Trollfutter

29.02.2016 um 14:06 Uhr

Emotionen

vor einiger Zeit traf ich ein Wesen das mir empfahl meine Emotionen mit meinem Verstand wieder zu verbinden, ich tat es. Aber ich vergaß warum ich diese Verbindung in frühster Jugend trennte und bin in eine blöde Falle getappt.

 

Angst durchströmt mich seit einiger Zeit, aber es kann nicht die MEINE sein, denn es gähnt mich gerade kein Löwe an und mehr als die Furcht vor Gefahr ist mir definitiv fremd. Diese Angst aber ist unbestimmt und vielstimmig. Ich fürchte meine hohe Sensibilität ist der Ursprung dieser mitunter depressiven Zustände die mich seit 6 Monaten heimsuchen, ein Psychofuzzie erklärte mir neulich ich sei offensichtlich ein hochsensibler Scannertyp, passt zu meiner Fähigkeit Menschen emotional „lesen“ zu können.

 

Ich kann mich gegen die „fremden“ Emotionen nicht gescheit abgrenzen und die Menschen in meiner Umgebung sind halt derzeit etwas ängstlich, liegt am Betriebsklima. Hier sind definitiv zu viele Unabwägbarkeiten unterwegs, sie kommen von außen und ruinieren die Stimmung in der Gemeinschaft, mehr als die Hälfte unserer Umsätze sind derzeit nicht wirklich sicher. Ich komm mit solchen Situationen ganz gut zurecht, gehört zu meinem Dasein, aber die diffusen, ängstlichen Spekulationen unter den Mitarbeitern machen mich echt fertig.

 

Wie komm ich blos wieder raus aus dieser Nummer???  Wieder in den starren, kalten, distanzierten Rahmen der Stoiker zurückkehren oder aushalten bis es besser wird??

 

Jaaaaa, Zuversicht und gute Laune versprüh ich so gut ich kann, aber venn man selbst voll im depressiven Loch abhängt ist das eigentlich keine Option .........    

24.02.2016 um 21:00 Uhr

Frage

Wenn Euch jemand dem ihr vertautet aufs Kreuz legt, in hinterhältiger Weise auf das es richtig schmerzt, WAS macht ihr im Aufstehen???

Direkt die Füsse des Kontrahenten wegtreten und kampfunfähig machen oder Abstand herstellen und Verteidigungshaltung einnehmen??

Flucht kommt nicht in Frage!

22.02.2016 um 17:42 Uhr

Wahlkampf

Kommt mir das nur so vor oder werden die Wahlkampfplakate von Wahl zu Wahl bescheuerter???

Die, die ich zur Zeit sehe beleidigen definitiv meinen Intellekt, die sind so inhaltsleer wie die darauf abgebildeten Nasen.

Ich werd mal wieder alle wählen, dann gibts für den Unfug wenigstens keine Zuschüsse, falls die Regel noch gilt.

22.02.2016 um 08:32 Uhr

Beerdigt

hab ich am Wochenende meinen Gedanken vom fairen, menschlichen Miteinander dem Wohle einer Wirtschaftsgemeinschaft zu nutze und zwar endgültig, wie es sich gerade anfühlt. In der Grafschaft bricht gerade offener Bürgerkrieg aus, meine Menschenfreundlichkeit wurde als "Schwäche" angesehen und missbraucht. Ein Mitglied der Führungsebene und mindestens einer seiner Mitarbeiter haben seit nem halben Jahr im Verborgenen ihre "Selbstständigkeit" geplant und in die Wege geleitet, auf Kosten der Gemeinschaft. Hinterhältig haben DIE sich ihr eigenes Nest gebaut und wollen sich jetzt mit den Sahnestückchen unseres Ladens verdrücken.

 

Ich hab zwar keine Lust auf solche Spielchen, aber das ist ne Kriegserklärung, der Rest meines Ladens erwartet jetzt "hartes Durchgreifen" von mir........ und mir stellt sich die Frage: Schwert von der Wand oder Abdanken, BEIDES ist mir zuwider, aber Abdanken kommt nicht in Frage. Also poliere ich mal die rostige Klinge.

 

Ja Mariechen und Engelsseele, mit Demut, individueller Absichtslosigkeit und Mitgefühl kommt man in meiner Position weit, sehr weit, genau hierhin!!! Und jetzt wird der alte, kalte Logiker übernehmen und der muss die Ordnung wieder herprügeln. Das Prinzip der Nächstenliebe funktioniert nur unter Liebenden, es sei denn die Nächstenliebenden mögen sich alle ans Kreuz nageln lassen. Ich für meinen Teil wäre dazu bereit, aber es gibt noch dieses Unternehmen für das noch ne Menge loyale Mitarbeiter arbeiten und die wollen leben, also wird gestritten. 

 

Ach ja, auf den Mist hätte ich gar gerne verzichtet. Schade das der Krinprinz in Urlaub ist, die nächsten drei Wochen hätte es viel zu lernen gegeben ..... einer der "Alten" meines Ladens hat jetzt schon Mitleid mit den Parias, der kennt noch meine krigerische Seite ............. *g* 

 

21.02.2016 um 07:20 Uhr

Grafschaft

Stimmung: igittigittigitt

Nu iss aber gut, die Grafschaft hält mich gerade schwer in Atem, sie ruiniert mir meine Ausgeglichenheit. Ich hatte heute meine erste sorgenvolle, schlaflose Nacht seit Ende 2001. Der Mist der da läuft verursacht ständig explodierende Gedankenbomben in meinem Hirn. Das Gefühl den Ereignissen relativ ohnmächtig gegenüberzustehen hab ich ja schon seit den flüchtenden Paletten, seit November letzten Jahres ist der Wurm drin, mir gelingt es gar nicht die Probleme so schnell zu durchdenken wie sie hochploppen. Das mir das auf den Magen schlägt ist nicht so schlimm, iss eh Fastenzeit, das mir die Summe der Ungewissheiten Depressionen beschert ist auch nicht so tragisch, die hat man halt hier und da......... aber den Schlaf lass ich mir definitiv nicht rauben. 

 

Mal ernsthaft drüber nachdenken wie ich mich besser Abschirme. Hypersensibilität ist in solchen Situationen ein übler Fluch. Wenn ich ausgeglichen bin hör ich das Gras wachsen, in Zeiten wie diesen leider noch viel mehr.......... und das kombiniert mit meiner vor zwei Jahren "widerhergestellten" Emotionalität ist definitiv die Hölle.

20.02.2016 um 11:16 Uhr

Zufall

Das war mein bisheriges Leben, selbstgewählte Wetten mit den Zufall, Wetten auf das es einem Zufalle. Sie halten Zufall für unberechenbar?? Haben Sie jemals die zweite Hälfte der Ereignisse die Sie durchlebten hinterfragt?? Das was Sie als unkalkulierbar erachten, ist durchaus kein Zufall. Sehen sie sich die Permanenzen an...... ein sehr lohneswertes Unterfangen, damit lässt sich sogar bei der Kugel im Roulettkessel einiges Ableiten.

19.02.2016 um 17:10 Uhr

Wer von den Lesenden das wohl versteht *g*

Auf der Ebene einer Menge kann man unser Universum als einen unbestimmten Ort ansehen, der statistische Vor- ausberechnungen nur zuläßt, wenn man Daten hat, die hinlänglich sind. Zwischen diesem Universum und einem relativ vorausberechenbaren, in dem man die Umlaufbahn eines einzelnen Planeten auf die Picosekunde bestimmen kann, kommen andere Kräfte ins Spiel. Denn das Zwischen- Universum, wo wir unseres täglichen Lebens ansichtig wer- den – das, woran man glaubt – , ist eine bestimmende Kraft. Euer Glaube bestimmt die sich entwickelnden Ereignisse des Alltäglichen. Wenn genug von uns an etwas glauben, kann man eine Neuheit ins Dasein entlassen. Glaubenssät- ze erschaffen einen Filter, durch den das Chaos in eine Ordnung gesiebt wird.

Frank Herbert

19.02.2016 um 09:58 Uhr

Gegrillt

Hohe  Sensibilität scheint für gar viele Menschenskinder eine enorme Bürde darzustellen. Betrachte ich den Rahmen in den man mich quetschen will, so verwundert mich das nicht, dieser ist eindeutig zu klein für ein die Wirklichkeit wahrnehmendes Bewusstsein. Offensichtlich haben die kleinsten Geister unserer Spezies unseren Rahmen, die Gesetze, formuliert. Und wir haben noch Glück; vergleicht man die "aufgeklärte" westliche Welt mit den Gesellschaften die von den Denkverboten fundamentalistischer Religiosität geprägt sind offenbart es sich dem tumbsten Nichtdenker.

Unsere Sichtweise ist unser Schicksal, uns nährt unser Blick auf die Welt.

Ein Hinderniss? Kein Problem, einmal aufmerksam hingesehen und ich erkenne gar zu viele Möglichkeiten es zu umgehen. Möglichkeiten noch und noch, die Wahl ist die wahre Qual. 
Der einzige Aspekt, der eine folgerichtige Wahl ermöglicht, ist das Gleichgewicht und an dem ist nichts Geheimnisvolles, solange man sensibel genug bleibt und die Wellen erspürt. 

Was sind wir Menschenkinder doch für beschränkte Daseinsformen. Das Gefühl bestimmt unser Handeln, der Verstand bleibt ihm unterlegen.

Wen wundert es da noch das Kinder, geboren in eine Welt der Schuldzuweisungen, schon mit der Geburt zu Bürgern unserer Gesellschaft erklärt und einer nicht unerheblichen Steuerlast unterworfen, blödsinnig und ängstlich aufwachsen, die als junge Erwachsene lernen müssen, dass es scheinbar keinen "legalen" Ausweg aus diesem Gefängniss gibt, zu wahnsinnigen Marionetten verkommen? Unsere Schulen bilden Idioten aus, das Hirn überfüllt mit völlig unnötigen Wissen das absolut systemkonform angelegt wird. Die Ausbildung umfasst abstrakte, sinnentleerte Mathematik und den folgerichtigen Umgang mit hohlen Worten, eingebettet in ein System von Zensuren, die den Mohrüben der Esel sehr ähnlich erscheinen, aber keine einzige wirklich lebensnotwendige Information ist dabei. Keine Stunde Steuerrecht und kein Sterbenswörtchen über Psychohygiene gibt es dort zu hören.

Wen wundert es da noch das unsere Welt WAHNSINNIG erscheint und nix gescheit funktioniert???

Wie kommt man blos raus aus dieser Zwangsjacke??? Auch mich, der ich ein Leben damit verbrachte dem "Nein, ich diene nicht" zu frönen hat es erwischt, meine Kraft genügt nicht mehr meinen Kampf zum siegreichen Ende zu bringen, das Meer der Kleingeister hat mich hinabgezogen, dorthin wo ich meine geliebten Wellen nicht mehr spüre........ ein totes, ereignisloses Dasein. Man man man, ich verkomme zu einem der Ihren, ein zwergenhafter Geist im Hamsterrad des rasenden Stillstandes.

Und eine Stimme schreit in mir: Nein, nein, nein, das ist die wahre Hölle, schwimme, renne, zapple um Dein Leben, DEIN wahres Leben, Du hast nichts zu verlieren, denn der Tot ist freier als DAS HIER!

Was ist zu tun?????
Was kann ich noch tun?????
Wo zum Teufel finde ich Verbündete?????
Muss ich wirklich als Verlierer meinen Geist aufgeben?????

Wenn dem so ist erscheint mir der Gedanke dies als lohdernde Fackel zu tun recht verlockend!!!

Innerlich brennen wir alle, auch wenn wir äusserlich schon tot erscheinen.



17.02.2016 um 13:26 Uhr

Schick aussehen kann jeder, aber wie ist wirklich?

 Schizophren und Depressiv,

häufig fällt der Mensch sehr tief.

Depressiv und Schizophren,

nur selten tut es aufwärts gehn.

  M. Beltz 

 

Unsere Sichtweise ist unser Schicksal, uns nährt unser Blick auf die Welt. Irgendwie gugg ich wohl gerade in die falsche Richtung.

17.02.2016 um 11:09 Uhr

Warum

hau ich eigentlich nicht denen, die ständig auf mich "einprügeln" nicht auch einfach mal in die Fresse??

16.02.2016 um 08:35 Uhr

Träume

Humor ist wenn man trotzdem lacht,
Philosophie ist wenn man trotzdem lebt,
Religion ist wenn man trotzdem stirbt.
 
Dem Zufolge ist Leben wenn man trotz DEM morgen wieder erwacht.

Ein Schelm wer böses dabei denkt......

Ist es böse morgens ohne Wissen warum zu erwachen? Unwissend was man hier soll?

Träume, Trauma, Traumata,
Schäume, Schema, Schemata.... 

13.02.2016 um 12:14 Uhr

Gewalt

Die nicht mehr überschaubaren Gesetzestexte, juristischen verklausulierten Tabus und Legalismen, der ganze gewaltige Ballast einer überkommenen Rechtsprechung - alles das wurzelt in der Notwendigkeit, vor uns selbst die Gewalttätigkeit zu verbergen, die gegeneinander anzuwenden wir von Natur aus fähig sind. Ob man einen Menschen einer Stunde seines Lebens beraubt, oder ob man ihn seines Lebens beraubt - darin liegt nur ein gradueller Unterschied. Man hat ihm Zwang angetan und seine Energie verzehrt. Es fehlt niemals an Beschönigungen der eigentlichen Tötungsabsicht, und wenn sie relativ selten ausgeführt wird, so liegt das nur an den befürchteten Folgen, aber hinter jedem Machtgebrauch über einen anderen Menschen steht bei aller Verfeinerung der Mittel letztendlich die Anmaßung: »Ich nähre mich von deiner Energie.«

Bemerkungen im obersten Rat Paul Muad'dib 

12.02.2016 um 18:14 Uhr

Warum die Menscheit krank ist

Wenn ich jemanden an der Nase herumführe, so ist das kein bloßer Schabernack, mein Freund. Das schwierigste für einen Mann mit Macht-Genen und Piratenblut in den Adern wie ich ist zu vermeiden, daß er zu einer gottverdammten Autoritätsperson wird. Ich brauche allen Feed- back und alle Information, die ich kriegen kann — von Männern, Frauen, Kindern, Gorillas, Delphinen, Computern, von jeder Entität mit Bewußtsein —, aber niemand widerspricht einer Auto- rität, weißt du. Kommunikation ist nur unter Gleichen möglich:
so lautet das erste Theorem der Sozialkybernetik — das ist das ganze Geheimnis des Anarchismus —, und ich muß mich ständig der Abhängigkeit von Leuten mir gegenüber erwehren, oder ich werde eines Tages so ein fucking Big Daddy und erhalte überhaupt keine akkurate Information mehr. Würden die schweinsköpfigen Illuminaten und ihre aneristischen Imitatoren in den Regierungen, Industriegesellschaften, Universitäten und Armeen dieser Welt dieses einfache Prinzip verstehen, würden sie unter Umständen eines Tages herausfinden, was eigentlich vor sich geht, und endlich einmal aufhören, jedes Projekt, das sie beginnen, sofort zu versauen. Ich bin Hagbard Celine, ein freier Mann, und ich bin für niemanden der Scheißführer. Sobald du wirklich begreifst, daß ich dir gleichgestellt bin, und daß meine Exkremente genauso stinken wie die deinen, und daß ich genau wie du alle paar Tage eine gute Nummer schieben muß, weil ich sonst knatschig werde; daß ich dumme Entscheidungen treffe, und daß es Einen gibt, der vertrauenswürdiger als alle Buddhas und Weisen zusammen ist, daß du Ihn aber für dich selber finden mußt, dann erst wirst du verstehen können, was es mit der Legion des Dynamischen Diskord auf sich hat.» 

Aus Wilson/Shea "Der goldene Apfel" Seite 23

Interessant, da begründet einer, wenn auch in abgefahrenen Zusammenhängen, warum man als Führungsperson, also in der Position die auch ich begleite, mit seinen Mitarbeitern immer wieder merkwürdige Witze machen sollte. Aber solches Handeln ist wie ein Ritt gegen Windmühlen, die meisten Menschen wollen "schlafen" und in ihrem Traume wandeln, geleitet von einem illusionären "Widdewiddewit, ich bau mir die Welt wie sie mir gefällt" verleben sie ihr Leben in gedankenloser Gefolgschaft und folgen denen die den Eseln die dickste Mohrrüben vor die Nase hängen, anstatt sich mal von den Fragen ihres Unterbewusstseins erleuchten zu lassen.

Schade, sehr schade.......... und so gleicht die Welt der Gesellschaften seit Anbeginn der Geschichtsschreibung einer unübersichtlichen, defekten Getriebe gleichenden, Ansammlung von Hamsterrädern die schlecht verzahnt sind. Dadurch krachen die Getriebe in regelmässigen Abständen auseinander und die Schau beginnt von neuem. Und keine Sau hat dies je einen Schritt weitergebracht, kein Sokrates, kein Buddha, kein Julius Cäsar, kein Jesus Christus, kein Mao und auch kein Sonstwer.

Erkennen ist so frustrierend. Und ICH hab meine Mohrrübe verloren. Was kann mich noch weitertreiben? Soll ich mich in das kleinste Getriebe des Daseins zurückziehen und ein Paar bilden oder mich dem Genuss des Spektakels auseinaderkrachender Getriebe hingeben???

Die paarig differenzierte Sichtweise, die uns Menschen aufgebürdet wurde, verhindert offensichtlich jegliche Weiterentwicklung unserer Spezies, wär ich Humorlos müsste ich mir jetzt ne Kugel zukommen lassen.

11.02.2016 um 11:28 Uhr

Und da ist

jeden Tag diese verfluchte Entscheidung zu treffen:

Ist man der Menschen Freund oder begegnet man ihnen wie sie es gemeinhin auch tun, eigennützig und egoistisch???

 

Letzteres ist sooo einfach für einen wie mich, der seine Umwelt lesen kann wie "offene Bücher". Jeder der mir begegnet verrät mir durch seine Stimme, Haltung und Mimik in Windeseile wo seine Schwachstellen sind, es ist mir ein Leichtes dort zu "pieksen" oder zu maipulieren. Was macht man damit? Das Wissen darum das alle Welt sich verbirgt und man ständig belogen und betrogen wird ist schwer zu ertragen, Menschen wie ich müssen einen besonderen Humor entwickeln um nicht permanent vor Mitleid heulend durch die Gegend zu laufen.

11.02.2016 um 11:28 Uhr

Und da ist

jeden Tag diese verfluchte Entscheidung zu treffen:

Ist man der Menschen Freund oder begegnet man ihnen wie sie es gemeinhin auch tun, eigennützig und egoistisch???

 

Letzteres ist sooo einfach für einen wie mich, der seine Umwelt lesen kann wie "offene Bücher". Jeder der mir begegnet verrät mir durch seine Stimme, Haltung und Mimik in Windeseile wo seine Schwachstellen sind, es ist mir ein Leichtes dort zu "pieksen", aber was macht man damit? Das Wissen darum das alle Welt sich verbirgt und man ständig belogen und betrogen wird ist schwer zu ertragen, Menschen wie ich müssen einen besonderen Humor entwickeln um nicht permanent vor Mitleid heulend durch die Gegend zu laufen.

09.02.2016 um 17:57 Uhr

.............

Ein Jahr ward verlebt, verabschiedet, vergangen, verbraucht, man darf es vergessen. Nee vererben ist da nicht, es ist verloren, niemand vermag es noch zu verwenden, ein Verbrechen!

Wer hat die Zeit vernichtet, oder ist sie nur verstrichen? Verpackte Erinnerungen? Verfilmtes Leben, verlorene Angst, vergeudete Hoffnung ......... Verstrickt, verschickt.

Es schickt sich nicht mehr Geschickt zu sein, aber es ist geschickt zu schicken.

Verfahrenes Vergessen, vergeudetes Verbrechen, verlorenes Verlangen..  Verliebt, /, Verheiratet, geschieden, Vergangen, Vergeudet........ Verebbt, Vernietet und Vernagelt

Verängstigte verharren verloren, 

Verzagte vertrauen dem Verstand

Verständnis vereinfacht Vergleiche

Vergangenes will verwandelt werden

Vertrauen 

ist

Hoffnung

Neues Unverbrauchtes vermag verwandelt werden. Verirrungen und Verwirrungen verlangen nach Verkehrung. 

Altes will verrückt werden.

Auf ein Neues

 

 

 

08.02.2016 um 14:47 Uhr

Rosenmontagszug

in Mainz abgsagt, ja sind die denn närrisch geworden die Narren??? Wegen einem bischen Wind, Weicheier!!

Na ja, so ists halt wenn die Gesellschaft ihre Mitglieder in Watte packt. Und von diesem Pack geht dann jeder 4. an die Grenzen, Flüchtlinge erschiessen??? Ich lach mir gerade ne 3. Schulter, da kommt doch bestimmt n Sicherheitsfuzzi und nimmt denen wegen Unfallgefahr die Munition ab........

 

*Satieremodus aus*

07.02.2016 um 16:00 Uhr

Real exsistierender Kolonialismus

Das Problem der Zuwanderung ist definitiv gegenwärtig und besteht vielleicht darin das zu WENIGE WILLENS sind zu teilen, Körner anstatt Industriefleisch zu essen gleicht einen Vergehen an der Wertschöpfungskette ...... 

Denkt man Vergangenes in Zukünftiges muss es zwangsläufig auf hohe Zäune um ein klar definiertes Territorium hinauslaufen und ordentliches Aussieben unter den eingewanderten Menschen wird auf alle Fälle dringend notwendig. 

Es werden sich gar viele gutbezahlte, bestens ausgebildete Söldner finden die ganz professionell für Ruhe, Ordnung und Zugangskontrolle sorgen. Wir leben und arbeiten in einem höchst effizienten kolonialistischem System das lediglich einem narzisstisch geprägten, humanistischen Gutmenschanstrich frönt. Spannend finde ich auch die Frage der Abgangskontrolle......... wer muss hintern Zaun? 

Vielleicht ist die Kanzlerin ulracool. Europas Unternehmen brauchen billige Arbeitskräfte und was man reinlässt kann auch wieder rausgeworfen werden, nachdem die qualifizierten Arbeitswilligen aussortiert wurden. 

Beängstigend in diesem Zusammenhang ist das Wissen um die Systematiken unserer Grossväter, die unterschieden zwischen "noch arbeitsfähig" und "ab zur Entsorgung" an den Endstationen der Deportationszüge. Da würd ich keinesfalls mitmachen wollen, sehe aber auch keinen Anlass zu diesem Gedanken, noch ist Europa nicht der Barbarei verfallen, auch wenn es aus verschiedenen Ecken schon starke Tendenzen in dieser Richtung zu hören gibt.

Im Sinne von globaler Machtpolitik ist die Aufnahme von Flüchtlingen ein gar brillianter Schachzug. Da die EU sich nicht mehr vergrössern lässt indem man sie um ein "Billiglohnland" erweitert braucht man Alternativen. Ich fürchte das ist der hinter unserer alternativlosen Politik stehende Gedanke und aus dieser Perspektive ist mir das Bösmenschgeheul vollkommen verständlich, die die da Jammern arbeiten in den gleichen Lohngruppen für die die Flüchtlinge vorgesehen sind und werden von der Gesellschaft mal wieder um ihre Lohnerhöhung geprellt.


Ach ja ....... und Bomben haben auch einen positiven Aspekt, die Atombombe hat dafür gesorgt das mir das Kriegstrauma unserer Großväter erspart blieb und die kleinen Terrorbömbchen sind statistisch gesehen weitaus ungefährlicher als beispielsweise Autofahren. Die Bomben aber, die die IS UND die Flüchtlinge produzierten hingegen waren in ihrer primär gewünschten Wirkung äusserst erfolgreich, denn es war ein Krieg ums Öl und wie der ausging kann gerade jeder an der Tankstelle erkennen.

Fazit: Ich denke, es ist an der Zeit dem barbarischen Treiben von IS und Co vor Ort ein Ende zu bereiten, aber nicht indem man wahlos Bomben da reinschmeisst oder Blauhelme dorthinschickt, sondern indem man sich der gutausgebildeten Söldner und Halsabschneider, die die Amis nach dem Irak-Krieg ausbildeten, bedient. Die Infrastruktur dafür exsistiert ja auch schon rudimentär, Frontex beispielsweise könnte entsprechend von den Regierungen abgenabelt und umorganisiert werden.

Und die die da sind oder noch kommen, müssen würdig und gerecht behandelt werden. Wir sind Menschen und sollten nicht der von Rechtsextremen geforderten Barbarei verfallen, aber am Ende wird ein Riesenzaun um den Schengenraum unausweichlich sein, denn es wäre paradox wenn unsere kolonial organisierte, europäische Gesellschaft ihre Beute wieder an die verteilt denen wir sie abgenommen haben. 

07.02.2016 um 12:57 Uhr

Mam

sagte gestern zu mir:

 

Du bist offensichtlich 'n Genius. Unglücklicherweise nutzt Du Deinen IQ meistens dazu, die Welt über Deine wahren Motive und Ziele im unklaren zu halten. Ich wusste nie was Du willst.

Meine Antwort: Wenn ich herausgefunden hab was ich will erzähl ich es Dir! Aber das kann lange dauern, denn Nix wollen macht viel mehr Freude.

 

Warum will alle Welt blos immer was wollen? Die Welt ist ein blutendes Bad weil einfach jeder Dummkopft was "Wollen" darf.

06.02.2016 um 17:44 Uhr

Schweinehund

nennt man die innere Stimme, die vertauenswürdiger ist als alle Buddhas und Weisen!