlichkeiten.

Langhaarige Blondinen wissen aus eigener Erfahrung, welch großen Wert Männer auf Haare legen. Der Neid derer, denen dieses Signalmerkmal fehlt, beweisen die vielen Blondinenwitze. Natürliches Blond entsteht nur, wenn von beiden Eltern das entsprechende Gen in Aktion tritt. Das ist mit der zunehmenden Durchmischung der Bevölkerung immer weniger der Fall. Die Zahl der Naturblonden nimmt ab. Blond erweckt Aufmerksamkeit, weil es selten ist. Das konnte bewiesen werden. Es wurde in einer Versuchsserie das übliche Verhältnis umgegehrt und unter Fotos von fünf Blondinen eine Brünette gemischt. In diesem Fall bevorzugten die Männer die Brünette. In der Mode erlebten wir kürzlich einen vergleichbaren Wandel. Nachdem die Zahl der künstlichen Blondinen überhand nahm, wurde braunes Haar wieder modern.

Doch selbst ohne Haarfärbetechnik gibt es mehr blonde Frauen als blonde Männer. Der Grund? Für die Farbe sind nicht nur die Farbpigmente entscheidend, sondern auch die Dicke des Haares. Je dicker das Haar, desto dunkler wirkt es. Da Frauen im Mittel dünnere Haare haben als Männer, wirken sie heller. Unsere Kultur hat diese simplen Fakten im Laufe von Jahrhunderten mit viel Symbolik aufgeladen.

  • Blond steht für Sauberkeit und (kindliche) Unschuld, aber auch für Kühle und Selbstbeherrschung.
  • Schwarz signalisiert Exotik, Leidenschaft und Geheimnis, aber auch dunkle, böse Mächte.
  • Rot war nicht nur die Farbe der Hexen. Weil es an Blut erinnert, steht es für launenhafte Temperamentausbrüche, Unbändigkeit und Aggressivität.
Zahlreiche Untersuchungen belegen, wie diese Vor-Urteile den ersten Eindruck bestimmen. Einem 21jährigen Model verpaßten Forscher verschiedenen Haarfarben. 120 Versuchspersonen sollten sie beurteilen. Als Blondine hielt man sie für aufrichtig, aber auch begriffsstutzig und wenig selbstbewußt. Mit braunen Haaren wirkte sie scheu und fleißig. Sobald sie ihre Haarfarbe in Rot änderte, wirkte sie angriffslustig und unzuverlässig.

Und Männerhaare? Wer glaubt, daß dem Mann egal ist, was auf seinem Kopf geschieht, irrt. Es wurden die Erfolgschancen von Männern anhand ihrer Haarpracht untersucht und festgestellt, daß sie Haarausfall zu Recht fürchten. Ein kahler Schädel senkt seine Attraktivität für Frauen auf ein Sechstel. Hat er männlich-markante Gesichtszüge, kann er auch mit Glatze kompetent wirken. Doch mit Haaren wäre seine positive Wirkung noch stärker. Kahle Männer haben nur einen Pluspunkt bei Frauen: Sie gelten als die besseren Familienväter. Wahrscheinlich aber nur, weil die Frau ihn für treu hält. Denn mit Glatze sinken seine Chancen bei ihren Rivalinnen.

Aber auch volles Haar des Mannes wirkt unterschiedlich – je nach Frisur. Langhaarige – in den 70ern absolutes Muß – fallen heute durch. Betrachter unterstellen ihnen schlechtes Benehmen und Mangel an Geld, Intelligenz und Kontakten. Am besten kam halblanges Haar mit Scheitel weg. Die Versuchspersonen bescheinigten Trägern solcher Frisuren Wohlstand und Intelligenz. Auch Kurzhaarfrisuren mit Strähnchen bringen Pluspunkte: kreativ und unkonventionell.

Untersucht wurde auch die Wirkung von Frauenfrisuren. Wen wundert’s – lange blonde Haare kamen am besten weg. Erotisch, wohlerzogen, wohlhabend, aber auch egozentrisch, lauteten hier die Beurteilungen. Bei Frauen steht der kurzhaarige Strähnchenlook für Intelligenz und Selbstsicherheit, strahlt aber kaum Erotik aus. Halblange brünette Haare verraten Sorglosigkeit und ein unkompliziertes Wesen. Lange dunkle Locken kamen am schlechtesten weg. Unter solchen Köpfen vermuteten die Versuchspersonen wenig Intelligenz und wenig Selbstsicherheit.

Bevor man nun aber aufgrund dieser Ergebnisse seiner Haarpracht zu Leibe rückt: Diese Forschungen haben die Wechselwirkung der Haare mit anderen Merkmalen wie Gesichtsform und Kleidung ausgespart. Wichtiger als alles andere ist, daß die Frisur zur Gesamterscheinung paßt. Daß Sie wie aus einem Guß wirken. Selbst die verführerischste blonde Mähne törnt ab, wenn ein verklemmter Kleidungsstil dem erotischen Signal vom Scheitel widerspricht.

(C) egonet berlinx.de

27.06.2009 um 14:47 Uhr

Just.Friends

von: ScRe

Beitrag von Gastautorin Yvonne K.

Friends, yeah...

Ich konnte es nicht glauben. Ich wollte es nicht
glauben, doch das Blut an meinen Händen spricht
eine deutliche Sprache. Männer und Frauen können
keine Freunde sein. Das schmerzt eine wie mich. Bis
weit in die Oberstufe war ich es immer, die sich im
Klassenzimmer neben die Ausländer oder die Jungs
setzte. Seit ich denken kann, spiele ich viel lieber
mit den Jungs, denn sie haben die tolleren Spiele
und die dreckigeren Witze als die Mädchen. Lieber
Baustellen ausrauben, als Lehrstellen suchen, eine
andere Gang aus den Rohbauten am Rande der Stadt
vertreiben, fischen, rauchen, klettern. Und heute ist das immer noch so, theoretisch. Zwar sagte letzthin jemand zu mir: du bist der einzige weibliche Plattennerd, den ich kenne. Shoppen ist das letzte,ausser es handelt sich dabei um .... und eigentlich hatte ich auch als Erwachsene einige tolle männliche Freunde. Und der letzte Verbliebene ist jetzt tot. Ich hab‘ ihn vor zwei Stunden erschlagen.

Was hab ich gelacht mit den Jungs, über Pussyfürze
und Kollegen, die man kaum mehr zu Gesicht bekam,
ausser am Samstag in der Innenstadt, aber dann hatten die nie Zeit, weil die Freundin offenbar nicht ohne sie shoppen konnte. Ich bildete mir ein, alles wär so klar, war es aber nicht. Nüchtern betrachtet, ich muss es mir eingestehen, wollten sie mich alle ins Bett bekommen,eigentlich, all meine männlichen Freunde, und ich sah viele kommen. Und gehen.

Männer finden es eigentlich abartig, mit nem Mädel rumzuhängen, ohne dass was geht, die können
das nicht. Die meisten meiner Freunde gelangten zur Überzeugung, ja, ich sei die einzig Richtige, die Wahre, wenn man schon so gut auskam, das musste was heissen. Und sie verliebten sich in mich, so richtig, wohl weil sie mir schlafen wollten,
aber wussten, sie würden mich nur bumsen können,
wenn ich das wollte. Weil ich das aber nicht wollte,
mussten sie mich sonst besitzen und begannen sich
ausnahmslos aufzuführen wie eifersüchtige Lovers.
Obschon sie ja nur Freunde waren. Und ein ums an-
dere Mal stellte sich heraus, dass die „Freund“schaft einen einzigen Zweck hatte: Nur so konnte mein jeweiliger bester Freund mit mir in Verbindung bleiben, Warum? Männer, so meinte zum Beispiel der schwanzgesichtige Arschloch-Pimp, den ich superamüsant fand als Kollege bis er sagte, Frauen seien eben „genetisch programmiert“ darauf, die können gar nicht anders, hatte er gesagt. Ach ja, so wie die Mädels genetisch darauf programmiert sind, die Nähe und Sicherheit eines schwanzgesichtigen Arschloch-Pimps zu suchen?

Und um in diese privilegierte Position zu
kommen, müssen wir uns einfach ausziehen, vorn
über bücken oder drei mal am Tag seinen Hannes
lutschen? Während wir seine Socken waschen? Da-
mit wir für den Rest unseres Lebens shoppen gehen
können? Wer hat sich bloss diesen ganzen Scheiss
ausgedacht? Gott? Die Presse?

Männer und Frauen können keine nur-Freunde sein.
Die Erkenntnis lag schon lange in meinem Leben
rum, wie ein Müllsack, und ich hab sie ignoriert, bis sie zu stinken begann. Und jetzt muss ich los, sonst beginnt was anderes zu stinken, ich hab die Leiche noch nicht entsorgt.

Und meine Belles Angels werden mir helfen dabei.

25.06.2009 um 02:00 Uhr

Die.Weichei.Falle

von: ScRe

Böse Jungs haben mehr Erfolg bei Frauen

Warum ist James Bond ein Frauenschwarm, aber nicht der nette Nachbar von nebenan?
Herzensbrecher haben bei Frauen mehr Erfolg, und das schon seit Urzeiten.

Frauen genießen Respekt aufgrund ihres angeborenen Geschlechts. Männer müssen sich den Respekt erst verdienen. Wie oft hörten sie als Jungs schon den Vorwurf: „Du bist ja kein Mann!“ Welche Eigenschaften sind männlich? Die Diskussion darüber, schier unendlich.

Welche Männer haben den meisten Erfolg bei Frauen? Drei Charaktereigenschaften waren ausschlaggebend, die nicht gerade als positiv gelten: 


Egozentriker: Selbstverliebte Jungs erzielen bei Frauen mehr Punkte. Männer, die nur an ihr eigenes Vergnügen denken. An Frauen interessieren sie zwei Dinge: Wie kann ich bei ihr einen guten Eindruck machen? Und wird sie mir Vergnügen bereiten? Gut wirken ist alles, gut sein ist zweitrangig. Die Psychoanalyse nennt diesen Charakterzug Narzissmus. Es scheint, dass Frauen dieses selbstherrliche Auftreten leicht als männliches Selbstbewusstsein fehl interpretieren. Sie erwarten eine starke Schulter, an die sie sich anlehnen können. Die Enttäuschung folgt, sobald sie erwarten, dass der Mann mal ganz für sie da ist.

Gefühlskälte: Männern mangelt es an Einfühlungsvermögen, lautet eine alte Klage. Doch es ist für Männer leider keine Erfolgsstrategie, einfühlsam nach weiblichen Gefühlen zu fragen. Warum sind sensible Jungs erfolgloser bei Frauen? Werden gar als Softies verlacht? Offenbar sind Frauen beeindruckt, wenn Männer angesichts ihrer Tränen eine heitere Miene bewahren. Der harte Kerl wirkt stark. Seine coole Haltung vermittelt einen trügerische Sicherheit.

Machiavellismus: So nennt man das Betreben, Macht auszuüben nach dem Grundsatz: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Auch die fiesesten Tricks sind recht, wenn sie nur zum gewünschten Ziel führen. Das Erstaunliche: Männer, die Frauen manipulieren, stoßen nicht etwa auf Ablehnung. Im Gegenteil, viele Frauen nehmen das als positives Signal: „Das ist ein Mann, der weiß, was er will.“ Fiese Jungs lassen Frauen tagelang am Telefon warten. Wechseln zwischen Drohgebärden und liebevoller Zuwendung hin und her. Ködern sie mit Versprechen und lachen am nächsten Tag darüber. So mancher Frau erscheint eine Achterbahn der Gefühle als Zeichen von Leidenschaft. Zuverlässige Männer wirken dagegen langweilig: „Du bist ein guter Kumpel, aber bei dir spüre ich nicht das innere Vibrieren.“

Allerdings dauert die Täuschung meist nicht lange an. Bald erkennen die Frauen die dunkle Seite der männlichen Anziehungskraft. Egoistische, draufgängerische Männer haben es zwar leichter, an Frauen heranzukommen, aber ihre Beziehungen enden auch schneller. Das liegt aber häufig im männlichen Interesse – so braucht er sich keine Gedanken machen, wie er die Gespielin wieder loswird. Kein Wunder, dass die bösen Jungs zum Feindbild im Geschlechterkampf geworden sind. Sie rufen bei starken Frauen Ablehnung hervor – aber eben auch Faszination. Was wir an James Bond & Co. immer wieder studieren können.

Das geht schon seit Jahrtausenden so. Böse Jungs zeugen bei ihren Abenteuern mehr Kinder als andere Männer. Im Laufe der Evolution breitet sich daher die erbliche Anlage zu diesen Charakterzügen immer weiter unter der Bevölkerung aus. Wären wir alle gut, brauchten wir keine Moral.

Edle Normen, aber unedles Verhalten – das ist nicht zuletzt eine Folge der häufigen Paarung böser Jungs mit Frauen, die immer wieder gern auf sie hereinfallen.

(c) egonet berlinx.de

 

23.06.2009 um 00:58 Uhr

Liebe.Dich.Selbst

von: ScRe

Wie geben Männer ihre Kraft ab?

Kürzlich fand ich beim Surfen einen wichtigen Grund, warum Männer schöne Frauen auf ein Podest stellen und damit ihre Kraft abgeben.

Porno!

Natürlich gibts noch weitere Gründe, aber Porno ist wohl ein nicht zu unterschätzender! Folgendes könnte sich abspielen: Ein Mann kriegt keine Frau oder keine Freundin oder er hat eine, aber nicht die, die er gerne hätte. Er fühlt sich damit nicht geliebt. Er sucht nun einen Weg, um diese „Liebe“ zu erhalten, nach der er sich so sehnt und findet sie, indem er Porno schaut und masturbiert. Natürlich hilft das nur kurzfristig.

Aber nun geschieht noch etwas. Bei den Darstellerinnen geht es nur ums Aussehen, nicht um deren innere Werte und Charakter. Der Mann reduziert die Frau also auf ihr Äusseres. Zudem scheint die Frau im Porno unerreichbar und damit auf einem Podest. Diese Botschaften werden vom Unterbewusstsein aufgenommen, nämlich dass nur das Äussere einer Frau wichtig sei und dass schöne Frauen unerreichbar seinen.

Ich bin der Meinung, dass Porno schauen dem Unterbewusstsein sehr nachteilige Botschaften schickt!



Wie geben Frauen ihre Kraft ab?

Das Problem ist, dass man sich selbst nicht genügend liebt und nun diese Liebe von irgendwo erhalten möchte.

Wo und wie kann eine Frau ohne grossen Aufwand „Liebe“ und Aufmerksamkeit erhalten?

Indem sie sich aufreizend anzieht und sich in einen Club oder eine Bar begibt. Dort wird sie von Männern angestarrt, angesprochen und umworben. Dadurch erhält sie ihre Bestätigung und ihre „Liebe“.

Dies kann sie natürlich nur kurzfristig befriedigen, denn sie spürt die Liebe nicht in sich selbst und möchte mehr Bestätigung und mehr Aufmerksamkeit von Männern. Sie wird mehr Aufmerksamkeit erhalten, aber es wird sie niemals endgültig zufriedenstellen. Sie will mehr.

Wenn sie sich nicht bewusst wird, was da läuft, so kann sie sich in eine Abhängigkeit nach Bestätigung und Aufmerksamkeit von Männern begeben. Warum gibt es wohl die riesige Mode-, Beauty- und Verjüngungsindustrie? Natürlich ist es auch etwas Schönes, wenn sich eine Frau zurechtmacht und nicht jede Frau sucht nur nach Bestätigung. Jedoch sollte sie diesen Mechanismus erkennen.

Natürlich sind wir Männer nicht anders. Auch wir suchen nach Bestätigung.


Liebe dich selbst

Das Problem ist also, dass man sich nicht selbst liebt und man nun die „Liebe“ irgendwo sucht. Das funktioniert nicht, da man sich die Liebe selbst geben muss.

18.06.2009 um 23:37 Uhr

Freiheit.Für.Kinderpornographie

von: ScRe

Nun ist es also soweit! Deutschland reiht sich ein in die Liste der Länder, die aktiv Zensur des Internets per Gesetz betreiben. 

Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag mit den Stimmen der großen Koalition den Gesetzentwurf zu Web-Sperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie über das Internet abgesegnet(389 Ja-, 128 Nein-Stimmen, 18 Enthaltungen). Die Opposition votierte geschlossen gegen das Vorhaben. "Wir haben die Pflicht, alle rechtsstaatlichen Mittel zur Bekämpfung von Kinderpornographie einzusetzen", begründete Martina Krogmann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion die Initiative. Es könne sich hier niemand auf die Informationsfreiheit berufen.

Krogmann sagte, mit dem Gesetz solle der Zugang zu Kinderpornos vor allem für Zufallsnutzer erschwert werden. Sie räumte ein, dass erstmals eine Sperrinfrastruktur fürs Internet errichtet werde und darum ein "Kulturkampf" um die Freiheit im Netz ausgebrochen sei. Der "Damm" für die Blockade weiterer unliebsamer Inhalte sei aber dank des Spezialgesetzes nicht gebrochen. Es sei zudem wichtig, ein Kontrollgremium beim Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit einzurichten. Dies sei die richtige Stelle für die Prüfung der Schwarzen Liste. Die Ablehnung des Datenschutzbeauftragten Peter Schaar sei "abenteuerlich".

Nicht, dass ich Pro Kinderpornographie bin, mehr Contra geht gar nicht. Ich finde das schrecklich. Ich verachte solche Menschen, die an Kinderpornographie Gefallen finden, ebenso welche diese Grausamkeiten erst ermöglichen, aus tiefstem Herzen. Wir haben doch hier in unserem Land schon ein Gesetz, das den Straftatbestand der Kinderpornographie regelt.

Dieses neuerliche Gesetz, das willkürliche Web-Sperren erlaubt, ist ein Faustschlag in das Gesicht der Demokratie und des verfassungsrechtlich verbrieften Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Das Gesetz ist ein schwerwiegender Eingriff in die demokratische Freiheit. Nicht weil es einen vorgeblichen Zweck erfüllen soll, sondern weil es den Weg vorbereitet die Nutzung des Internets staatlich zu kontrollieren.

Die technischen Mittel um beliebige Inhalte zu sperren, oder Zugriffe darauf (unsichtbar) zu protokollieren, werden nun mittels eines Computer-Systems dem Staat an die Hand gegeben.

Die Initiatoren der Bundestags-Petition gegen Internet-Sperren kündigten eine Klage beim Bundesverfassungsgericht an. Die Online-Petition ist inzwischen von mehr als 130 000 Bürgern unterzeichnet worden.

17.06.2009 um 03:45 Uhr

Männner.Brauchen.Atombomben

von: ScRe

Neulich lief ja wieder im Fernsehen dieser wundervolle Film "Was das Herz begehrt". Er handelt - grob beschrieben - von einem älteren Mann, der Frauen vor allem jung und mit festem Bindegewebe bevorzugt, bis ihn der Pfeil der Liebe (eigentlich ist es erstmal ein Herzinfarkt) darniederstreckt und er sich unsterblich in eine Frau seines Alters verliebt, an der das Leben nicht spurlos vorübergegangen ist. Sehr romantisch, sehr lustig und intelligent. Warum dieser Exkurs? Nun, ich bin in einer alten Zeitschrift auf einen Satz gestoßen, der weder romantisch, noch lustig, noch intelligent ist. Er stammt von Carla Bruni. Dort wird  zitiert aus einem Buch über die neue Gattin des französischen Präsidenten, in der sie sich über ihre Affäre mit Milliardär Donald Trump auslässt:

„Der (Donald Trump) war anhänglich wie ein Topf Pattex. Er dachte, er hätte mich sicher wegen seiner Dollars, aber da hat er sich geschnitten. Sein Geld hat mich nie interessiert. Ich will einen Mann, der über die Atombombe entscheidet.“

Nun ist das ja mit Zitaten immer so eine Sache. Und dann stammt es ja auch noch aus einem Buch, von dem man ebenfalls nicht weiß, wie sauber es recherchiert worden ist. Aber mal angenommen, der Satz stimmt so. Was bedeutet das, für das ohnehin schon komplizierte Balzverhalten zwischen Mann und Frau?

Ganz einfach. Männer, ihr müsst leider weiter aufrüsten. Wähnte Mann sich früher schon mit Brioni-Anzug, dicker Rolex und einem Porsche auf der Überholspur, muss es heute anscheinend schon ein bisschen mehr sein. Wer in Zukunft dem weiblichen Geschlecht nach dem romantischen Restaurantbesuch nur den Blick auf die Briefmarkensammlung in Aussicht stellt, wird scheitern. Wirklich ziehen tut dagegen ein Satz wie "Ich habe noch ein paar atomare Sprengköpfe daheim herumliegen. Wollen wir damit ein oder zwei Städte auslöschen?" Das ist der neue männliche Sexappeal nach Carla Bruni.

Das eigentliche Problem an dieser Geschichte ist aber, dass bis vor kurzer Zeit kaum ein Mensch Carla Bruni kannte. Und wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte sich daran auch nie etwas geändert.

Aber auf mich hört ja mal wieder keiner.

 

 

16.06.2009 um 12:33 Uhr

Charlotte

von: ScRe

  

Charlotte, lotte, lotte,
Heißt meine Wäscherin,
Sie bringt mir selbst die Wäsche,
Weil ich ihr Liebster bin.

Und hat sie nichts zu bringen,
So kommt sie ohne was,
Kein Tag geht ohne Lotte,
Auf Lotte ist Verlaß.

Kommt ohne Hut und Schleier
Und hat auch kein Korsett;
Weil ich kein Sopha habe,
So setzt sie sich aufs Bett.

Ihr ahnt nicht, wie viel Schönes
Die kleine Lotte hat;
Ich habs schon oft gesehen
Und seh mich doch nicht satt.

Otto Julius Bierbaum: Irrgarten der Liebe.
Verliebte, launenhafte und moralische Lieder,
Gedichte und Sprüche aus den Jahren 1885 bis 1900

14.06.2009 um 16:16 Uhr

Und.Frauen.Sind.Mogelpackungen

von: ScRe

Letzte Woche ist mir ein Licht aufgegangen. Kennst du dieses Gefühl? Du lernst eine Frau kennen und flirtest mit ihr. Es knistert, es ist spannend, interessant, erotisch. Du landest mit ihr im Bett. Du geniesst es. Es fühlt sich alles so schön an, doch dann fällst du in ein Loch. Du fühlst eine Leere. Weisst du wovon ich rede?

Etwas sehr ähnliches passiert, wenn man intensiv auf eine Prüfung lernt oder ein wichtiges Projekt im Geschäft bearbeitet. Man lebt sehr intensiv, ist dauernd unter Strom, man arbeitet rund um die Uhr bis zum Endtermin. Man hat es geschafft! Man freut sich. Doch auch jetzt folgt eine Leere.

Man sollte doch eigentlich glücklich sein, da man gerade etwas Tolles erreicht hat. Trotzdem fällt man in ein Loch. Warum nur? Woher kommt dieses ungute Gefühl?

Mir ist jetzt bewusst geworden, warum das so ist.

Wenn ich eine Frau sehe, die mir gefällt, so taucht irgendwo der Gedanke auf:

„Wenn ich jetzt DIE vögle oder zu meiner neuen Freundin mache, dann bin ich glücklich oder ein bisschen glücklicher.“

Dieser Gedanke ist eine ILLUSION! Egal wie toll die Frau aussieht. Der Anblick einer schönen Frau ist eine Mogelpackung. Er verspricht Glücklichsein. Er verspricht mehr Selbstwertgefühl.

Aber es ist gar nicht möglich, dass die Frau das erfüllen kann. Eine andere Person kann einen nicht glücklich machen, wenn man selber nicht glücklich ist. Sie kann nicht bewirken, dass ich mich besser über mich selbst fühle. Sie kann einem nicht die Bestätigung geben, wenn man sie sich nicht selbst geben kann. Sie kann einem nicht die Liebe geben, wenn man sie sich nicht selbst geben kann.

Denkst du, du hast den Gedanken von oben nicht? Denkst du, du hast diese Erwartung nicht? Vielleicht ist der Gedanke weit weg im Hinterkopf oder vielleicht ist er sogar völlig im Unbewussten. Ich behaupte jedoch: Wenn du das Gefühl der Leere kennst, dann hast du irgendwo diesen Gedanken.

Ich denke diese Erwartungshaltung ist der Grund für die Leere.

Heisst das jetzt, dass es falsch sei, schöne Frauen zu verführen? Oder verführen zu wollen?

Nein überhaupt nicht. Aber man muss sich von der Illusion lösen, dass DIESE Frau einen nun glücklich machen könne.

Sex ist, was er ist. Sex. Nicht mehr und auch nicht weniger. Einfach nur Sex. Ein kleiner Vergleich: wenn ich etwas Köstliches esse, glaube ich nicht, es gehe mir nachher besser oder ich hätte danach niemals wieder Hunger. Ich kann das Essen geniessen, ja, aber es verändert nicht wirklich etwas. Es verändert nicht meine innere Zufriedenheit.

Ich höre schon deinen Einwand: „Ja klar, wenn es nur um Sex geht, dann muss die Leere folgen. Aber wenn es Liebe ist, dann ist alles anders.“ Ich komme weiter unten darauf zurück…

Zuerst möchte ich genauer auf die Leere eingehen…

Ich behaupte, die Ursache der Leere ist die (irrtümliche) Erwartung, dass mich DIESE Frau glücklich machen könne.

Was kann ich also tun, um der Leere zu entgehen?

Es geht darum zu geniessen. Den jetzigen Moment geniessen. Im jetzigen Moment präsent sein. Nicht zu überlegen, ob es mir nachher (nach wasauchimmer) besser geht, weil ich etwas erreicht habe. Sondern den jetzigen Moment so anzunehmen, wie er ist und ihn zu erleben. Ohne Erwartung auf Glück. Ohne Erwartung auf irgendwas. Einfach nur jetzt geniessen. Jetzt LEBEN. Das ist das Leben. Jetzt!

Wenn ich eine Frau kennenlerne, dann soll ich einfach nur mit ihr den Moment geniessen und in dem Moment mit ihr SEIN. Ich glaube das ist etwas vom Grössten, das man jemandem geben kann: seine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Was ist nun mit der Liebe?

Ich meine hier nicht „verknallt sein“, was ich eher mit sexueller Anziehung beschreiben würde. Liebe ist tiefgründiger, nachhaltiger, stärker.

Es gibt ein Sprichwort: Wenn du jemanden liebst, dann lass ihn gehen. Kommt er zu Dir zurück, dann ist er Dein. Tut er es nicht, dann hat er Dir nie gehört.

Was ist überhaupt Liebe?

Ich glaube sie wird häufig verwechselt mit „jemanden begehren und behalten wollen“. Und man erwartet eine Gegenleistung.

Meine Vorstellung von Liebe ist, wenn man sich echt von allen Erwartungen loslösen kann, und das beste für diese Person wünscht.

Ich denke, die Liebe, die jemand geben oder empfangen kann, ist nur so gross, wie er auch loslassen und ohne Gegenerwartung sein kann.

Was ich eigentlich sagen wollte

Frauen sind nicht …
- Trophäen.
- da für mein gutes oder weniger gutes Selbstwertgefühl.
- da, um mich glücklich oder unglücklich zu machen.

Frauen sind …
- da, um sie zu geniessen.
- da, um mit ihnen Zeit zu geniessen.
- da, um mit ihnen Spass zu haben.
- da, um uns Männern beizubringen, präsent zu sein.
- wundervolle Geschöpfe und bringen Freude.
- da, um sie zu lieben und von ihnen geliebt zu werden.

11.06.2009 um 21:45 Uhr

Männer.Sind.Arschlöcher

von: ScRe

Diese Aussage höre ich häufig von Frauen. Damit meinen sie, Männer würden nur Sex wollen und wenn sie den gehabt hätten, dann liessen sie die Frau fallen. Stimmt das? Sind Männer so?

Nehmen wir einmal an es gäbe zwei Sorten von Männern: die einen sind unglaublich gut mit Frauen, die anderen schlecht. In Wirklichkeit ist ein Mann vermutlich nicht gut oder schlecht, sondern alles dazwischen ist möglich. Aber lassen wir das jetzt einmal beiseite und machen ein kleines Gedankenexperiment und überlegen uns was passieren würde in einer Welt, in der es nur Verführer und Antiverführer gibt.

Einige von euch werden vermutlich einwenden: „Wenn sich zwei Menschen treffen, die gut zusammenpassen, dann wird sich auch Sex und eine Beziehung ergeben.“ Da bin ich mit euch einverstanden. Allerdings stellt sich dann immer noch die Frage, warum sich das bei gewissen Männern selten und bei anderen die ganze Zeit ereignet.

Lassen wir uns nun auf das Gedankenexperiment ein…

Was würde wohl ein Mann tun, der es total mit Frauen draufhat? Sagen wir mal, er könnte ohne weiteres eine Frau verführen, wann und wo er das wollte. Er könnte in eine Bar gehen, dort eine fremde Frau ansprechen und dann am gleichen Abend mit ihr ins Bett. Oder er könnte auf der Strasse ein Girl ansprechen und dann mit ihr nach Hause. Würde er das tun? Wahrscheinlich schon. Warum auch nicht? Und würde dieser Mann eine Beziehung eingehen? Klar, wenn er eine Frau trifft, die ihm wirklich gut passt. Vielleicht auch nicht, wer weiss. Vermutlich wäre es so, dass ihm eine Frau nicht so wahnsinnig wichtig wäre, da er sehr einfach eine andere finden könnte.

So, nun denken wir uns mal in einen Mann hinein, der nie eine Frau kennen lernt. Oder der Frauen kennen lernt, dann aber von ihnen hört, dass sie doch besser „Freunde“ bleiben. Was würde er tun, wenn er mit einer Frau im Bett landet? Vielleicht würde ihm das einmal zufällig passieren. Ab und zu ereignen sich solche Dinge. Was würde er also tun? Vermutlich würde er versuchen mit ihr zusammen zu bleiben. Er hätte dann eine neue Freundin und vermutlich würde er ihr auch treu bleiben, weil es genug schwierig war, seine Freundin zu finden.

Tendenziell würde ich behaupten, dass der Verführer nur mit einem kleinen Anteil der Frauen, mit denen er Sex hatte zusammenbleibt, der „Antiverführer“ hingegen mit vielen oder fast allen.

Nun haben wir die Sicht des Mannes angeschaut. Wie sieht es für die Frau aus?

Angenommen eine Frau lernt einen Mann kennen und schläft mit ihm. Von welcher Sorte ist wohl der Mann? War es ein Verführer oder ein Antiverführer? Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass es ein Verführer war. Und wenn es ein Verführer war, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass er sie wieder verlässt. Wenn er nun keine Beziehung eingeht sagt sie: „Er ist ein Arschloch!“

10.06.2009 um 13:54 Uhr

Was.Guckst.Du.Weiter?

von: ScRe

Im Gegensatz zur der im vorigen Beitrag erwähnten Po, -oder Brustgucker, gibt es wohl noch eine dritte Guckerspezies? Ob das mal gut geht?

09.06.2009 um 20:37 Uhr

Was.Guckst.Du?

von: ScRe

Warum Männer Frauen auf den Hintern gucken

Es gibt solche und solche Kerle in der Männerwelt: Die einen bevorzugen die Frontansicht einer Dame, die anderen lassen ihre Blicke lieber über das kurvige Hinterteil der Frauenwelt fahren. Beide Hingucker werden mit dem Ausschütten körpereigener Drogen belohnt.

Männer schauen gerne zurück. Auf vergangene Erfolge, gelungene Feste und in der Fußgängerzone sehen sie gerne Frauen hinterher. Männer können nicht anders. Sie müssen schönen Anblicken ihre Aufmerksamkeit schenken Von wissenschaftlicher Seite wurde dieses Verhalten unlängst von der amerikanischen Neurologin Benjamin Hayden bestätigt.

Mit einem bildgebenden Verfahren untersuchte die Neurologin die männliche Hirnaktivität in dem Moment, wenn er sich einer attraktiven Frau zuwendet. Das Ergebnis: Bei den untersuchten Hirnen wurden vor allem die Regionen aktiv, die für die körpereigene Belohnung zuständig sind. Mutter Natur lässt es Endorphine regnen, bis er grinst. Die Erkenntnis: Männer sind so und reagieren auf weibliche Schlüsselreize hilflos ehrlich. Aber Mann kann sich glücklicherweise beherrschen.

Und wohin schauen Frauen primär, wenn weder Muskeln, noch ein schönes Gesicht zum hingucken einladen?

Auf den primären Muskel des Mannes nämlich: sein Bankkonto

08.06.2009 um 19:11 Uhr

We.Are.Family

von: ScRe

  

Adrette Kinder, schlanke Mutter, erfolgreicher Vater: Die perfekte Familie ist unerträglich. Deswegen sollte man sie lieber nicht zum Vorbild nehmen, meint Kolumnist Tobias Schönpflug. Denn Wissenschaftler beweisen, dass eine Familie nicht perfekt sein muss, um glücklich zu sein.

Seit meine Tochter sprechen kann, pupst sie und schiebt es dann auf den Babysitter. Das hat sie von meiner Frau gelernt. Auch wenn meine Tochter etwas nicht kann, zum Beispiel die Schnalle ihres neuen Glitzergürtels selbst zu schließen, benimmt sie sich daneben. Sie schreit vor Wut und stürzt sich virtuell in eine Schlucht, die nur in ihrer Fantasiewelt existiert. Wenn man ihr helfen will, quiekt sie wie ein Ferkel vor der Schlachtbank. So bleibt sie in einer Endlosschleife zwischen Nicht-Können und Sich-Nicht-Helfen-Lassen-Wollen hängen. Dieses ineffiziente Verhalten hat sie eindeutig von mir gelernt.

Ich versage ständig als Vater. Gestern war es wieder so weit. Meine Tochter erpresste uns mit der Forderung: geregeltes Abendessen nur bei gleichzeitigem Abspielen der Live-Version von „Highschool Musical“. Wobei natürlich jedem Pädagogen klar ist, dass sich das Abspielen des „Highschool Musical“-Soundtracks und ein geregeltes Abendessen ausschließt. Ganz zu schweigen, dass man sich als Eltern nicht von seiner kleinen, noch nicht einmal schulreifen Tochter erpressen lässt. Meine Frau, da muss ich sie verteidigen, war natürlich dagegen. Nur ich sah die einprozentige Chance, dass uns dieses Experiment gelingen könnte.


Natürlich scheiterte ich. Und wie immer an mir selbst. Denn ich war der erste, der auf dem Stuhl tanzte. Ich bin - wie meine Tochter – verrückt nach den Songs aus „Highschool Musical“. Ich habe die DVD auch meinen Neffen mitgebracht, um sie dann mit den Kindern zusammen zu gucken – auch wenn es mir peinlich ist, dass sie mich bei der Abschlussszene weinen sahen. Aber zurück zu unserem Abendessen: Meine Tochter ließ ihr Honigbrot (eigentlich gibt es ja nichts Süßes am Abend) angebissen auf dem Teller liegen und schwang stattdessen ihren Popo laut singend zur Musik. Sie kreuzt ihre Hände hinter ihrer Mähne und zeigt hüftenwackelnd ihren glücklicherweise noch nicht gepiercten Bauchnabel. Die öffentliche Ordnung war nicht wieder herzustellen. Auch an Schlaf war nach der After-Party nicht mehr zu denken.


Einige Menschen finden das beunruhigend. Meine pädagogisch korrekte Mutter hat mich beispielsweise einmal vorsichtig gefragt, von wem sie diese „erotisch-lasziven Tanzbewegungen“ gelernt habe. Natürlich von meiner Frau. Nur ihre Modelshow, mit der sie ihre neues Flamenco-Dress (in ihrer Sprache: „Flamingo-Kleid“) täglich vorführt, die hat ihr die andere Oma beigebracht. Kurz nachdem sie laufen lernte.


Manchmal in meinen schwachen Stunden, wenn ich Sonntagmorgen mit meiner Tochter vor dem Fernseher sitze, um meinen Kater auszukurieren, frage ich wie jedes Elternteil, ob ich nicht vielleicht alles falsch mache. Ob vielleicht ein wenig Spießigkeit aus den Fünfziger meiner Tochter helfen würde, ein besserer Mensch zu werden. Ich weiß schließlich nicht, welche Konsequenzen mein Verhalten für ihr späteres Leben haben wird. Das fängt schon bei der Sprache an. Mit meiner Frau spricht sie Spanisch. Mit mir Deutsch. Und in der Vorschule Englisch. Das Ergebnis ist: Im Moment spricht sie keine Sprache richtig.


Hauptsache glücklich!


In diesen Momenten gucke ich dann zu meiner Tochter, die mit offenem Mund die packenden Abenteuer der Teletubbies verfolgt. Sie sitzt da wie ein kleiner, zarter Mogwai, der sobald der Fernseher aus ist, wieder zum Gremlin mutieren wird. Um sie zu testen, frage ich sie, ob Sie weiß, was das englische Wort „Television“ heißt. Emotionslos guckt sie zu mir herüber: „Teller wischen“.


In diesen Moment bin ich froh, dass meine Familie nicht perfekt ist. Denn was ist das Leben, wenn ich nicht eine Aneinanderreihung von Besonders wertvollen Momenten. Manchmal gibt es eben kein „Falsch“ und kein „Richtig“, sondern nur ein „Glücklich“.


Das belegen übrigens auch aktuelle Studien. Die belegen, dass meine Generation bei der Erziehung ihrer Kinder nicht versagt hat. Richtig ist vielmehr, dass sich die Kinder so gut wie noch nie mit ihren Eltern verstehen. Sie fühlen sich verstanden und wohl, gaben sie den Wissenschaftlern zu Protokoll. Das kann man statistisch auch daran erkennen, dass sie immer später ausziehen. Vielleicht liegt es daran, dass wir Eltern nicht richtig erwachsen werden wollen. Und die Kinder immer früher älter werden. Eigentlich ist es aber egal wie so: Eltern und Kinder scheinen sich anzunähern.


Worauf es beim Zusammenleben am Ende wirklich ankommt, davon singt Roger Cicero: „Denn das Geheimnis unseres Glücks/Sind keine Kniffe keine Tricks/ Man muss halt nur zu leben wissen/Mit Kompromissen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

(aus "die Welt" vom 29.November 2007)

07.06.2009 um 18:07 Uhr

Liebst.Du.Mich?

von: ScRe

  

 

Sie: "Ich liebe dich, du mich auch?"
Er: "Auch du, mich?"
Sie: "Was meinst du damit"
Er: "Aähh..."
Sie: "Weisst du was? DU MICH AUCH!"


Drei Wörter und in deren Zwischenräumen lauert die ganze Palette an unberechenbaren Emotionen. Du - mich - auch: Ein Ping-Pong-Spiel, bei dem es nicht nur um Sieg und Niederlage, sondern ums nackte Leben geht.

06.06.2009 um 13:28 Uhr

Der.Liebestöter

von: ScRe

  

Hätte die paradiesische Eva Wollsocken getragen und für Modern Talking geschwärmt – dem Adam wäre der Appetit auf pralle Äpfel garantiert vergangen. Und so gäbe es sie auch nicht, die sündhaft schöne Konsequenz, die wir besonders im Frühling lasterhaft zu (er-)tragen haben.

Denn jetzt, wo die Frühlingszwiebeln endlich wieder lustvoll ihre zarten Knospen strecken, beginnt die alljährliche Balz. Wer kriegt die superpotenten Männchen, wer die fruchtbaren Weibchen mit den gebärfreudigen Becken – und wer bleibt allein auf unbefruchteten Eiern hocken und darf nicht mitmachen, beim fröhlichen Hinterteilbeschnuppern und Rumkarnickeln?

Jeden Tag werden hoffnungsvolle Paarungen im Keime erstickt. Die Heimtücke hat einen Namen: „Der Liebestöter“!

Beim ersten Rendezvous gepatzert, weil du zu knauserig warst? Das Wort Reue im Wort Treue entdeckt und die beste Freundin deiner Freundin geküsst? Noch nie Elfriede Jelinek gelesen? Zu ordnungsliebend für leidenschaftliche, dreckige Liebschaft? All das und mehr kann es geben, im verflixten Liebensleben, doch dann ist Sand im Trieb und „rien ne va plus“, mon amour.

05.06.2009 um 09:53 Uhr

Warum.Bloggen.Wir?

von: ScRe

Warum eigentlich gibt es die bloggende Spezies?

Warum setzen sich so viele Menschen auf der Welt hin und schreiben tagtäglich tausenden Beiträge in ihre online Tagebücher oder wie man sie auch immer bezeichnen will? Warum macht man sich die Mühen, Bilder zu machen, zu bearbeiten, Geschichten zu verfassen und den alltäglichen Wahnsinn zu notieren - für eine handvoll User?


Eine schwere Frage, aber sie muss gestellt werden.
Eine mögliche Antwort ist, weil sie etwas zu sagen haben, das ist sicher ein sehr guter Grund. Aber er dürfte gerade mal auf 1-2% der Blogger zutreffen. Wer kann schon von sich behaupten jeden Tag wirklich wichtige und interessante Beiträge zu posten. Beiträge die neue Techniken beleuchten, wissenschaftliche Ergebnisse vertiefen oder interessante Test und Tutorials, oder aber bewegende persönliche Erlebnisse.


Eine zweite Möglichkeit wäre, um sich zu präsentieren, sein Ego aufzubessern oder sich selbst darzustellen. Sicher auch eine große Gruppe unter den Bloggern die ihrer selbst Willen bloggen. Egal was andere sagen, sie machen ihr Ding, schreiben was ihnen passt. Sie versuchen berühmt, berüchtigt oder reich zu werden. Eigentlich stellt ein jeder Blogger sich selbst dar, mehr oder weniger vordergründig.


Die dritte Möglichkeit wäre, man will die Welt verbessern. Blogger sind Weltverbesserer, sie üben Kritik an allen und jedem, keiner verbietet ihnen den Mund oder steckt sie ins Gefängnisse - Blogger sind frei. So frei wie man sonst wohl kaum noch auf der Welt sein kann.


Vierte Möglichkeit, bloggen schafft einem die Möglichkeit seine Gedanken festzuhalten. Man denkt jeden Tag über Millionen von Dingen nach und am nächsten Tag hat man alles wieder vergessen weil wieder neue Dinge im Kopf umherkreisen. Mit einem Blog kann man seine Gedanken zu jedem Tag im Jahr festhalten, sogar zu jeder Stunde oder Minute. Man kann sich hinsetzen und niederschreiben was einen bewegt, erregt oder begeistert. Es ist für die Ewigkeit bewahrt.


Oder ist es vielleicht diese fünfte Möglichkeit? Man bloggt weil es gerade im Trend ist. Es ist in aller Munde dieses neue Kunstwort auf Web und Log das Blog. Wenn man eines hat gehört man zur In-Crowd. Man ist dabei, man lernt neue Leute kennen, es wird über einen gesprochen - kurz: man ist dabei.


Natürlich vermischen sich die einzelnen Punkte bei jedem von uns. Der eine ist mehr hiervon weniger davon, beim nächsten genau umgekehrt. Wahrscheinlich ist jeder sogar ein bisschen von allem und noch mehr. Es wird kein Tag vergehen an dem neue Facetten geboren und andere sterben werden, kein Tag ohne neue Blogs und Einträge. In dieser riesigen Gemeinschaft die alle zusammen ihren Traum leben und ihr Blog hegen und pflegen wie andere ihre Autos oder Gärten.


Warum bloggen wir also?


Wir bloggen weil wir uns mitteilen wollen, wir haben was zu sagen und wenn uns nur einer liest oder etwas kommentiert haben wir das Ziel erreicht - Wir werden gelesen.

Darum bloggen wir…

03.06.2009 um 00:00 Uhr

Coming.Soon!

von: ScRe

In loser Reihenfolge ausgewählte Beiträge aus dem Internet und anderen Medien.