Trollfutter

02.01.2018 um 10:44 Uhr

2018

Heute vor 25 Jahren war der erste Arbeitstag im europäischen Binnenmarkt. Die EU dürfte aus Sicht der deutschen Wirtschaft und Politik ein gelungenes Projekt sein, nie war der Einfluss deutscher "Eliten" auf die Nachbarländer grösser denn heute. Den Preis dafür zahlten die Arbeitnehmer, man erkennt es ganz einfach, wenn man Kaufkraft und Einkommen vergleicht. Wer 1993 beispielsweise 2.200,- DM netto bekam, der geht heute mit etwa 1.300,- € nach Hause, aber ein € hat heute nicht mehr die Kaufkraft von 1,983 DM sondern liegt bei etwa 1,25 DM. 1,25 allerdings nur im Durchschnitt, bei Mieten, Immobilien, Lebensmitteln, Aklohol und Vergnügen sieht das ganz anders aus. Verlässliche statistische Werte sind kaum zu finden, aber wenn man die Quellenlage mittelt, dann scheint 1€ etwa 0,75 DM zu entsprechen. Das passt wunderbar zu dem, was ich 1993 befürchtete. Die EU war und ist für die Masse ihrer Bewohner eine exsistenzielle Katastrophe. Aber wie will man das lösen? Einheit unter den Habenichtsen ist nicht in Sicht, die BLÖKEN in Extremen und sind in rechter und linker Dummheit zur Handlungsunfähig verkommen. KONZERNBOSSE fordern ein unbedingtes Grundeinkommen, wollen also die Höhe der Almosen festlegen, italienische Geldpolitik sorgt dafür, dass der € den Weg der Lire geht und der Mischel läuft verdummt und tätowiert durch genormte Fußgängerzonen und kauft billigen, meist von auswärtigen Sklaven produzierten Dreck, regt sich über Dieselkfz auf und merkt noch nicht mal was fehlt, lästige MÜCKEN beispielsweise.

 

Danke, mir geht s (noch) gut. 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenWolfsgeheul schreibt am 02.01.2018 um 14:28 Uhr:Die EU ist ein Konstrukt der Freimaurerei - und diejenigen, die heute in Deutschland das sagen haben, sind keine Eliten, sondern Marionetten der US-Ostküste ...
  2. zitierenGrafKroete schreibt am 03.01.2018 um 11:01 Uhr:Ach Quatsch, die EU ist eine Kreation aristokratisch denkender Bürokraten, in der Freimaurer bestimmt mitspielen, aber nicht federführend. Ihre Argumentation erinnert mich sehr an die nationalsozialistische Judenhetze, halt mit vertauschten Protagonisten. Wer dem raubenden Imperialismus, der im Kleide des wohlwollenden Humanismuses daherkommt, frönt, der findet in der EU beste Rahmenbedingungen.

    Vielleicht mal weniger jammern und etwas mehr reflektieren????

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